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von Kevin Barth

Nachdem der nationale Spielbetrieb coronabedingt etwa sechs Monate pausieren musste, ging es Ende April in Division A gleich mit zwei Spieltagen weiter. Somit sind jetzt bei Damen und Herren die Teilnehmer an den Viertelfinals und an den jeweiligen Platzierungsrunden bekannt.

...weiterlesen "Division A: Die Finalrunden stehen fest"

von Birgit Riester und Kevin Barth

Das zweite Mal fand der Prag-Cup dieses Jahr im Sport-Zentrum in Nymburk ca. eine Stunde von Prag entfernt statt. Der Spielort hatte den Vorteil, dass alle Spielerinnen und Spieler im gleichen Hotel wohnten und spielten, so dass es ein Turnier der kurzen Wege war. Gespielt wurde auf sechs tschechischen Platten. Mit dabei waren auch 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland. Aufgrund der derzeitigen Kriegshandlungen in der Ukraine schloss die IBSA wie auch andere Sportorganisationen die Teilnahme von Russen und Belarussen an diesem Turnier aus.

Siegertreppchen gesamt
Birgit (4. Platz) und Thade (3. Platz) vor Nymburg-Plakat "European Town of Sport"
...weiterlesen "6. BSC Prag-Cup: Starkes Teamergebnis"

Nach einem etwas längeren Winterschlaf meldet sich die Audioreihe "Schlagfertig" zurück und erneut ist ein alter Hase des Sports vor dem Mikrofon gelandet. Die Rede ist von Andreas Schmitz, der bereits seit elf Jahren den Schläger im In- und Ausland schwinkt und sich auch als Trainer am Standort Dortmund engagiert.

Schlagfertig 03: mit Andreas Schmitz, Teil 1

Schlagfertig 03: mit Andreas Schmitz, Teil 2

Schlagfertig 03: mit Andreas Schmitz, Teil 3

10. Pajulahti Games 2022 vom 21.-23. Januar in Finnland

Geschrieben von Birgit Riester

Die deutsche Delegation in Finnland

Nachdem das finnische Turnier im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfiel, trafen sich in diesem Jahr wieder 36 Herren und 16 Damen aus 11 Ländern zum Showdown-Wettkampf. Das Turnier fand unter strengen Hygieneauflagen statt. Impf- und Testnachweise waren zur Einreise und bei der Unterkunft vorzulegen, Maskenpflicht jederzeit für alle außer der Spielenden während des Match, kein Publikum, die Bar war ab 17 Uhr geschlossen, selbst der Verkauf eines Bierchens für den Abend war untersagt.

Das deutsche Team reiste mit den hessischen Spielern Rosenfeldt, Scharpenberg, Walterscheidt, Niehaus und der Spielerin Riester sowie den Spielern Vollmer und Altunok aus Paderborn an. Sie wurden von Bianka Scharpenberg und Georg Riester in das wunderschön verschneite Olympia-Trainings-Center in Nastola begleitet. Jonas Riester fungierte das zweite Mal als Schiedsrichter bei diesem Turnier.

Die Stimmung war gut, man coachte und half sich gegenseitig und alle kamen trotz der hohen Inzidenzzahlen und Omikron wieder gesund nach Hause.

Sportlich setzte das Abschneiden der Deutschen neue Maßstäbe.   

Thade Rosenfeldt ging als Sieger aus dem Turnier hervor. Die vier Spiele seiner Vorgruppe entschied er ohne Satzverlust für sich. Nachdem er in den nun folgenden KO-Spielen den Polen Budzynski ebenfalls in zwei Sätzen schlug, traf er bereits im Viertelfinale (best of five) auf den Weltranglistenersten Sloninka aus Polen. Sloninka konnte den Deutschen im ersten Satz noch 12:10 bezwingen, die nächsten drei Sätze gingen jedoch mit 13:11, 11:5 und 11:9 an Rosenfeldt. Im Halbfinale wurde es nicht einfacher. Hier traf Rosenfeldt auf den jungen lettischen Spieler Ovsjannikovs. Die ersten beiden Sätze gewann zunächst der Lette mit 11:9 und 11:7. Dann zahlte sich jedoch Rosenfeldts Erfahrung und Walterscheidts Talent beim Coachen aus und sie holten sich gegen den immer nervöser werdenden Gegner die weiteren Sätze mit 12:8, 11:6 und 11:8.

Überraschend deutlich gewann dann Rosenfeldt auch das Finale gegen den Russen Poliakov, dem er bei der WM in Sardinien noch unterlegen war, mit 12:5, 11:2, 11:4 in weniger als 25 Minuten.

Ohne gemeinsame Siegerehrung erhielt Rosenfeldt den ausgelobten Pokal und konnte seinen ersten internationalen Turniersieg kaum fassen. 400 Punkte verhalfen ihm zu einem überragenden 3. Platz auf der Weltrangliste. 

Auch Riester erzielte mit dem 5. Platz bei den Damen ihre beste Platzierung auf einem internationalen Turnier. Sie gewann in der Vorrunde vier von fünf Spielen unter anderem gegen die vor ihr in der Weltrangliste stehende Polin Szwalek. Als Gruppenzweite startete Riester danach in einer Dreiergruppe gegen die Weltranglistenerste Vilmi aus Finnland und die Italienerin Folino, musste sich aber beiden in zwei Sätzen geschlagen geben. Das Spiel um Platz 5 wurde für Riester mit 11:0, 11:0 gewertet, da ihre Gegnerin, die Russin Lavrova, während des Turniers erkrankte und nicht mehr antreten konnte. Riester verbesserte sich gegenüber dem letzten finnischen Turnier um drei Plätze und kletterte damit auf der Weltrangliste vom 13 auf den 9. Platz.  

Als Zweitbester Deutscher schnitt Scharpenberg ab, der von seiner Ehefrau Bianka gecoacht wurde. In der Vorrunde verlor er lediglich gegen den Italiener Carrai und spielte sich damit unter die Gruppe der besten 16. Im ersten KO-Spiel traf er dann jedoch gleich auf den Weltranglistenersten Sloninka, der ihn mit 11:8 und 11:6 schlug. Mit Siegen gegen Budzynski aus Polen und Michelfeit aus Tschechien sowie einer Niederlage gegen den Finnen Ruohonen belegte Scharpenberg einen erfreulichen 10. Platz bei diesem Turnier.

Die anderen deutschen Teilnehmer erreichten jeweils den dritten Platz in ihrer Gruppe und spielten im weiteren Turnierverlauf um die Plätze 17-24.

Um einen Platz unter den ersten 20 zu ergattern, traf Vollmer zunächst auf seinen Landsmann Walterscheidt, der seinen platzierten Schlägen in diesem Spiel nicht viel entgegen zu setzen hatte und lediglich 3 und 6 Punkte in den beiden Sätzen machte. Mit deutlichen Niederlagen gegen den Franzosen Eilers und den Italiener Florio erreichte Vollmer am Ende Platz 20.

Walterscheidt ging als nächstes um die Plätze 21 bis 24 gegen den Tschechen Kodet ins Rennen. Nachdem er den ersten Satz deutlich verlor, konnte er in den weiteren zwei Sätzen die Schwächen des Gegners nutzen und holte sich mit 2:1 den Sieg.

Da auch Niehaus nach der Vorrunde zunächst eine Niederlage gegen Florio einstecken musste, dann aber in drei Sätzen gegen Altunok gewann, trafen im Spiel um Platz 21 Walterscheidt und Niehaus aufeinander.

In einem spannenden Spiel auf Augenhöhe holte sich zunächst Niehaus den ersten Satz und führte auch schon im zweiten Satz. Walterscheidt kämpfte sich jedoch heran und entschied die weiteren Sätze knapp bei wechselnder Führung mit 13:11 und 15:12 für sich.

Altunok unterlag im Spiel um Platz 23 dem Tschechen Kodet in zwei knappen Sätzen  9:11, 9:12 und erreichte nach längerer Showdown-Pause einen achtbaren 24 Platz. Insgesamt zeigte Altunok durch Siege gegen Lett aus Estland und Rihti aus Finnland und zum Teil engen Sätzen in den übrigen Spielen, dass mit ihm wieder zu rechnen sein wird.

Der 20-jährige Jonas Riester reiste in diesem Jahr bereits zu seinem vierten internationalen Einsatz als Schiedsrichter an. Eine Neuerung, die auch der Pandemie geschuldet war, stellte die Einführung elektronischer Pfeifen dar, die per Knopfdruck ausgelöst wurden. So konnten auch die Schiedsrichter durch das Tragen von medizinischen Masken sich und die anderen Anwesenden schützen. 

Riester gab zu bedenken, dass man bei der Anschaffung solcher Pfeifen darauf achten müsse, dass diese über einen Lautstärkeregler verfügen, da man in Pajulahti bei manchen Pfeifen die Lautstärke nur mit Abkleben des Lautsprechers reduzieren konnte.

Insgesamt fiel auf, dass bei diesem Turnier die seit vielen Jahren führenden polnischen und finnischen Herren nicht das Halbfinale erreichten, sondern andere Nationen wie Deutschland, Russland, Lettland und Italien diesen Part übernahmen. Bei den Damen erreichten fast wie in jedem Jahr die finnischen Damen Vilmi und Pesari das Finale, welches Vilmi klar in drei Sätzen gewinnen konnte.

Der Turniersieger Thade mit seinem Coach Patrick

Alle Platzierungen und Spielergebnisse sind unter: www.gameresultsonline.com einzusehen.

Herren:
1. Thade Rosenfeldt, Deutschland
2. Vladimir Poliakov, Russland
3. Dennis Ovsjannikovs, Lettland
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10. Manfred Scharpenberg, Deutschland
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20. Alfons Vollmer, Deutschland
21. Patrick Walterscheidt, Deutschland
22. Christoph Niehaus, Deutschland
24. Murat Altunok, Deutschland

Damen:
1. Hanna Vilmi, Finnland
2. Jaana Pesari, Finnland
3. Piera Folino, Italien
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5. Birgit Riester, Deutschland

geschrieben von Antonius und Martina Reicksmann

Wir vom Showdown-Standort Bremen richteten am zweiten November-Wochenende 2021 den ersten Spieltag der Division B Herren beim Sportverein Bremen 1860 aus. Mit dem Spielbetrieb unter Corona-Bedingungen hatten wir aus dem Vorjahr bereits Erfahrungen gesammelt. Nun galt es, eine weitere Herausforderung zu meistern: Von den zwölf angemeldeten Spielern hatten kurzfristig vier krankheitsbedingt abgesagt. Das hatte zur Folge, dass von den 36 angesetzten Spielen nur 16 ausgetragen werden konnten. Wir entschieden deshalb, Christian Siegemeyer als Schiedsrichter abzusagen und einen komplett neuen Spieleablauf zu erstellen. Alle Begegnungen ließen sich unter Leitung von Kathrin Rosinsky, Sebastian Steffen und Manou Schad an zwei Platten innerhalb von fünf Stunden am Samstagnachmittag absolvieren.

Für einige Spieler wie Mario Rosenbaum, Eberhard Dietrich und Thomas Lehrmann bedeutete dies aber nahezu einen Dauereinsatz. Natürlich gab es Regenerationspausen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei diesen drei Spielern für ihre Kooperation bedanken.

Ins andere Extrem ging es für Thomas Horn. Von seinen sechs Spielen konnte er nur zwei absolvieren, weil er gegen alle vier abwesenden Spieler hätte antreten müssen. Zudem lagen sie am Anfang und am Ende des Spieltages.

Trotz dieser ungewöhnlichen Bedingungen kam es zu packenden Begegnungen, die Manchmal erst im dritten Satz entschieden wurden. Alle Ergebnisse findet ihr auf

www.showdown-turnier.de

Faire Spiele und gute Verpflegung während des Turniers sorgten für eine freundschaftliche Atmosphäre. Mit einem gemeinsamen Abendessen in der Vereinsgaststätte „Cool down“ fand der Spieltag einen schönen Ausklang.

Wir freuen uns schon jetzt auf den 15. Und 16. Januar 2022 und hoffen, dass sich dann das komplette Teilnehmerfeld treffen kann.

Zwischenstand nach sechs von elf Spielen im Modus „Jeder gegen jeden“:

  1. Thomas Lehrmann, Bremen, 5:1
  2. Mario Rosenbaum, Hamburg, 5:1
  3. Thomas Horn, Marburg, 5:1
  4. Heiner Schad, Bremen, 4:2
  5. Thorsten Wolf, Berlin, 4:2
  6. Rainald Knauf, Bremen, 4:2
  7. Eberhard Dietrich, Berlin, 3:3
  8. Matthias Hübner, Berlin, 2:4
  9. Lutz Egeling, Quedlinburg, 0:6
  10. Moritz Bißwanger, Nürnberg, 0:6
  11. Michael Humbert, Paderborn, 0:6
  12. Nima Saleh-Ebrahimi, Dortmund, 0:6

geschrieben von Kevin Barth

Am 29. Und 30. Oktober wurden nach einem Jahr Pause wieder die European Top Twelve ausgetragen. Bei diesem Weltranglistenturnier treten jeweils zwölf der besten Damen und Herren gegeneinander an, wobei im Modus „jeder gegen jeden“ gespielt wird und jede Partie über drei Gewinnsätze geht. Erstmals richtete der französische Verband diese Veranstaltung aus. Gespielt wurde in Les Issambres in der Nähe von Nizza. Aus Deutschland gingen drei Spielerinnen und ein Spieler an den Start. Alle erzielten letztendlich beachtliche Ergebnisse im Vergleich mit absoluten Spitzenathleten dieses Sports.

Schmitz mit persönlicher Bestleistung

Bei den Damen erreichte Sabrina Schmitz mit Rang Vier ihr bislang bestes Ergebnis bei diesem Turnier. Nachdem sie zum Auftakt Elvina Vidot in vier sowie Bettina Steffan in fünf Sätzen unterlag, gab es trotz zwischenzeitlichem Rückstand einen hart erkämpften ersten Erfolg über Monika Szwalek (12:10, 9:12, 3:11, 11:5, 11:7). Auch gegen Piera Folino lag die Spielerin vom Standort Dortmund mit 1:2 zurück, bevor sie doch noch triumphierte (7:11, 11:8, 6:11, 12:10, 11:2). Auch im Duell mit Sonia Tranchina hatte Schmitz die Nase vorne, diesmal etwas deutlicher (2:12, 12:9, 12:5, 11:9). Gegen die spätere Gesamtsiegerin Hanna Vilmi war wenig auszurichten, so dass der erste Tag mit drei Siegen und drei Niederlagen ausgeglichen zu Ende ging.

Davon unbeeindruckt wies Schmitz etwa 15 Stunden später Agnieszka Bardzik mit 3:1 in die Schranken (11:6, 11:8, 9:11, 12:8). Über die volle Distanz behauptete sie sich gegen Anja Svendsen, wobei der dänischen Herausforderin zunächst zweimal der Ausgleich gelang (11:9, 2:12, 11:9, 6:12, 12:5). Hauchdünn war die anschließende Niederlage gegen Tiia Innos, wobei bei Schmitz ein wenig die Kräfte schwanden (8:11, 6:11, 12:10, 14:12, 10:12). Das machte sich umso mehr bemerkbar, als bei der 0:3 Niederlage gegen Graziana Mauro nichts zu holen war. Dafür sammelte sich Schmitz im letzten Spiel noch einmal und ließ Landsfrau Birgit Riester ohne Satzverlust hinter sich (11:8, 11:5, 12:8). Ein respektables Ergebnis für die mehrfache deutsche Vizemeisterin, die wie alle anderen Teilnehmenden ihres Landes seit nunmehr fast 20 Monaten kein Turnier mehr bestritten hatte.

Auch Steffan kann auf starken ersten Tag aufbauen

Bettina Steffan wurde am Ende Zehnte und konnte insgesamt vier Siege einfahren. Es gab schon Jahre, in denen eine solche Ausbeute durchaus für ein oder zwei Plätze weiter vorne gereicht hätte. Es ging in der Damenkonkurrenz 2021 jedoch besonders eng zu.

Eingangs landete Steffan einen Dreisatzsieg über ihre Vereinskameradin Birgit Riester (12:9, 12:5, 12:9) und auch beim knappen Sieg gegen Sabrina Schmitz war sie in den entscheidenden Momenten zur Stelle. Graziana Mauro musste im Duell mit der Hessin einem 1:2 Rückstand hinterherlaufen, die letzten beiden Sätze waren dann allerdings eine klare Sache für die Italienerin (10:13, 13:10, 13:11, 3:12, 2:11). Dafür kam Stefan gegen Tiia Innos wieder in die Erfolgsspur zurück (12:10, 12:8, 3:12, 13:10). Die erste Niederlage ohne eigenen Satzgewinn brachte ihr Anja Svendsen bei, bevor Agnieszka Bardzik wieder Steffans Kämpferqualitäten bei einem Fünfsatz-Sieg zu spüren bekam (6:12, 11:6, 8:11, 11:9, 11:9). Somit endete der erste Tag nach vier gewonnenen und zwei verlorenen Matches sehr positiv.

An Tag Zwei verkaufte sich die amtierende WM-Teilnehmerin beim Aufeinandertreffen mit Piera Folino teuer, konnte jedoch keinen Satz für sich entscheiden (8:11, 3:12, 10:12). Bei der 1:3 Niederlage gegen Sonia Tranchina kam eine zwischenzeitliche Aufholjagd zu spät. Hanna Vilmi war auch für Steffan in diesem Turnier nicht aufzuhalten, bevor gegen Monika Szwalek wieder mehr möglich gewesen wäre (10:12, 8:11, 7:12). Elvina Vidot sorgte letztendlich dafür, dass Steffan am zweiten Tag keinen Erfolg mehr hinzufügen konnte, doch überhaupt vier Partien bei einem solchen Wettbewerb zu gewinnen, ist aller Ehren wert.

Auch Riester mit Achtungserfolgen

Birgit Riester belegt in der Abschlusstabelle die elfte Position. Auch bei ihr muss man allerdings sagen: Mit drei erfolgreich bestrittenen Spielen dort zu landen, ist äußerst unglücklich. Nachdem sie im Auftaktmatch Bettina Steffan den Vortritt lassen musste, hatte sie in einem Krimi gegen Monika Szwalek das bessere Ende für sich (11:3, 11:2, 5:12, 7:11, 12:9). An Elvina Vidot gab es kein Vorbeikommen, aber dafür rang die Kasselerin Sonia Tranchina in fünf Sätzen nieder (11:5, 6:11, 11:9, 5:11, 11:8). Als eine von nur drei Spielerinnen überhaupt schaffte es Riester in der folgenden Begegnung, Hanna Vilmi einen Satz abzunehmen. Gegen Piera Folina ging nach zwischenzeitlichem Vorsprung zum Ende des ersten Tages wohl ein wenig die Kraft aus (11:9, 8:12, 7:12, 11:6, 4:12).

Anja Svendsen musste Riester im nächsten Spiel ohne Satzgewinn ziehen lassen, dafür gab es im Duell mit Tiia Innos wieder ein knappes Erfolgserlebnis (11:2, 12:6, 9:11, 5:11, 12:7). Zweimal schnupperte sie gegen Graziana Mauro an einem Satzgewinn, musste sich dann aber doch 0:3 geschlagen geben. Das Potential für mindestens einen entscheidenden fünften Durchgang hatte auch das Kräftemessen mit Agnieszka Bardzik, doch wieder war Riester die unterlegene (11:13, 3:12, 11:8, 9:11). Im ewig jungen Duell mit Sabrina Schmitz folgte ebenfalls noch eine Niederlage. Am Ende kann die Nordhessin aber durchaus Erfolgserlebnisse für sich verbuchen und nimmt sicher wertvolle Erkenntnisse für die zukünftigen Wettkämpfe mit nach Hause.

Rosenfeldt wie zu besten Zeiten

Zum zweiten Mal nacheinander hat Thade Rosenfeldt bei den Top Twelve einen hervorragenden dritten Platz erreicht. Wie auch schon 2019 gelangen ihm acht Siege, so dass er seine damals ergatterten 240 Weltranglistenpunkte verteidigen kann. Die lange Zwangspause hat also auch seiner Spielstärke keinen Abbruch getan.

Standesgemäß schlug der dreifache deutsche Meister zum Auftakt Jouni Viitamäki in drei Sätzen (11:5, 11:8, 12:3). Auch beim Match gegen Marco Carrai behielt er eine weiße Weste (12:0, 11:4, 12:2). Deniss Ovsjannikovs, der Rosenfeldt noch vor zweieinhalb Jahren in Pisa eine Lehrstunde erteilt hatte, hatte nun selbst einiges zu lernen und zog klar den Kürzeren (11:6, 11:4, 11:7). Jäh gebremst wurde dieser tolle Lauf von Ari Lahtinen, der für den Marburger immer noch schwer zu bespielen ist (9:11, 7:11, 10:12). Auch Adrian Sloninka gönnte Rosenfeldt keinen Satz und gleich darauf wartete auch noch Krystian Kisiel, der ihm bislang immer überlegen war. Doch diesmal drehte Rosenfeldt den Spieß um und triumphierte in fünf Sätzen (11:9, 10:12, 11:3, 8:11, 12:2).

Am nächsten Morgen nahm Deutschlands Nummer Eins auch die Hürde Mindaugas Dvylaitis recht souverän (12:9, 11:8, 11:6). Einen Dämpfer erhielt er von Juha Oikarainen, der nach fünf Sätzen die Nase vorne hatte (6:11, 11:3, 9:11, 12:3, 4:11). Pavol Kubosko ging gegen Rosenfeldt zunächst auch in Führung, wurde dann aber noch einmal eingefangen (6:11, 11:2, 11:7, 11:4). Das aufeinandertreffen mit Stefan Marcin war eine klare Angelegenheit für den Mittelhessen (12:2, 11:0, 12:6) und auch Piere Bertrand wurde zu guter Letzt klar bezwungen (11:5, 12:6, 12:3). Punktgleich mit dem Zweitplatzierten Sloninka kommt Rosenfeldt ins Ziel, er kann mit den besten der Showdown-Welt definitiv mithalten.

Die Division C 2021/22 im Westen ist erfolgreich abgeschlossen

geschrieben von Alfons Vollmer

Am 30. Oktober 2021 wurde im Showdown-Leistungszentrum Herne nach langer Corona-Pause die Division C im Westen ausgetragen. Die 8 Spieler aus Dortmund, Viersen und Paderborn wurden in zwei Vierergruppen gelost, wobei Herne mit insgesamt 5 Spielern stark vertreten war. In Gruppe A kam es direkt zum Duell 'Vater gegen Sohn', in dem der Vater gegen seinen 13 jährigen Sohn in drei Sätzen knapp gewinnen konnte.

...weiterlesen "Division C West"

Man unterschätze niemals die Aufsteiger!

geschrieben von Christian Siegemeyer

Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause startet endlich die langersehnte Einzelliga-Saison 2021/2022! Am Wochenende vom 23. und 24. Oktober erwiesen unsere Showdown-Freunde der BSG Kassel in den Räumlichkeiten des fab e.V. einmal mehr ihre Gastfreundschaft, als sie neun von zehn Herren der ersten Gruppe der Division A zu ihrem Spieltag empfingen. Der zehnte Spieler dieser Gruppe, Stefan Peters aus Viersen, war leider am Turnierwochenende terminlich verhindert.

...weiterlesen "Eröffnungs-Spieltag der Division A der Herren"

Nach einer etwas längeren Sommerpause ist die Audioreihe "Schlagfertig" wieder zurück. Diesmal ist Antje Samoray zu Gast, die erfolgreichste deutsche Spielerin. Sie erzählt von ihren Anfängen, den größten Erfolgen, aber auch, wie sie mit Niederlagen umgeht und weshalb sie zwischenzeitlich international nicht gespielt hat. Viel Spaß beim Zuhören.

Schlagfertig 02 - Antje Samoray - Teil 1
Schlagfertig 02 - Antje Samoray - Teil 2
Schlagfertig 02 - Antje Samoray - Teil 3

Hinweis: Wir bitten die nicht immer ganz optimale Tonqualität zu entschuldigen. Leider leben wir noch immer in einem Entwicklungsland, was die Internet-Stabilität betrifft.

wie angekündigt fand am 06.08.2021 die Gruppenauslosung für die Saison 2021/22 der Divisionen A statt. Dabei sind folgende Gruppen entstanden:

Damen - Gruppe A:
Bettina Steffan,
Sabrina Schmitz,
Annika Hein,
Melanie Kleinhempel,
Eliane Exner,
Tanja Janatzek,
Renata Kohn,
Petra Welsing

Damen - Gruppe B:
Antje Samoray,
Birgit Riester,
Eli Osewald,
Tina Bohn,
Nicole Kampa,
Ivonne Wächter,
Martina Reicksmann

Herren - Gruppe A:
Manfred Scharpenberg,
Stefan Collet,
Horst Griffaton,
Deniz Kürtoglu,
Robert Glojnaric,
Christian Siegemeyer,
Stefan Peters,
Patrick Walterscheidt,
Mohammed Taher Alharari,
Christoph Niehaus

Herren - Gruppe B:
Thade Rosenfeldt,
Benjamin Samoray,
Alfons Vollmer,
Andreas Schmitz,
Thomas Giese,
Kevin Barth,
Stefan Lammertz,
Martin Osewald,
Antonius Reicksmann,
Dennis Westphal

Auf Facebook kann das Video von der Auslosung bereits nachverfolgt werden. Sobald das Video auch bei YouTube hochgeladen ist, folgt hier der entsprechende Link.