geschrieben von Kevin Barth

Mit den Liepaja Open fand vom 20. bis 22. Juli das erste internationale Showdown-Turnier in Lettland statt. Gleich sieben Spielerinnen und Spieler aus Deutschland waren bei dieser Premiere am Start. Im Einzelnen waren das Antje Samoray und Benjamin Neue aus Berlin, Sabrina Schmitz, Andreas Schmitz und Kevin Barth aus Dortmund, sowie Tanja und Simon Janatzek aus Herne. Bereits zwei Tage vor Turnierbeginn traf man sich in der lettischen Hauptstadt Riga. Von dort aus ging es mit einer dreistündigen Autofahrt nach Liepaja. Dort wurde der freie Tag für einen Strandspaziergang genutzt. Einige wagten sich auch in die zwölf Grad kalte Ostsee. Am Donnerstagabend stand eine kurze Eröffnung des Turniers auf dem Programm und die Schläger wurden kontrolliert.

Strand Liepaja

...Weiterlesen Liepaja Open 2018

(geschrieben von Benjamin Neue)

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In Marburg trafen sich am 09./10.06.2018 die sieben Mitglieder der 1. Showdown-Bundesliga bei sonnigem Wetter. Am Trainingsstandort der TSG Marburg wurde der 2. Spieltag in einem Seminarraum der Stadt und einem Sportraum eines Kindergarten ausgetragen. ...Weiterlesen Ein spannender Bundesliga-Spieltag in Marburg!

von Birgit Riester

Wegen der großen Nachfrage der hessischen Standorte plante die BSG Kassel in diesem Jahr ein Turnier für 20 Showdownbegeisterte aus Frankfurt (4), Erlensee (3), Marburg (6) und Kassel (7). Erstmals wurde auch auf einer Platte im Freien gespielt, die vorsichtshalber unter einem Pavillon platziert wurde. Zum Glück blieben die angekündigten Schauer aus und wir erlebten ein tolles Freundschaftsturnier bei angenehmen Temperaturen, sodass sich alle auch viel draußen aufhalten konnten. Neben 10 erfahrenen DM-Spielern und 7 Spielern, die bereits an Regionalmeisterschaften teilgenommen hatten, trauten sich aber auch Lydia Zoubek, Nicole Kampa und Stefan Groß als absolute Frischlinge das erste Mal an einem Turnier teilzunehmen und erste Erfahrungen zu sammeln.
Die 8 Spielerinnen und 12 Spieler wurden in vier nach Erfahrung, Standort und Geschlecht gemischte Gruppen aufgeteilt. Nach der ersten Runde, in der jede gegen jeden spielte standen als Gruppenerste Thade Rosenfeldt, Martin Osewald, Horst Griffaton und Birgit Riester fest. Als jeweils Gruppenzweite erreichten auch Deniz Kürtoglu, Stefan Collet, Annika Hein und Patrik Walterscheidt das Viertelfinale.
Hier gewann nur Deniz gegen Birgit in zwei Sätzen. Horst, Thade und Martin ließen sich jeweils den ersten Satz abnehmen, bevor sie das Spiel doch noch für sich entscheiden konnten.
Im Halbfinale siegte Deniz gegen Martin mit 12:2 und 12:10. Horst konnte Thade zwar den ersten Satz mit 8:11 abnehmen, verlor aber die weiteren Sätze deutlich mit 1:11 und 2:11.
Das Spiel um den dritten Platz gewann Martin gegen Horst in drei Sätzen.
Im Finale ging es nun darum, ob Deniz den Herkules-Cup ein drittes Mal gewinnt und damit den Wanderpokal endgültig behalten darf oder ob der zweifache deutsche Meister Thade bei seiner ersten Teilnahme am Cup auch diesen Pokal mit nach Marburg nehmen wird.
Im ersten Satz zeigte Thade seine Treffsicherheit und ließ keinen einzigen Punkt für Deniz zu. Der zweite Satz war etwas knapper, aber am Schluss stand es dann doch 11:6 für Thade.

Wir danken neben unseren eigenen Schiedsrichtern Tanja Werkmeister, Kathrin Rosinski und Jonas Riester auch Alexander Dehoff aus Frankfurt und Viktoria Reul-Kallenberg aus Essen für ihr Engagement.

Die ersten drei Spieler erhielten Pokale, welche vom Bezirk IX des Hessischen Behinderten- und Reha-Sports gesponsert wurden.
Georg Riester, der Wächter über die Spielergebnisse und Tanja überreichten allen Spielern und Spielerinnen zur Erinnerung auch eine Urkunde mit ihrer Platzierung.

Bei einem gemeinsamen Grillabend ließen alle das Turnier ausklingen. Wir danken allen Vereins- und Familienmitgliedern sowie Freunden für die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung des diesjährigen Herkules-Cups ganz herzlich.

Hier noch alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit ihren Platzierungen:
1. Thade Rosenfeldt (Marburg)
2. Deniz Kürtoglu (Kassel)
3. Martin Osewald (Frankfurt)
4. Horst Griffaton (Kassel)
5. Birgit Riester (Kassel)
6. Stefan Collet (Kassel)
7. Patrik Walterscheidt (Erlensee)
8. Annika Hein (Marburg)
9. Bettina Steffan (Kassel)
10. Christian Siegemeyer (Frankfurt)
11. Bernd Kerseboom (Marburg)
12. Antonio Michienzi (Marburg)
13. Tina Bohn (Kassel)
14. Thomas Weber (Erlensee)
15. Renata Kohn (Marburg)
16. Lydia Zoubek (Frankfurt)
17. Andrea Rippich (Marburg)
18. Nicole Kampa (Erlensee)
19. Niklas Leonhardt (Frankfurt)
20. Stefan Groß (Kassel)

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Der zweite Akt der 1. Showdown-Bundesliga 2018 findet am 09./10.06.2018 statt.
Der Vizemeister aus 2017 richtet den 2. Spieltag der Liga 2018 aus. Vielen Dank dafür!

Können Marburg und Berlin Ihre Tabellenführung gegen die starken Teams aus Dortmund und Frankfurt verteidigen?
Welcher Aufsteiger holt im direkten Duell wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt?

Alle Teams können wichtige Punkte für Ihr Saisonziel erreichen - aber auch verfehlen!

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg.

Zuschauer sind herzlich willkommen!

Spielort:
August-Bebel-Platz 2,
35043 Marburg-Cappel

Zeit:
Sa. 09.06.2018
11:20 Begrüßung, Schlägerkontrolle
12:00 – 16:30 Spiele Session 1
17:00 – 19:45 Spiele Session 2

So. 10.06.2018
09:00 – 11:45 Spiele Session 3
12:00 Schlusswort

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler am Kids-Turnier in Herne

Am 31. Mai 2018 trafen sich in Herne 7 Schülerinnen und Schüler ab 11 Uhr, um ein Jugendturnier im Showdown auszutragen. Birgit Vogt reiste mit drei ihrer Schüler aus Marburg an und aus NRW kamen jeweils zwei Mädchen und Jungen, um am Jugendpokal-Herne teilzunehmen. An zwei Platten spielte jeder bzw. jede gegen jeden bzw. jede. Trotz hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen kämpften alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren tapfer um jeden Punkt.

Die Matches wurden von Birgit Vogt, Tanja Janatzek und Andreas Schmitz gepfiffen, wobei bei der Auslegung der Regeln auch mal die fünfe gerade sein gelassen wurde. Zwischendurch wurden den Kids auch Tipps gegeben, wie sie Dinge in ihrem Spiel verbessern können. Es ergaben sich teilweise spannende und gutklassige Begegnungen. Beispielsweise kämpften ausgerechnet die beiden jüngsten Teilnehmer, Charlotte van Baal und Julian Kai, die beide 10 Jahre alt sind, 45 Minuten lang, bevor das Ergebnis von 9-11, 11-9 und 12-15 feststand. Bis 16.30 Uhr waren alle 21 Begegnungen absolviert. Nach einer kurzen Pause fand eine Siegerehrung statt, bei der alle sieben Jugendlichen eine Urkunde erhielten. Ohne eine Niederlage und bei nur zwei Satzverlusten belegte Melih Yesilöz aus Marburg bei diesem Turnier den ersten Platz.

Abschließend ist noch Tanja und Simon Janatzek zu danken, die ihre Räumlichkeiten und Platten an einem Feiertag zur Verfügung stellten und entscheidend zum Gelingen des Turniers beitrugen. Auch war der Einsatz von Birgit Vogt vorbildlich, die die jeweils dreistündige Hin- und Rückfahrt auf sich nahm, um ihren Jungs das Turnier zu ermöglichen.

Hier noch die Platzierungen aller Spielerinnen und Spieler:

  1. Melih Yesilöz
  2. Timon Beckers
  3. Milo Nowak
  4. Julian Kai
  5. Charlotte van Baal
  6. Zainab Ibrahim
  7. Jonas Biebricher

Von Thade Rosenfeldt

Stellt euch Showdown als ein Haus vor, das ihr als Architekt errichten wollt. Hat ein durchschnittliches Reihenhaus irgendeinen Reiz für einen Architekten? Vermutlich nicht. Das Traumprojekt für die meisten von euch wäre wohl eher irgendwas Abgefahrenes, Großes, Komplexes. Etwas, wo ihr euch so richtig austoben und allen zeigen könnt, was ihr drauf hat. Aber stehen bleiben soll es am Ende trotzdem.
Dafür braucht ihr die langweiligsten, uninspirierensten Grundlagen dieser Kunst. Ihr braucht ein Fundament. Je komplexer euer Ziel, desto stabiler muss das Fundament sein. Sonst trägt es das ganze Konstrukt nicht und alles fällt in sich zusammen.
Genug von dieser Analogie, ich hoffe, ihr könnt schon erahnen, wohin ich hier eigentlich will. Genau wie der Architekt braucht nämlich auch der Showdown-Spieler ein solides Fundament, um darauf alles das aufzubauen, was aufregend, spannend und besonders ist.
Zu leicht ist es, sich von all den tollen Schlagvarianten, Strategiekniffen und Balltricks begeistern zu lassen. Was an der Platte nicht alles möglich ist! Und das ist auch gut so. Ich bin der letzte, der euch dabei bremsen möchte.
Was dabei aber niemals zu kurz kommen darf, ist die Grundlagenarbeit. Provokante These incoming: Stellt euch das Grundlegenste vor, was man an der Platte tun kann und macht es euch zum wichtigsten Trainingsziel! Ja, ich meine selbst Dich!

Beispiele:
Spiel für dich unerträglich langsam. Ziele überaus sorgfältig. Sollte eigentlich kein Problem sein, oder? Triffst Du die Kurven in zehn von zehn Fällen? Ich jedenfalls nicht.
Wie viele Deiner Standard-Aufschläge sind eigentlich torgefährlich? Bei mir kaum je einer.
Kannst Du absichtlich auf die Mitte spielen? Das klingt viel trivialer, als es ist, zumindest für mich.

Das alles und noch viel mehr gehört zu einer soliden Grundlagenbildung im Showdown dazu. An diesen Grundlagen zu arbeiten kann sicherlich oft langweilig und uninspirierend sein. Es wird dadurch aber nicht weniger wichtig. Denn nicht nur, dass ihr mit diesen Grundlagen all das stützt und stabilisiert, was ihr schon könnt. Ihr schafft auch ideale Voraussetzungen, um Neue Dinge schneller, tiefgreifender und fehlerfreier zu erlernen.
Ich richte mich mit diesem Apell natürlich besonders an die Showdown-Neulinge. Einen praktischen Nutzen hat diese Philosophie aber sogar für die Besten unter euch. Mit einem präzisen, kontrollierten Grundlagenspiel könnt ihr viele Turnierspiele gegen deutlich unerfahrenere Spieler extrem kraftsparend gewinnen. Da heißt es nämlich meist nur so genau wie möglich treffen, nicht so hart oder schnell wie möglich. So hebt ihr euch die Energie für die richtigen Klopper auf.

von Kevin Barth

Vom 3. bis 5. Mai fanden im italienischen Tirrenia die zweiten Pisa Open statt. Bei diesem internationalen Weltranglistenturnier wurde mit 65 Herren und 38 Damen ein Teilnehmerrekord aufgestellt. Es war außerdem auch ein absolut hochwertig besetztes Turnier. Bei den Herren nahmen 14 der top 20 der Weltrangliste teil, bei den Damen waren es zwölf der ersten 20. Daher erwarteten die Titelträger auch 400 Punkte für die Rangliste. Aus Deutschland nahmen 20 Sportlerinnen und Sportler teil. Manch einer war schon mehrere Tage vor Turnierbeginn vor Ort, um ein wenig Urlaub zu machen, oder die Zeit für Training zu nutzen. Andere trafen erst am Abend vor Turnierbeginn zur Schlägerkontrolle ein. ...Weiterlesen Pisa Open 2018

(geschrieben von Andreas Schmitz)

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Am 21. Und 22. April 2018 trafen sich in Erlensee bei Hanau ein halbes Dutzend Teams, um den ersten Spieltag in der 2. Showdown-Bundesliga in dieser Saison auszuspielen. Jedes der sechs Teams sollte dabei drei Begegnungen an diesem Wochenende absolvieren. Nach der Begrüßung und der Materialkontrolle durch die Schiedsrichter Victoria Reul-Kallenberg, Alexander Dehoff und Julian Rosenthal ging es gegen 11:15 Uhr am Samstagmorgen mit den Begegnungen zwischen der Spielgemeinschaft KEMF (Kassel, Erlensee, Mainz, Frankfurt) und Tischball Viersen sowie BVSV Nürnberg und der SG Würzburg-Nürnberg los. ...Weiterlesen Spannende Begegnungen in der 2. Liga

von Thade Rosenfeldt

Diese Frage scheint zunächst völlig trivial. Wenn der Ball den Schläger verlässt, oder etwa nicht? Und was nutzt diese Frage überhaupt? Wichtig ist doch eigentlich der Schlag selbst und nicht sein Ende. Weit gefehlt! Ich möchte zwei Erweiterungen für das Training vor-"schlagen", die den Schlag ganz anders definieren. Und ja, das Wort schlag kommt jetzt sehr oft, wappnet euch. ...Weiterlesen Wann ist ein Schlag eigentlich zuende?