von Thade Rosenfeldt

Wer regelmäßig zum Training geht, verbringt eine Menge Zeit mit dem Showdown-Ball. Tatsächlich widmen wir selbst nur wenigen Lebewesen so viel ungeteilte Aufmerksamkeit. Es gibt da etwa Partner, Haustiere, Kinder, sehr gute Freunde... Wie selbstverständlich bemühen wir uns um diese Beziehungen. Schließlich fühlen wir uns wohl in deren Gegenwart und so kriegen wir auch immer etwas aus unserer investierten Zeit zurück.
Doch was ist nun mit diesen runden, rasselnden Plastikkollegen? Wie oft sehe ich, dass er völlig unverdient schlecht behandelt wird. Er wird verscheucht, weggestoßen, missverstanden oder unnötig hart geschlagen. Manchmal hat man gar das Gefühl, er werde eher gefürchtet als geliebt. Hat er das verdient?
Der Ball ist der wichtigste Teil im Spiel. Eine gute Beziehung zu ihm ist also Grundvoraussetzung. Das klingt jetzt vielleicht albern und ich verliere gerade meine letzte Glaubwürdigkeit als vernunftsbegabter Mensch. Aber ich will hier auf etwas ganz Bestimmtes raus.
Die richtige Einstellung zum Ball kann Dir nämlich wirklich helfen! Im Turnier ist nichts schädlicher als die Angst vor dem Ball. "Bloß weg damit!" macht jedes Spiel kaputt. Es macht Dich nervös und verhindert ein kontrolliertes Handeln. Heiße ihn herzlich willkommen und nimm Dir die Zeit für ihn, die er braucht. Dann wird aus der unwägbaren Bedrohung plötzlich ein Verbündeter.
Aber auch im Training ist Achtsamkeit dem Ball gegenüber Trumpf. Hier haben wir die Zeit, ein Gefühl für den Ball zu entwickeln. Wie verhält er sich wo und wann? Was kann ich tun, damit er das tut, was ich will?
Die Kontrolle über den Ball ist mindestens so wichtig wie die über den eigenen Körper. Diese Ballbeherrschung kommt aber nur als Gegenleistung für gemeinsam verbrachte Zeit, man kann sie nicht erzwingen. Man muss den Ball fühlen lernen. Daher mein Apell: trainiert euer Ballgefühl. Auch aus dieser gemeinsam verbrachten Zeit bekommt ihr etwas wertvolles zurück. Wer den Ball kontrolliert, kontrolliert nämlich das Spiel.
Ich könnte dieses esoterische Gerede stattdessen versuchen, mit sportwissenschaftlichen Ideen wie Muskelgedächtnis, feinmotorischen Bewegungsprogrammen, sensorischen Reiz-Funktionsschleifen etc. zu erklären. Ich habe mich aber bewusst dagegen entschieden. Erstens bin ich kein Sportpsychologe und zweitens hätte ich dann auf diese so schön kitschige Analogie vom Ball als Freund verzichten müssen.

Bericht von Kevin Barth

Sechs Damen und zehn Herren aus Deutschland reisten am 18. Januar zu den achten Pajulahti Games nach Finnland. Die letzten erreichten erst nach Mitternacht das Quartier und manch einer musste noch um die Ankunft seines Gepäcks samt Spielmaterialien bangen. Am Ende ging aber alles gut, so dass am 19. Januar um 09:00 Uhr Ortszeit die Spiele starten konnten.

Bei den Damen wurden die 16 Spielerinnen zunächst in zwei Gruppen zu je acht Spielerinnen aufgeteilt. Die ersten vier jeder Gruppe erreichten das Viertelfinale. Sabrina Schmitz erreichte in der Gesamtwehrtung letztendlich einen sehr guten sechsten Platz. In ihrem ersten Gruppenspiel siegte die Dortmunderin klar gegen ihre Landsfrau Petra Welsing (11:2, 11:0). Anschließend folgte eine Niederlage gegen Heidi Torn aus Finnland (8:12, 9:11). Dieses Match hätte durchaus einen dritten Satz verdient gehabt. Weiter ging es für Schmitz mit einem 2:1 Erfolg gegen Renata Kohn aus Marburg (11:2, 5:11, 11:3). Im zweiten Durchgang überzeugte Kohn mit einer guten Trefferquote und schaffte den verdienten Ausgleich. Im finalen dritten Satz war Schmitz wieder deutlich präsenter und gewann diesen doch noch souverän. Zum Abschluss ihres ersten Tages musste sich die deutsche Vizemeisterin Elzbieta Mielczarek deutlich in zwei Sätzen beugen (2:12, 5:12).

Der Samstag begann für Schmitz mit einer weiteren Niederlage gegen Jaana Pesari (3:12, 5:11). Anschließend wendete sich das Blatt und es gelang ein wichtiger Erfolg im Duell mit Irina Lavrova. Den ersten Durchgang verlor Schmitz knapp mit 9:11, brachte aber den zweiten nach Rückstand mit 12:10 an sich. Im dritten Satz spielte die Dortmunderin ihre klasse aus und machte den Matchgewinn durch ein 12:7 perfekt. Den Einzug unter die letzten acht machte sie mit einem ungefährdeten Sieg über Jessica Parodi aus Italien perfekt (11:8, 12:1). Im Viertelfinale traf Schmitz am späten Nachmittag auf Hanna Vilmi, die Nummer Eins der Welt aus Finnland. Letztendlich kassierte die deutsche Vorzeigespielerin zwar eine 0:3 Niederlage, konnte aber in allen drei Sätzen beim 6:12, 7:12 und 6:11 gut mithalten.

In der Platzierungsrunde um die Plätze Fünf bis Acht kam es am Abend zur Begegnung mit der Niederländerin Nicky Corstanje. Einen engen ersten Satz sicherte sich Schmitz mit 12:9. Anschließend versuchte Corstanje es noch einmal mit dem Mute der Verzweiflung, aber Schmitz verteidigte gut und konnte ihrerseits immer wieder Treffer setzen. So gewann sie auch diesen Durchgang mit 11:7 und hatte damit mindestens Rang Sechs erreicht. Am Sonntagmorgen ging es im Spiel um Platz Fünf zum zweiten Mal gegen Heidi Torn. Satz Eins gewann Schmitz nach einem 0:4 Rückstand überzeugend mit 11:6. Im zweiten Durchgang ging es hin und her, beide Spielerinnen führten alleine in diesem Durchgang jeweils über 100 Schläge aus. Schmitz lag zwischenzeitlich 9:8 vorne, hatte dann aber ein wenig mit sich selbst zu kämpfen und stellte sich den Ball bei einem Angriffsversuch in den Kreis. Es folgte noch ein Fehlerpunkt auf beiden Seiten, so dass es 10:10 stand. Im nächsten Ballwechsel schlug Torn zu und erzwang mit 12:10 einen Entscheidungssatz. Dort hatte Schmitz zwischenzeitlich eine 5:4 Führung inne, musste das Feld dann aber doch ihrer Gegnerin überlassen. Torn siegte hier mit 11:8. „Ich ärgere mich ein Bisschen, weil ich es nicht geschafft habe, am Ende taktisch noch einmal zu reagieren“, so Schmitz im Nachhinein. „Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis aber zufrieden. Platz Sechs, das ist ein Rang besser als im letzten Jahr.“

Bettina Steffan hat nach dem Titelgewinn bei der südostdeutschen Meisterschaft ihren Erfolgslauf weiter fortgesetzt. Die Kasselerin landete auf dem neunten Platz und ist damit zweitbeste deutsche. Zum Auftakt unterlag sie der späteren Halbfinalistin Elvina Vidot (5:11, 8:12), konnte der französin aber vor allem im zweiten Satz ein gutes Spiel liefern. Im vereinsinternen Duell mit Birgit Riester zog Steffan ebenfalls in zwei Sätzen den kürzeren (8:11, 7:12). Gegen Bianka Naser folgte dann aber der erste Sieg (12:8, 12:7). Im Duell mit Piera Folino lag gleich der nächste Erfolg in der Luft. Nachdem Steffan den ersten Satz mit 6:12 abgeben musste, kämpfte sie sich zurück und konnte den zweiten knapp mit 14:11 an sich bringen. Den Entscheidungssatz verlor sie allerdings mit 10:12.

Der zweite Tag begann mit einem weiteren und dieses Mal deutlich verlorenen Match gegen Nikcky Corstanje (2:11, 3:11). Wenig später gab die Nordhessin beim Sieg gegen Tatyana Kovtunenko die passende Antwort (12:10, 14:12). Nachfolgend musste sie sich zwar Hanna Vilmi geschlagen geben, verkaufte sich beim 6:11 und 7:11 aber gut. Als sechste ihrer Gruppe standen für Steffan nun noch die Spiele um die Plätze Neun bis Zwölf an. In ihrer ersten Partie konnte sie Irina Lavrova in zwei Sätzen und auf beeindruckende Art und Weise hinter sich lassen (12:5, 11:7). So kam es am Sonntag im Spiel um Platz Neun noch einmal zum Aufeinandertreffen mit Birgit Riester. Steffan gab hier den ersten Satz mit 5:12 ab, drehte anschließend aber die Partie. Die nächsten beiden Durchgänge gingen mit 12:6 und 11:4 an Steffan. „Bei diesen Spielen mit Birgit geht es immer hin und her. Erst hat sie gewonnen, jetzt ich, da wechseln wir uns immer wieder ab“, meinte sie schmunzelnd am Ende des Turniers.

Die eben bereits genannte Birgit Riester kam also hinter Steffan als zehnte ins Ziel. Sie legte einen überzeugenden Start in den Wettbewerb hin und bezwang Tatyana Kovtunenko (11:2, 11:5). Nach dem Erfolg gegen ihre Vereinskameradin Steffan, musste die amtierende deutsche Meisterin ihre erste Niederlage gegen Elvina Vidot hinnehmen (4:11, 7:12). Auch gegen Hanna Vilmi unterlag Riester (8:11, 4:11), konnte aber im ersten Satz die Partie relativ ausgeglichen gestalten. Im Duell mit Bianka Naser wurde die Kasselerin ihrer Favoritenrolle gerecht, auch wenn sie den ersten Durchgang abgeben musste (10:12, 11:6, 12:2). Für den Einzug ins Viertelfinale hatte sie zu diesem Zeitpunkt noch alles selbst in der Hand. Eine knappe Niederlage gegen Piera Folino ließ diese Chancen allerdings schrumpfen (10:13, 11:3, 9:12). Zum Abschluss der Gruppenphase musste sich Riester auch Nicky Corstanje in drei Sätzen geschlagen geben (11:8, 3:12, 1:11). Im ersten Satz konnte sie dem Spiel noch ihren Stempel aufdrücken, danach drehte Corstanje jedoch auf.

In der Platzierungsrunde landete die zweite deutsche top ten-Spielerin einen klaren Sieg gegen Renata Kohn (12:2, 12:2). Im Match gegen Bettina Steffan reichte es dieses Mal nicht ganz, Riester zeigte sich dennoch nicht enttäuscht. „Bei diesen internationalen Turnieren liegt mein Potential momentan zwischen den Plätzen Sieben und Elf, also geht das Ergebnis in Ordnung. Ich war im letzten Jahr hier nicht dabei, also bekomme ich sowieso einige Punkte für die Weltrangliste dazu.“

Renata Kohn aus Marburg reite sich auf Platz Zwölf ein. Ihre ersten beiden Spiele verlor sie deutlich gegen Heidi Torn (4:11, 3:12) und Elzbieta Mielczarek (2:11, 2:12). In der Begegnung mit Sabrina Schmitz holte Kohn ihren ersten Satz, musste sich aber der Erfahrung von Schmitz beugen. „Ich habe nach dem Gewinn des zweiten Satzes zu lange darüber nachgedacht, warum ich den gewonnen habe und was bei Sabrina schief gelaufen sein könnte“, räumte die Marburgerin später ein. Auch im vierten Anlauf bekam sie es mit einer internationalen Spitzenspielerin zu tun. Jaana Pesari setzte sich mit 12:1 und 11:2 durch.

Der Samstag begann mit einem weiteren verlorenen Spiel gegen Irina Lavrova (4:11, 6:12). Im Anschluss schaffte Kohn ihren ersten Sieg des Turniers und ließ Jessica Parodi 11:7 und 11:2 hinter sich. Ebenfalls klar behauptete sie sich gegen Petra Welsing (11:5, 12:4). In der Platzierungsrunde zeigte ihr Birgit Riester klar die Grenzen auf. Im Spiel um Platz Elf stand Kohn am dritten Turniertag Irina Lavrova gegenüber. Mit jeweils 6:11 musste sie beide Sätze abgeben. „Ich konnte sie gut beschäftigen, aber es hat leider nicht ganz gereicht“, analysierte Kohn.

Bianka Naser hat Rang 15 erreicht. In der Vorrunde blieb die vierte der südostdeutschen Meisterschaft leider ohne gewonnenes Spiel. Zunächst unterlag sie Nicky Corstanje (6:11, 3:11), als nächstes Irina Lavrova noch einmal etwas deutlicher (4:11, 2:11). Im Spiel gegen Bettina Steffan hielt Naser gut dagegen, aber für einen Satzgewinn reichte es noch nicht. Auch Elvina Vidot musste im ersten Satz hart arbeiten, um sich durchzusetzen (8:11, 2:11). Zum Start des Samstages bereitete die Spielerin aus Frankfurt Birgit Riester Kopfzerbrechen, konnte die 1:0 Satzführung jedoch nicht ins Ziel bringen. Gegen Hanna Vilmi (3:11, 2:11) sowie Piera Folino (4:11, 6:12) unterlag Naser wieder in zwei Sätzen. So ging es für sie in der zweiten Runde des Turniers um die Plätze 13 bis 16. Im ersten Spiel gegen Jessica Parodi gewann sie den ersten Durchgang mit 11:9, konnte aber in den folgenden beiden Sätzen nicht mehr daran anknüpfen und verlor diese 6:11 und 4:11. Im Spiel um Platz 15 behielt Naser dann aber in zwei Sätzen gegen Petra Welsing die Oberhand (11:2, 11:9(.

Petra Welsing bleibt in diesem Jahr der 16. Platz. Sabrina Schmitz hatte sie in der Vergangenheit immer wieder vor Probleme gestellt, das gelang dieses Mal bei der Niederlage zum Auftakt aber nicht. Auch gegen Jaana Pesari (2:12, 0:12) und Irina Lavrova (2:12, 2:12) konnte die Paderbornerin nicht viel ausrichten. Dafür triumphierte sie gegen Jessica Parodi, wobei vor allem der erste Durchgang hart umkämpft war (12:10, 11:5). Gegen Elzbieta Mielczarek gab es dann zwar wieder eine Niederlage, doch gerade im zweiten Satz stemmte sich Welsing gut dagegen (0:12, 12:6). Abgeschlossen wurde die Vorrunde mit zwei weiteren verlorenen Spielen gegen Heidi Torn (0:11, 3:11) und Renata Kohn (11:5, 12:4). In der Platzierungsrunde traf Welsing zunächst auf Tatyana Kovtunenko und verlor den ersten Satz hauchdünn mit 9:11. Im zweiten Durchgang enteilte dann die Kontrahentin und behielt hier mit 11:4 die Nase vorne. Im Spiel um Platz 15 gegen Bianka Naser gab die amtierende DM-Teilnehmerin nach einer klaren Niederlage im ersten Satz noch einmal alles, es reichte jedoch nicht ganz für die Wende.

Bei den Männern waren die 29 Spieler in vier Gruppen aufgeteilt. Die besten zwei jeder Gruppe zogen ins Viertelfinale ein. Deniz Kürtoglu konnte aus deutscher Sicht mit Platz 15 das beste Resultat erringen. Der Turnierstart war für den deutschen Meister von 2016 durchaus unsanft gegen den finnischen Weltklassespieler Ari Lahtinen (2:11, 0:11). Im Duell mit Stefan Heuker aus den Niederlanden sicherte sich Kürtoglu Satz Eins 12:10, musste den zweiten Durchgang aber in der Verlängerung mit 11:14 abgeben. Zu einem weiteren Satzgewinn reichte es nicht mehr ganz, so dass Heuker den Entscheidungssatz mit 11:7 gewann. Den wichtigen ersten Sieg landete der Kasseler gegen Andrea Pazzano (11:0, 12:3). Eine enge Kiste war das Aufeinandertreffen mit Alisher Hozanijazov, das Kürtoglu nach Führung noch verlor (12:10, 2:11, 8:12). Den zweiten Tag eröffnete er mit einem verdienten Erfolg gegen Landsmann Jannatzek (11:6, 12:2) und fügte gleich noch einen weiteren gegen Andreas Schmitz hinzu (11:1, 12:6). Das reichte für Position Vier in seiner Gruppe, so dass für ihn später die Spiele um die Plätze 13 bis 16 anstanden. Im zweiten Match gegen einen Finnen folgte zunächst die zweite empfindliche Niederlage, Juha Oikarainen siegte 11:1 und 12:4. Das Spiel um Platz 15 gewann Kürtoglu klar gegen Jeremy Travert (11:7, 11:6).

Zwei Plätze hinter ihm, also als 17., reit sich Robert Glojnaric ein. Er war zum Auftakt gegen Emiliano Garay durchaus in Reichweite, musste sich aber trotzdem geschlagen geben (8:11, 7:12). Dasselbe galt für sein Match mit Juha Oikarainen (5:11, 8:11). Deutlich besser lief es im deutschen Duell, das der Frankfurter gegen Alfons Vollmer für sich entschied (11:1, 11:6). Auch Antonio Michienzi besiegte er, hatte allerdings nach eigener Aussage im zweiten Durchgang große Probleme mit der Akustik auf seiner Plattenseite (11:6, 0:12, 12:4). Nicht ganz so gut lief es bei der Niederlage gegen Jouni Viitamäki (2:11, 7:12). Ordentlich unterwegs war Glojnaric gegen Vladimir Poliakov, es reichte aber nicht ganz zum dritten Sieg des Tages (3:11, 12:10, 7:11). In der Platzierungsrunde räumte er wenig später Andreas Schmitz deutlich aus dem Weg (11:3, 12:3). Auch im Spiel um Platz 17 war Glojnaric erfolgreich, wobei er sich nicht von einem knapp verlorenen zweiten Durchgang aus der Ruhe bringen ließ (11:3, 11:13, 12:10).

Mit Manfred Scharpenberg auf Rang 19 befindet sich ein dritter Hesse unter den besten 20. Er startete seine Mission erfolgreich gegen den Finnen Tatu Lattu (12:3, 11:8). Auch gegen den Spitzenspieler Matthieu Juglar konnte er einen Satz für sich verbuchen (9:11, 11:6, 6:11). Im Duell mit Olli Kytöviita hätte es auch in die Richtung des Frankfurters gehen können, der Satz Eins in der Verlängerung abgeben musste (11:13, 5:11). Gegen Kevin Barth siegte Scharpenberg souverän (11:4, 12:2) und hatte damit eine ausgeglichene Bilanz. Nichts zu holen gab es gegen Pierre Bertrand, wobei der erste Satz wieder hauchdünn verloren ging (12:10, 11:1). Zum Abschluss der Vorrunde musste sich der Hesse auch noch Marco Carrai beugen (4:11, 8:11). In der zweiten Runde gewann Scharpenberg Satz Eins klar gegen Igor Balitskii, doch der Kontrahent konnte im Anschluss noch einmal zulegen und ebenso klar zurückschlagen (11:3, 4:11, 4:12). Einen versöhnlichen Abschluss erreichte er im Spiel um Platz 19, als er einen 0:1 Rückstand gegen Andreas Schmitz noch umbiegen konnte (10:13, 14:11, 12:1).

Ein wenig besser platziert als im Vorjahr ist Andreas Schmitz als 20. der Rangliste. Einen unangenehmen Auftakt erlebte er beim 0:11 und 3:11 gegen Alisher Hozanijazov. Das konnte er im nächsten Spiel mit einem Erfolg gegen Simon Jannatzek korrigieren, verspielte aber im zweiten Satz einen 8:2 Vorsprung (11:3, 8:11, 12:6). Am Nachmittag folgte eine erwartete Niederlage gegen Ari Lahtinen (4:12, 5:11) und noch einmal deutlicher musste sich der Dortmunder Stefan Heuker geschlagen geben (0:12, 2:12). Noch einmal Aufwind bekam Schmitz mit dem in dieser Höhe verdienten Erfolg über Andrea Pazzano (11:2, 11:2). Wenig ausrichten konnte er im Duell mit Deniz Kürtoglu. Als fünfter seiner Gruppe ging es nun um die Plätze 17 bis 20. Dort gab es zunächst Saures von Robert Glojnaric, bevor gegen Manfred Scharpenberg im Spiel um Platz 20 durchaus mehr möglich gewesen wäre. Nachdem der zweite Satz aber in der Verlängerung verloren ging, schwanden bei Schmitz allmählich die Kräfte und der Gegner wusste das für sich zu nutzen.

Als 21. konnte sich Murat Altunog platzieren. Gleich zu Beginn lieferte sich der amtierende NRW-Meister einen spannenden Fight mit Igor Balitskii. Das Spiel ging durchaus unglücklich verloren, als in der entscheidenden Phase ein Ball abflog (11:7, 8:11, 9:11). Gegen Philipp Naraschkewitz holte Altunok den erwarteten ersten Sieg (12:7, 12:2), bevor ihm Robert Lätt seine zweite Niederlage zufügte (1:12, 7:11). Gut mitspielen konnte der Mörser gegen Lukasz Byczkowski, musste den Gegner aber jeweils doch ziehen lassen (7:11, 9:12). Eine Reaktion zeigte Altunog beim klaren Triumph über Thomas Häni (11:5, 11:0). Dem Turnierfavoriten Luca Liberali war er unterlegen und war damit mit zwei Siegen sechster seiner Gruppe (1:11, 5:11). Moral bewies er in der Platzierungsrunde, als er einen Rückstand gegen Tatu Lattu aufholte (10:12, 11:8, 11:8). Zu guter letzt verließ er auch im vereinsinternen Duell mit Simon Jannatzek als Sieger die Platte (12:4, 12:8). „Ich bin mit meinen Ergebnissen insgesamt zufrieden, aber nicht unbedingt mit meiner Platzierung am Ende“, zog Altunok hinterher Bilanz.

Bei seinem ersten internationalen Turnier erzielte Simon Jannatzek einen beachtlichen 22. Platz und ließ dabei immerhin sieben Konkurrenten hinter sich. Bei der Auftaktniederlage gegen Andreas Schmitz bewies er im zweiten Satz Moral, konnte den deutlich erfahreneren Gegner aber im entscheidenden Durchgang nicht aufhalten. In den nächsten zwei Spielen blieb der Newcomer aus Moers ohne eigenen Satzgewinn. Zunächst unterlag er Ari Lahtinen (4:11, 3:11), danach Stefan Heuker (6:11, 5:11). In die Erfolgsspur fand Jannatzek gegen Andrea Pazzano (11:7, 11:5). Gegen Deniz Kürtoglu konnte er im ersten Satz noch relativ gut mithalten, das änderte sich im zweiten Durchgang. Nicht viel zu lachen gab es auch gegen Alisher Hozanijazov (11:3, 12:2). In der Platzierungsrunde konnte Jannatzek dann wieder positive Schlagzeilen schreiben und Alfons Vollmer nach Rückstand in die Knie zwingen (7:11, 12:3, 11:7). So kam es zum Duell mit Vereinskollege Murat Altunok, was sich Jannatzek vor der Platzierungsrunde auch gewünscht hatte. Hier musste er sich zwar geschlagen geben, konnte aber vor allem im zweiten Satz einige Gegenwehr zeigen.

Alfons Vollmer erklimmt Rang 24, wäre jedoch gerne etwas weiter vorne gelandet. Zu Beginn war der Paderborner voll im Soll und wies Antonio Michienzi klar in die Schranken (12:2, 12:1). Als nächstes war Jouni Viitamäki eine Nummer zu groß (0:11, 5:11). Gegen Robert Glojnaric fand Vollmer im zweiten Satz besser zu seinem Spiel, konnte die Wende aber nicht mehr herbeiführen. Eine Lehrstunde gab es von Vladimir Poliakov (2:12, 0:11), bevor auch gegen Emiliano Garay nicht viel zu holen war (3:11, 6:11). „Da haben mir mal so einige gezeigt, wie man richtig Showdown spielt“, erkannte Vollmer an. Das galt auch für die Niederlage gegen Juha Oikarainen an Tag Zwei (11:1, 12:4). Im Platzierungsspiel gegen Simon Jannatzek verlor der finalist der letzten NRW-Meisterschaft nach einem guten ersten Satz den Faden und blieb auch hier ohne Sieg. „Die Umstellung auf deutsche Spieler ist mir generell an diesem Wochenende schwer gefallen“, gab Vollmer zu. Im Spiel um Platz 23 wäre ein dritter Satz verdient gewesen, doch der Finne war in der Verlängerung des zweiten Durchgangs zur Stelle (6:11, 10:13).

Auch Kevin Barth gab sein internationales Debüt und landete auf Platz 25. Zu Beginn verkaufte er sich gegen Olli Kytöviita gut, wurde aber insgesamt zu spät wach (6:12, 6:11). Auch gegen Pierre Bertrand (4:11, 6:11) und Marco Carrai (7:11, 4:11) musste sich der Dortmunder der internationalen Klasse seiner Gegner beugen. Bei der klaren Niederlage gegen Manfred Scharpenberg kam Barth schnell von seiner Linie ab und machte zu viele Fehler. Dem ersten Sieg ganz nah war er beim Aufeinandertreffen mit Tatu Lattu, am Ende entschieden hier Kleinigkeiten (6:11, 11:8, 10:12). Deutlich die Grenzen aufgezeigt bekam er dann wieder von Matthieu Juglar (3:12, 1:11). Durch zwei Siege ohne Satzverlust gegen Thomas Häni (12:8, 12:6) und Antonio Michienzi (12:5, 11:0) holte er in der Platzierungsrunde noch das Maximum heraus.

Direkt dahinter auf Platz 26 schloss Antonio Michienzi das Wochenende ab. Klar geschlagen wurde er von Alfons Vollmer und auch gegen Jouni Viitamäki war kein Kraut gewachsen (3:12, 1:12). Robert Glojnaric konnte Michienzi einen Satz zu null abnehmen, wurde dann im Entscheidungssatz aber wieder eingefangen. Ordentlich mithalten konnte er gegen Vladimir Poliakov (7:12, 5:11) und auch gegen Emiliano Garay war der zweite Satz relativ eng (3:11, 7:11). Eine deutliche, aber auch in dieser Höhe erwartbare Niederlage gab es von Juha Oikarainen (0:11, 4:12). Seinen ersten Sieg holte Michienzi in den Platzierungsspielen, Andrea Pazzano konnte er hinter sich lassen (11:8, 11:7(. Im Spiel gegen Kevin Barth hatte er das Problem, viele Bälle erst sehr spät zu hören und unterlag am Ende deutlich.

Immerhin auf Platz 28 ging es für Philipp Naraschkewitz. Direkt zum Auftakt gegen Thomas Häni gewann der Hamburger seinen ersten Satz, konnte diese Führung aber nicht ganz ins Ziel bringen (13:10, 4:12, 6:12). Auch von Murat Altunok musste er sich bezwingen lassen, war aber vor allem im ersten Satz durchaus gut unterwegs. Auch Jeremy Travert konnte er im zweiten Satz das ein oder andere Problem bereiten (2:12, 7:11) und gegen Igor Balitskii war Naraschkewitz kurz vor seinem zweiten Satzgewinn (9:11, 2:11). Auch Turniersieger Luca Liberali musste gegen den engagierten Norddeutschen ein paar Punkte zulassen (12:4, 11:5), während Robert Lätt zumindest im ersten Satz ein wenig ins Grübeln gekommen sein dürfte (6:11, 2:11). Nicht viel zu holen gab es im Match mit Lukasz Byczkowski (2:11, 1:12). In der Platzierungsrunde standen für Naraschkewitz dann noch zwei Partien auf dem Programm. Er musste zwar gegen Thomas Häni eine weitere Niederlage hinnehmen, setzte sich aber zum Schluss noch in drei Sätzen gegen Andrea Pazzano durch.

Noch während die Damen ihr Finale spielten, trat die deutsche Delegation am Sonntagmittag die Heimreise mit einer 90-minütigen Fahrt zum Flughafen Helsinki an. An dieser Stelle ist noch den Organisatoren vor Ort für ein tolles Turnier mit reibungsloser Durchführung der Spiele zu danken.

Anfang 2017 wurde Thade Rosenfeldt Hessischer Einzelmeister im Showdown. Im April 2017 gewann er die Deutsche Meisterschaft. Jetzt, in Erlensee, nimmt er dem Süddeutschen Meister Deniz Kürtoglu aus Kassel auch diesen Titel ab, denn Deniz hatte diesen Titel vor Thade für sich errungen.
20 Spieler kämpften mit Ehrgeiz und Fairness unter sehr hohem Niveau um ihre Plätze.
Sehr erfreulich war für den Frankfurter Christian Siegemeyer, dass er durch seinen Sieg gegen Marc Schuster aus Marburg in der Gruppenphase zweiter seiner Gruppe wurde und somit zum ersten Mal in seiner Showdown-Laufbahn in einem Viertelfinale stand. Auch Patrick Walterscheid aus Erlensee überraschte, er nahm den Frankfurter Spielern Manfred Scharpenberg und Robert Glojnaric je einen Satz in der Gruppenphase ab. Walterscheid holte sich am Ende einen starken neunten Platz. Thomas Horn aus Marburg holte sich einen Satz im Spiel gegen Deniz Kürtoglu aus Kassel. Horn landete als Gruppenzweiter ebenfalls im Viertelfinale. Für ihn reichte es zu Platz 8. Er kann sich damit im Februar gegen Horst Griffaton aus Kassel noch ein DM-Ticket erspielen. ...Weiterlesen Titelserie für Thade Rosenfeldt aus Marburg! – Süddeutsche Meisterschaft in Erlensee

Wird Deniz Kürtoglu aus Kassel seinen Titel verteidigen?
Wird Thade Rosenfeld aus Marburg, amtierender Deutscher Meister, sich diesen Titel holen?
Welche Erfolge erleben wir?
Vom 13. bis 14.01.18 findet die Süddeutsche Meisterschaft der Männer in Erlensee, „Zum neuen Löwen“, als Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft 2018 statt. Zum einen gilt es, den Wanderpokal neu zu vergeben, zum anderen werden Sieben Startplätze für die DM direkt ausgespielt.
In der ersten Runde spielt jeder gegen jeden in seiner Gruppe. Die ersten beiden gelangen in die Viertelfinal-Runde. Die 3. und 4. spielen im Bereich 9-16 weiter. Die 5. und der 6. spielen in einer Gruppe die Plätze 17-21 aus. ...Weiterlesen Süddeutsche Meisterschaft der Herren – 21 Spieler treten an

Mit freundlicher Unterstützung der Bezirksgruppe Mittelfranken ist es uns möglich, jeden dritten Samstag im Monat Showdown für die bayrische Jugend von 16 bis 35 Jahren anzubieten. Gespielt wird in den Räumen des BBSB Nürnberg, voraussichtlich zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr, ein geselliges Zusammensein im Anschluss ist möglich. Der nächste Termin ist Samstag, der 20.01.2018.

Bei unseren Treffen stehen eindeutig der Spaß am Sport und ein Beisammensein im Vordergrund, ein Wettbewerbs- oder Trainingscharakter ist ausdrücklich nicht gewünscht. Willkommen sind alte Hasen sowie blutige Anfänger gleichermaßen.

Das Training ist kostenlos, Getränke müssen selbst bezahlt werden. Damit wir besser planen können, ist eine Anmeldun spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Termin notwendig.

Die voraussichtlichen Termine sind: 20.01., 17.02., 17.03., 21.04., 19.05., 23.06., 21.07., 15.09., 20.10., 17.11., 15.12.
Da sich aber immer mal wieder etwas ändern kann, empfehlen wir Euch, über unsere aktuellen Medien auf dem Laufenden zu bleiben.

Nähere Informationen und Anmeldung bei:

Maxi Frank
E-Mail: maxi.frank@bbsb.org

oder Daniel Puff
E-Mail: daniel.puff@bbsb.org

Mehr Infos im Web unter http://jugend.bbsb.org/events/eintaegige-events/463-das-spiel-mit-dem-kleinen-rasselnden-ball-showdown-in-nuernberg

Und hier noch die Anschrift des Spielortes:

BBSB e.V., Bezirksgruppe Mittelfranken
Bahnhofsplatz 6 (1. Stock)
90443 Nürnberg

Viel Freude beim Spiel mit dem rasselnden Ball!

am 06.01.2018 in Berlin-Steglitz.          STAND: Endstand + Rangliste

Spielort:

Johann-August-Zeune-Schule, Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin-Steglitz

Vorrunde:

Gruppe A | Benjamin Neue BER, Matthias Hübner BER, Lucas Barner QUE
Gruppe B | Thomas Giese BER, Lutz Egeling QUE, Karsten Schwerin STE
Gruppe C | Reinhard Winkelgrund COT, Frank Brehmer STE, Dennis Westphal BER
Gruppe D | Thorsten Wolf BER, Carsten Hesse QUE, Martin Jurk COT

...Weiterlesen Regionalmeisterschaft – Region Ost –

Am 2. Dezember 2017 trafen sich in Viersen 8 Spielerinnen und 9 Spieler zu den Landesmeisterschaften im Showdown, um ihre jeweiligen Titelträger auszuspielen. Es wurde auf drei tschechischen Platten mit drei Schiedsrichtern und zwei Schiedsrichterinnen gespielt.

Bei den Damen wurden die 8 Teilnehmerinnen in zwei Vorrundengruppen gelost. Die jeweils beiden Erstplatzierten dieser Gruppe A und B sollten ins Halbfinale gelangen, welches über Kreuz gespielt wurde, während die jeweils Dritt- und Viertplatzierten der Vorrundengruppen in ähnlicher Weise die Plätze 5-8 ausspielen würden. In der Gruppe A setzte sich Sabrina Schmitz aus Dortmund mit drei Zweisatzsiegen an die Spitze der Abschlusstabelle. Dabei hatte sie lediglich im ersten Satz gegen die Bonnerin Angela Hune beim 12-8 einige Probleme, konnte die Durchgänge aber ansonsten recht deutlich für sich entscheiden. Um den zweiten Platz in dieser Gruppe kämpften Hune und Tanja Janatzek aus Moers. Beide hatten ihre Begegnungen gegen Schmitz verloren und die Matches gegen Britta Heesen aus Viersen für sich entscheiden können. Im direkten Aufeinandertreffen der beiden gewann Hune den ersten Durchgang relativ problemlos mit 11-6. Im zweiten Satz steigerte sich Janatzek, für die die Landesmeisterschaft das erste offizielle Turnier darstellte, und konnte Hune fast in den dritten Satz zwingen. Jedoch entschied die Bonnerin auch diesen Abschnitt knapp mit 12-10 für sich und belegte somit den zweiten Platz in der Gruppe A, der zur Teilnahme am Halbfinale berechtigte.

In der Gruppe B spielte die Titelverteidigerin Melanie Kleinhempel aus Dortmund. Gleich in ihrer ersten Begegnung wartete mit Brigitte Otto-Lange eine harte Gegnerin auf Kleinhempel. Beide Spielerinnen hatten sich Ende Oktober bei der Nordwest-Qualifikation der Damen für die DM 2018 ihr Ticket für Kassel gesichert. Otto-Lange spielte im ersten Satz äußerst druckvoll und konnte diesen Durchgang mit 12-9 für sich entscheiden. Auch im zweiten Abschnitt konnte sie die Landesmeisterin von 2016 gut in der Abwehr beschäftigen und schnupperte schon am Matchgewinn. Kleinhempel holte sich diesen Satz jedoch letztendlich knapp mit 12-10. Im dritten Satz setzte sie sich dann deutlich mit 11-2 durch. Da beide Spielerinnen jedoch ihre weiteren Begegnungen gegen Livia Hecker und Dagmar Hahn aus Viersen relativ deutlich für sich entscheiden konnten, qualifizierten sie sich beide für das Halbfinale. Dort standen sich somit Sabrina Schmitz und Brigitte Otto-Lange im ersten sowie Melanie Kleinhempel und Angela Hune im zweiten Halbfinale gegenüber.

Wie gegen Kleinhempel konnte Otto-Lange auch gegen Schmitz im ersten Satz ihre Qualitäten im Angriff aufzeigen und einige gut herausgespielte Tore erzielen. Lange führte sie in diesem Satz. Gegen Ende des Durchgangs konnte Schmitz jedoch ihre eigenen Angriffsbemühungen einige Male mit schönen Toren krönen und gewann somit den Abschnitt noch mit 11-8. Im zweiten Satz setzte sich Schmitz dann deutlich beim 12-2 durch und zog somit ins Finale ein. Im anderen Halbfinale gewann Melanie Kleinhempel den ersten Durchgang gegen Angela Hune klar mit 11-3. Im zweiten Satz steigerte sich die Bonnerin und hielt den Abschnitt lange offen, bevor Kleinhempel diesen auf Grund der härteren Schläge noch mit 12-8 für sich entschied. Im Spiel um den siebten Platz setzte sich die Viersenerin Britta Heesen in einem vereinsinternen Duell gegen Livia Hecker mit 12-10 und 12-7 durch. Bei ihrer ersten Meisterschaft holte sich die Moerserin Tanja Janatzek den fünften Platz durch einen Sieg gegen Dagmar Hahn aus Viersen (12-6; 12-1). In einer knappen Begegnung im Spiel um den dritten Platz setzte sich Brigitte Otto-Lange mit 12-8 und 11-8 gegen Angela Hune durch und sicherte sich somit die Bronze-Medaille.

Wie im Vorjahr standen sich im Finale die beiden Dortmunderinnen Sabrina Schmitz und Melanie Kleinhempel gegenüber. Damals konnte sich letztere in zwei Sätzen durchsetzen. Das diesjährige Finale ging über drei Gewinnsätze. Von Beginn an übernahm Schmitz die Initiative und konnte den Druck über das gesamte Match aufrechterhalten. Somit gewann sie die Begegnung folgerichtig mit 12-4, 11-2 und 12-6 und holte ihren ersten Titel als Landesmeisterin. ...Weiterlesen Neue Meisterin und alter Meister in NRW

Von Thade Rosenfeldt

21 Damen aus acht Standorten der Doppelregion Sü/Ost kämpften vom 04. bis 05. November in Marburg um die Südostmeisterschaft und die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft 2018. Veranstalter war die Tischball-Sportgruppe Marburg. Bei diesem erstklassig besetzten Turnier boten sich spannende Spiele und einige große Überraschungen.

Die erste Überraschung war gleich eine positive, zumindest für die Spielerin Birgit Riester aus Kassel. Die amtierende deutsche Meisterin bekam unerwartet eine Einladung zum prestigeträchtigen European Top Twelve Turnier in Polen. Da dies jedoch gleichzeitig statt fand, fiel plötzlich die klare Favoritin weg - die Karten wurden neu gemischt. Eine zweite Spielerin musste leider kurzfristig verletzungsbedingt absagen. Lisa Grolls Absage kam zu kurzfristig, um den Spielplan noch zu ändern. ...Weiterlesen Südostmeisterschaft der Frauen in Marburg

von Sabrina Schmitz

Vom 2. bis zum 5. November fanden in Wroclaw (Breslau), Polen zum neunten Mal die European Top Twelve statt. Die zwölf besten Spieler und Spielerinnen traten gegeneinander an und mussten dabei nicht nur ihre spielerischen Fähigkeiten, sondern auch ihre Konzentration und Kondition unter Beweis stellen. Gemäß dem Turniermodus spielte jede gegen jede bzw. jeder gegen jeden über drei Gewinnsätze.

Bei den Damen gingen Birgit Riester und Sabrina Schmitz aus Deutschland mit an den Start. Am ersten Tag spielten sie direkt gegen die sechs bestgesetzten Spielerinnen des Turniers. In ihrem ersten Spiel konnten Riester (gegen Tanja Oranic aus Slowenien) und Schmitz (gegen Elvina Vidot aus Frankreich) jeweils einen Satz gewinnen. Riester gelang in ihrem zweiten Spielgegen die Französin Vidot dann sogar ihr erster Sieg. Im weiteren Verlauf des ersten Turniertages schlugen sich die deutschen Spielerinnen weiterhin gut und konnten gegen die starken Spielerinnen aus Slowenien, Finnland und Polen häufig einen Satz oder zumindest viele Punkte erreichen. Besonders zu erwähnen sind das Spiel von Schmitz gegen Jaana Pesari (Weltranglistenerste) und Riester gegen Elzbieta Mielczarek (Weltranglistenzweite). Schmitz gewann die ersten beiden Sätze gegen Pesari mit 12 zu 10 und 12 zu 8. Im dritten und vierten Satz konnte sie ebenfalls noch gut mithalten (6 zu 11 und 8 zu 11). Den fünften Satz konnte die erfahrene Finnin dann jedoch deutlich mit 11 zu 0 für sich entscheiden. In einem spannenden und hart umkämpften Vier-Satz-Match musste sich Riester der Polin Mielczarek zwar letztlich geschlagen geben. Den zweiten Satz Gewann die Spielerin aus Kassel jedoch deutlich mit 11 zu 5 und den dritten Satz konnte Mielczarek nur knapp mit 15 zu 13 an sich bringen.
Am zweiten Turniertag traten Riester und Schmitz gegen etwas schwächere, aber keines falls untalentierte oder unerfahrene Spielerinnen an. Riester zeigte hier deutlich ihre Showdown Fähigkeiten. Sie gewann sowohl gegen die Polin Monika Szawlek (mit 3 zu 2 Sätzen) als auch gegen die Dänin Anja S.V. Svendsen (3 zu 1 Sätze) sowie gegen die Russin Ilvina Nasirova (3 zu 2 Sätze). Schmitz konnte am Vormittag ihre Fähigkeiten nicht abrufen und verlor gegen Szawlek (1 zu 3 Sätze) und Nasirova (0 zu 3 Sätze). Am Nachmittag konnte sie dann doch noch zwei Siege erreichen. Sie gewann gegen Riester (3 zu 0 Sätze) und anschließend auch gegen Svendsen in einem langen und umkämpften Spiel über fünf Sätze und 80 Minuten.
Mit fünf Siegen erreichte Riester einen großartigen sechsten Platz bei dem wohl härtesten Showdown Turnier in Europa. Mit drei Siegen und dem neunten Platz war auch Schmitz am Ende zufrieden mit ihrer Turnierleistung.
Turniersiegerin der Damen ist Hanna Vilmi aus Finnland vor Elzbieta Mielczarek auf dem zweiten und Jaana Pesari auf dem dritten Platz.
Und „last but not least“: Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren des Turniers und natürlich an die deutschen Coaches Birgit Vogt und Murat Altunok.

Unter folgendem Link könnt ihr alle Ergebnisse im Detail, ebenso alle Spiele und Ergebnisse des Herrenturniers, einsehen:
http://www.showdownpoland.pl/

(Von Philip Naraschkewitz)
Vom 27.10.-29.10.2017 kämpften 24 Frauen und Männer aus Dortmund, Padeborn, Hannover, Braunschweig, Bremen und Hamburg um die heißbegehrten Tickets für die Deutsche Meisterschaft 2018. Es wurden sowohl bei den Frauen, als auch bei den Männern 2 6er-Gruppen gebildet, in denen jeder gegen jeden spielte. Die ersten 3 aus jeder Gruppe kamen in die Hauptrunde und nahmen ihre Ergebnisse mit. Also befanden sich 6 Frauen und 6 Männer in dieser Runde! Da diese Spielerinnen und Spieler Ergebnisse mitgenommen hatten, mussten sie nur noch gegen diese spielen, die in der anderen Vorrundengruppe waren. Nach dem gleichen Prinzip wurde die Trostrunde ausgespielt!
Die glücklichen Spielerinnen und Spieler, die sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben, sind die ersten fünf Spielerinnen und die ersten vier Spieler. Herzlichen Glückwunsch! Und für alle weiterhin eine gute Kelle!
Und hier die Platzierungen:
Frauen:
1. Sabrina Schmitz (Dortmund)
2. Melanie Kleinhempel (Dortmund)
3. Martina Reicksmann (Bremen)
4. Maren Grübnau (Dortmund)
5. Brigitte Otto-Lange (Moers)
6. Ivonne Wächter (Hamburg)
7. Petra Welsing (Paderborn)
8. Jessica Meyer (Hannover)
9. Katrin Lüdeke (Hannover)
10. Ewa Astapczyk (Hamburg)
11. Angelika Schaper (Hannover)
12. Erika Nolle (Braunschweig)
Männer:
1. Mohamed Shati (Bremen)
2. Thomas Lehrmann (Bremen)
3. Frank Meyer (Hannover)
4. Antonius Reicksmann (Bremen)
5. Nils Hildebrandt (Hamburg)
6. Basili Hiristodulidis (Hamburg)
7. Heiner Schad (Bremen)
8. Rainalt Knauf (Bremen)
9. Philip Naraschkewitz (Hamburg)
10. Wolfgang Doege (Bremen)
11. Heiko Kuhlmann (Hannover)
12. Tobias Rogge (Hamburg)