Der SV Blau-Gelb Frankfurt ist Deutscher Meister!

Am 17. Und 18. September 2016 fand in Viersen der dritte, und damit letzte  Spieltag der Showdown-Bundesliga, für die sieben teilnehmenden Teams statt.
Die Frankfurter hatten als Tabellenführende die Chance, sich bereits nach der vorletzten Begegnung gegen Hamburg den ersten Bundesligatitel zu sichern. Die Hessen hatten ihr sportliches Schicksal somit selbst in der Hand. Die Berliner und Dortmunder mussten auf einen Ausrutscher des Tabellenführers hoffen. Einen harten Kampf gab es insgesamt, da auch die Abstiegsplätze 6 und 7 noch nicht feststanden.

martin-eli-manfred

In der ersten Begegnung trafen die Frankfurter zunächst auf den Tabellenvierten BSVH Hamburg, der sich seinen bislang vierten Platz durch weitere Punkte stabilisieren wollte. Die beiden ersten Einzel gewannen die Frankfurter Manfred Scharpenberg und Martin Osewald recht klar jeweils in zwei Sätzen. Im anschließenden Triple punkteten die Frankfurter mit 31 zu 12 und hatten somit bereits den Sieg dieses Matches und zwei ihrer drei notwendigen Punkte sicher. Dennoch war die Spannung aus diesem Match noch nicht heraus. Im dritten Einzel unterlag die Frankfurterin Eli Osewald der Hamburger Nummer Eins Mario Rosenbaum deutlich in zwei Sätzen. So ging es im letzten Einzel, das Scharpenberg ebenfalls gegen Rosenbaum spielen musste, darum, ob das Endergebnis 3:2 oder 4:1 lauten würde. Dieses Spiel beinhaltete gleich am Anfang des ersten Satzes eine Kuriosität: Rosenbaum sagte im laufenden Spiel an, das er keinen Schläger mehr habe. Der Schläger war nicht zu finden, weder im gegnerischen Tor, noch auf der Platte oder auf dem Fußboden. Die Schiedsrichterin Victoria Reul-Kallenberg entdeckte den Schläger: Er war durch das offene Fenster in den Kellerschacht geflogen, aus dem die Schiedsrichterin den Schläger erst holen musste. Nach einigen Lachtränen und einem Strafpunkg gegen den Hamburger, konnte das Spiel fortgesetzt werden. Nach den ersten beiden, hart umkämpften Sätzen stand es 1:1. Auch der entscheidende dritte Satz hatte einen engen Verlauf und es stand schließlich 9:9. Die Spannung war im Raum spürbar, bevor dann Scharpenberg den entscheidenden Treffer zum 11:9 Satz- und Matchgewinn erzielte. Mit einem 4:1 Sieg hatte sich der SV Blau-Gelb Frankfurt vorzeitig die Deutsche Meisterschaft gesichert.

Parallel zum Kampf um den vorzeitigen Titel, ging es zwischen den Teams aus Berlin und Dortmund in der direkten Begegnung gegeneinander um den zweiten Platz in der Tabelle. Dabei standen sich im ersten Einzel Murat Altunok aus Dortmund und die Berlinerin Antje Samoray gegenüber. Nachdem Altunok den ersten Satz relativ deutlich mit 11:4 an sich bringen konnte, war der zweite Durchgang eine enge Angelegenheit, während dessen die Führung ständig wechselte und beide Kontrahenten am Ende des Satzes wechselseitig kurz vor dem Satzgewinn standen. Schließlich konnte Samoray den Durchgang mit 15:13 gewinnen. Im entscheidenden dritten Satz gewann die Berlinerin dann relativ deutlich mit 11:5 und holte den ersten Punkt für ihr Team. Im Anschließenden Einzel konnte Benjamin Neue aus Berlin die Dortmunderin Sabrina Schmitz in zwei Sätzen besiegen. Auch im Triple-Wettbewerb waren die Berliner ein wenig besser und gewannen auch diese Auseinandersetzung mit 31:24. Somit stand der Berliner Sieg bereits fest und ebenso der zweite Platz in der Abschlusstabelle. Der Sieg des Dortmunders Andreas Schmitz gegen Thomas Giese und der Erfolg Benjamin Neues gegen Murat Altunok in den letzten beiden Einzeln konnte daran nichts ändern. Es stand am Ende 4:1 für die Berliner.

Parallel zum Match gegen Berlin bestritten die Dortmunder noch die Begegnung gegen die Spielgemeinschaft aus Düsseldorf/Dortmund. Dabei konnte Melanie Kleinhempel aus Dortmund Wilhelm Boltendahl aus Düsseldorf im ersten Einzel in drei Sätzen besiegen. Im dritten Satz setzte sich dabei ihre größere Routine beim 11:7 durch. Anschließend holte Eliane Exner für Dü/Do den Ausgleich im Einzel gegen Murat Altunok durch einen Zweisatz-Sieg. Im Triple konnten sich die drei aus Düsseldorf schnell gegen die Dortmunder mit 17:6 absetzen. Vor allem Grübnau, die eigentlich vom Standort Dortmund kommt und in dieser Saison an Düsseldorf ausgeliehen wurde, spielte gegen ihre eigentlichen Teamkollegen. Nach dem Seitenwechsel gelang es dem Dortmunder Trio den Abstand zu verkürzen. Schließlich kamen sie bis auf 28:30 bei eigenem Aufschlag heran. Kleinhempel Produzierte jedoch einen Fehlaufschlag und besiegelte damit die Niederlage der Westfalen gegen die Rheinländer aus Düsseldorf. Im Anschließenden Einzel konnte Sabrina Schmitz Stefan Felix aus Düsseldorf klar in zwei Sätzen besiegen. Das letzte Einzel zwischen dem Dortmunder Andreas Schmitz und Eliane Exner musste somit die Entscheidung bringen. Exner ließ von Anfang an keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Nachdem sie den ersten Satz mit 11:0 gewinnen konnte, brachte sie auch den zweiten Satz mit 11:6 an sich. Somit stand der Sieg der Spielgemeinschaft mit 3:2 fest. Der SG Dü/Do gelang es dabei in dieser Saison sowohl den Drittplatzierten der Liga aus Dortmund als auch den zweiten der Tabelle aus Berlin zu besiegen.

Marburg spielte am Samstag gegen die SG MoViPa. Auch hier kam es zu spannenden Spielen, ging es dabei auch noch um den Klassenerhalt. Marburg ergatterte sich einen Punkt. Die SG aus Moers, Viersen und Paderborn konnten das Match für sich mit 3:2 holen und sicherten sich zwei Punkte für die Tabelle.

Nach diesen vier Matches der ersten Runde, wurden bereits am Samstag die ersten zwei Spiele der noch drei verbleibenden Matches ausgetragen. In der Begegnung des SV Blau-Gelb Frankfurt gegen den BBSV Berlin wollten die Frankfurter noch einmal alles geben. Das erste Spiel zwischen Martin Osewald (Frankfurt) und Thomas Giese (Berlin) entschied der Frankfurter noch für sein Team. Das zweite Einzel zwischen Samoray (Berlin) und Scharpenberg (Frankfurt) war zu Beginn scharf umkämpft. Die Berlinerin konnte das Spiel aber im dritten Satz sehr klar für sich entscheiden. Das Triple hatte viel Spannung. Beide Teams wechselten sich in der Führungsposition immer wieder ab. Beim Stand von 30 zu 29 erhielt Eli Osewald einen kräftigen Ball auf den Schläger, wodurch sie in den Strafraum rutschte und die Berliner dieses Spiel gewannen. Im Einzel zwischen Benjamin Neue und Eli Osewald hatte Osewald absolut keine Chance und verlor. Neue komplettierte diesen Berliner Match-Sieg auf 4:1, indem er im letzten Einzel gegen Martin Osewald in zwei Sätzen gewann.

Für die SG Dü/Do war vor der letzten Begegnung gegen die Spielgemeinschaft aus Viersen/Moers/Paderborn der Verbleib in der Liga noch nicht gesichert. Im ersten Einzel konnte sich Sebastian Klein aus Düsseldorf in drei Sätzen gegen Alfons Vollmer von der Sg Mo/Vi/Pa durchsetzen. Diese Führung konnte jedoch der Viersener Stefan Peters im Einzel gegen Eliane Exner postwendend egalisieren. Im folgenden Triple gelang dem Düsseldorfer Trio dann die erneute Führung beim klaren 31:17 Sieg. Mit dem zweiten Punkt für Dü/Do war klar, dass sie einen Punkt für die Tabelle erhalten würden, selbst bei zwei Niederlagen in den letzten beiden Einzeln. Dieser Punkt fehlte ihnen noch, um nicht abzusteigen. Im dritten Einzel besiegte Brigitte Otto-Lange (Mo/Vi/Pa) Stefan Felix in drei Sätzen. Im letzten Einzel gelang Alfons Vollmer (Mo/Vi/Pa) ein Zweisatz-Sieg gegen Grübnau (Dü/Do). Somit konnte die SG Mu/Vi/Pa pielgemeinschaft noch einen Sieg mit 3:2 einfahren. Dies reichte jedoch nicht mehr, um den Abstieg zu vermeiden.

Beim Match zwischen Hamburg und Marburg ging es ebenfalls um den Klassenerhalt. . Marburg benötigte mindestens ein 4:1 Sieg, dem Hamburger Team reichte dagegen ein Punkt, also eine 2:3-Niederlage, um die Klasse zu halten. Das Hamburger Team um Mario Rosenbaum erspielte sich exakt zwei Siege, also einen Punkt für die Tabelle und verwies die Hessen trotz deren 3:2 Sieg auf den 6. Tabellenplatz.

Das Bundesliga-Orga-Team hatte mit dem Ausrichter-Team aus Viersen eine schöne Siegerehrung vorbereitet. Nach den zutreffenden Lobworten, vor allem an den Ausrichter und die Schiedsrichter, aber auch an alle ausrichtenden Standorte und allen Beteiligten, durch Benjamin Neue, folgte die Siegerehrung mit Überreichung des Wanderpokals. Im Anschluss konnten sich die einzelnen Teams mit einem großen Bundesliga-Schläger fotografieren lassen und sich bei einem netten Sektumtrunk über die gemeinsam verbrachte Bundesliga-Zeit austauschen.

Und nach dem aller ersten Durchgang der Showdown-Bundesliga hat der Meldestart für die nächste Saison begonnen. Die Stimmung zeigte, dass eine weitere Liga erwünscht sei.

Hier noch die Tabelle im Überblick:
1. SV Blau-Gelb Frankfurt
2. BBSV Berlin
3. BSSV Dortmund
4. BSVH Hamburg
5. SG Düsseldorf/Dortmund (Dü/Do)
6. TSG Marburg
7. SG Moers/Viersen/Paderborn (Mo/Vi/Pa)

Bericht von Andreas Schmitz und Eli Osewald

Artikel verfasst von Stefan Peters und Kevin Barth

Siegerfoto-Viersen-2016Am Samstag (24.09.2016) richtete die Tischballgruppe Viersen des Blinden- und Sehbehindertenvereins für Mönchengladbach und Viersen e.V. den 2. MMK-Cup im Showdown aus. Im alten Gemeindezentrum an der Josefskirche spielten 14 Spieler aus Dortmund, Moers, Paderborn, Viersen und sogar Würzburg um den Titel. Auf den beiden Viersener Tischballplatten wurden insgesamt 35 Spiele ausgetragen. Am Ende konnte sich mit Stefan Peters ein heimischer Spieler erstmals in die Siegerliste eintragen.

In der Vorrunde wurde in vier Gruppen (jeder gegen jeden) gespielt. Aus Zeitgründen waren hier nur zwei Sätze pro Partie angesetzt, es war also auch ein Unentschieden möglich. Im Anschluss an die Gruppenphase wurden Viertel- und Halbfinale und die Platzierungsspiele ausgetragen.
Nach der Vorrunde standen mit Alfons Vollmer, Stefan Peters, Kevin Barth und Brigitte Otto-Lange die vier favorisierten Spieler jeweils an der Spitze ihrer Gruppe. Diese vier waren es dann auch, die in das Halbfinale einzogen. Dort konnte sich zunächst Alfons Vollmehr in drei Sätzen gegen Brigitte Otto-Lange durchsetzen. Die Spielerin aus Moers hielt dem hohen Tempo Vollmers gut Stand und konnte den ersten Durchgang für sich entscheiden. In einem spannenden zweiten Satz gelang Vollmehr der Ausgleich, bevor er seine Gegnerin im Entscheidungssatz endgültig niederringen konnte.
Im zweiten Match der Vorschlussrunde ging es ebenfalls über drei Sätze. Am Ende behielt Stefan Peters verdient gegen Kevin Barth die Oberhand. Zu Beginn war Peters nicht richtig im Spiel und geriet folgerichtig mit 0:1 in Rückstand. Die nächsten beiden Sätze entschied der Lokalmatador allerdings klar für sich. In beiden dieser Sätze erarbeitete er sich schnell eine klare Führung und zog dem Gegner aus Dortmund damit den Zahn. Damit trafen Peters und Alfons Vollmer im Finale aufeinander.
Das Spiel um Platz Drei zwischen Kevin Barth und Brigitte Otto-Lange ging deutlich in zwei Sätzen an Barth. Der 29. der vergangenen deutschen Meisterschaft konnte seine Stärken gut ausspielen und war vom Anfang bis zum Ende tonangebend. Otto-Lange war anzumerken, dass sie in ihrem intensiven Halbfinale Körner gelassen hatte.
Im Finale behauptete sich Stefan Peters mit 2:0 Sätzen gegen Alfons Vollmer. In einem erwartet schnellen Spiel legte Peters mit einem guten Beginn den Grundstein. Auch einer Aufholjagd des Paderborner Gegners konnte er trotzen und lag so kurz darauf mit 1:0 in Front. Anschließend stellte Peters ein paar kleine Fehler aus dem ersten Durchgang ab und konnte dafür die kleinen Patzer von Vollmer bestrafen. Am Ende sicherte sich Peters verdient den Titel beim Heimturnier.

Die Siegerehrung übernahm Viersens Bürgermeisterin Sabine Anemüller. Erwähnenswert ist noch, dass sowohl Dagmar Hahn, Hanna Strüder als auch Alexandra Sevcenko ihr erstes Turnier bestritten und sich gut schlugen.
Die Tischballgruppe Viersen bedankt sich bei Sabine Anemüller für ihr Kommen - trotz vieler Termine, bei den drei Schiedsrichtern Victoria Reul-Kallenberg,
Julian Rosenthal und Christian Siegemeyer für die große Unterstützung und nicht zuletzt bei allen Helferinnen und Helfern. In NRW geht es bereits in wenigen Tagen mit dem nächsten Showdown-Highlight weiter. Dann wird in Moers der erste von drei Spieltagen der Landesmeisterschaft veranstaltet.

Hier folgen noch die Endplatzierungen des MMK-Cups:
1. Stefan Peters
2. Alfons Vollmer
3. Kevin Barth
4. Brigitte Otto-Lange
5. Stefan Lammertz
6. Maren Grübnau
7. Erik Engler
8. Eric Klumb
9. Hanna Strüder
10. Marion Peterreins
11. Barbara Lemke
12. Livia Hecker
13. Dagmar Hahn
14. Alexandra Sevcenko

Um den Titel Harz-Meister 2016 kämpften in Quedlinburg am 27. August insgesamt 12 Spieler von vier Standorten. Die fünf Spieler des Gastgebers Quedlinburg, ein Spieler aus Halle, fünf Teilnehmer aus Marburg und eine Kasseler Spielerin lieferten sich ein spannendes und herzliches Turnier in brütender Hitze.
2016-harzcup
Schon die 7stündige Hinfahrt am 26. August war für Marburg und Kassel ein Erlebnis für sich, führte sie doch ab Nordhausen drei Stunden mit der Schmalspurbahn durch den Ost-Harz. So kamen wir, mehr oder weniger ungewollt, in den Genuss von Sitzen der alten Holzklasse. Auf dieser Strecke laufen die Uhren außerdem noch anders, denn hier konnte selbst der Zugführer in regelmäßigen Abständen seinem Bedürfnis nach einer gemütlichen Zigarettenpause auf dem Bahnsteig nachgehen.
In Quedlinburg angekommen bekamen die Ortsunkundigen eine wetterbedingt kurze, aber nichts desto weniger interessante Führung durch die Altstadt. Abends gab es dann zur Begrüßung ein regionales Bier mit dem Namen „Pupsarschknall“, geschmacklich eine Mischung aus Malzbier und Limo, Alkoholgehalt circa 1%. Prädikat: bemerkenswert!
Gespielt wurde dann am nächsten Tag. Aufgeteilt in zwei Gruppen kämpfte zunächst in der Hauptrunde jeder Spieler von Marburg und Kassel gegen Jeden aus Quedlinburg und Halle. Unter den Spielen waren einige spannende, hochklassige und eng umkämpfte Partien zu sehen.
Die vier Spieler mit den besten Punkteverhältnissen kämpften anschließend um den Pokal. Dies waren Platz 1 Thade aus Marburg, Platz 2 Bettina aus Kassel, Platz 3 Lutz aus Quedlinburg, Platz 4 Antonio aus Marburg.
Dabei wurden zunächst die Partien zwischen dem erst Platzierten gegen den dritt Platzierten und zwischen der zweit Platzierten gegen den viert Platzierten ausgespielt. Die jeweiligen Sieger dieser beiden Duelle, Thade und Bettina, kämpften anschließend um den Pokal, während die Verlierer Lutz und Antonio um die Plätze 3 und 4 spielten.
Im Spiel um den 3. Platz siegte am Ende Lutz. Im hart umkämpften Finalduell musste sich Bettina am Ende gegen Thade geschlagen geben.
In allen vier Duellen wurde hochklassiges Showdown geboten. Selbst die über 30 Grad Hitze brachte die Spieler nicht davon ab, Höchstleistungen zu erbringen und sich mit ihren jeweiligen Gegnern spektakuläre Ballwechsel zu liefern. Das lag aber wohl nicht zuletzt auch an der herausragenden Bewirtung im Pausenraum. Dort war wirklich an alles gedacht, was der erschöpfte Sportler so braucht!
Der Wanderpokal reist dieses Jahr also nach Marburg. Dort hat die flache, ovale Metallschale bei den Spielern auch bereits einen Spitznamen: die „Fischplatte“.
Unser Dank gilt dem Standort Quedlinburg, den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie allen Helfern für die gelungene Organisation und Ausrichtung des Turniers,. Wir alle hatten großen Spaß und haben viele schöne Eindrücke mitgenommen. Es war nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine wahre Freude!

Die Spielerinnen und Spieler erreichten im Einzelnen folgende Plätze:
1. Thade, Marburg
2. Bettina, Kassel
3. Lutz, Quedlinburg
4. Antonio, Marburg
5. Annika, Marburg
6. Carsten, Quedlinburg
7. Renata, Marburg und
Christian  Halle
9. Andrea, Marburg
10. Jürgen, Quedlinburg
11. Jens, Quedlinburg
12. Matthias, Quedlinburg

Bericht Renata Kohn

Sabrina Schmitz, Birgit Riester und Deniz Kürtoglu vertreten Deutschland

Am 20.09.2016 wird die 8. Europameisterschaft in Pisa eröffnet. Nachdem die augenärztlichen Untersuchungen abgeschlossen sind, spielen am 22.09. zunächst die 32 qualifizierten Männer und 24 Frauen in Vierer-Gruppen jeder gegen jeden. Hierbei trifft Deniz Kürtoglu, der deutsche Meister auf Luca Liberi aus Italien und Miha Susman aus Slowenien, welche mit Platz 7 und 13 der internationalen Ranking-Liste weit vor ihm stehen. Seine Gruppe wird komplettiert durch Kevin Kjelldahl aus Schweden mit Platz 43, fünf Plätze hinter Deniz. „Eine Platzierung zwischen 17 und 24 würde ich gerne erreichen, mehr wäre natürlich toll“, meint Deniz, der bereits an der Weltmeisterschaft 2013 in Slowenien und 2014 an der Europameisterschaft in Schweden teilnahm. Sabrina Schmitz aus Dortmund, die auch schon bei vielen internationalen Turnieren Erfahrungen gesammelt hat, trifft in ihrer ersten Gruppe auf Sanja Kos aus Slowenien und Heidi Torn aus Finnland, welche mit Platz 8 und 9 der Rangliste keine leichte Aufgabe für Sabrina werden dürften. Gute Chancen rechnet sie sich aber gegen die Russin Yulia Mokhortova aus. „Ich will auf jeden Fall bei dem Turnier alles abrufen, was ich körperlich und psychisch leisten kann, bin jedoch durch meine gerade angetretene Lehrerstelle, in letzter Zeit beruflich sehr eingespannt gewesen“, sagt die zweitbeste Frau Deutschlands. .

Birgit Riester, welche mit Deniz am Standort Kassel trainiert, nimmt zum ersten Mal an einem Internationalen Showdown-Turnier teil und trifft auf Nicky Corstanje aus den Niederlanden (6) und die Italienerin Graziana Mauro (10) auf international erfahrene Gegnerinnen. Vierte in ihrer Gruppe ist die beste Tschechin Kvetoslava Trnecova.

„Ich bin sehr gespannt, was mich international für ein Niveau bei den Frauen erwartet und möchte Erfahrungen sammeln und Bekanntschaften schließen, schön wäre es zumindest nicht letzte zu werden. Für mich hat sich als Nachrückerin diese tolle Gelegenheit ergeben, da unsere Deutsche Meisterin Antje Samoray in diesem Jahr leider nicht nach Pisa fahren kann.“ Sabrina, Deniz und Birgit nehmen auch am Team-Wettbewerb teil.
Die Meisterschaft, die im „Centro i Torre“ in Tirenia, einem Hotel des italienischen Blindenverbands direkt am Meer mit eigenem Strand ausgetragen wird, endet dann mit der Siegerehrung und Preisvergabe bei einem Gala-Dinner mit anschließendem „evening of entertainment am Samstag Abend.

Wer von zu Hause mitfiebern und die Ergebnisse verfolgen möchte kann dies im Internet unter folgendem Link tun:

http://www.cellucci.it/showdown/
Gespielt wird vom 22. bis 24.09.2016 jeweils von 8 bis 19 Uhr.

(Bericht von Birgit Riester mit Rücksprache mit Deniz Kürtoglu und Sabrina Schmitz)

Bericht von Birgit Riester (Kassel)

Stefan Deniz und Martin

Am 9. Juli 2016 lud die Behindertensportgemeinschaft Kassel zum dritten Mal in ihr Vereinsheim an den Fuldaseen zum Showdown ein. Mit den angereisten fünf Marburger und fünf Frankfurter Spielern starteten 12 Spieler und vier Spielerinnen, um Siege zu erringen, aber auch um zum Teil erste Turniererfahrungen zu sammeln. Das Turnier war wieder hochklassig besetzt, da sieben Teilnehmende sich bereits bei der Deutschen Meisterschaft 2016 unter den ersten 11 platzieren konnten. Die vier Schiedsrichter Hermann Schladt (Frankfurt), Stephan Eschebach (Marburg) sowie Tanja Werkmeister und Jonas Riester (Kassel) waren von 10.30 bis 20.00 Uhr im Einsatz und pfiffen 44 Spiele an zwei Platten.
Zunächst wurde in vier Vierergruppen „jeder gegen jeden“ gespielt. In Gruppe A setzte sich Deniz Kürtoglu (Kassel) mit drei Siegen durch, wobei er je einen Satz gegen Birgit Riester (Kassel) und Manfred Scharpenberg (Frankfurt) abgab. Den zweiten Platz, und damit den Einzug unter die letzten Acht, errang Manfred, der Birgit in drei Sätzen auf den dritten Gruppenplatz verwies. Gruppe B dominierte Christian Frenzel (Marburg) mit drei Siegen. Das vereinsinterne Spiel zwischen Horst Griffaton und Christian Schäfer (Kassel) konnte Horst für sich entscheiden und qualifizierte sich damit für das Viertelfinale. Stefan Collet (Kassel) wurde erster seiner Gruppe mit ebenfalls drei Siegen. Platz zwei belegte Oliver Naser (Frankfurt), der sein Spiel gegen Marc Schuster (Marburg) gewann. In Gruppe D kämpften die beiden Frankfurter Robert Glojnaric und Martin Osewald um den Gruppensieg, den dieses mal Robert erreichte. Auf Platz drei kam Gabi Eschebach-Weck (Marburg).
In den anschließenden Viertelfinales besiegte zunächst Deniz Oliver klar in zwei Sätzen. Auch Robert dominierte das Spiel gegen Horst. Manfred gewann den ersten Satz gegen Stefan, musste sich aber dann doch im dritten Satz mit 10:12 knapp geschlagen geben. Der Marburger Chriss konnte gegen Martin den zweiten Satz gewinnen, Martin behielt aber die Oberhand und zog ins Halbfinale ein.
Dort standen sich nun jeweils ein Frankfurter und ein Kasseler Spieler gegenüber. Deniz, der amtierende Deutsche Meister 2016, konnte sich klar in zwei Sätzen gegen Martin, den Sieger der letzten beiden Herkules-Cups, durchsetzen. Stefan gewann gegen Robert in drei Sätzen und zog als zweiter Kasseler ins Finale ein. Das Spiel um Platz drei konnte dann Martin gegen Robert mit 11:6 und 12:10 für sich entscheiden. Sieger des diesjährigen Herkules-Cups wurde Deniz, der Stefan mit 11:2 und 12:10 auf den zweiten Platz verwies.
Bei der Siegerehrung beglückwünschte Georg Riester (Kassel), der Wächter über die Spielergebnisse, alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen und übergab jedem eine Urkunde und den ersten drei Spielern ihre Pokale.
Deniz nahm in seinem bisher erfolgreichsten Jahr auch den Wanderpokal entgegen und bedankte sich bei den Schiedsrichtern und Helfern mit einer kleinen Aufmerksamkeit für das tolle Engagement bei diesem Turnier. Die Pokale wurden durch den Hessischen Behinderten- und Reha-Sportverband (Bezirk IX) gesponsert. Der Standort Marburg dankte den Kasselern für die gute Organisation mit einer kleinen Aufmerksamkeit und viele versicherten, im nächsten Jahr gerne wieder zu kommen. Robert wünschte Deniz und Birgit für die Teilnahme an der EM in Pisa im September 2016 viel Erfolg. Hermann, der Fachwart für Showdown im HBRS, lobte die Leistungen der Schiedsrichter, insbesondere der erst 15-jährige Jonas, der sein erstes Turnier pfiff, habe seine Sache sehr gut gemacht. Im September wird am Standort Kassel zur weiteren Fortbildung ein hessenweiter Schiedsrichterlehrgang vom HBRS durchgeführt.
Nachdem das leibliche Wohl mit belegten Brötchen, Obst und Kuchen tagsüber schon gesichert war, ließen alle Spieler und Helfer den Tag mit einem gemütlichen Grillabend bei angenehmen Temperaturen ausklingen.
Im einzelnen erreichten die Spielerinnen und Spieler die folgenden Plätze:
1. Deniz Kürtoglu (Kassel)
2. Stefan Collet (Kassel)
3. Martin Osewald (Frankfurt)
4. Robert Glojnaric (Frankfurt)
5. Christian Frenzel (Marburg)
6. Manfred Scharpenberg (Frankfurt)
7. Horst Griffaton (Kassel)
8. Oliver Naser (Frankfurt)
9. Birgit Riester (Kassel)
10 Christian Schäfer (Kassel)
11. Marc Schuster (Marburg)
12. Gabi Eschebach-Weck (Marburg)
13. Sara Bösch (Marburg)
14. Sarah Haake (Marburg)
15. Christian Siegemeyer (Frankfurt)
16. Helmut Ernst (Kassel)

(Von Andreas Schmitz)
Am 11. Und 12. Juni 2016 fand auf der Anlage vom SV Blau-Gelb Frankfurt der zweite Spieltag der Showdown-Bundesliga für Teams statt. In den sieben, teilweise hochklassigen und spannenden Begegnungen, ergaben sich dabei interessante Tabellenkonstellationen für den dritten und letzten Spieltag im September in Viersen.
Am Samstagnachmittag standen die folgenden vier Begegnungen auf dem Plan:
BBSV Berlin / Hamburg
SV Blau-Gelb Frankfurt / TSG Marburg
SG MoViPa (Spielgemeinschaft Moers, Viersen, Paderborn) / BSSV Dortmund
SG DüDo (Spielgemeinschaft Düsseldorf/Dortmund) / BBSV Berlin
In der rein hessischen Begegnung zwischen Frankfurt und Marburg konnten sich die Favoriten vom Main deutlich mit 5 - 0 durchsetzen. Zwar gingen die beiden ersten Einzel relativ knapp in drei Sätzen an die beiden Frankfurter Herren Martin Osewald und Robert Glojnaric gegen die Marburger Marc Schuster bzw. Christoph Niehaus. Das anschließende Triple und die beiden letzten Einzel konnten die Frankfurter allerdings deutlich für sich entscheiden. ...Weiterlesen Zweiter Bundesligaspieltag in Frankfurt bringt die hessischen Gastgeber nach vorn!

Vom 01. bis 05.06.2016 fand das achte internationale Showdown-Turnier in Mailand statt.

2016 Mailand - Spielort Blick von außen

Deutsche Beteiligung:
Benjamin Neue und Thorsten Wolf reisten als Spieler aus Berlin an. Antonio Michienzi und Bettina Steffan vertraten Marburg, begleitet durch Birgit Vogt. Eli Osewald startete für Frankfurt. Stefan Wimmer, langjähriger Schiedsrichter aus Berlin, führte den Dortmunder Schiedsrichter Julian Rosenthal in die internationale Showdown-Welt ein. Herzlich Willkommen und vielen Dank euch beiden für eure großartige Arbeit! ...Weiterlesen VIII Milano Open 2016 – fünf deutsche Spielerinnen und Spieler nahmen teil –

Hier zum Nachhören der Ohrfunk-Beitrag zum Spreeteam-Cup 2016 in Berlin
Mit freundlicher Genehmigung von Eberhard Dietrich vom Ohrfunk
Viel Freude damit und viele schöne Erinnerungsmomente für die Teilnehmenden

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Drei tolle Showdown-Tage mit 13 Teams aus allen vier deutschen Showdown-Regionen liegen nun hinter uns. Dieser Team-Wettkampf war eine Premiere, und er sollte Gelegenheit bieten zum Kennenlernen neuer Showdowner, zum Fachsimpeln und für den Erfahrungsaustausch. Außerdem wollten wir Spieler zur Teilnahme an einem Turnier ermutigen, die sich als Einzelkämpfer bisher noch nicht für einen Wettkampf gemeldet hatten.

Kassel-Trio Deniz,Birgit,Stefan bei der Siegerehrung

Dabei lief Einiges etwas anders ab, als man es von Regional-, Qualifikations- oder Meisterschaftsturnieren kennt. Auch für einige Schiedsrichter war dieser Wettbewerb eine neue Herausforderung. Doch wurde er ein Riesenerfolg, weil alle Spieler, Schiedsrichter und Helfer mit ganzem Herzen dabei waren. Der Team-Wettkampf im Showdown hat seine eigenen Gesetze und funktioniert nicht ganz so wie die Begegnungen der Spieler, die allein an der Platte stehen.
Hier kämpft, siegt oder verliert man gemeinsam im Team!

Jeder gibt alles: Man jubelt zusammen und ist beim Verlieren nicht allein.

Antje gegen Birgit im großen Finale

Wir hatten für den Spree Team Cup wirklich die besten Bedingungen, und sogar das Berliner Wetter hat mitgespielt, so dass sich alle wohl gefühlt haben und sich gut auf den Wettkampf konzentrieren konnten. In zwei Vierer- und einer Fünfergruppe spielten jeweils alle Teams gegeneinander. Das ergab dann sieben Teams in Pool B und sechs Teams in Pool A; auch hier kämpften sie sich alle noch mal durch, bis es dann eine Rangliste gab. Und mit diesen Platzierungen gingen die Teams am Freitag in einen sonnigen und entspannenden Nachmittag.

Der Samstag war Finaltag und begann morgens mit der Auslosung der Paarungen für die beiden Halbfinalspiele. Von nun an liefen alle vier Finalbegegnungen nacheinander im gleichen Raum und an der gleichen Platte, damit Jeder die Chance hatte, als Zuschauer und Fan bei jedem dieser Entscheidungsspiele dabei zu sein.

DBSV Benni,Antje,Andreas,Sabrina Siegerehrung

Im ersten Halbfinale siegte die Dortmund-Berliner Spiel-Vereinigung (DBSV) gegen die Berliner Weiße mit Schuss (BWS). Das zweite Spiel im Halbfinale gewann das Kassel‑Trio (KT) gegen die Stachelbären (STB). Sieger im kleinen Finale gegen die Stachelbären wurde die Berliner Weiße mit Schuss.

Und der Höhepunkt beim Spree Team Cup war dann das große Finale. DBSV und KT spielten um den Sieg. Dabei konnte sich das Kassel-Trio mit einer beeindruckenden spielerischen Leistung durchsetzen.

Berliner Weiße mit Schuss Thomas,Andrea,Detlef Siegerehrung

Fazit:

Der Spree Team Cup war ein sehr intensiver und interessanter Showdown-Wettbewerb mit vielen Überraschungen allein schon wegen der Team-Zusammenstellungen. Er sollte zeigen, wie viel Potenzial für jeden einzelnen Spieler im Team bei diesem Sport steckt, und er sollte die neuen Spieler begeistern und für weitere Turniere motivieren.

Die durchweg positiven Reaktionen aller Teilnehmer haben uns gezeigt, dass dieses Team-Turnier sehr gut angenommen wurde und motivieren uns selbst, so ein Event wieder einmal zu veranstalten.

Wir treffen die Teams also vielleicht irgendwann mal wieder an der Showdown-Platte?

Andreas gratuliert Deniz nach dem großen Finale

Im Namen des Berliner Blinden- und Sehbehindertensportvereins senden wir viele Grüße in das immer größer werdende Showdown-Land –

Detlef und Andrea

Und hier die Rangliste des Spree Team Cup 2016:

13. FF = Frank und Frei aus Nürnberg
Mandy, Heidi, Horst
12. DBF = Deutsch-Belgische Freundschaft aus Brecht (Belgien) und Mannheim
Nicky, Sarah, Sven
11. HSV = Hamburger Showdown-Virtuosen aus Hamburg
Ivonne, Nils, Philip, Kerim, Basili, Tobias
10. MÖPAS = Moerser Paddelschwinger aus Moers
Brigitte, Eric, Dirk
9. Cottbuser Postkutscher aus Cottbus
Gabi, Reinhard, Dietmar, Helmut
8. JV = Joint Venture aus Mainz und Paderborn
Melanie, Petra, Alfons
7. LL = die Lahn-Löwen aus Marburg
Bettina, Renata, Christoph
6. MM = Marburger Maikäfer aus Marburg
Irene, Andrea, Antonio, Thade
5. VV = Volldampf Voraus aus Nürnberg
Anja, Simon, Matthias
4. STB = Die Stachelbären aus Berlin
Ilona, Thorsten, Eberhard
3. BWS = Berliner Weiße mit Schuss aus Berlin
Andrea, Thomas, Detlef
2. DBSV = Dortmund-Berliner Spiel-Vereinigung aus Dortmund und Berlin
Antje, Sabrina, Benny, Andreas
1. KT = Das Kassel-Trio aus Kassel
Birgit, Deniz, Stefan

Bei der vergangenen Deutschen Meisterschaft im Showdown in der Sportschule Kaiserau in Kamen bei Dortmund standen zwei hessische Spieler im Finale. Fünf der acht Viertelfinalisten kamen aus Marburg, Kassel und Frankfurt. Diese wurden Durch Sabrina Schmitz (Dortmund), Antje Samoray (Berlin) und Mario Rosenbaum (Hamburg) komplettiert.
Deniz Kürtoglu aus Kassel, erfahrener Spieler, holte sich am Ende den Titel gegen den Süddeutschen Meister von 2015 Christian Frenzel aus Marburg.
Kürtoglus Traum ist endlich wahr geworden. Durch diesen Sieg kann er im September an der Europameisterschaft in Italien teilnehmen.
Den 3. Platz belegte Antje Samoray aus Berlin, die wohl erfahrenste Spielerin Deutschlands. Auch sie hat sich die Möglichkeit der EM-Teilnahme damit gesichert.

2016_DM ersten drei

Sportlicher Ablauf und Ergebnisse zusammengestellt von Andreas Schmitz:
Die 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Meisterschaft wurden in 8 Vierergruppen von A-H eingeteilt. Die jeweils ersten drei Spielerinnen bzw. Spieler dieser Gruppen sollten in die nächste Runde gelangen. Eine Überraschung gab es in dieser Runde in Gruppe E: Der letztjährige Deutsche Meister, Benjamin Neue aus Berlin, handelte sich gleich zwei Niederlagen ein, gegen Stefan Collet aus Kassel 3-11, 11-6 und 6-11 und gegen Eliane Exner aus Dortmund 6-11 und 6-12. Durch einem Sieg gelang er auf den Dritten Platz in der Gruppe. Somit erreichte er die nächste Runde. In Gruppe F befanden sich mit Martin Osewald aus Frankfurt und Mario Rosenbaum aus Hamburg gleich zwei Deutsche Spitzenspieler der letzten Jahre. Da beide die Begegnungen gegen die anderen beiden Spieler in der Gruppe für sich entscheiden konnten, war bereits ihre erste Begegnung im Turnier entscheidend für den Gruppensieg. Osewald konnte sich dabei deutlich mit 11-4 und 12-2 durchsetzen. Pünktlich um 19 Uhr konnten die Begegnungen der ersten Runde am Freitagabend beendet werden.
Am Samstagmorgen ging mit Runde zwei weiter. In dieser wurden die jeweils ersten drei Spielerinnen bzw. Spieler zweier Gruppen der vorherigen Runde in eine neue Gruppe mit sechs Sportlerinnen und Sportlern zusammengefasst. Dabei wurden die Ergebnisse der Spiele aus der Runde 1 mitgenommen. In den nun vier Sechsergruppen sollten sich die jeweils vier Erstplatzierten für die nächste Runde Qualifizieren.
In Gruppe J konnte sich Eliane Exner aus Dortmund klar mit 5 Siegen durchsetzen. Dabei musste sie in diesen Begegnungen lediglich zwei Sätze abgeben. Ein harter Kampf entbrannte in dieser Gruppe um die Plätze 2 bis 4. Benjamin Neue, Stefan Collet und Murat Altunok hatten jeweils drei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto. Altunok belegte auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses gegenüber seinen Konkurrenten den Platz vier. Neue konnte sich nur mit einem leicht besseren Punkteverhältnis vor Collet auf den zweiten Platz setzen.
In Gruppe K beherrschte Deniz Kürtoglu aus Kassel das Geschehen. Mit fünf Siegen bei nur einem Satzverlust belegte er Platz 1 in dieser Gruppe. Auf Grund eines besseren Satzverhältnisses gelangte Martin Osewald auf den zweiten Platz vor Mario Rosenbaum aus Hamburg, der wie Osewald drei Siege und zwei Niederlagen zu verzeichnen hatte. Der vierte Platz dieser Gruppe erreichte Cengiz Koparan aus Dortmund. Er und Elvira Osewald aus Frankfurt hatten jeweils zwei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Koparan konnte sich lediglich auf Grund seines besseren Satzverhältnisses auf den vierten Platz schieben.
Sabrina Schmitz aus Dortmund belegte in der Abschlusstabelle der Gruppe L mit fünf Siegen den ersten Platz. Anders als in Gruppe J und K gestaltete sich hier die Situation eindeutig. Nach Schmitz platzierten sich Christian Frenzel aus Marburg mit vier Siegen auf dem zweiten, Robert Glojnaric aus Frankfurt mit drei Siegen auf dem dritten und Carsten Bender aus Dortmund mit zwei Siegen auf dem vierten Rang.
Ähnlich eindeutig gestaltete sich die Abschlusstabelle in der Gruppe M, in der Antje Samoray bei fünf Siegen und keinem Satzverlust unangefochten den ersten Platz belegte. Nach der Berlinerin folgten die beiden Kasseler Horst Griffaton mit vier Siegen und Birgit Riester mit drei Siegen auf den Plätze 2 bzw. 3. Mit zwei Siegen qualifizierte sich Andreas Schmitz aus Dortmund als letzter in dieser Gruppe für die dritte Runde.
Diese wurde mit einiger zeitlicher Verzögerung am Samstagnachmittag ausgespielt.
Die 16 verbliebenen Teilnehmer wurden nun in vier Vierergruppen eingeteilt, wobei in jeder Gruppe ein Erst-, Zweit-, Dritt- und Viertplatzierter der vorherigen Runde spielte. Die jeweils beiden Erstplatzierten dieser vier Gruppen sollten sich für das am Sonntagmorgen stattfindende Viertelfinale qualifizieren.
In der Gruppe O spielten die beiden Frankfurter Martin Osewald und Robert Glojnaric sowie die beiden Dortmunder Eliane Exner und Andreas Schmitz. Dabei konnte Exner die Leistungen aus den vorherigen Runden nicht ganz bestätigen. Zwar gewann sie das vereinsinterne Duell gegen Schmitz klar in zwei Sätzen (11-6 und 13-10), musste sich anschließend jedoch Glojnaric in drei Sätzen (11-7, 9-11 und 4-11) und Osewald in zwei Sätzen (4-11 und 5-11) geschlagen geben. Glojnaric konnte das Match gegen seinen Vereinskameraden Osewald knapp in drei Sätzen mit 12-9, 7-11 und 11-7 für sich entscheiden. Da er jedoch sein abschließendes Spiel gegen Schmitz deutlich mit 7-11 und 0-11 verlor, konnte sich Osewald, der seinerseits Schmitz mit 2-12, 11-7 und 11-5 besiegte, noch auf den ersten Platz der Gruppe vor Glojnaric setzen. Somit waren beide Frankfurter für das Viertelfinale qualifiziert.
In Gruppe P konnte sich Deniz Kürtoglu aus Kassel deutlich mit drei Siegen gegen den Dortmunder Murat Altunok (11-1, 11-9)), gegen seine Vereinskameradin Birgit Riester (11-7, 12-0) und gegen den Marburger Christian Frenzel (12-5, 11-2) durchsetzen. Das entscheidende Spiel um den zweiten Platz in dieser Gruppe entschied Frenzel mit 11-5 und 13-11 gegen Altunok für sich und qualifizierte sich wie Kürtoglu für das Viertelfinale.
Wie in Gruppe P spielten auch in Gruppe Q mit Stefan Collet und Horst Griffaton zwei Spieler aus Kassel. Sie trafen auf die beiden Dortmunder Sabrina Schmitz und Cengiz Koparan. Collet konnte dabei das vereinsinterne Duell gegen Griffaton mit 9-11, 11-3 und 12-2 für sich entscheiden. Nachfolgend besiegte er Schmitz knapp mit 5-11, 11-1 und 15-12 und Koparan klar mit 12-1 und 12-7 und belegte in dieser Gruppe den ersten Platz. Da sowohl Schmitz als auch Griffaton Koparan jeweils in zwei Sätzen besiegen konnten, ging es in der abschließenden Begegnung der beiden gegeneinander um den zweiten Platz in der Gruppe. Denkbar knapp konnte sich Schmitz dabei mit 11-9, 7-11 und 11-9 durchsetzen.
In Gruppe R konnte sich die dreimalige Deutsche Meisterin Antje Samoray aus Berlin klar mit drei Zweisatzsiegen gegen Benjamin Neue aus Berlin (13-11, 11-1), Mario Rosenbaum aus Hamburg (12-7, 12-6) und Carsten Bender aus Dortmund (11-9, 11-2) für das Viertelfinale qualifizieren. Rosenbaum und Neue gewannen jeweils in zwei Sätzen gegen Bender und machten unter sich den zweiten Platz in der Gruppe aus. Dabei setzte sich der Hamburger mit 11-8 und 11-9 in den Sätzen knapp durch.
Die Viertelfinale am Sonntagmorgen boten teilweise spannende und enge Begegnungen. Hier wurde über drei Gewinnsätze gespielt.
Lediglich im Match zwischen Antje Samoray und Sabrina Schmitz gab es mit der Berlinerin eine deutliche Siegerin, die die Begegnung mit 11-2, 11-3 und 12-3 für sich entscheiden konnte.
Schon in der Begegnung zwischen Stefan Collet und Mario Rosenbaum ging es über die volle Distanz von fünf Sätzen. Collet behielt mit 11-7, 6-11, 2-12, 11-3 und 12-8 nach einem 1-2 Satzrückstand dort doch noch die Oberhand.
Noch enger war die Begegnung zwischen Martin Osewald, letztjähriger zweiter der Deutschen Meisterschaft, und Christian Frenzel, amtierender Süddeutscher Showdownmeister. Osewald gewann den ersten Satz knapp mit 11-9 musste den zweiten Satz aber fast ebenso knapp mit 10-13 abgeben. Im dritten Satz konnte der Frankfurter den Spieß wieder umdrehen und gewann diesen wieder knapp mit 12-10. Nachfolgend konnte sich Frenzel jedoch steigern und gewann Satz vier und fünf mit 12-7 bzw. 11-8 und qualifizierte sich somit für das Halbfinale.
Aber es ging noch knapper. Bei der Begegnung zwischen Robert Glojnaric und Deniz Kürtoglu kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Glojnaric entschied den ersten Satz mit 12-10 für sich. Satz zwei holte sich dann Kürtoglu 11-7 ehe Glojnaric den dritten Satz mit 11-5 wieder an sich brachte. Danach hatte der Frankfurter schon im vierten Satz die Chance das Match für sich zu entscheiden, verlor diesen Durchgang jedoch mit 10-12. Und auch im Entscheidungssatz blieb es eng. Nach hartem Kampf holte sich Kürtoglu diesen erneut mit 12-10.
Nach den äußerst spannenden Viertelfinales verliefen die Halbfinales dann eher eindeutig. Christian Frenzel konnte sich in drei Sätzen mit 11-3, 11-9 und 11-5 gegen Stefan Collet durchsetzen.
Im anderen Halbfinale kam es zum vorweggenommenen Endspiel, da weder Deniz Kürtoglu noch Antje Samoray bis zu diesem Zeitpunkt ein Match verloren hatten. Dabei verlief jedoch nur der erste Satz knapp, den Kürtoglu mit 11-9 an sich brachte. Nachdem Samoray den zweiten Satz mit 12-5 gewinnen konnte, holte sich Kürtoglu die Sätze drei und vier mit 11-6 bzw. 11-1 und somit das Match.
Im anschließenden Spiel um Platz drei standen sich Antje Samoray und Stefan Collet gegenüber. Die Berlinerin behielt mit 11-4, 12-5 und 11-0 dabei die Oberhand und holte sich die Bronze-Medaillie.
Da mit Deniz Kürtoglu und Christian Frenzel zwei Neulinge im Finale einer Deutschen Meisterschaft im Showdown standen, war klar, dass es einen neuen Titelträger geben würde. Bereits im Finale der Süddeutschen Meisterschaft standen sich die beiden gegenüber. Dort behielt der Marburger Frenzel die Oberhand. Dagegen konnte sich Kürtoglu in der dritten Runde der aktuellen Deutschen Meisterschaft durchsetzen. Nach einem 2-7 Rückstand im ersten Satz nahm Kürtoglu eine Auszeit. Nachfolgend lief sein Spiel immer besser und er konnte den ersten Satz noch mit 12-8 an sich bringen. Im zweiten Satz blieb es durchgehend eng. Jedoch zeigte Kürtoglu am Ende bessere Nerven und gewann auch Satz zwei mit 11-9. Danach war der Widerstand von Frenzel gebrochen und Kürtoglu gewann Satz drei mit 11-1 und holte sich somit zum ersten Mal den Titel eines Deutschen Meisters im Showdown. Da der Kasseler im gesamten Turnierverlauf kein einziges Spiel verlor und lediglich im Viertelfinale am Rand einer Niederlage Stand, ist wohl kaum zu bestreiten, das er der verdiente Deutsche Meister 2016 ist.

Insgesamt nahmen 32 Spielerinnen und Spieler teil, die aus 12 Standorten kamen. Die Stimmung war prima, der Service und die Unterkunft wurden gut angenommen. Das Team um Andreas Schmitz und Carsten Bender leisteten hervorragende Arbeit, um diese tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen.
Die SchiedsrichterInnen hatten sicher einen anstrengenden Job, die vielen, schnellen, langen und ergebnisknappen Spiele zu leiten, was sie mit Bravour erledigten.
Allen ein herzlichen Dank und herzliche Glückwünsche zum Erfolg.
Nach der DM ist vor der DM, so können wir uns alle nun auf die im nächsten Jahr geschlechtergetrennte DM und ihre Qualifikationsturniere vorbereiten.
Hier noch die Ergebnisliste:
Finale Rangliste Showdown DM 2016
1. Deniz Kürtoglu, Kassel
2. Christian Frenzel, Marburg
3. Antje Samoray, Berlin
4. Stefan Collet, Kassel
5. Martin Osewald, Frankfurt
6. Sabrina Schmitz, Dortmund
7. Mario Rosenbaum, Hamburg
8. Robert Glojnaric, Frankfurt
9. Benjamin Neue, Berlin
10. Horst Griffaton, Kassel
11. Birgit Riester, Kassel
12. Murat Altunok, Dortmund
13. Andreas Schmitz, Dortmund
14. Cengiz Koparan, Dortmund
15. Carsten Bender, Dortmund
16. Eliane Exner, Dortmund
17. Marc Schuster, Marburg
18. Lutz Egeling, Quedlinburg
19. Andrea Vulprecht, Berlin
20. Alfons Vollmer, Paderborn
21. Thomas Giese, Berlin
22. Reinhard Winkelgrund, Cottbus
23. Elvira Osewald, Frankfurt
24. Heiner Schad, Bremen
25. Melanie Kleinhempel, Dortmund
26. Frank Meyer, Hannover
27. Peter Eisenach, Berlin
28. Martina Reicksmann, Bremen
29. Kevin Barth, Dortmund
30. Antonius Reicksmann, Bremen
31. Heiko Kuhlmann, Hannover
32. Stefan Peters, Viersen