Deniz Kürtoglu aus Kassel wird Süddeutscher und Hessischer Meister der Männer in 2016

    Vom 19. bis 20.11.2016 traten 20 Männer aus sechs Standorten an, den Süddeutschen Meister 2016 und die sieben Startplätze der Region Süd für die Deutsche Meisterschaft 2017 zu erspielen. Gleichzeitig ging es für die 15 hessischen Männer um deren Hessische Einzelmeisterschaft 2016. Hierfür wurden diese separat mit Urkunden und Pokalen geehrt.

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    Die ersten beiden der vier Fünfer-Gruppen erreichten direkt die Viertelfinales. Hierzu gehörten Horst Griffaton, Deniz Kürtoglu und Stefan Collet aus Kassel sowie Martin Osewald und Robert Glojnaric aus Frankfurt, die alle als „Alte Showdown-Hasen“ bekannt sind.
    Thade Rosenfeld, ein junger Spieler aus Marburg, überraschte, da er in seiner Gruppe gegen den amtierenden Deutschen Meister Kürtoglu gewann, und sich mit seiner hervorragenden Leistung ins Viertelfinale spielte.
    Der Frankfurter Manfred Scharpenberg machte einen Gruppen-Durchmarsch und gewann alle seine Spiele über zwei Gewinnsätze. Er gewann dabei gegen den amtierenden Süddeutschen Meister, Christian Frenzel aus Marburg, ohne Gegentor. Diese Gruppe hatte es an Knappheit in sich: Frenzel, sein Team-Kollege Christoph Niehaus und der Frankfurter Oliver Naser, hatten die gleiche Anzahl an gewonnenen Spielen. Im direkten Vergleich schlugen sie sich im Kreis. Im Satzverhältnis waren alle drei gleich. Im Torverhältnis erzielte Niehaus -8, Frenzel -3 und Naser 0 Punkte. So stand Oliver Naser zum ersten mal in einem Viertelfinale.

    Die anderen jeweils vier Gleichplatzierten spielten in einer Gruppe jeder gegen jeden, also alle Dritten den Bereich 9-12, die 4. 13-16 und die 5. 17-20 aus.
    So platzierte sich der Kasseler Christian Schäfer vor den Marburgern Spielern Marc Schuster und Christian Frenzel und dem Frankfurter Christian Siegemeyer, der zum ersten Mal eine Süddeutsche Meisterschaft als sehender Spieler bestritt und überragend auf Platz 12 landete. So waren die ersten 12 Plätze in Hessischer Hand, gefolgt vom Nürnberger Spieler Bernd Dorer mit dem 13. Platz.

    Im Viertelfinale des Frankfurter Duells Osewald gegen Scharpenberg führte Scharpenberg seine Siegesreihenfolge ohne Satzverlust fort und schlug seinen erfahrenen Gegner mit drei zu 0 Sätzen. Einen spannenden Kampf lieferten sich der Newcomer Rosenfeld aus Marburg gegen den ebenfalls erfahrenen Spieler, Stefan Collet aus Kassel. Rosenfeld setzte seine überraschende Leistung fort und gewann mit drei zu eins Sätzen. Die anderen zwei Viertelfinales entschieden die zwei Kasseler Spieler Griffaton und Kürtoglu jeweils glatt mit drei zu null Sätzen.

    Die Spannung stieg! Rosenfeld setzte seine Siegesserie fort und gewann auch sein Halbfinale mit drei zu null Sätzen gegen Griffaton. Das zweite Halbfinale dauerte mehr als eine Stunde. Die ersten zwei Sätze gewann Scharpenberg überragend mit 11 zu 3 und 11 zu 2 Punkten. Kürtoglu konnte danach durch seine langjährige Spielerfahrung das Spiel drehen. Er veränderte seine Spielweise und gewann im fünften Satz mit drei zu zwei Sätzen.

    Griffaton aus Kassel und Scharpenberg aus Frankfurt Standen im Spiel um Platz drei. Scharpenberg holte sich den ersten Satz. Diesen Vorsprung glich Griffaton direkt aus. Hiernach wurden Scharpenbergs Angriffe immer platzierter. Und so holte sich der Frankfurter zwei weitere Sätze und landete verdient in beiden auszuspielenden Meisterschaften auf Platz drei.

    Kürtoglu, der bereits das Halbfinale über fünf Sätze spielen musste, trat sein zweites Marathon-Spiel an. Knapp holte der Kasseler sich die ersten beiden Sätze gegen Rosenfeld. Ob Kürtoglu danach eine Verschnaufpause brauchte? Er verlor den dritten Satz deutlich 11 zu 2. Auch den vierten Satz musste der Kasseler an den Marburger abgeben, jedoch knapp, nur mit 9 zu 11 Punkten. Im entscheidenden fünften Satz ging die aufgebaute Spannung für Spieler und Publikum weiter. Kürtoglu geriet zunächst mit null zu fünf Punkten in Rückstand. Beim dann knappen Stand von 10 zu 9 für Kürtoglu gelang diesem sein entscheidendes Tor zum Sieg im fünften Satz mit 12 zu 9 Punkten. Damit Wurde Deniz Kürtoglu zum zweiten Mal Süddeutscher Meister und holte den Wanderpokal zum zweiten Mal nach Kassel. Gleichzeitig wurde Deniz Kürtoglu erster Hessischer Einzelmeister und sein Gepäck wurde mit drei Pokalen gefüllt.
    Herzlichen Glückwunsch an alle Spieler! Sie haben viele faire und spannende, leistungsstarke Spiele gezeigt. Ein besonderes Dankeschön gebührt den Helfern und Schiedsrichtern. Karlheinz Schwarz übernahm den Spielplan und mit seiner Frau Liliana die Organisation der Tagesverpflegung. Das sechsköpfige Schiedsrichterteam bestand aus fünf Hessischen, teilweise noch recht neuen Schiedsrichtern und dem Dortmunder Schiedsrichter Julian Rosenthal. Sie haben mit ruhiger Ausstrahlung kompetent und sicher die Spiele geleitet.

    Hier die Platzierungen im Überblick:
    1 Deniz Kürtoglu Kassel
    2 Thade Rosenfeldt Marburg
    3 Manfred Scharpenberg Frankfurt
    4 Horst Griffaton Kassel
    5 Martin Osewald Frankfurt
    6 Stefan Collet Kassel
    7 Robert Glojnaric Frankfurt
    8 Oliver Naser Frankfurt
    9 Christian Schäfer Kassel
    10 Marc Schuster Marburg
    11 Christian Frenzel Marburg
    12 Christiean Siegemeyer Frankfurt
    13 Bernd Dorer Nürnberg
    14 Thomas Horn Marburg
    15 Christoph Niehaus Marburg
    16 Matthias Landgraf Nürnberg
    17 Patrick Walterscheid Mainz
    18 Antonio Michienzi Marburg
    19 Maurice Weidner Stuttgart
    20 Horst Göttler Nürnberg

Am Sonntag den 6. November fanden sich an der Universität Dortmund 8 Spielerinnen aus Dortmund, Paderborn, Bonn und Viersen zur Landesmeisterschaft der Damen im Showdown ein. Leider musste kurzfristig eine Spielerin wegen Krankheit absagen. Somit wurden die acht Sportlerinnen in zwei Vierergruppen eingeteilt. In den Gruppen spielte jede Spielerin gegen jede.
In Gruppe A traten die beiden Dortmunderinnen Melanie Kleinhempel und Maren Grübnau sowie die Bonnerin Angela Hune und Barbara Lemke aus Viersen gegeneinander an.
In der ersten Begegnung zwischen Kleinhempel und Grübnau wurde es gleich eng. Nachdem Grübnau den ersten Satz mit 12-10 knapp an sich gebracht hatte, drehte Kleinhempel den Spieß im zweiten Satz um und gewann diesen mit 11-6, obwohl sie bis zur Mitte des Durchgangs zurückgelegen hatte. Im dritten Satz sah Sie dann schon beim Stand von 9-3 wie die sichere Siegerin aus, aber Grübnau kämpfte sich mit drei Toren nochmals auf 9-9 heran. Im letzten Ballwechsel hatten beide Sportlerinnen Gelegenheiten zum entscheidenden Tor, aber auf beiden Seiten rutschten die Bälle mehrfach übers Tor, bevor Kleinhempel einen Treffer erzielte und somit das Spiel gewann. In der zweiten Begegnung konnte Angela Hune aus Bonn Barbara Lemke deutlich in zwei Sätzen besiegen. Lemke verlor ihre nächste Begegnung gegen Kleinhempel ebenfalls in zwei Sätzen. In einem langen Match konnte anschließend Hune Grübnau mit 12-7 und 12-9 besiegen. Somit kam es nachfolgend zwischen Hune und Kleinhempel zum entscheidenden Spiel um den Gruppensieg, da beide ihre bisherigen Matches gewinnen konnten. Kleinhempel konnte in dieser Begegnung weitgehend die Initiative ergreifen und gewann in zwei Sätzen 12-4 und 12-3. Damit stand sie als Gruppensiegerin und erste Teilnehmerin des Finales fest. In der abschließenden Begegnung der Gruppe A besiegte Maren Grübnau Barbara Lemke in zwei Sätzen und belegte nach Hune den dritten Platz in der Gruppe A.
In der Gruppe B war Sabrina Schmitz aus Dortmund die klare Favoritin. Dieser Rolle wurde sie auch weitgehend gerecht. In ihrer ersten Begegnung schlug sie Petra Welsing vom TV Paderborn mit 12-2 und 11-7. Wobei sich dabei teilweise sehr lange und hochklassige Ballwechsel ergaben, die das reine Ergebnis nicht widerspiegeln. Schmitz konnte die beiden weiteren Begegnungen in ihrer Gruppe gegen die Viersenerinnen Britta Heesen und Dagmar Hahn jeweils in zwei Sätzen für sich entscheiden, wobei sie in diesen vier Sätzen lediglich einen Punkt gegen sich zulassen musste. Welsing konnte ebenso wie Schmitz beide Matches gegen die beiden Damen aus Viersen in jeweils zwei Sätzen für sich entscheiden und belegte somit den zweiten Platz in der Gruppe B. Im Spiel um den dritten Platz in dieser Gruppe setzte sich Dagmar Han aus Viersen gegen ihre Vereinskameradin Britta Heesen in zwei Durchgängen durch.
Nach der Vorrunde spielten die jeweils Viert-, Dritt-, Zweit- und Erstplatzierten die Plätze 1-8 aus. Im Spiel um Platz 7 kam es zur Begegnung der beiden Viersenerinnen Britta Heesen und Barbara Lemke. Nachdem letztere den ersten Satz deutlich mit 12-0 gewinnen konnte, schin die Begegnung schon fast gelaufen. Aber Heesen konnte sich steigern und gewann die beiden weiteren Sätze mit 12-4 und 12-8 und somit das Match. In der Begegnung um Platz 5 zwischen Maren Grübnau aus Dortmund und Dagmar Hahn aus Viersen war die Spielerin aus dem Ruhrgebiet ihrer Gegnerin deutlich überlegen und gewann folgerichtig mit 12-0 und 12-0. Anschließend ging es zwischen Angela Hune aus Bonn und Petra Welsing aus Paderborn um die Broncemedaille. Der erste Satz verlief äußerst spannend und Welsing konnte diesen erst in der Verlängerung mit 13-11 an sich bringen. Auch im zweiten Satz gestaltete sich das Ergebnis lange ausgeglichen bevor sich Welsing gegen Ende des Durchgangs absetzen und den Satz mit 11-7 für sich entscheiden konnte. Damit holte Sie ihre erste Medaille bei einer Meisterschaft.
Im Finale standen sich die beiden Dortmunderinnen Melanie Kleinhempel und Sabrina Schmitz gegenüber. Es ergab sich von Beginn an ein hochklassiges Match mit hohem Tempo. Dabei konnte die Außenseiterin Kleinhempel Schmitz mehrfach mit gezielten Bällen in die Lücken zwischen Schläger und Tor überraschen. Jeweils gegen Ende der Sätze konnte sie sich hiermit den entscheidenden Vorteil herausarbeiten. Somit gewann sie den Titel der Landesmeisterin durch einen 11-8 und 12-8 Erfolg.
Sechs der am Wochenende angetretenen Spielerin werden sich bereits in drei Wochen bei der Nord-West-Qualifikation der Damen zur Deutschen Meisterschaft am gleichen Ort wiedertreffen.
Ein freundliches „DANKE“ gilt wieder Mal den beiden Schiedsrichtern Victoria Reul-Kallenberg und Julian Rosenthal, ohne deren Einsatzwillen die Landesmeisterschaft wieder nicht möglich gewesen wäre.
Abschließend noch die Rangliste der Landesmeisterschaft im Showdown der Damen 2016:
1. Melanie Kleinhempel (BSSV Dortmund)
2. Sabrina Schmitz (BSSV Dortmund)
3. Petra Welsing (TV Paderborn)
4. Angela Hune (BSV Bonn)
5. Maren Grübnau (BSSV Dortmund)
6. Dagmar Hahn (BSV Mönchengladbach Viersen)
7. Britta Heesen (BSV Mönchengladbach Viersen)
8. Barbara Lemke (BSV Mönchengladbach Viersen)

Am Samstag, 05.11.16 traten 12 Frauen aus Würzburg, Nürnberg, Mainz, Kassel, Marburg und Frankfurt zur ersten Süddeutschen Meisterschaft im Showdown gegeneinander an, einer Sportart überwiegend für blinde und sehbehinderte Sportler.

In zwei Sechser-Gruppen erspielten sie sich in jeweils fünf Spielen ihre Positionen, um danach gegen die andere Gruppengleichplatzierte den endgültigen Platz auszuspielen. Birgit Riester aus Kassel und Eli Osewald vom SV Blau-Gelb Frankfurt hatten dabei in ihrer jeweiligen Gruppe die Favoritenrolle, der beide Sportlerinnen auch gerecht wurden. Osewald verlor bei ihrem Durchmarsch nur einen Satz, Riester gewann ihre Spiele ohne Satzverlust. Die neun hessischen Spielerinnen belegten die Plätze eins bis neun. Für die Hessinnen galten diese Platzierungen gleichzeitig als Hessische Einzelmeisterschaft.

Im Spiel um Platz drei, das über drei Gewinnsätze zu spielen war, gewann die Kasselerin Bettina Steffan die ersten beiden Sätze. Den dritten Satz holte sich ihre Gegnerin Annika Hein aus Marburg. Im vierten Satz entschied Steffan das Spiel für sich und freute sich über einen verdienten dritten Platz.

Eli Osewald verlor ihren ersten Satz im Finale gegen Riester deutlich. Im zweiten Satz rückte sie enger an Riester heran, musste diesen aber auch an ihre Gegnerin aus Kassel abgeben. Im dritten Satz hatte Osewald keine Chance. Birgit Riester wurde verdient Süddeutsche und Hessische Meisterin.

Bianka Naser, die zweite Starterin des SV Blau-Gelb Frankfurt belegte einen starken fünften Platz

Eli Osewald und ihr Frankfurter Team waren mit ihrem erzielten Vize-Titel in beiden Wertungen sehr zufrieden.

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von links nach rechts: Eli Osewald, Birgit Riester, Bettina Steffan

Die Platzierungen im Einzelnen:

1. Birgit Riester (Kassel)

2. Eli Osewald (Frankfurt)

3. Bettina Steffan (Kassel)

4. Annika Hein (Marburg)

5. Bianka Naser (Frankfurt)

6. Gabi Eschebach-Weck (Marburg)

7. Tina Bohn (Kassel)

8. Renata Kohn (Marburg)

9. Sara Bösch (Marburg)

10. Marion Petereins (Würzburg)

11. Anja Cirar (Nürnberg)

12. Sarah Pisek (Mainz)

Am 29. Oktober fand in Dortmund der zweite Spieltag der Landesmeisterschaft bzw. Regionalmeisterschaft der Herren in NRW statt. Da ein Spieler nicht antreten konnte spielten lediglich fünf Sportler. Dabei waren anders als beim ersten Spieltag in Moers nur wenige Begegnungen eng und verliefen meist eindeutig.
Schon in der ersten Begegnung des Spieltages konnte sich Stefan Peters aus Viersen gegen seinen Vereinskameraden Stefan Lammertz klar mit 11-3 und 11-4 durchsetzen. Anschließend schlug Andreas Schmitz aus Dortmund den Bonner Harald Lott ebenfalls deutlich in zwei Sätzen, wobei er sich im zweiten Satz beim 12-8 zwischendurch schwer tat. Direkt danach musste erneut Schmitz gegen Lammertz antreten. Auch dieses Spiel konnte er meist beherrschen und gewann es ebenfalls in zwei Sätzen. In der vierten Begegnung des Tages ging es zum ersten Mal über die volle Distanz von drei Sätzen. Wobei im Match zwischen Harald Lott und Stefan Felix aus Düsseldorf die Durchgänge in sich relativ deutlich verliefen. Nachdem Felix den ersten Satz mit 11-7 an sich bringen konnte, konterte Lott im zweiten Satz und gewann diesen seinerseits deutlich mit 11-4. Im entscheidenden Durchgang konnte sich dann wieder Felix beim 11-7 durchsetzen. Nach einer viertelstündigen Pause musste erneut Lott gegen einen der Favoriten auf den Titel des Landesmeisters, Stefan Peters, antreten. Peters wurde dabei seiner Rolle gerecht und gewann das Match in zwei klaren Durchgängen. Im nachfolgenden Spiel ließ Andreas Schmitz Stefan Felix beim 11-3 und 11-1 keine Chance. In der anschließenden Begegnung zwischen Harald Lott und Stefan Lammertz wurde es allerdings eng. Nachdem Lammertz den ersten Satz knapp mit 14-11 für sich entscheiden konnte drehte Lott in den Sätzen zwei und drei auf und brachte diese und damit das Match an sich. Nachfolgend konnte Peters sich wieder deutlich in zwei Sätzen gegen Felix durchsetzen. Letzterer konnte sich dann aber in der nächsten Begegnung steigern und schlug seinerseits Lammertz aus Viersen in zwei Sätzen. Das letzte Spiel des Tages bot zweifellos die hochklassigste Begegnung des Tages. In zwei engen Sätzen konnte sich Stefan Peters gegen Andreas Schmitz durchsetzen. Dabei führte Schmitz in beiden Sätzen deutlich mit 9-5 bzw. 9-6 konnte die Durchgänge aber jeweils nicht nach hause bringen. Mit einer Tollen kämpferischen Leistung und guten Nerven gewann Peters beide Sätze noch mit 12-10 und 12-9. Mit vier Siegen schloss Peters somit mit Murat Altunok aus Dortmund in der Tabelle gleich, der am ersten Spieltag in Moers alle seine Begegnungen gewonnen hatte. Danach folgen auf den Plätzen Schmitz und Barth aus Dortmund vor Klumb (Moers), Felix (Düsseldorf), Lott (Bonn), Trautmann (Moers), Vollmer (Paderborn), Engler (Viersen) und Lammertz (Viersen). Die Tabelle kann sich jedoch am letzten Spieltag, der am 3. Dezember in Düsseldorf ausgetragen wird, noch verändern. Dann finden die restlichen Spiele statt. Dabei wird es z.B. noch zu den Begegnungen zwischen Peters und Altunok sowie Barth und Schmitz kommen. Die ersten 6 Spieler werden sich für die DM im Frühjahr 2017 qualifizieren. Die ersten vier der Vorrunde werden noch Halbfinals und Finals um die ersten vier Plätze ausspielen bevor der Landesmeister feststeht.
Zu danken ist wie immer den beiden Schiedsrichtern Viktoria Reul-Kallenberg und Julian Rosenthal für ihre guten Leistungen.

Abschließend noch die aktuellen Ergebnisse vom Samstag.
1. Stefan Lammertz – Stefan Peters 3-11; 4-11
2. Andreas Schmitz – Harald Lott 11-3; 12-8
3. Stefan Lammertz – Andreas Schmitz 6-12; 6-11
4. Harald Lott – Stefan Felix 7-11; 11-4; 7-11
5. Stefan Peters – Harald Lott 11-2; 11-2
6. Stefan Felix – Andreas Schmitz 3-12; 1-12
7. Harald Lott – Stefan Lammertz 11-14; 12-4; 11-4
8. Stefan Felix – Stefan Peters 5-12; 5-11
9. Stefan Lammertz - Stefan Felix 6-11; 2-11
10. Stefan Peters – Andreas Schmitz 12-10; 12-9

Am 1. Oktober fanden sich in den Räumen der BSWG Moers 5 Spieler und zwei Schiedsrichterinnen sowie mehrere Betreuer zum ersten Spieltag der Landesmeisterschaft bzw. Regionalmeisterschaft der Herren im Showdown zusammen. In diesem Jahr werden in NRW drei Spieltage stattfinden, um den Landesmeister sowie die weiteren Qualifikationsplätze für die Deutsche Meisterschaft auszuspielen. Neben den beiden Mörsern, Dirk Trautmann und Eric Klumb traten noch Murat Altunok und Kevin Barth aus Dortmund sowie Erik Engler aus Viersen an diesen Tag an. Dabei war Altunok, der im letzten Jahr Landesmeister geworden war, an diesem ersten Spieltag klarer Favorit auf die Tabellenführung nach dieser ersten Runde.
Im ersten Spiel des Tages musste er gegen den Vereinskameraden Kevin Barth antreten. Mit einem klaren 11-6 und 11-0 konnte sich Altunok den ersten Sieg für die Tabelle sichern. Im nächsten Spiel konnte sich ebenfalls in drei Sätzen der Moerser Eric Klumb gegen seinen Mannschaftskameraden Dirk Trautmann durchsetzen. Nachfolgend musste wieder der Titelverteidiger Altunok aus Dortmund gegen den Viersener Erik Engler an die Platte. Auch dieses Spiel gewann er in zwei Sätzen deutlich, wobei er im zweiten Satz beim 12-7 zwischenzeitlich leichte Probleme hatte. Während die ersten drei Begegnungen an diesem Tag relativ eindeutig verlaufen waren, folgten nun zwei sehr enge Matches. Zunächst spielte Kevin Barth gegen Dirk Trautmann. Nachdem der Moerser den ersten Satz mit 12-9 an sich gebracht hatte holte sich Barth mit 12-7 den zweiten Durchgang. Im Dritten Abschnitt führte Trautmann bereits mit 9-4 ehe der Dortmunder zur Aufholjagd blies und den Satz noch mit 12-9 und damit das Match für sich entscheiden konnte.
Das anschließende Duell der Namensfetter Erik Engler und Eric Klumb verlief noch enger. Klumb konnte den ersten Satz nach ständig wechselnden Führungen mit 14-12 gewinnen. Im zweiten Satz setzte sich der Linkshänder Engler mit 12-7 durch. Auch im dritten Satz wechselte ständig die Führung. Engler führte mit 10-9 und hatte bereits Matchball. Doch ähnlich wie im ersten Satz drehte Klumb den Spieß noch um und gewann den entscheidenden Satz mit 13-11. Das nachfolgende Match zwischen Murat Altunok und Dirk Trautmann war dann wieder eine klare Angelegenheit für den Dortmunder, der das Match deutlich in zwei Sätzen für sich entscheiden konnte. Anschließend traten Barth und Engler gegeneinander an. Im ersten Satz konnte sich Barth mit 10-4 absetzen und schien den Durchgang schon im Kopf abgehakt zu haben, bevor Engler Punkt um Punkt aufholte und diesen Abschnitt noch mit 12-10 für sich entscheiden konnte. Nachfolgend spielte der Dortmunder Barth jedoch konzentrierter und konsequenter und brachte die beiden weiteren Sätze und somit das Match noch an sich. Anschließend konnte Altunok auch sein letztes Spiel an diesem Tag in zwei Sätzen gegen Eric Klumb gewinnen und übernahm mit vier Siegen aus vier Spielen erst mal die Tabellenführung bei der Landesmeisterschaft 2016. In der vorletzten Begegnung setzte sich Trautmann gegen Engler in drei Sätzen durch, wobei die Abschnitte in sich relativ deutlich ausfielen. Insgesamt agierte Engler an diesem Tag unglücklich. Drei Begegnungen verlor er jeweils im dritten Entscheidungssatz, wobei er gerade gegen Klumb und Barth durchaus hätte siegen können.
In der Abschließenden Begegnung an diesem Tag ging es zwischen Kevin Barth und Eric Klumb um den vorläufig zweiten Platz in der Tabelle der Landesmeisterschaft. Bis dahin hatten beide jeweils zwei Siege auf dem Konto. Im ersten Satz kam Klumb eindeutig besser ins Spiel und entschied diesen Durchgang mit 12-6 für sich. Dann übernahm Barth weitgehend die Initiative im Spiel und konnte die beiden folgenden Sätze mit 11-2 und 12-6 gewinnen.
Nach diesem ersten Spieltag führt nun Altunok in der Tabelle vor Barth, Klumb, Trautmann und Engler. Weitere sechs Spieler werden nun am 29. Oktober in Dortmund zum zweiten Spieltag antreten, bevor am 3. Dezember der dritte und entscheidende Spieltag in Düsseldorf ausgetragen wird. Es ist noch den beiden Schiedsrichterinnen Eliane Exner und Viktoria Reul-Kallenberg für ihre umsichtige Leitung der Spiele am ersten Spieltag zu danken. Auch der BSWG Moers ist zu danken, da sie nun schon zum dritten mal ihre Räume und die Showdownplatte bei einer Landesmeisterschaft zur Verfügung stellte.

Abschließend noch die Ergebnisse der Spiele vom 1. Spieltag der Landesmeisterschaft Showdown Herren 2016:

  1. Murat Altunok - Kevin Barth 11-6; 11-0
  2. Eric Klumb - Dirk Trautmann 11-8; 11-3
  3. Erik Engler - Murat Altunok 2-11; 7-12
  4. Kevin Barth - Dirk Trautmann 9-12; 12-7; 12-9
  5. Eric Klumb - Erik Engler 14-12; 7-11; 13-11
  6. Dirk Trautmann - Murat Altunok 2-11; 2-11
  7. Erik Engler - Kevin Barth 12-10; 8-11; 6-12
  8. Murat Altunok - Eric Klumb 11-8; 12-3
  9. Dirk Trautmann - Erik Engler 3-11; 11-2; 11-5
  10. Kevin Barth - Eric Klumb 6-12; 11-2; 12-6

Zwischen dem 18. und 25. September 2016 fand in Tirrenia in der Nähe von Pisa die 8. Europameisterschaft im Showdown statt. Nach einer gelungenen Eröffnungsfeier im Zentrum Pisas, den Klassifizierungsterminen und Schlägerkontrollen begannen die eigentlichen Spiele am Donnerstag, den 22. September. Für das deutsche Team Nahmen Deniz Kürtoglu und Birgit Riester aus Kassel sowie Sabrina Schmitz aus Dortmund an der EM teil.
Am Donnerstag Vormittag fanden die Vorrundenspiele der Herren statt. In seiner vierer Gruppe spielte Deniz Kürtoglu zuerst gegen den Slowenen Miha Susmann. Im ersten Satz konnte Kürtoglu noch gut mithalten, verlor diesen aber doch mit 11 zu 8. Den zweiten Satz konnte Susmann dann deutlich mit 12 zu 2 für sich entscheiden. Die zweite Begegnung des deutschen Spielers war das Match gegen Luca Liberali aus Italien. Obwohl Liberali sich im ersten Satz deutlich überlegen zeigte und mit 11 zu 4 gewann, schlug sich Kürtoglu in diesem Spiel viel besser. Den zweiten Satz konnte er ähnlich wie zuvor der Italiener klar für sich entscheiden (11 zu 5). Den dritten Satz verlor er dann jedoch relativ knapp mit 8 zu 12. Noch knapper war sein drittes Spiel gegen den Schweden Kevin Kjelldahl. Den ersten Satz gewann diesmal Kürtoglu mit 11 zu 8. Satz 2 und 3 konnte dann doch noch Kjelldahl für sich entscheiden, jedoch jeweils mit nur wenigen Punkten Abstand (12 zu 10 und 12 zu 8).
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Um die Mittagszeit begannen die Vorrundenspiele der Damen. Die matches der beiden deutschen Spielerinnen fanden immer parallel statt, sodass der Plan, sich gegenseitig als Coach zu unterstützen, nicht in die Tat umgesetzt werden konnte. Sowohl Birgit Riester als auch Sabrina Schmitz konnten ihrer ersten Gegnerin einen Satz abnehmen und mussten sich schließlich doch geschlagen geben. Nachdem Riester ihren ersten Satz gegen Nicky Corstanje aus den Niederlanden klar mit 11 zu 4 gewann, konnte sich in den zwei folgenden, spannenden Sätzen Korstanje doch mit 12 zu 8 und 12 zu 9 durchsetzen. Schmitz konnte, wie ihre Team Kollegin, in ihrer ersten Begegnung ebenfalls den ersten Satz für sich entscheiden (11 zu 4). In Satz 2 und 3 führte ihre finnische Gegnerin Heidi Torn zunächst jeweils. Schmitz konnte immer wieder aufholen. Schließlich gewann die Finnin die letzten beiden Sätze jeweils mit 11 zu 8. In ihrem zweiten Spiel trat Riester gegen Graziana Mauro aus Italien an. Den ersten Satz holte sich Riester mit 12 zu 7. Anschließend schien die Italienerin sich jedoch warm gespielt zu haben und gewann die Sätze 3 und 4 mit 11 zu 3 und 11 zu 5. Schmitz spielte in ihrer zweiten Begegnung gegen die spätere Fizeeuropameisterin Sanja Kos aus Slowenien, der sie deutlich in zwei Sätzen unterlag (11 zu 0, 11 zu 5). In ihrem dritten Vorrundenspiel spielte Riester sehr erfolgreich und konnte die Tschechin Kvetoslava Trneckova direkt in zwei Sätzen mit 12 zu 9 und 12 zu 7 schlagen. Schmitz brauchte gegen die Russin Yulia Mukhortova wiederum drei Sätze, konnte sich schließlich mit 10 zu 12, 12 zu 9 und 12 zu 10 aber doch durchsetzen.
Unmittelbar nach ihrem letzten Spiel mussten sich Riester und Schmitz gemeinsam mit Kürtoglu für die anstehenden Team Spiele bereit machen. Auf dem Programm standen die Begegnungen mit Schweden, Slowenien, Russland und Dänemark. Das deutsche Team schlug sich tapfer und konnte sogar gegen die starken Slowenen ein paar Punkte holen. Mit einem Sieg gegen Dänemark qualifizierten sich die drei deutschen Spieler/innen für das Viertelfinale. Hier mussten sie sich – trotz einiger selbst erzielter Tore – dem späteren Team- Europameister Polen geschlagen geben.
Am nächsten Vormittag spielten Schmitz und Riester jeweils in einer dreier Gruppe um die Plätze 13 bis 18. In ihrem ersten Match unterlag Riester der Italienerin Jessica Buttiglione deutlich mit 11 zu 4 und 12 zu 2. Ihre zweite italienische Gegnerin an diesem Tag, Emanuela Pontiroli, konnte sie dann mit 11 zu 3, 10 zu 13 und 11 zu 7 besiegen und war nur im zweiten Satz nicht ganz bei der Sache. Schmitz trat gegen die beiden dänischen Spielerinnen an. Anja S.V. Svendsen konnte sie deutlich mit 11 zu 4 und 11 zu 3 schlagen. Das Spiel gegen Lone Möller war deutlich knapper. Der sieg ging mit 11 zu 8 und 12 zu 8 schließlich aber an die deutsche Spielerin.
Am folgenden Tag sollten Riester und Schmitz nun um die Plätze 15-16 bzw. 13-14 spielen.
Da die französischen Showdown Spieler/innen nicht an der EM teilnehmen durften und ein russischer Spieler nicht klassifiziert wurde, fanden einige Spiele nur auf dem Papier statt. Auch Kürtoglu war am Freitag von dieser Situation betroffen und hatte deshalb nur noch 2 von ursprünglich drei eingeplanten spielen. In seiner ersten tatsächlichen Begegnung gegen den Esten Robert Lätt gewann er den ersten Satz mit 11 zu 6. Auch in den folgenden beiden Sätzen spielte Kürtoglu solides Showdown. Jedoch konnte sich der taktisch erfahrene estnische Spieler schließlich durchsetzen und gewann Satz 2 und 3 mit 11 zu 8 und 11 zu 6. In seinem zweiten Spiel gegen Petr Bayer aus Tschechien hatte Kürtoglu mehr Erfolg Nach einem deutlichen Sieg in Satz 1 und einer Niederlage in Satz zwei konnte er sich im dritten und entscheidenden Satz doch noch durchsetzen (12 zu 4, 8 zu 12 und 12 zu 10 für Kürtoglu).
Ihre Platzierungsspiele am Samstag konnten die beiden Kasseler Spieler/innen für sich entscheiden. Riester gewann ihr Spiel gegen die im zweiten Satz deutlich unterlegene Anja S.V. Svendsen mit 11 zu 8 und 11 zu 1. Kürtoglu verlor in seiner Begegnung gegen den Russen Vladimir Polyakov den ersten Satz mit 11 zu 3, konnte sich dann jedoch erfolgreich neu sammeln und die Sätze 2 und 3 für sich entscheiden (12 zu 7 und 11 zu 8). Schmitz verlor ihr Platzierungsspiel gegen Jessica Buttiglione in zwei hart umkämpften Sätzen mit 12 zu 10 und 11 zu 9.
Kürtoglu erreichte am Ende des Turniers Platz 27, Riester Platz 15 und Schmitz Platz 14.
Im Finale der Damen setzte sich Hanna Vilmi aus Finnland gegen Sanja Kos aus Slowenien durch. Das Finale der Herren gewann Peter Zidar gegen Leander Sachs.
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Die vollständigen Ergebnislisten können unter folgendem Link abgerufen werden:
http://www.cellucci.it/showdown/www.cellucci.it/showdown/finalice8f.html?tit=Final+Ranking#LeftMenu

Am Samstag Abend fand das abschließende Gala Dinner mit Siegerehrung statt. Die abschlussfeier zwischendurch vielleicht etwas langatmig, aber insgesamt gelungen. Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer/innen wurde bestens gesorgt, den Schiedsrichter/innen und Helfer/innen gedankt und die SiegeRinnen gebührend geehrt. Es kamen auch Vertreter der paralympischen Komitees bzw. Sportverbände aus China und Weißrussland zu Wort, welche die Europameisterschaft beobachtet und großes Interesse an Showdown gezeigt haben. Sie wollen diese Sportart zukünftig auch in ihren Ländern fördern. Die weltweite Verbreitung von Showdown nimt also weiter zu.

Der SV Blau-Gelb Frankfurt ist Deutscher Meister!

Am 17. Und 18. September 2016 fand in Viersen der dritte, und damit letzte Spieltag der Showdown-Bundesliga, für die sieben teilnehmenden Teams statt.
Die Frankfurter hatten als Tabellenführende die Chance, sich bereits nach der vorletzten Begegnung gegen Hamburg den ersten Bundesligatitel zu sichern. Die Hessen hatten ihr sportliches Schicksal somit selbst in der Hand. Die Berliner und Dortmunder mussten auf einen Ausrutscher des Tabellenführers hoffen. Einen harten Kampf gab es insgesamt, da auch die Abstiegsplätze 6 und 7 noch nicht feststanden.

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In der ersten Begegnung trafen die Frankfurter zunächst auf den Tabellenvierten BSVH Hamburg, der sich seinen bislang vierten Platz durch weitere Punkte stabilisieren wollte. Die beiden ersten Einzel gewannen die Frankfurter Manfred Scharpenberg und Martin Osewald recht klar jeweils in zwei Sätzen. Im anschließenden Triple punkteten die Frankfurter mit 31 zu 12 und hatten somit bereits den Sieg dieses Matches und zwei ihrer drei notwendigen Punkte sicher. Dennoch war die Spannung aus diesem Match noch nicht heraus. Im dritten Einzel unterlag die Frankfurterin Eli Osewald der Hamburger Nummer Eins Mario Rosenbaum deutlich in zwei Sätzen. So ging es im letzten Einzel, das Scharpenberg ebenfalls gegen Rosenbaum spielen musste, darum, ob das Endergebnis 3:2 oder 4:1 lauten würde. Dieses Spiel beinhaltete gleich am Anfang des ersten Satzes eine Kuriosität: Rosenbaum sagte im laufenden Spiel an, das er keinen Schläger mehr habe. Der Schläger war nicht zu finden, weder im gegnerischen Tor, noch auf der Platte oder auf dem Fußboden. Die Schiedsrichterin Victoria Reul-Kallenberg entdeckte den Schläger: Er war durch das offene Fenster in den Kellerschacht geflogen, aus dem die Schiedsrichterin den Schläger erst holen musste. Nach einigen Lachtränen und einem Strafpunkt gegen den Hamburger, konnte das Spiel fortgesetzt werden. Nach den ersten beiden, hart umkämpften Sätzen stand es 1:1. Auch der entscheidende dritte Satz hatte einen engen Verlauf und es stand schließlich 9:9. Die Spannung war im Raum spürbar, bevor dann Scharpenberg den entscheidenden Treffer zum 11:9 Satz- und Matchgewinn erzielte. Mit einem 4:1 Sieg hatte sich der SV Blau-Gelb Frankfurt vorzeitig die Deutsche Meisterschaft gesichert.

Parallel zum Kampf um den vorzeitigen Titel, ging es zwischen den Teams aus Berlin und Dortmund in der direkten Begegnung gegeneinander um den zweiten Platz in der Tabelle. Dabei standen sich im ersten Einzel Murat Altunok aus Dortmund und die Berlinerin Antje Samoray gegenüber. Nachdem Altunok den ersten Satz relativ deutlich mit 12:6 an sich bringen konnte, war der zweite Durchgang eine enge Angelegenheit, während dessen die Führung ständig wechselte und beide Kontrahenten am Ende des Satzes wechselseitig kurz vor dem Satzgewinn standen. Schließlich konnte Samoray den Durchgang mit 17:14 gewinnen. Im entscheidenden dritten Satz gewann die Berlinerin dann relativ deutlich mit 12:5 und holte den ersten Punkt für ihr Team. Im Anschließenden Einzel konnte Benjamin Neue aus Berlin die Dortmunderin Sabrina Schmitz in zwei Sätzen besiegen. Auch im Triple-Wettbewerb waren die Berliner ein wenig besser und gewannen auch diese Auseinandersetzung mit 31:24. Somit stand der Berliner Sieg bereits fest und ebenso der zweite Platz in der Abschlusstabelle. Der Sieg des Dortmunders Andreas Schmitz gegen Thomas Giese und der Erfolg Benjamin Neues gegen Murat Altunok in den letzten beiden Einzeln konnte daran nichts ändern. Es stand am Ende 4:1 für die Berliner.

Parallel zum Match gegen Berlin bestritten die Dortmunder noch die Begegnung gegen die Spielgemeinschaft aus Düsseldorf/Dortmund. Dabei konnte Melanie Kleinhempel aus Dortmund Wilhelm Boltendahl aus Düsseldorf im ersten Einzel in drei Sätzen besiegen. Im dritten Satz setzte sich dabei ihre größere Routine beim 12:8 durch. Anschließend holte Eliane Exner für Dü/Do den Ausgleich im Einzel gegen Murat Altunok durch einen Zweisatz-Sieg. Im Triple konnten sich die drei aus Düsseldorf schnell gegen die Dortmunder mit 17:6 absetzen. Vor allem Grübnau, die eigentlich vom Standort Dortmund kommt und in dieser Saison an Düsseldorf ausgeliehen wurde, spielte gegen ihre eigentlichen Teamkollegen. Nach dem Seitenwechsel gelang es dem Dortmunder Trio den Abstand zu verkürzen. Schließlich kamen sie bis auf 28:30 bei eigenem Aufschlag heran. Kleinhempel produzierte jedoch einen Fehlaufschlag und besiegelte damit die Niederlage der Westfalen gegen die Rheinländer aus Düsseldorf. Im Anschließenden Einzel konnte Sabrina Schmitz Stefan Felix aus Düsseldorf klar in zwei Sätzen besiegen. Das letzte Einzel zwischen dem Dortmunder Andreas Schmitz und Eliane Exner musste somit die Entscheidung bringen. Exner ließ von Anfang an keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Nachdem sie den ersten Satz mit 11:1 gewinnen konnte, brachte sie auch den zweiten Satz mit 11:6 an sich. Somit stand der Sieg der Spielgemeinschaft mit 3:2 fest. Der SG Dü/Do gelang es dabei in dieser Saison sowohl den Drittplatzierten der Liga aus Dortmund als auch den zweiten der Tabelle aus Berlin zu besiegen.

Marburg spielte am Samstag gegen die SG MoViPa. Auch hier kam es zu spannenden Spielen, ging es dabei auch noch um den Klassenerhalt. Marburg ergatterte sich einen Punkt. Die SG aus Moers, Viersen und Paderborn konnten das Match für sich mit 3:2 holen und sicherten sich zwei Punkte für die Tabelle.

Nach diesen vier Matches der ersten Runde, wurden bereits am Samstag die ersten zwei Spiele der noch drei verbleibenden Matches ausgetragen. In der Begegnung des SV Blau-Gelb Frankfurt gegen den BBSV Berlin wollten die Frankfurter noch einmal alles geben. Das erste Spiel zwischen Martin Osewald (Frankfurt) und Thomas Giese (Berlin) entschied der Frankfurter noch für sein Team. Das zweite Einzel zwischen Samoray (Berlin) und Scharpenberg (Frankfurt) war zu Beginn scharf umkämpft. Die Berlinerin konnte das Spiel aber im dritten Satz sehr klar für sich entscheiden. Das Triple hatte viel Spannung. Beide Teams wechselten sich in der Führungsposition immer wieder ab. Beim Stand von 30 zu 29 erhielt Eli Osewald einen kräftigen Ball auf den Schläger, wodurch sie in den Strafraum rutschte und die Berliner dieses Spiel gewannen. Im Einzel zwischen Benjamin Neue und Eli Osewald hatte Osewald absolut keine Chance und verlor. Neue komplettierte diesen Berliner Match-Sieg auf 4:1, indem er im letzten Einzel gegen Martin Osewald in zwei Sätzen gewann.

Für die SG Dü/Do war vor der letzten Begegnung gegen die Spielgemeinschaft aus Viersen/Moers/Paderborn der Verbleib in der Liga noch nicht gesichert. Im ersten Einzel konnte sich Sebastian Klein aus Düsseldorf in drei Sätzen gegen Alfons Vollmer von der SG Mo/Vi/Pa durchsetzen. Diese Führung konnte jedoch der Viersener Stefan Peters im Einzel gegen Eliane Exner postwendend egalisieren. Im folgenden Triple gelang dem Düsseldorfer Trio dann die erneute Führung beim klaren 32:20 Sieg. Mit dem zweiten Punkt für Dü/Do war klar, dass sie einen Punkt für die Tabelle erhalten würden, selbst bei zwei Niederlagen in den letzten beiden Einzeln. Dieser Punkt fehlte ihnen noch, um nicht abzusteigen. Im dritten Einzel besiegte Brigitte Otto-Lange (Mo/Vi/Pa) Stefan Felix in drei Sätzen. Im letzten Einzel gelang Alfons Vollmer (Mo/Vi/Pa) ein Zweisatz-Sieg gegen Grübnau (Dü/Do). Somit konnte die SG Mu/Vi/Pa pielgemeinschaft noch einen Sieg mit 3:2 einfahren. Dies reichte jedoch nicht mehr, um den Abstieg zu vermeiden.

Beim Match zwischen Hamburg und Marburg ging es ebenfalls um den Klassenerhalt. Marburg benötigte mindestens ein 4:1 Sieg, dem Hamburger Team reichte dagegen ein Punkt, also eine 2:3-Niederlage, um die Klasse zu halten. Das Hamburger Team um Mario Rosenbaum erspielte sich exakt zwei Siege, also einen Punkt für die Tabelle und verwies die Hessen trotz deren 3:2 Sieg auf den 6. Tabellenplatz.

Das Bundesliga-Orga-Team hatte mit dem Ausrichter-Team aus Viersen eine schöne Siegerehrung vorbereitet. Nach den zutreffenden Lobworten, vor allem an den Ausrichter und die Schiedsrichter, aber auch an alle ausrichtenden Standorte und allen Beteiligten, durch Benjamin Neue, folgte die Siegerehrung mit Überreichung des Wanderpokals. Im Anschluss konnten sich die einzelnen Teams mit einem großen Bundesliga-Schläger fotografieren lassen und sich bei einem netten Sektumtrunk über die gemeinsam verbrachte Bundesliga-Zeit austauschen.

Und nach dem allerersten Durchgang der Showdown-Bundesliga hat der Meldestart für die nächste Saison begonnen. Die Stimmung zeigte, dass eine weitere Liga erwünscht sei.

Hier noch die Tabelle im Überblick:
1. SV Blau-Gelb Frankfurt
Martin, Eli, Robert, Bianka, Manfred, Oliver N. (Ersatz), Oliver D. (Ersatz)
2. BBSV Berlin
Benjamin, Thomas, Antje, Andrea, Detlef, Thorsten
3. BSSV Dortmund
Murat, Sabrina, Andreas, Melanie, Kevin (Ersatz), Carsten (Ersatz)
4. BSVH Hamburg
Mario, Philipp, Basili, Kirstin, Ivonne, Nils, Ewa (Ersatz), Kerim (Ersatz)
5. SG Düsseldorf/Dortmund (Dü/Do)
Stefan, Eliane, Maren, Sebastian, Wilhelm
6. TSG Marburg
Marc, Bettina, Antonio, Bernd, Christoph, Renata, Gabriele
7. SG Moers/Viersen/Paderborn (Mo/Vi/Pa)
Stefan P., Alfons, Brigitte, Eric, Petra, Dirk, Stefan L.

Bericht von Andreas Schmitz und Eli Osewald

Artikel verfasst von Stefan Peters und Kevin Barth

Siegerfoto-Viersen-2016Am Samstag (24.09.2016) richtete die Tischballgruppe Viersen des Blinden- und Sehbehindertenvereins für Mönchengladbach und Viersen e.V. den 2. MMK-Cup im Showdown aus. Im alten Gemeindezentrum an der Josefskirche spielten 14 Spieler aus Dortmund, Moers, Paderborn, Viersen und sogar Würzburg um den Titel. Auf den beiden Viersener Tischballplatten wurden insgesamt 35 Spiele ausgetragen. Am Ende konnte sich mit Stefan Peters ein heimischer Spieler erstmals in die Siegerliste eintragen.

In der Vorrunde wurde in vier Gruppen (jeder gegen jeden) gespielt. Aus Zeitgründen waren hier nur zwei Sätze pro Partie angesetzt, es war also auch ein Unentschieden möglich. Im Anschluss an die Gruppenphase wurden Viertel- und Halbfinale und die Platzierungsspiele ausgetragen.
Nach der Vorrunde standen mit Alfons Vollmer, Stefan Peters, Kevin Barth und Brigitte Otto-Lange die vier favorisierten Spieler jeweils an der Spitze ihrer Gruppe. Diese vier waren es dann auch, die in das Halbfinale einzogen. Dort konnte sich zunächst Alfons Vollmehr in drei Sätzen gegen Brigitte Otto-Lange durchsetzen. Die Spielerin aus Moers hielt dem hohen Tempo Vollmers gut Stand und konnte den ersten Durchgang für sich entscheiden. In einem spannenden zweiten Satz gelang Vollmehr der Ausgleich, bevor er seine Gegnerin im Entscheidungssatz endgültig niederringen konnte.
Im zweiten Match der Vorschlussrunde ging es ebenfalls über drei Sätze. Am Ende behielt Stefan Peters verdient gegen Kevin Barth die Oberhand. Zu Beginn war Peters nicht richtig im Spiel und geriet folgerichtig mit 0:1 in Rückstand. Die nächsten beiden Sätze entschied der Lokalmatador allerdings klar für sich. In beiden dieser Sätze erarbeitete er sich schnell eine klare Führung und zog dem Gegner aus Dortmund damit den Zahn. Damit trafen Peters und Alfons Vollmer im Finale aufeinander.
Das Spiel um Platz Drei zwischen Kevin Barth und Brigitte Otto-Lange ging deutlich in zwei Sätzen an Barth. Der 29. der vergangenen deutschen Meisterschaft konnte seine Stärken gut ausspielen und war vom Anfang bis zum Ende tonangebend. Otto-Lange war anzumerken, dass sie in ihrem intensiven Halbfinale Körner gelassen hatte.
Im Finale behauptete sich Stefan Peters mit 2:0 Sätzen gegen Alfons Vollmer. In einem erwartet schnellen Spiel legte Peters mit einem guten Beginn den Grundstein. Auch einer Aufholjagd des Paderborner Gegners konnte er trotzen und lag so kurz darauf mit 1:0 in Front. Anschließend stellte Peters ein paar kleine Fehler aus dem ersten Durchgang ab und konnte dafür die kleinen Patzer von Vollmer bestrafen. Am Ende sicherte sich Peters verdient den Titel beim Heimturnier.

Die Siegerehrung übernahm Viersens Bürgermeisterin Sabine Anemüller. Erwähnenswert ist noch, dass sowohl Dagmar Hahn, Hanna Strüder als auch Alexandra Sevcenko ihr erstes Turnier bestritten und sich gut schlugen.
Die Tischballgruppe Viersen bedankt sich bei Sabine Anemüller für ihr Kommen - trotz vieler Termine, bei den drei Schiedsrichtern Victoria Reul-Kallenberg,
Julian Rosenthal und Christian Siegemeyer für die große Unterstützung und nicht zuletzt bei allen Helferinnen und Helfern. In NRW geht es bereits in wenigen Tagen mit dem nächsten Showdown-Highlight weiter. Dann wird in Moers der erste von drei Spieltagen der Landesmeisterschaft veranstaltet.

Hier folgen noch die Endplatzierungen des MMK-Cups:
1. Stefan Peters
2. Alfons Vollmer
3. Kevin Barth
4. Brigitte Otto-Lange
5. Stefan Lammertz
6. Maren Grübnau
7. Erik Engler
8. Eric Klumb
9. Hanna Strüder
10. Marion Peterreins
11. Barbara Lemke
12. Livia Hecker
13. Dagmar Hahn
14. Alexandra Sevcenko

Um den Titel Harz-Meister 2016 kämpften in Quedlinburg am 27. August insgesamt 12 Spieler von vier Standorten. Die fünf Spieler des Gastgebers Quedlinburg, ein Spieler aus Halle, fünf Teilnehmer aus Marburg und eine Kasseler Spielerin lieferten sich ein spannendes und herzliches Turnier in brütender Hitze.
2016-harzcup
Schon die 7stündige Hinfahrt am 26. August war für Marburg und Kassel ein Erlebnis für sich, führte sie doch ab Nordhausen drei Stunden mit der Schmalspurbahn durch den Ost-Harz. So kamen wir, mehr oder weniger ungewollt, in den Genuss von Sitzen der alten Holzklasse. Auf dieser Strecke laufen die Uhren außerdem noch anders, denn hier konnte selbst der Zugführer in regelmäßigen Abständen seinem Bedürfnis nach einer gemütlichen Zigarettenpause auf dem Bahnsteig nachgehen.
In Quedlinburg angekommen bekamen die Ortsunkundigen eine wetterbedingt kurze, aber nichts desto weniger interessante Führung durch die Altstadt. Abends gab es dann zur Begrüßung ein regionales Bier mit dem Namen „Pupsarschknall“, geschmacklich eine Mischung aus Malzbier und Limo, Alkoholgehalt circa 1%. Prädikat: bemerkenswert!
Gespielt wurde dann am nächsten Tag. Aufgeteilt in zwei Gruppen kämpfte zunächst in der Hauptrunde jeder Spieler von Marburg und Kassel gegen Jeden aus Quedlinburg und Halle. Unter den Spielen waren einige spannende, hochklassige und eng umkämpfte Partien zu sehen.
Die vier Spieler mit den besten Punkteverhältnissen kämpften anschließend um den Pokal. Dies waren Platz 1 Thade aus Marburg, Platz 2 Bettina aus Kassel, Platz 3 Lutz aus Quedlinburg, Platz 4 Antonio aus Marburg.
Dabei wurden zunächst die Partien zwischen dem erst Platzierten gegen den dritt Platzierten und zwischen der zweit Platzierten gegen den viert Platzierten ausgespielt. Die jeweiligen Sieger dieser beiden Duelle, Thade und Bettina, kämpften anschließend um den Pokal, während die Verlierer Lutz und Antonio um die Plätze 3 und 4 spielten.
Im Spiel um den 3. Platz siegte am Ende Lutz. Im hart umkämpften Finalduell musste sich Bettina am Ende gegen Thade geschlagen geben.
In allen vier Duellen wurde hochklassiges Showdown geboten. Selbst die über 30 Grad Hitze brachte die Spieler nicht davon ab, Höchstleistungen zu erbringen und sich mit ihren jeweiligen Gegnern spektakuläre Ballwechsel zu liefern. Das lag aber wohl nicht zuletzt auch an der herausragenden Bewirtung im Pausenraum. Dort war wirklich an alles gedacht, was der erschöpfte Sportler so braucht!
Der Wanderpokal reist dieses Jahr also nach Marburg. Dort hat die flache, ovale Metallschale bei den Spielern auch bereits einen Spitznamen: die „Fischplatte“.
Unser Dank gilt dem Standort Quedlinburg, den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie allen Helfern für die gelungene Organisation und Ausrichtung des Turniers,. Wir alle hatten großen Spaß und haben viele schöne Eindrücke mitgenommen. Es war nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine wahre Freude!

Die Spielerinnen und Spieler erreichten im Einzelnen folgende Plätze:
1. Thade, Marburg
2. Bettina, Kassel
3. Lutz, Quedlinburg
4. Antonio, Marburg
5. Annika, Marburg
6. Carsten, Quedlinburg
7. Renata, Marburg und
Christian  Halle
9. Andrea, Marburg
10. Jürgen, Quedlinburg
11. Jens, Quedlinburg
12. Matthias, Quedlinburg

Bericht Renata Kohn

Sabrina Schmitz, Birgit Riester und Deniz Kürtoglu vertreten Deutschland

Am 20.09.2016 wird die 8. Europameisterschaft in Pisa eröffnet. Nachdem die augenärztlichen Untersuchungen abgeschlossen sind, spielen am 22.09. zunächst die 32 qualifizierten Männer und 24 Frauen in Vierer-Gruppen jeder gegen jeden. Hierbei trifft Deniz Kürtoglu, der deutsche Meister auf Luca Liberi aus Italien und Miha Susman aus Slowenien, welche mit Platz 7 und 13 der internationalen Ranking-Liste weit vor ihm stehen. Seine Gruppe wird komplettiert durch Kevin Kjelldahl aus Schweden mit Platz 43, fünf Plätze hinter Deniz. „Eine Platzierung zwischen 17 und 24 würde ich gerne erreichen, mehr wäre natürlich toll“, meint Deniz, der bereits an der Weltmeisterschaft 2013 in Slowenien und 2014 an der Europameisterschaft in Schweden teilnahm. Sabrina Schmitz aus Dortmund, die auch schon bei vielen internationalen Turnieren Erfahrungen gesammelt hat, trifft in ihrer ersten Gruppe auf Sanja Kos aus Slowenien und Heidi Torn aus Finnland, welche mit Platz 8 und 9 der Rangliste keine leichte Aufgabe für Sabrina werden dürften. Gute Chancen rechnet sie sich aber gegen die Russin Yulia Mokhortova aus. „Ich will auf jeden Fall bei dem Turnier alles abrufen, was ich körperlich und psychisch leisten kann, bin jedoch durch meine gerade angetretene Lehrerstelle, in letzter Zeit beruflich sehr eingespannt gewesen“, sagt die zweitbeste Frau Deutschlands. .

Birgit Riester, welche mit Deniz am Standort Kassel trainiert, nimmt zum ersten Mal an einem Internationalen Showdown-Turnier teil und trifft auf Nicky Corstanje aus den Niederlanden (6) und die Italienerin Graziana Mauro (10) auf international erfahrene Gegnerinnen. Vierte in ihrer Gruppe ist die beste Tschechin Kvetoslava Trnecova.

„Ich bin sehr gespannt, was mich international für ein Niveau bei den Frauen erwartet und möchte Erfahrungen sammeln und Bekanntschaften schließen, schön wäre es zumindest nicht letzte zu werden. Für mich hat sich als Nachrückerin diese tolle Gelegenheit ergeben, da unsere Deutsche Meisterin Antje Samoray in diesem Jahr leider nicht nach Pisa fahren kann.“ Sabrina, Deniz und Birgit nehmen auch am Team-Wettbewerb teil.
Die Meisterschaft, die im „Centro i Torre“ in Tirenia, einem Hotel des italienischen Blindenverbands direkt am Meer mit eigenem Strand ausgetragen wird, endet dann mit der Siegerehrung und Preisvergabe bei einem Gala-Dinner mit anschließendem „evening of entertainment am Samstag Abend.

Wer von zu Hause mitfiebern und die Ergebnisse verfolgen möchte kann dies im Internet unter folgendem Link tun:

http://www.cellucci.it/showdown/
Gespielt wird vom 22. bis 24.09.2016 jeweils von 8 bis 19 Uhr.

(Bericht von Birgit Riester mit Rücksprache mit Deniz Kürtoglu und Sabrina Schmitz)