Showdown am Karpfenteich

... das klingt wie der Titel eines spannenden Krimis. Und spannend wie ein Krimi war das 3. Internationale Showdown-Turnier in der Lausitz tatsächlich bis zum großen Finale.
16 Teilnehmer aus Holland, der Tschechischen Republik und Deutschland trafen sich am 26. September 2009 in Stradow bei Cottbus, wo Reinhard Winkelgrund und seine Frau Gerlind auf dem Gelände einer privaten Fischzuchtanlage ein Mehrzweckgebäude mit geeigneten Räumen für dieses Turnier nutzen konnten.

Viele Helfer sorgten dafür, dass diese Veranstaltung reibungslos ablief und die Sportler sich ganz auf den freundschaftlichen Wettkampf konzentrieren konnten. In der kleinen Küche vor Ort war immer für Essen und Trinken gesorgt, und alle wurden in jeder Hinsicht sehr gut betreut. Auch jeder Sportler gab sein Bestes, und die deutschen Spieler konnten von den holländischen und tschechischen Gästen wieder sehr viel lernen.

Es wurde an zwei Platten gespielt, und vier Kampfrichter teilten sich die verantwortungsvolle Aufgabe, im Wechsel die Spiele zu bewerten. In der Vorrunde gab es vier Gruppen zu je vier Spielern, so dass jeder Teilnehmer zunächst drei Spiele absolvieren musste. Die Erst- und Zweitplatzierten aus dieser Runde fanden sich dann im A-Pool, die übrigen Teilnehmer im B-Pool zusammen. Dort mussten dann jeweils noch einmal zwei Spiele bestritten werden. Die beiden erfolgreichsten Spieler traten dann jeweils zum Finale ihres Pools an. Das B-Finale bestritten Inge Dix aus Holland gegen Andrea Vulprecht aus Berlin, die mit zwei Sätzen gewann.

Der Favorit für das A-Finale und damit für den Turniersieg war für Deutschland Reinhard Winkelgrund aus Cottbus, der die Spiele der Vorrunde auch souverän bewältigte. Er konnte sich jedoch leider nicht gegen die sehr stark spielende Helma van den Boom aus Holland durchsetzen. Die ehemalige Europameisterin gewann in einem aufregenden Finale verdient nach zwei Sätzen, und so ging der Pokal in diesem Jahr nach Holland.

Das ist für unseren Sportfreund Reinhard sicher ein großer Ansporn, noch mehr zu trainieren, um im nächsten Jahr wieder zu siegen. Vielleicht waren einige Teilnehmer erstaunt über den überraschenden Ausgang der beiden Finalspiele. Das gab diesem Turnier die besondere Würze.

Am wichtigsten ist es aber, dass es für jeden Turnierteilnehmer ein schöner und erfolgreicher Spieltag war. Es fand eine Siegerehrung statt, bei der auch den Kampfrichtern und allen sonstigen Helfern gedankt wurde. Dabei wurden auch Einladungen zu weiteren geplanten Turnieren ausgesprochen, und dann klang der Abend ganz entspannt bei einem leckeren Abendessen im Freien aus.

Ach ja: Dazu gab es natürlich ganz frisch geräucherten Fisch aus dem im Titel erwähnten Teich.

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