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SHOW–PRAGUE 08.-11. Juli 2010

Unser Sohn bringt Gerlind und mich mit dem Auto nach Prag. Eigentlich kennt er den Weg zur Charles Universität mit der Fakultät Physical Education and Sports vom vorigen Jahr. Aber er möchte ein neues Navigationsgerät ausprobieren.

Es spricht tschechisch und führt uns manchmal über unbekannte Wege, aber letztlich in 4 Stunden genau zum Ziel.

Ein bisschen Erwartungsspannung ist bei mir schon... Meine dritte Teilnahme bei SHOW – PRAGUE.  Kurz vor der    SHOWDOWN-Europameisterschaft wird Prag sicher als Leistungstest genutzt.  Gemeldet haben die Länder Holland, Schweden, Estland, Tschechische Republik,  Slovakei, Italien, Slovenien und  Deutschland.

Zu dem Turnier hatte sich auch eine deutsche Spielerin Magdalena Wimmer gemeldet. Sie ist uns bisher unbekannt. Stefan Wimmer kannte sie auch nicht, der Name sei aber in Bayern häufig. Wir sind gespannt. Etwa ein neues Talent für die deutschen Frauen?.

Denn wer wagt sich außer Andrea zum Turnier nach Prag.

Die räumlichen Bedingungen sind dieses Mal ideal. So haben wir die Hoffnung, die heißen Sommertage, mit weit über 30 Grad ertragen zu können.

Bis auf die Mensa sind alle Räume für das Turnier in einem Gebäude in ruhiger und auch sonnengeschützter Lage. Die großen Schlafräume der Uni sind zu Spielräumen und auch zu Aufenthaltsräumen umgestaltet, in denen jeweils 2 Länder untergebracht sind. In den Aufenthaltsräumen  ein großer Tisch mit Stühlen. Bequeme Sessel und 4 Matratzen laden zur Erholung ein.

Also, was will ich mehr!

Bei einer entspannten und geräuscharmen Turnier Atmosphäre ergaben sich wieder viele Kontaktmöglichkeiten.

Die deutschen Teilnehmer waren dem Raum für Schweden zugeteilt.

Hier begegneten wir, erst etwas still, bald aber aufgeweckt, Magdalena Wimmer.. Leider kein heimliches Talent für Deutschland. Sie spricht ganz viel schwedisch und ist die Tochter von Krister Olenmo, natürlich ist die namentliche Veränderung mit Wissen des Veranstalters erfolgt. Was zum Gaudi mancher Spieler und Kampfrichter im Laufe des Turniers beiträgt.

Der Kampf um Siege und Punkte begann Freitag um 8.30 Uhr. Bis etwa 20.00 Uhr standen mir 7 Spiele mit 2 Gewinnsätzen bevor.

Für mich begann endlich einmal mein erstes Spiel mit einem Sieg gegen einen Italiener.

Ich kam relativ gut in meine Spiele, konnte im Laufe des Tages  auch einige starke Sätze hinlegen.. Glück und Pech hielten sich so die Waage.

Über die Spiele zeigte es sich wieder einmal: das Training zu Hause und harte Turnierspiele sind zwei Welten.

Recht machtlos kam ich mir beim Spiel gegen das junge holländische Talent, Leander Sachs vor. Schnell und unheimlich schlagstark wurde er dann nur im Turnierfinale von Peter Zidar aus Slovenien bezwungen, gegen den ich in meiner Vorrundengruppe auch klar verloren hatte.   .

Am Abend des ersten Spieltages konnte ich also zusammenrechnen; von 7 Spielen drei gewonnen und einen zusätzlichen Satz. 11 hart erarbeitete Punkte.

Am Sonnabend standen für mich noch 4 Spiele um die Platzierung an. Es wurden schöne, starke Spiele.

Zwei Spiele gewonnen, zwei verloren. Ein drittes Spiel im dritten Satz ganz knapp,nur wegen meiner Schusslichkeit, verloren. Weitere 8 Punkte erarbeitet.

Damit ist meine Turnier Abschluß Bilanz: 19 Punkte und  Platz 20 von 29  teilnehmern.

Mein bestes Ergebnis in Prag. Sicher nicht weltbewegend, besser bin ich nun einmal nicht. Ich bin trotzdem zufrieden.

Aus den feierlich gestalteten und sehr spannenden Finalspielen am Sonntag gab es folgende Platzierungen:

Männer:

Platz 1  Peter Zidar Slovenien

Platz 2  Leander Sachs  Niederlande

Platz 3. Sven van der Wege  Niederlande

Frauen.

Platz 1 Fürher Jana  Slovenien

Platz 2 Kos Sonja      Slovenien

Platz 3 Marcato Michaela Italien

Der absolute Turniersieger wurde dieses Jahr Peter Zidar aus Slovenien.

Für mich kann ich abschließend sagen: es war ein schönes Turnier in freundschaftlicher Atmosphäre. Die gelungene Raumaufteilung taten dem Turnierablauf gut.  Mit dem Ausspielen der Einzelplatzierungen fand ich das Turnier als gut gelungen.

Nächstes Jahr werde ich sicher wieder nach Prag fahren.

Die Rückfahrt am Sonntag in den überhitzten Zügen war dann aber nicht gerade angenehm.

Inzwischen ist diese Strapaze schon wieder vergessen.

Wer unbedingt die Ergebnisse aller Turnierspiele wissen will, kann sich bei mir melden, oder schaut ins Internet.

http://www.sport-nevidomych.cz/index.php?page=international_events.

Im August geht es  wieder auf zu einem neuen SHOWDOWN-Abenteuer nach Handen  in Schweden.

Reinhard, aus Cottbus, im Juli 2010

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