Showdown beim EBU-Cup in Bernried mit vielen Neulingen

Vom 27.08.- 04.09.2011 fand in Bernried der 12. EBU-Cup im Breitensport statt, an welchem 68 Personen teilnahmen und in den Disziplinen Kegeln, Luftgewehrschießen, Schach, Skat, Kniffeln, Schwimmen und seit letztem Jahr auch im Showdown ihre Kräfte maßen.
Beim Tischballturnier traten 44 Spielerinnen und Spieler an. Dieses Turnier ist vor allem zum Kennenlernen der Sportart gedacht. Die große Teilnehmerzahl zeigt, dass es schon in dieser Hinsicht ein Erfolg geworden ist. Es war das größte und längste Showdown-Turnier, welches bislang in Deutschland stattgefunden hat.
Da das Spielniveau der 44 Interessierten recht unterschiedlich war, wurden nach intensivem Vorabtraining drei Leistungsgruppen (Pools) gebildet.
In Pool A spielten 12 etwas erfahrenere Showdowner, in den Pools B und C je 16 Personen. In Pool B waren diejenigen versammelt, die erst seit kurzem Showdown spielen bzw. vereinzelt auf Turnieren (z.B. der Deutschen Meisterschaft) aufgetreten sind. In Pool C wurden die Neulinge vereinigt.
In Pool A wurden drei und in den Pools B und C je vier Gruppen zu je vier Spielern gebildet.
In diesen Gruppen spielte jeder gegen jeden einen Satz. Die Vorrunde bestand also aus 66 Spielen (11x6). In Pool A gelangten die ersten beiden jeder Gruppe in die Endrunde, in der jeder gegen jeden die ersten sechs ausspielte. In den Pools B und C ergaben sich aus den Paarungen der Gruppenersten und –zweiten vier Spiele, deren vier Sieger in der Endrunde die Rangfolge ermitteln sollten.
Aus den ersten beiden Plätzen der Pools wurde schließlich noch eine Abschlussrunde gebildet.
Sieger in Pool A und auch in der Abschlussrunde wurde Jürgen Beer, gefolgt von Detlef Vullprecht. Auch in den Pool-Endrunden wurde in einem Satz gespielt, entsprechend hauchdünn war der Vorsprung der Favoriten.

Insgesamt hat das Turnier viel Spaß gebracht und bei vielen neuen Spielern wurde das Interesse für Showdown geweckt.

Zu Pool A:
In der Endrunde der Gruppenfinalisten spielte wieder jeder gegen jeden; folgende Plätze ergaben sich:
1. Jürgen Beer
2. Detlef Vulprecht
3. Mario Kratzer
4. Andrea Vulprecht
5. Peter Eisenach
6. Kai Schenker

Zu Pool B:
In der Endrunde standen acht Spieler und spielten in einer KO-Runde die ersten vier Plätze von Pool B aus, welche dann „jeder gegen jeden“ spielten. Dabei ergab sich folgende Rangfolge:
1. Christoph Theußl
2. Kirstin Rosenbaum
3. Andreas Glatzel
4. Peter Abe

Zu Pool C:
Wieder spielten acht Spieler in einer KO-Runde die ersten vier Plätze von Pool C aus, welche dann „jeder gegen jeden“ spielten. Dabei ergab sich folgende Rangfolge:
1. Frank Hopf
2. Marion Weber
3. Birgit Kröger
4. Elisabeth Ott

Die Abschlussrunde:
Hier spielten die ersten beiden jedes Pools (also sechs Personen) je ein Satz jeder gegen jeden; es fanden hier also 15 Spiele statt.
Folgende Reihenfolge wurde erspielt:
1. Jürgen Beer
2. Detlef Vulprecht
3. Kirstin Rosenbaum
4. Christoph Theußl
5. Marion Weber
6. Frank Hopf
Aus der Endtabelle geht zwar keine Überraschung hervor; jedoch zeigte sich, dass die Anfänger zumindest in der Defensive so gut waren, dass die „Cracks“ fünf Minuten oder länger brauchten, um als Sieger hervorzugehen.
Insgesamt hat das Turnier viel Spaß gebracht und bei vielen neuen Spielern wurde das Interesse für Showdown geweckt.

Torsten Resa, Mario Kratzer

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