Entwicklung des Showdown-Spiels – eine subjektive Bewertung

Der Besuch der Haninge Open hat mir viele neue Erfahrungen und Eindrücke zum Verarbeiten gegeben. Diese führen dazu, dass ich einige Anmerkungen zur Entwicklung des Showdown-Spiels machen möchte.

Es ist mir aufgefallen, dass es im Bereich der Männer zu einer neuen Spieltendenz kommt, die man in nächster Zeit beobachten sollte, damit der Showdownsport auch weiterhin seinen Reiz behält. Meiner Meinung nach besteht der Sinn des Spieles darin, dass man versucht mit Toren zu gewinnen und nicht mit absichtlich herbeigeführten Fehlerpunkten. Natürlich gehören Fehlerpunkte auch zum Spiel, aber es sollte nicht das alleinige Mittel sein, mit dem man ein Spiel gewinnt. Bei einigen Spielern lässt sich jedoch genau das beobachten. Aufgrund des Wissens, dass die Abwehr des Gegners zu gut ist - um einfach Tore schießen zu können - wird dazu übergegangen, den Gegner bewusst so anzuschießen, dass dieser den Ball außerhalb des Spielfeldes befördern muss oder Körpertreffer kassiert. Jetzt stellt sich für mich die Frage, möchte man, dass so zukünftig die Spiele entschieden werden.

Will man das nicht, dann stellt sich als nächstes die Frage, was kann man dagegen tun? Ist es eine Lösung das Spielmaterial zu verändern, z.B. indem die Schläger verkürzt werden? Meiner Meinung nach wird man dadurch nur kurzfristig etwas ändern, da man sich daran schnell gewöhnen kann. Dann bliebe als andere Alternative eigentlich nur noch die Möglichkeit das Zählsystem zu verändern und zwar so, dass das Tor noch stärker aufgewertet wird. Dann könnte es sein, dass es wieder von größerem Interesse sein wird, Tore schießen zu wollen.

Vielleicht gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten oder vielleicht wird diese Spieltendenz auch nur von mir so gesehen. Ich möchte diesen Beitrag als Anregung dazu geben, sich selbst darüber Gedanken zu machen.

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