Freundschaftsturnier zwischen Bonn und Marburg

Nach der Eröffnung im Januar, dem Maiturnier und einem hausinternen Damenturnier im Juni veranstaltete die Tischball-Sportgruppe Marburg am 9. August ein weiteres Freundschaftsturnier, diesmal mit vier Gästen aus Bonn.

Wer mit den Gedanken bei der süddeutschen Meisterschaft ist, hat sich über eine weitere Gelegenheit gefreut, Turniererfahrung zu sammeln. Die Marburger legen bei ihren Veranstaltungen aber auch großen ‚Wert auf die Freude am Mitmachen, sodass auch diejenigen zum Zuge kommen, die keine hochkarätigen Turniere spielen wollen oder können.

16 Spielerinnen und Spieler – drei aus Bonn und 13 aus Marburg – wurden in zwei gemischte Gruppen zu je acht Spielern aufgeteilt, in denen jeder gegen jeden spielte. Von Anfang an wurden zwei Gewinnsätze gespielt; so dauerte das Spielvergnügen länger an, und viele stellten fest, wie wichtig es ist, die Ausdauer zu trainieren. Unsere Schiedsrichterinnen Birgit aus Marburg und Jutta aus Bonn brauchten einen langen Atem, mussten sie doch ohne Ablösung alle Gruppenspiele pfeifen.
Einen langen Atem brauchten gleich zu Beginn auch Turnierneuling Hatice und Sarah, beide aus Marburg, deren Begegnung in drei Sätzen sagenhafte 45 Minuten dauerte.

Die Stimmung war geprägt von der Begeisterung über packende Ballwechsel und unhaltbare Tore; gegenseitige Hilfe und Tipps waren auf eine lockere Art und Weise selbstverständlich.

Am Ende konnten aus Zeitgründen nur noch die ersten vier Plätze ausgespielt werden, obwohl die Sätze im Hinblick auf die Zeit schon nur bis acht gespielt worden waren. Auch wenn die Tabelle bei diesem Freundschaftsturnier nicht ganz so wichtig genommen wird, durften sich die ersten Drei doch über kleine Präsente freuen, die ihnen der Hauptorganisator Antonio überreichte. Für den klaren Gewinner Chris gab es einen Pokal aus Schokolade, Mirien und Bernd als zweite und dritter durften sich über Schokoladen-Blumen bzw. ein Schoko-Tischtennis-Spiel freuen.

Alle sind sich einig: Mit dem Austragunsmodus muss noch ein wenig experimentiert werden, doch weitere Freundschaftsturniere und damit mehr Gelegenheiten, diesen schönen Sport zu betreiben, das wünschen sich Bonner wie Marburger.

Mirien Carvalho Rodrigues

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