Tischball trifft Tischtennis – Ein Nachmittag mit Tischtennisspielern des Vereins die „Maulwürfe“ aus Neuruppin

Dieses Treffen fand am 16. April 2014 statt. Initiiert wurde es von Julian Gröger, Vertreter der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg, im Rahmen des Projektes "Vereinswerkstätten". In diesem Projekt wird versucht, zwei Gruppen von Menschen zusammenzubringen, die ähnliches tun, dieses aber im normalen Leben nicht zusammen tun würden.

Vom ersten Kontakt bis zur Terminfindung verging einige Zeit. Am 16. April war es dann endlich soweit. Drei Berliner Spieler, Antje Samuray, Benjamin Neue und Thomas Giese sowie die Schiedsrichterin Gaby Boster machten sich auf den Weg nach Neuruppin. Wir luden unsere Showdownplatte in den Transporter des Blindenhilfswerkes, den sie uns zur Verfügung gestellt hatten. Gaby setzte sich hinters Steuer und fuhr uns und die Platte sicher zur Trainingshalle der Neuruppiner Tischtennisspieler. Dort angekommen, wurden wir sehr freundlich begrüßt und die Spieler des Neuruppiner Vereins packten mit an, luden die Platte aus und stellten sie auf. Nach einem kurzen miteinander bekannt machen erklärten wir das Spiel und die wichtigsten Regeln. Nun konnten die Tischtennisspieler es selbst einmal ausprobieren. Es spielten immer zwei Tischtennisspieler gegeneinander und wir gaben ihnen Tipps und Hinweise. Als jeder einmal ausprobiert hatte, wie es ist, wenn man einen Ball über die Platte schickt, wenn man ihn nur hören kann, startete ein kleines Turnier. Hier waren alle mit sehr viel Ehrgeiz dabei. Immerhin bekam der Erstplatzierte die Möglichkeit einen Satz gegen Antje zu spielen.

Nach circa 2 Stunden war unser Besuch auch schon wieder zu Ende. Wir bauten ab und packten ein. Bei der Verabschiedung hörten wir von vielen Tischtennisspielern, dass sie einen interessanten Nachmittag verbracht hatten und sie fasziniert seien, wie man nur mit dem Gehör einem Ball so kontrollieren kann.

Im Rahmen dieser Veranstaltung entstand ein Video, das die Vertreter der Heinrich-Böll-Stiftung gedreht und geschnitten haben. Dieses Video könnt ihr auf YouTube anschauen. Hier der Link dazu:

Hier der Link zur Webseite der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
http://www.boell-brandenburg.de/de

Thomas Giese

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