Spannung pur in der Showdown-Bundesliga-Saison 2017

1. Bundesliga 2017 - Mannschaftsmeister Berlin

Der deutsche Showdown-Sport gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Folglich wird der Ruf nach Turnieren, in denen sich die Spielerinnen und Spieler messen können, lauter.

Nachdem die Bundesliga-Saison 2016 ein großer Erfolg wurde, waren sich alle teilnehmenden Mannschaften einig: auch in 2017 soll es eine Bundesliga geben.

Während im vergangenen Jahr noch 7 Mannschaften teilnahmen, meldeten sich für die Saison 2017 11 Teams an. Obwohl Showdown eine Einzeldisziplin ist, kommt es bei der Bundesliga auf das gesamte Team an, denn das Ziel ist es, den besten Showdown-Standort Deutschlands zu ermitteln.

Nach 2 Relegationsturnieren standen die Teilnehmenden der 1. und 2. Bundesliga fest.

In der 2. Liga trafen sich die Spielgemeinschaften aus Moers/Paderborn und Bremen/Hannover sowie 2 Teams aus Nürnberg an einem Spieltag in Paderborn, um die Begegnungen im System jeder gegen jeden auszuspielen. 2 der Teams würden nach diesem Spieltag in die 1. Showdown-Bundesliga aufsteigen.

In der Begegnung SG Moers/Paderborn gegen die SG Bremen/Hannover gewann die SG Moers/Paderborn mit 3 zu 2 Siegen. Zeitgleich konnte sich in der Begegnung der beiden fränkischen Mannschaften Nürnberg I mit 4 zu 1 Siegen durchsetzen und führte somit vorerst die Tabelle mit 3 Punkten an. Dieser Tabellenstand sollte sich aber rasch ändern. Nach den nächsten Begegnungen (Nürnberg I gegen Moers/Paderborn und SG Bremen/Hannover gegen Nürnberg II) übernahm die SG Moers/Paderborn die Führung (5 Punkte) vor der SG Bremen/Hannover (4 Punkte) und Nürnberg I (3 Punkte). Nach den noch verbliebenen Begegnungen änderte sich nichts an der Reihenfolge. Die SG Moers/Paderborn (8 Punkte) sowie die SG Bremen/Hannover (7 Punkte) standen schließlich als Aufsteiger fest. Nürnberg I reihte sich mit 3 Punkten vor Nürnberg II mit 0 Zählern ein.

In der 1. Liga kämpften die Mannschaften aus Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Kassel und Marburg an 3 Spieltagen auch im System jeder gegen jeden.

Der erste Spieltag, welcher in Dortmund stattfand, wurde von den Teams aus Marburg und Frankfurt dominiert. Diese gewannen ihre Begegnungen deutlich und hatten jeweils 6 Zähler auf dem Punktekonto. Dahinter platzierte sich die Mannschaft aus Berlin mit 5 Punkten. Hinter dem Bundesliganeuling Kassel mit 2 Punkten reihten sich die Teams aus Düsseldorf und Dortmund mit jeweils einem Zähler ein. Hamburg blieb am ersten Spieltag punktlos.

Im Juni richtete der Vorjahresmeister Frankfurt den zweiten Spieltag aus. Spannende Fragen, die sich im Vorfeld stellten, waren unter anderem, ob Marburg die Tabellenführung verteidigen könne, wie sich der Titelverteidiger schlagen und welches Team die Abstiegsplätze verlassen würde. An der Tabellenreihenfolge hatte sich in Frankfurt schließlich nicht viel geändert. Die vier führenden Vereine sind jedoch enger zusammengerückt und Dortmund gelang es, sich vor die Borussia aus Düsseldorf zu schieben.

Der 3. Spieltag in Düsseldorf versprach ein spannendes Finale zu werden. Marburg, Frankfurt, Berlin und Kassel konnten noch den Meistertitel für sich beanspruchen.

Am unteren Tabellenende ging es ebenfalls darum, möglichst viele Punkte zu erkämpfen, um auch im nächsten Jahr erstklassig zu spielen. Im direkten Kellerduell setzte sich Düsseldorf mit 4 zu 1 Siegen gegen Hamburg durch. Auch Dortmund bezwang die Nordlichter deutlich und verbuchte 3 wichtige Zähler auf seinem Punktekonto. Damit hatte Dortmund den Klassenerhalt geschafft und die Absteiger kamen aus Düsseldorf und Hamburg.

Die 3 direkten Duelle zwischen Frankfurt und Berlin, Marburg und Frankfurt sowie Kassel und Marburg würden die Punktekonten noch einmal kräftig durcheinander wirbeln können.

Während sich die Teams aus Marburg, Frankfurt und Kassel knappe Matches lieferten und sich gegenseitig die Punkte wegschnappten, zeigte sich Berlin gegen Frankfurt sowie Dortmund souverän und erkämpfte sich die noch 6 möglichen Punkte.

Am Ende des 3. Spieltages hieß der neue deutsche Mannschaftsmeister Berlin und der Wanderpokal bleibt nun für ein Jahr an der Spree.

Die Abschlusstabelle im Überblick:

  1. BBSV Berlin 15 Punkte
  2. TSG Marburg 13 Punkte
  3. BSG Kassel 12 Punkte
  4. SV Blau-Gelb Frankfurt 10 Punkte
  5. BSSV Dortmund 7 Punkte
  6. Borussia Düsseldorf 5 Punkte
  7. BSVH Hamburg 1 Punkt

(geschrieben von Antje Samoray)