Artikel von Eli Osewald

Europameisterschaft im Showdown mit großer, deutscher Beteiligung - Spiele sind im Internet zu hören unter: www.showdownsweden.se

Die Europameisterschaft in Haninge in Schweden  rückt näher. Sie findet vom 13.08. bis 17.08. in Schweden statt.

Die EM-Spiele finden  von Donnerstag bis Samstag statt. Ursprünglich wurden zwei Männer und zwei Frauen für die EM nominiert. Aufgrund von freien Plätzen wurden anhand der Weltrang-Liste weitere Plätze vergeben und  somit kann Deutschland drei weitere Spieler entsenden. ...Weiterlesen Europameisterschaft in Schweden ab dem 13.8.

In Hannover wurde Showdown erstmals während eines Bundesliga-Tennisturniers präsentiert. Hier könnt ihr euch den interessanten Audiobeitrag "Showdown auf dem Center Court" anhören, der uns freundlicherweise von Jo Schrader (o-ton-team Journalistenbüro für BVN-Radio) zur Verfügung gestellt wurde.

Viel Spaß dabei.

Auch in diesem Jahr mottorisiert das Team der Jugendarbeit des BSVSA e.V. „Jugend bewegt sich“. Wir laden Dich recht herzlich ein, an diesem Wochenende Showdown mit den Profis aus Deutschland zu spielen und beim Tandemfahren Dich richtig auszupowern. Auf der Eventterrasse der Bezirksgurppe Nord des BSVSA e.V. kannst Du dich mit kulinarischen Köstlichkeiten und stimmungsvoller Musik verwöhnen lassen. Haben wir Dein Interesse fürs Thema geweckt und Du möchtest näheres erfahren, melde Dich bei uns. Wir werden Deine Fragen umgehend beantworten.

Wir berechnen eine Teilnehmergebühr von 89,- Euro pro Person (2 Übernachtungen im Doppelzimmer + Frühstück, 2 x Abendbrot, Fingerfood tagsüber, Tandemnutzung, Bereitstellung der Showdownplatte und Trainern, Eintritt für Erlebnismuseum). Eine Anreise ist am Freitag (09.05.14) ab 17:00 Uhr möglich (nach obenhin offen). Die Abreise ist für Sonntag (11.05.14) ab 14:30 Uhr geplant. Auf Wunsch ist auch eine Übernachtung im Einzelzimmer (mit Aufpreis) möglich.

Bitte meldet Euch bis zum 28.04.14 bei uns an: E-Mail an jugend@bsvsa.org oder telefonisch unter 0172/3102426.

Wir freuen uns sehr auf Dich,
beste Grüße,
Jette Förster
(Team der Jugendarbeit des BSVSA e.V.)

Gute Nachrichten für die Showdown-Freunde in München und Umgebung. Am Mittwoch, den 5.2. um 18:30 Uhr geht es los mit einem Showdown-Schnupperabend zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Platte steht beim BBSB in der Arnulfstraße 22 im Raum Schwaben/Franken.

Viel Spaß beim Spielen und herzlich Willkommen in der Showdown-Gemeinde.

 

Ein Mix aus Air-Hockey und Tischtennis

Beim Blindensport Tischball kommt es auf Gehör und Geschicklichkeit an / Am 25. Januar Tag der offenen Tür

Blindenfußball, Goalball und Torball sind in Marburg für Sehbehinderte längst etabliert. Jetzt kommt als neue Sportart Tischball hinzu.

von Holger Schmidt

Cappel. „Das war ein Löffel“, erklärt Antonio Michienzi, nachdem Gabi Eschebach-Weck den Ball mit ihrem Holzschläger gegen die Mittelbande aus Plexiglas gehoben, geschlenzt ... na, eben gelöffelt hat. Ein Fehler. Im Eifer des Gefechts passiert das schon mal. Denn Tischball ist ein schneller Sport. Und weil man ja nicht sieht, sondern nur hört, wo das Spielgerät gerade entlangrollt, schleicht sich auch der ein oder andere technische Lapsus ein. Gerade bei Einsteigern.

Und Anfänger sind eigentlich fast alle in Marburg. Seit November trainieren 20 Tischballbegeisterte, die meisten von ihnen sind blind oder zumindest stark sehbehindert. „Es konnte nicht sein, dass es so etwas nicht gibt in einer Stadt wie Marburg, in der so viele Blinde leben“, sagt Antonio Michienzi. Zusammen mit Bernd Kerseboom und Chris Frenzel trainierte der 51-Jährige bis dahin in Frankfurt – und machte es sich zur Aufgabe, den Sport in seine Heimatstadt zu bringen.

Der Anfang ist gemacht, ein Verein zudem auf den Weg gebracht. „Wir sind bei der Gründung in den letzten Zügen, die Unterlagen sind durch“, sagt Michienzi, der hinter Kerseboom der 2. Vorsitzende der „Tischball-Sportgruppe Marburg“ werden dürfte.

Tischball, im Ursprungsland Kanada „Showdown“ genannt, ist eine Mischung aus Air-Hockey und Tischtennis. Mit einem Schläger muss der Spieler die tennisballgroße, gelbe Plastikkugel, die zur Orientierung mit Nägeln gefüllt ist, auf der Platte unter einer Mittelbande hindurchspielen. Am besten so, dass der Ball im Tor des Gegners einschlägt. Das bringt zwei Punkte.

Damit die Kugel nicht von der 3,60 Meter langen und 1,20 Meter breiten Platte fällt, gibt es eine abgerundete Begrenzungsbande, die natürlich auch als taktisches Mittel angespielt werden kann. Einen Strafpunkt kassiert ein Spieler, wenn der Ball nach seinem Schlag die Mittelbande trifft, oder wenn der Ball bei der Abwehr nicht seinen Schläger (23 cm Blattlänge) oder Schutzhandschuh, sondern einen anderen Teil seines Arms berührt. Gezählt wird wie beim Tischtennis, bei elf Punkten ist ein Satz also beendet, zumindest bei zwei Punkten Vorsprung. Meistens werden zwei Gewinnsätze ausgespielt.

Die Sportart ist seit etwa zehn Jahren in Deutschland auf dem Vormarsch. „Ich habe Tischball zum ersten Mal 1980 bei den Paralympischen Spielen in Arnheim als Demonstrationssportart gesehen“, sagt Michienzi. Dann habe er es lange nicht mehr verfolgt – bis er 2012 bei einem Probetag in Frankfurt mitmachte. „Da habe ich meine Liebe dafür wiederentdeckt“, sagt der Marburger, der bei der Blista als Textbearbeiter angestellt ist und zuletzt bei den Süddeutschen Meisterschaften Zehnter wurde.
Zwei Probleme galt es zu lösen: Es fehlten eine Tischball-Platte und geeignete Räumlichkeiten. An der alten Kegelbahn unter der Turnhalle des TSV Cappel ist die Gruppe seit November untergebracht. Für zwei Platten – jede kostete 1800 Euro – kam die Bezirksgruppe Marburg des Blinden- und Sehbehindertenbundes Hessen auf. „Wir haben lange auf die Platten warten müssen“, sagt Antonio Michienzi.
Jetzt sind die Tische da, die Sportler sind mit Elan bei der Sache – und haben Spaß. 
„Neeein“, ruft Annika Hein, als der Ball in ihrem grünen Tornetz mit den kleinen Glöckchen einschlägt. „Ich zieh‘ auch noch die Hand weg!“ Das Gegentor trübt ihre Freude darüber aber nicht, diesen Sport in Marburg ausüben zu können. Besonders schön findet es Andrea Rippich, die blind und darüber hinaus körperlich behindert ist. „Meine Möglichkeiten sind ja sehr begrenzt“, sagt sie. „Ich bin total glücklich mit Tischball, weil es körperlich nicht so anstrengend ist.“
Stattdessen kommt es auf Geschicklichkeit an. „Man hat nicht viel Zeit zu überlegen. Man muss hören und sofort reagieren“, erklärt Antonio Michienzi. „Außerdem ist es eine taktisch anspruchsvolle Sportart.“
Wer Tischball selbst ausprobieren möchte, hat am Samstag, 25. Januar, von 10 bis 13 Uhr beim Tag der offenen Tür die Gelegenheit dazu. Für Chancengleichheit sorgt eine Dunkelbrille, die zur Ausrüstung gehört.

INFOKASTEN

Das Training der Tischball-Gruppe findet jeweils montags und mittwochs von 19 bis 21 Uhr in den Räumen der alten Kegelbahn unter der Turnhalle des TSV Cappel (August-Bebel-Platz 2) statt. Wer beim Probetraining teilnehmen möchte, wird unter antonio.michienzi@t-online.de oder telefonisch unter 0151 / 40 30 69 95 um eine Anmeldung gebeten. Darüber hinaus sucht die Gruppe noch einen ehrenamtlichen Trainer.

Zur Standortseite von Marburg

Vom 11. bis zum 15.12. fanden in einem Vorort von Amsterdam zum ersten mal die Dutch Open im Showdown statt. Bereits im Vorfeld des Turniers konnte man sehen, dass die Holländer grosse Erfahrung in der Organisation von Wettkämpfen haben - das Veranstalter-Team um Sven, Danique, Wim und Riet hat schon hier nichts dem Zufall überlassen. Jede Kleinigkeit wurde bedacht, von der Abholung am Flughafen oder Bahnhof bis zur vegetarischen Verpflegung.

Die erste große Überraschung war das Hotel. Wir waren in einem wunderbaren, gemütlichen 4-Sterne Haus untergebracht, mit großen Zimmern und freundlichen Mitarbeitern. Abends konnte man am offenen Kamin oder an der Bar den Tag in netter Gesellschaft ausklingen lassen. Das Frühstück war völlig ok, auch wenn aus deutscher Sicht die Brötchen ein "biss"chen mehr Biss haben dürften, hahaha. ...Weiterlesen 1. Showdown Dutch Open in De Ronde Venen – Einstand nach Maß

Showdown im Radio - in der Reihe "Fit und Gesund" hat hr4 einen Beitrag über Tischball produziert. Hier könnt Ihr den Beitrag hören.

Anlässlich des Vereinsfestes der Frankfurter KollegInnen des SV Blau-Gelb hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Artikel über Showdown veröffentlicht.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/sport-fuer-blinde-mit-verbundenen-augen-an-der-platte-12578732.html