Zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März veranstaltete der Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein seine allererste Vereinsmeisterschaft im Showdown.
Veranstalter, Helfer und alle 14 Turnierteilnehmer waren mit Begeisterung bei der Sache, und das trug wesentlich zu der fröhlichen Stimmung und geselligen Atmosphäre bei.
Wir bedanken uns beim ABSV, in dessen Seminarräumen wir die zwei Platten aufstellen durften. Dadurch waren es ideale Turnierbedingungen. ...Weiterlesen Berliner Premiere

Der Showdown-Krimi in Strado am Karpfenteich ist bei allen Beteiligten so gut angekommen, dass unsere tschechischen Sportfreunde dort ganz spontan zu ihrem alljährlichen Prager Weihnachtsturnier eingeladen haben.

Und so machten sich die drei Showdownenthusiasten Reinhard Winkelgrund sowie Andrea und Detlef Vulprecht am 11. Dezember auf den Weg nach Prag, um ein neues Showdown-Abenteuer zu erleben. ...Weiterlesen Veselé Vánoce Praho! = Fröhliche Weihnachten Prag!

Durch unsere Teilnahme an mehreren Showdown-Turnieren in diesem Jahr sind wir deutschen Showdown-Spieler jetzt auch international bekannt und wurden zu den Paragames nach Breda in den Niederlanden eingeladen.

Im Rahmen dieser großen Veranstaltung wurden insgesamt 23 Behindertensportarten an 14 verschiedenen Veranstaltungsorten vorgestellt und Wettkämpfe durchgeführt. Und Showdown war eine davon. ...Weiterlesen Paragames Breda 2009

... das klingt wie der Titel eines spannenden Krimis. Und spannend wie ein Krimi war das 3. Internationale Showdown-Turnier in der Lausitz tatsächlich bis zum großen Finale.
16 Teilnehmer aus Holland, der Tschechischen Republik und Deutschland trafen sich am 26. September 2009 in Stradow bei Cottbus, wo Reinhard Winkelgrund und seine Frau Gerlind auf dem Gelände einer privaten Fischzuchtanlage ein Mehrzweckgebäude mit geeigneten Räumen für dieses Turnier nutzen konnten. ...Weiterlesen Showdown am Karpfenteich

Wir hatten überhaupt keine Vorstellung davon, wie unsere Präsentation von Tischball bzw. Showdown, wie dieser Sport international genannt wird, von den Teilnehmern des Louis-Braille-Festivals angenommen wird. Um so mehr freuen wir uns über den Riesenerfolg und die große Resonanz, die wir erzielt haben. ...Weiterlesen Blind Date in Hannover

Leichtsinn, Ehrgeiz, Neugier oder Wagemut, was hat uns veranlasst, zu diesem internationalen Turnier der besten Showdownspieler Europas zu fahren? Wahrscheinlich war es von allem etwas, vermischt mit der Euphorie der Berliner Tischballtage im letzten Mai, die der BBSV ausgerichtet hatte. Auf jeden Fall wollten wir miterleben, wie andere europäische Nationen den Sport Showdown - bzw. zu deutsch Tischball oder Tischtennis für Blinde – erfolgreich betreiben und natürlich von ihnen lernen. Wir, das sind Reinhard Winkelgrund in Begleitung seiner Frau Gerlind, Andrea und Detlef Vulprecht als Mitglieder des BBSV sowie Jürgen Beer, der erst bei unserem Workshop im Mai Bekanntschaft mit diesem Sport gemacht hat und seinen Freund Stefan Wimmer als Schiedsrichter für das deutsche Team gewinnen konnte.

Die Vernunft sagte uns, dass wir mit den Großen des Showdown-Sports noch nicht konkurrieren können, aber wir wollten wissen, wie weit wir schon fortgeschritten sind und woran wir noch besonders arbeiten müssen. Dann sind da noch viele andere Fragen gewesen: Wie ist dieser Sport woanders organisiert? Wo bekommen die Teams ihre Showdown-Platten her? Was verwenden die anderen Spieler für Schläger? Wie verhält es sich inzwischen mit den neuen Regeln, die erst seit dem 01.05.2009 gelten? Und noch viele Fragen mehr.

Teilgenommen haben an diesem großen Showdown-Turnier 15 Frauen und 40 Männer aus acht Nationen: Holland, Schweden, Finnland, Tschechische Republik, Slowakei, Italien, Dänemark und Deutschland.
Die ganze Veranstaltung fand in der Sportfakultät der Prager Karlsuniversität statt, wo wir auch untergebracht waren. Viele der Teilnehmer kannten sich schon von früheren Turnieren und freuten sich über das Wiedersehen in Prag. Auch wir haben einige Bekannte aus Holland und Tschechien getroffen, die uns schon als ihre Sportfreunde begrüßten. Wir konnten uns mit einem lustigen Mix aus Deutsch und Englisch gut verständigen.
Für uns waren die Spielergebnisse zwar nicht völlig unwichtig, doch noch viel interessanter war wohl das ganze Umfeld und die Atmosphäre während dieser Tage; liebenswerte Eigenheiten. Dort, wo sich die italienische Mannschaft aufhielt, war „Little Italy“, und die Slowaken haben bis in die Frühe um 3.00 Uhr begeistert ihr Volksliedergut mit einer Inbrunst durch das ganze Haus geschmettert, dass man ihnen einfach nicht böse sein konnte. Die Finnen waren ganz verrückt nach dem tschechischen Bier, und die schwedische Mannscaft trat bei den Spielen ihrer Kollegen immer in Gruppen auf, um sie mit Beifall zu bestärken.

Wir haben uns intensiv die tschechischen Platten angesehen und natürlich auch ziemlich strapaziert. Nach den neuen Regeln dürfen die Schläger insgesamt nur noch 34 cm lang sein. Für alle Fälle gab es auch neue Schläger vor Ort zu kaufen.
Unsere Mutprobe haben wir insofern bestanden, dass wir jeder ein Spiel gegen die routinierten Showdowner gewinnen konnten und sogar noch einige Einzelsätze, für die es jeweils einen Punkt gab.
Leider wurde ein anderes System gespielt, als wir es in Holland kennen gelernt hatten, so dass nicht alle Plätze ausgespielt wurden.

Und dann gab es am letzten Tag großes Finale mit allem, was dazugehört. Es ging los mit dem Frauenfinale (Holland, Finnland), dann zum Männerfinale (Schweden, Tschechische Republik) und steigerte sich zum Höhepunkt: Die Erste der Frauen trat gegen den Ersten der Männer an. Da lag Hochspannung in der Luft. Am Ende siegte die holländische Frauenpower über die vielversprechende schwedische Jugend. Und wie es sich gehört, gab es eine Siegerehrung mit Pokalverleihung und Abspielen der Nationalhymnen. Es war also ein gelungener Abschluss des Turniers, bei dem nicht alles so ablief, wie es eigentlich geplant war.

Als Resultat für die deutschen Turnierteilnehmer kann festgestellt werden, dass wir sehr viel Neues erfahren haben und das Gelernte unbedingt für unser eigenes Training übernehmen wollen. Auch diesmal sprang der Funke der Begeisterung über, so dass Thorsten, Jürgen und Reinhard spontan beschlossen haben, zur Weltmeisterschaft im August nach Schweden zu fahren.
Wünschen wir Ihnen dafür viel Erfolg, interessante Eindrücke und Begegnungen sowie eine ruhige und feste Schlaghand.