Jede Kommune, jede Stadtverwaltung, jede öffentliche Behörde redet heutzutage von Inklusion. DUICHWIR, alles inklusive, ist eine Initiative von Frau Minister Altpeter vom Sozialministerium Baden-Württemberg. Inklusion, das wirkt wie ein Zauberwort, jeder will daran teilhaben und das ist auch gut so, denn es tut sich was für Menschen mit einer Behinderung, egal welche. Dies war auch am Sonntag, 11.10.2015 der Fall. Das Landratsamt in Schwäbisch Hall hat im Rahmen des Haller Herbstes ganztägig eine Straße der Inklusion veranstaltet. Organisiert wurde dies von Peter Cramer, dem Behindertenbeauftragten des Landratsamtes. Mit dabei waren verschiedene Organisationen für Menschen mit Behinderung. Hier ein kurzer Auszug: Haben sie schon mal einen Lottoschein ausgefüllt mit einer Simulationsbrille, welche nur einen Teil des Sehens zulässt? Oder haben sie sich schon mal in einen Alterssimulationsanzug gezwängt und dann versucht, von einem Stuhl aufzustehen? Oder haben sie schon mal in einem Rollstuhl sitzend einen Hindernisparcour bewältigt? Oder haben sie sich schon einmal an einem Showdown Spiel versucht? Die PRO RETINA der Regionalgruppe Stuttgart war mit ihrem Shwodown Spiel die Attraktion auf der Straße der Inklusion in Schwäbisch Hall, denn Showdown kannte bislang noch niemand. Sie werden Fragen, was ist denn das? Ja da war doch was, in einer Fernsehsendung habe ich das schon einmal gesehen. Nun, was ist Showdown eigentlich? Die Bezeichnung kommt aus Kanada und wird auch Tischball genannt, welches sowohl von Blinden, Sehbehinderten, als auch von Sehenden Menschen gemeinsam gespielt werden kann. Also Inklusion pur. Im Gegensatz zu Tischtennis, wo ja der Spielball über das Netz in der Tischmitte gespielt werden muss und der Spielfeldrand offen ist, wird bei Shwodown der Klingelball, der ist etwas kleiner als ein Tennisball, unter dem Mittelbrett hindurch gespielt. Das Motto beim Showdown lautet also: „ Haltet den Ball flach!“ Auch hat das Showdown Spielgerät eine umlaufende, ca. 20 cm hohe Bordwand. An beiden Spielfeldenden befindet sich das Tor mit einem Netz, dort muss der Klingelball rein und gespielt wird immer eins gegen eins. Damit aber alle Spieler die gleichen Ausgangsbedingungen haben, müssen alle eine wirklich dunkle Brille tragen. Dies wird durch einen Sehenden Schiedsrichter vor Spielbeginn überprüft. Als Spieler sollen und müssen sie ja auf den Klingelball hören und dann mit dem Schläger reagieren und ihr Tor verteidigen. Auch müssen die Spieler einen richtig guten Handschutz tragen, denn wenn sie den Klingelball, welcher sehr stark gespielt werden kann, auf die Knöchel bekommen, das kann richtig schmerzhaft sein. Oder wenn sie mit dem Unterleib zu dicht am eigenen Tor stehen und der Klingelball wird mit Wucht gespielt, auch das kann ein großes Aua verursachen. Fazit von Shwodown ist: es ist ein tolles Spiel, macht Spaß und man kommt richtig ins Schwitzen. Shwodown ist ein inklusiver Sport für Blinde, Sehbehinderte und Sehende Menschen. Neugierig geworden auf mehr zu Shwodown? Hier gibt es mehr Informationen dazu unter: www.showdown-germany.de oder www.pro-retina-rgstuttgart.de
Thomas Stetter
Regionalleiter Stuttgart und Tübingen
Landesansprechpartner Baden-Württemberg
PRO RETINA Deutschland e.V.

EBU-Cup aus Münchner Sicht

Beim EBU-Cup vom 30. August bis 4. September 2015 in Bernried bei Deggendorf in Niederbayern nahmen von unserem Standort München vier Showdownspieler teil.

Insgesamt waren wir 44 Teilnehmer am Shwodownturnier.

Gespielt wurden die Vorrunden in jeweils Vierergruppen – also in 11 Gruppen.

Die ersten jeder Gruppe kamen in Pool A, entsprechend die Zweiten, Dritten und Vierten in Pool B, C, D.

Ergebnisse aus Standort Münchner Sicht:

Im Pool A, Leo und Claudia: Plätze vier bis elf (es wurden aus Zeitgründen nur die jeweils ersten drei Plätze ausgespielt)

Im Pool B erreichte Elmar den 2. Platz

Im Pool D schaffte Michaela den 1. Platz

Mannschaftsspiele wurden am Freitag ausgetragen. (5 Mannschaften zu je drei Spieler/-innen)

Die Frauenmannschaft „Sex on the Beach“ – Irene, Brigitte, Claudia - erkämpfte sich den dritten Platz

Freundschaftsturnier zwischen Münchner und Nürnberger Showdownern

Am 13. September 2015 trafen wir uns in München zu einem Freundschaftsturnier zwischen Nürnberg und München.

Teil nahmen 11 Münchner (Angela, Claudia, Elke, Marika, Melanie E., Michaela, Stefanie, Sylvia, Chris, Elmar, Michi) und drei Nürnberger (Bernd, Fabian, Markus).

Es wurden nach dem Doppel-k.o.-System die ersten acht Plätze ausgespielt.

1. Chris

2. Melanie

3. Elmar

4. Stefanie

5. Michi

6. Bernd

7. Michaela

8. Claudia

Nach dem Einzelturnier und einem leckeren Mittagessen in der benachbarten Kneipe spielten wir ein kurzes Mannschaftsturnier.

Gegen die drei Nürnberger spielten als erstes ein Frauenteam aus München (Stand: 31:20 für Nürnberg), danach ein Männerteam (Stand: 33:30 für Nürnberg).

Schiedsrichter war Leo Hippe in seiner bewährten souveränen Art.

Wir hatten viel Spaß und wollen es bald wiederholen.

Am 3. Oktober 2015 fand in Duisburg die erste Qualifikation zur Landesmeisterschaft im Showdown in NRW statt.
Es reisten 8 Sportlerinnen und Sportler aus 4 Vereinen an. Im Vorhinein wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Vierergruppen gelost. Leider musste am Spieltag ein Teilnehmer wegen eines ungültigen Sportgesundheitspasses vom Wettbewerb ausgeschlossen werden, sodass in der Gruppe B nur 2 Frauen und ein Mann spielten. Jede Begegnung wurde über zwei Gewinnsätze gespielt.
In der Gruppe A mit vier Sportlerinnen bzw. Sportlern spielte jeder bzw. Jede gegen jeden bzw. jede.
Dabei konnte sich Sabrina Schmitz vom BSSV Dortmund in ihren drei Begegnungen jeweils deutlich in zwei Sätzen durchsetzen und belegte in dieser Gruppe den ersten Platz. Lediglich in einem ihrer gespielten sechs Sätze wurde es knapp, als sie gegen ihre Vereinskollegin Maren Grübnau den zweiten Satz mit 11-9 gewann. Im entscheidenden Spiel um den zweiten Platz in der Gruppe musste sich Maren Grübnau Harald Lott vom BSV Bonn in drei engen Sätzen mit 12-15; 12-7; 9-12 geschlagen geben. Trotz einer durchaus strukturierten Spielweise musste sich der Neuling Wilhelm Boltendahl (Borussia Düsseldorf) in allen seinen drei Begegnungen in zwei Sätzen geschlagen geben und belegte nach Maren Grübnau den vierten Platz in der Gruppe A.
Durch den erwähnten Spielerausfall in der Gruppe B traten hier die Sportlerinnen und der Sportler jeweils zwei Mal gegeneinander an.
Eliane Exner vom BSSV Dortmund konnte sich dabei in allen ihren vier Begegnungen klar in zwei Sätzen durchsetzen und belegte in der Abschlusstabelle der Gruppe B den ersten Platz. Ebenso wie Sabrina Schmitz in Gruppe A musste sie jedoch in einem ihrer acht Sätze kämpfen, als sie gegen Sebastian Klein von Borussia Düsseldorf im zweiten Satz knapp mit 13-10 die Oberhand behielt. Ein harter Kampf entbrannte um den zweiten Platz in dieser Gruppe zwischen Sebastian Klein und Angela Hune vom BSV Bonn. Beide Begegnungen der beiden gingen jeweils über die volle Distanz von drei Sätzen. Angela Hune konnte sich dabei im ersten Match mit 9-11; 12-10, 12-2 durchsetzen. Im Rückspiel revanchierte sich dann Sebastian Klein mit 7-12; 12-10; 12-10. In der Abschlusstabelle konnte sich Angela nur aufgrund ihres besseren Punkteverhältnisses gegenüber Sebastian durchsetzen. Beide hatten jeweils die gleiche Anzahl an Siegen, das gleiche Satzverhältnis und auch im direkten Vergleich waren sie gleich auf. ...Weiterlesen 1. Qualifikation in NRW

Im Internet gibt es immer mehr Filme über Showdown zu sehen.

Hier einmal drei Beispiele:

Einen Film der neuen Tischball-Gruppe aus Viersen gibt es auf Youtube
https://www.youtube.com/watch?v=1p0jFg1l5I0

Ebenfalls auf Youtube zu finden ist ein Bericht von SAT1-Regional.
Dieser Beitrag wurde bei der Hannoveraner Showdown-Gruppe als Vorbericht zur DM 2015 gedreht.
https://www.youtube.com/watch?v=0DxgBNFr7c0

Und zum Dritten noch ein sehr gut gemachtes Video vom Harz-Cub aus 2014, auch dieses bei Youtube
https://www.youtube.com/watch?v=FpAps1fJwKE

Viel Spaß beim Anschauen oder Reinhören.

Manche von uns verweilen noch im Urlaub, manche beginnen möglicherweise schon mit der Turnier-Saison.
Vom 01. bis zum 03.04.2016 findet die nächste Deutsche Meisterschaft in der Nähe von Dortmund statt. Diese wird vom BSSV Dortmund ausgerichtet. Viel Erfolg bei der Planung!
Zum letzten Mal spielen 32 Männer und Frauen aus den vier Regionen gegeneinander. Durch die Platzierungen der DM 2015 und durch die Plätze des Ausrichters ergibt sich folgende regionale Platzverteilung, die innerhalb der Regionen ausgespielt oder anteilig auch vergeben wird (Wildcards):
Region Nord: 6 Plätze, Quali am 28.11.2015
Region NRW: 10 Plätze, Quali am 28.11.2015
Region Ost: 7 Plätze, Quali 09.01.2016
Region Süd: 9 Plätze, Quali vom 14. bis 15.11.2015
Und danach wird sich manches ändern:
Bereits die Vorrunden für die DM 2017 spielen Männer und Frauen getrennt. Wie das genau erfolgen wird, erarbeitet das Showdown-Komitee in seinen regelmäßigen Telefonkonferenzen, um bei der Showdown-Versammlung 2016 die neuen Modi vorstellen zu können. So viel verraten wir schon: Zukünftig sollen bei den Männern 24 Spieler die DM ausspielen, bei den Frauen nehmen 12 Spielerinnen an der DM teil. Die Anreise zu dieser DM in 2017 ist schon am Donnerstag, dafür werden beide Deutschen Meisterschaften parallel gespielt.
Wollen wir hoffen, dass sich dafür ein Ausrichter meldet.
August 2015

Eli Osewald

Am 26. Juli 2015 trafen sic 12 begeisterte Showdownspieler in München, um das Turnier zu bestreiten.

Um 9.00 Uhr begannen die Auslosungen. Alle fieberten den Wettkämpfen entgegen.

Unser Trainer und Schiedsrichter Leo Hippe hatte alles gut vorbereitet und zog das Turnier routiniert durch. Im Doppel-k.o.-System spielten wir um die Plätze.

Plattz 1: Dosch, Elmar

Platz 2: Trebes, Elke

Platz 3: Schöpplein, Christian

Das Turnier hat uns allen so viel Spass gemacht, dass wir nach einem guten Mittagessen in einem benachbarten Lokal nochmal in die Räume zurückgingen, um ein paar Mannschaftsspiele zu bestreiten.

Wir planen weitere kleine Turniere.

Gez.:Claudia Hippe

Das Showdown-Schiedsrichter-Seminar fand vom 10.04. - 12.04.2015 zeitgleich mit der Showdown-DM in Bad Salzdetfurth statt.
Auch wenn der Name „Schiedsrichter-Seminar“ etwas anderes suggerieren könnte, war die Zielgruppe der Teilnehmenden (TN) größer gefasst; diese umfasste nämlich alle Interessierten (also Schiedsrichter, Übungsleiter und Spieler), die den Showdown-Sport in Deutschland voran bringen wollen.
10 Personen, die von sieben Showdown-Standorten kamen, nahmen an diesem Seminar teil. Angeleitet wurde das Seminar von Torsten Resa, zusätzliche Referenten waren Eli Osewald und Thorsten Wolf.
Als Grundlage wurde die Entwicklung von Showdown in Deutschland erörtert und dabei erläutert inwieweit im rechtlichen und organisatorischen Rahmen die Verbände IBSA/DBS/DBSV/DSV sich abgrenzen, aufeinander aufbauen bzw. Gemeinsamkeiten aufweisen. Allgemein gesprochen: Welche Aufgaben diese Verbände haben.
Die aktuellen IBSA-Showdown-Regeln wurden ausführlich und Regel für Regel erörtert, interpretiert, nach Sinn und Zweck hinterfragt und ausgelegt.
Hierbei wurde auch besprochen, was alles sinnvoller weise geregelt werden kann; wie allgemein eine Regel also formuliert werden sollte bzw. dass eine Einzelfallregelung eher vermieden werden sollte.
Ebenso wurden die unterschiedlichen Funktionen des „Veranstalters“ und des „Ausrichters“ von Turnieren aufgezeigt und die Möglichkeit, dass ein Ausrichter „Turnierregeln“ bestimmen - und/oder den Spielmodus festlegen kann; natürlich immer innerhalb bestimmter bzw. sinnvoller Grenzen.
Neben all diesen „normativen“ Aspekten wurden auch diskutiert, was alles berücksichtigt werden kann und muss, um einen Showdownstandort aufzubauen und welche Schritte zu einem optimalen Training führen können.
In der Schlussbesprechung lobten die TN den hohen informativen Charakter des Seminars; vor allem wurde auch für positiv befunden, dass neben den formellen Informationen, es aufgrund der Showdown-DM viele informellen Gesprächsmöglichkeiten mit anderen Showdowspielern gab und (auch ganz wichtig) „offizielle“ Showdownspiele beobachtet werden konnten.

Berlin, 22.04.2015
Torsten Resa

Vom 10. April bis 12. April fand in Bad Salzdetfurth nahe bei Hannover die fünfte Deutsche Meisterschaft im Showdown statt. Aus Nordrhein-Westfalen reisten dazu sechs Spielerinnen und Spieler aus Dortmund sowie eine Spielerin aus Moers an, um die Showdown-Region West zu vertreten. Am Freitagnachmittag um 14.00 Uhr begannen die Spiele an vier Platten. Die 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in der ersten Runde in 8 Vierergruppen eingeteilt. Die jeweils drei Erstplatzierten in jeder dieser Gruppen sollten sich für die nächste Runde qualifizieren. ...Weiterlesen Die DM 2015 aus NRW-Sicht

Für alle Showdowninterssierten.

Hier ein Link zu einem Zeitungsartikel, der über die Aktivitäten der Dortmunder Spielerinnen und Spieler berichtet.

http://www.welt.de/regionales/nrw/article139705144/Showdown-heisst-Tischtennis-mit-den-Ohren-zu-spielen.html

Viel Spaß!

Folgende Spielerinnen und Spieler sind, Stand 03.04.2014, bei der 4. Deutschen Meisterschaft im Showdown teilnahmeberechtigt:
(Aus Datenschutzgründen wird bei der Namensnennung auf Nachnamen verzichtet.)

Mario - Hamburg
Kirstin - Hamburg
Philip - Hamburg
Frank - Hannover
Heiko - Hannover
Antonius - Bremen
Martina - Bremen
Heiner - Bremen

Eliane - Dortmund
Cengiz - Dortmund
Carsten - Dortmund
Sabrina - Dortmund
Andreas - Dortmund
Murat - Moers
Brigitte - Moers

Antje - Berlin
Benjamin - Berlin
Thomas - Berlin
Detlef - Berlin
Andrea - Berlin
Thorsten - Berlin
Reinhard - Cottbus
Lutz - Quedlinburg

Deniz - Kassel
Stefan - Kassel
Horst - Kassel
Martin - Frankfurt
Eli - Frankfurt
Robert - Frankfurt
Bianka - Frankfurt
Christopher - (ohne Standort)
Antonio - Marburg

Änderungen sind möglich!