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Gruppenbild von Georg
Am Wochenende vom 14. bis 15. November 2015 trafen sich 16 Spieler und 8 Spielerinnen der Standorte Nürnberg, Würzburg, Stuttgart, Mainz, Frankfurt, Marburg und Kassel zur SDM 2015 im Showdown . Ausrichter war diesmal die Behindertensportgemeinschaft 1951 Kassel e.V., Spielort das barrierefreie Bürogebäude des Vereins zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab E.V.), in welchem die Tagungs- und Besprechungsräume, sowie die Küche genutzt werden durften.
Die insgesamt 112 Spiele über zwei Gewinnsätze wurden von 5 Schiedsrichter/innen auf vier Platten gepfiffen.
Zunächst spielten 23 Spieler in drei Sechser- und einer Fünfergruppe jeder gegen jeden, die ersten vier einer Gruppe qualifizierten sich für die Zwischenrunde. In dieser Zwischenrunde, in der die vier Gruppen sich jeweils aus einem Ersten, einem Zweiten, einem Dritten und einem Vierten der Vorrunde zusammen setzten, spielte dann wieder jeder gegen jeden.
Am Ende der Zwischenrunde freuten sich bereits Eli, Martin und Robert aus Frankfurt, Chriss aus Marburg sowie die vier Kasseler Spieler Birgit, Deniz, Horst und Stefan, dass sie zur DM nach Dortmund fahren dürfen. Den begehrten 9. Platz erreichte letztendlich Marc aus Marburg.
In den Viertelfinales gewann dann Robert gegen Stefan, Horst gegen Eli, Chris gegen Martin und Deniz gegen Birgit. Das vereinsinterne Halbfinale konnte dann Deniz in zwei Sätzen deutlich gegen Horst für sich entscheiden. Im zweiten Halbfinale gewann Chriss in drei Sätzen gegen Robert.
Im Spiel um Platz 3 wurde es richtig spannend. Nachdem Horst und Robert jeweils einen Satz gewinnen konnten, erzielte im 3. Satz Robert beim Spielstand von 9:9 das Siegtor.
Chriss und Deniz, die bisher alle Gegner besiegten, trafen im Finale aufeinander. Deniz startete zunächst gut und ging in Führung, musste sich aber dann doch in zwei Sätzen geschlagen geben.
Thorsten Wolf, der Showdown-Beauftragte des DBSV, betonte nach dem Turnier, dass er viele spannende und hochkarätige Spiele erlebt habe. In der Region Süd gebe es überdurchschnittlich viele Tischballer, die auf hohem Niveau spielten. Aber auch die Stimmung sei sehr kollegial und herzlich gewesen, sodass auch die Sportler, die noch an keiner Meisterschaft teilgenommen hätten viel Erfahrungen sammeln konnten und Tipps und Tricks für das weitere Training erhielten.
3 Sieger von Georg
Folgende Platzierungen wurden im Einzelnen erreicht:
1. Chriss (Marburg)
2. Deniz (Kassel)
3. Robert (Frankfurt)
4. Horst (Kassel)
5. Martin (Frankfurt)
6. Birgit (Kassel)
7. Stefan (Kassel)
8. Eli (Frankfurt)
9. Marc (Marburg)
10. Annika (Marburg)
11. Bianka (Frankfurt)
12. Antonio (Marburg)
13. Oliver (Frankfurt)
14. Manfred (Frankfurt)
15. Betti (Marburg)
16. Christian (Kassel)
17. Patrick (Mainz)
18. Benedikt (Stuttgart)
19. Gabi (Marburg)
20. Sara (Marburg)
21. Philippe (Mainz)
22. Simon (Nürnberg)
23. Marion (Würzburg)
Schiedsrichter von Georg

Bericht von Birgit Riester (Kassel)

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Dieser Link bringt euch zu einem Beitrag über den 3. Harzcup, welcher am vergangenen Wochenende in Quedlinburg gespielt wurde.
http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung594432_clientId-2ac069f1-0ac4-42fe-8fed-81e5d4685e2b_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html

Der litauische Blindensportverband lud vom 20.08. bis zum 23.08.2015 zum ersten IBSA-Turnier in das Kurstädtchen Druskininkai ein. 9 Nationen (Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Litauen, Polen, Schweden, Slowakei, Tschechische Republik) folgten dem Aufruf. So nahmen insgesamt 9 Frauen und 26 Männer an diesem dreitägigen Wettkampf teil.

Gespielt wurde an 3 Platten. Dem litauischen Organisationsteam gelang es, so viele Schiedsrichter zu motivieren, dass es bei jedem Spiel einen (Haupt)Schiedsrichter und einen Scorekeeper gab. Aus Deutschland nahm Gabi Boster die Pfeife in den Mund und beäugte die Spiele.

Das Spielerfeld versprach, einige Überraschungen bereit zu halten. Mit Pierre Bertrand (FR) und Lucasz Byczkowski (PL) gingen zwar nur 2 Top-ten-Spieler an den Start, doch war das sehr ausgeglichene Mittelfeld nicht zu unterschätzen. Auch der Altersdurchschnitt wurde in diesem Turnier durch zahlreiche, noch recht junge Spieler, enorm gesenkt. Kevin Kjelldahl (SE), Wiktor Wojzik (PL) und Paulius Asmontas (LT) standen mit ihren 14 Jahren den „alten Hasen“ in nichts nach.
Während die Frauen in der Vorrunde in einer Vierer- und einer Fünfergruppe spielten, wurden die Männer in 4 Vierer- und 2 Fünfergruppen eingeteilt. Jeweils die ersten beiden Spieler einer Gruppe kamen weiter und spielten um die vorderen Plätze.

Thomas Giese, Benjamin Neue und Antje Samoray, die Deutschland in diesem Jahr in Litauen vertraten, erreichten alle die Runde der „Besten“. Das erste große Ziel war also geschafft. Gewünscht hatten es sich natürlich alle, aber tatsächlich damit gerechnet, hatten sie nicht. Die ersten 12 Männer wurden wieder in zwei Sechser-Gruppen eingeteilt. Bereits gespielte Spielpaarungen aus der Vorrunde wurden mitgenommen.
Mit dem 10. Platz für Thomas Giese und dem 8. Platz für Benjamin Neue konnten die Deutschen sehr zufrieden sein. Antje Samoray sicherte sich in einem spannenden Finale die Silbermedaille.

Die Organisatoren des Turniers kündigten im Vorfeld einen Mannschaftsvergleich an. Damit meinten sie jedoch kein Triple in gewohnter Weise. Vor Turnierbeginn hatten alle Nationen, welche daran teilnehmen wollten/konnten (es galten für die Spielermeldung die Bedingungen eines Triples nach den IBSA-Regeln), die Möglichkeit, ein Team zu melden. Gewertet wurden die Platzierungen der gemeldeten Spieler, indem alle Platzzahlen addiert wurden. Das Team mit der geringsten Punktzahl gewinnt. Bei Punktgleichheit mehrerer Mannschaften entschied die Platzierung des besten Mannes.
Dem deutschen Team gelang es, sich zwischen Polen und Frankreich auf dem fantastischen 2. Platz einzureihen.

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Im Folgenden noch alle Einzel- und Mannschaftsplatzierungen:

MEN
1 Mindaugas Dvylaitis LIT
2 Krystian Kisiel POL
3 Pierre Bertrand FRA
4 Lukasz Byczkowski POL
5 Petr Bayer CZE
6 Ondrej Kodet CZE
7 Rinaldo Massola ITA
8 Benjamin Neue GER
9 Žygimantas Matusevičius LIT
10 Thomas Giese GER
11 Christoffer Ornevik SWE
12 Jeremy Travert FRA
13 Lubos Zajic CZE
14 Jarno Vilen FIN
15 Dusan Milo SVK
16 Domenico Leo ITA
17 Wiktor Wojcik POL
18 Paulius Ašmontas LIT
19 Jouni Viitamaki FIN
20 Pavol Kubosko SVK
21 Jozef Horbal SVK
22 Stefano Greci ITA
23 Konsta Kuorikoski FIN
24 Kevin Kjelldahl SWE
25 Zdenek Barlok CZE
26 Ladislav Dubovan SVK

WOMEN
1 Elzbieta Mielczarek POL
2 Antje Samoray GER
3 Elvira Sjoblom SWE
4 Oksana Dobrovolskaja LIT
5 Aleksandra Chrzanowska POL
6 Ornella Punzo ITA
7 Charlotte Anceau FRA
8 Erika Šnaraitė LIT
9 Genoveffa Passero ITA

TEAM
1 Poland
2 Germany
3 France
4 Lithuania
5 Italy
6 Sweden

Beim internationalen Turnier, durchgeführt vom Club „TJ Zora Praha“, vom 26. bis 29. Juni 2015, waren insgesamt 36 Spieler aus der Tschechischen Republik, aus der Slovakei, aus Holland und aus Deutschland angereist.

Für die deutschen Spieler, Marcus Windbichler und Bernd Dorer aus Nürnberg, waren es die ersten internationalen Turniererfahrungen.

Ich, Reinhard Winkelgrund aus Cottbus, freute mich, wieder einmal mit mir schon bekannten Spielern aus den anderen Ländern spielen zu können.

Gespielt wurde an 3 Tischen, Männer und Frauen spielten gemeinsam.

Der Sonnabend wurde mit der ersten Runde, 6 Gruppen zu je 6 Spielern gefüllt.

Die ersten 3 aller Gruppen konnten am Sonntag weiter um fordere Platzierungen im Turnier spielen, Ergebnisse aus der ersten Runde wurden mitgenommen.

Bernd nahm die Erfahrung des ersten Tages, alle 5 Spiele, teilweise zwar knapp, aber doch verloren zu haben, mit einem Lachen auf, ihm blieb ja noch der nächste Tag, sein Ziel zu erreichen, nicht Letzter zu werden.

Marcus hätte mit einem Quentchen mehr Glück, auch noch ein drittes Spiel gewinnen können.

Ich hatte einen guten Tag erwischt und konnte als Gruppenerster 2 Gewinnspiele in die nächte Runde mitnehmen.

Da bei diesem Turnier, etwas ungewöhnlich, auch noch am Montag gespielt wurde, und ich Sonntag Nachmittag, unbedingt abreisen mußte, konnte ich das Turnier leider nicht zu ende spielen.

Am Sonntag Vormittag, In der zweiten Runde, spielten wieder Sechsergruppen. Ein Spiel mußte ich wegen meiner Abreise uasfallen lassen, konnte aber noch ein Spiel von den 2 möglichen Spilen gewinnen. Damit kam ich mit den 3 Gewinnspielen in der zweiten Runde doch noch in die dritte Runde, welche ich dann leider nicht mehr spielen konnte.

Marcus und Bernd konnten in ihren Platzierungsspielen Spiele gewinnen.

Zum Ende erreichte Bernd Platz 34, Marcus Platz 29 und Reinhard Platz 9.

Die Ergebnisliste hängt unten an.

Von den deutschen Teilnehmern noch einmal recht vielen Dank an die Organisatoren und die vielen Helfer beim Turnier für das schöne Turnier.

Ergebnisliste:

Mezinárodní turnaj TJ Zora Praha z. s.

International tournament Showdown Czech republic.

26. – 29.6.2015

Final ranking:

1. Jaromir Vospel Tyflosport Praha, Czech

2. Pavol Kubosko OSK Rosina, Slovakia

3. Jack Van Oosterhout Holland

4. Ondrej Kodet Zora Praha, Czech

5. Lubos Zajic Zora Praha, Czech

6. Laco Dubovan OSK Rosina, Slovensko

7. Dusan Milo OSK Rosina, Slovensko

8. Stefan Marcin OSK Rosina, Slovensko

9. Reinhard Winkelgrund German

10. Helena Krivackova Tyflosport Praha, Czech

11. Martin Pouch Zora Praha, Czech

12. Bianca Wolloe Holland

13. Ladislav Rada Zora Praha, Czech

14. Veronika Zimova Zora Praha, Czech

15. Frantisek Koplik Jiskra Kyjov, Czech

16. Kristyna Cesnakova OSK Rosina, Slovakia

17. Vaclav Komurka Zora Praha, Czech

18. Jaroslav Jelinek Zora Praha, Czech

19. Tomas Rys Tandem Brno, Czech

20. Zdenek Kaiser Tandem Brno, Czech

21. Nick Van Oosterhout Holland

22. Pavel Klim Tandem Brno, Czech

23. Henk Battem Holland

24. Darmi Martosoewondo Holland

25. Fenny Van Oosterhout Holland

26. Frank De Lange Holland

27. Jan Scheibal Zora Praha, Czech

28. Richard Gooijers Holland

29. Marcus Windbichler Germany

30. Petr Mira Zora Praha, Czech

31. Martina Visnanska Zora Praha, Czech

32. Lenka Kuntosova TJ Zora Praha, Czech

33. Ganesh Kunjan Holland

34. Bernd Dorer Germany

35. Eduard Broz Zora Praha, Czech

36. Eva Teicherova Zora Praha, Czech

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Am 27.06.2015 folgten 6 Spielerinnen und Spieler der Tischballgruppe Viersen unserer Einladung zu einem kleinen Freundschaftsturnier im Showdown. Von der Showdowngruppe der Blinden- und Sehbehindertenwassersportgemeinschaft Moers (BSWG), waren leider nur 2 Spieler anwesend, Somit waren wir nur 4 Teams, die in einer Hin- und Rückrunde gegeneinander spielten. Die Hinrunde wurde bis zum erreichen von 31 Punkten und die Rückrunde, aus Zeitgründen gekürzt, bis 21 Punkte gespielt.

Vorab hatten sich die Teams lustige Namen gegeben und pünktlich um 11.00 Uhr ging es los. Auf unserer neuen, sehr schnellen Platte entwickelten sich rasante und spannende Spiele. Gegen 16.00 Uhr konnten dann die Platzierungen bekannt gegeben und Erinnerungsmedaillen verteilt werden.

Hier die Ergebnisse:

Platz 4: 0 - 12 Punkte

Team "Kre-Do" (Britta und Livia aus Viersen)

Platz 3: 4 – 8 Punkte

Team "Borussen", Dominik und Stefan aus Viersen)

Platz 2: 8 – 4 Punkte

Team "die Jungfohlen", (Stefan und Erik aus Viersen)

Platz 1: 12 – 0 Punkte

Team "die Paddelschwinger" (Brigitte und Dirk aus Moers)

Besonders zu erwähnen ist, dass Dominik, gerade mal 10 Jahre alt, zusammen mit Stefan bei seinem ersten Turnier gleich die Bronzemedaille gewonnen hat. Auf seinem Hocker stehend, hat er gekämpft wie ein „Großer“. Herzlichen Glückwunsch! Eine tolle Leistung!

Bei Pizza, Salat und Getränken ließen wir dann den Tag bei Gewitter und Sonnenschein gemütlich ausklingen.

Brigitte Otto-Lange und Dirk Trautmann

Nachdem im letzten Jahr das erste Freundschaftsturnier zwischen den hessischen Standorten auf großes Lob stieß, entschlossen sich die Showdown-Spieler der Behindertensportgemeinschaft Kassel den „Herkules-Cup“ zur jährlichen Tradition werden zu lassen und mit einem Wanderpokal zu prämieren.
Der diesjährigen Einladung folgten fünf Frankfurter und fünf Marburger Spieler, sodass mit den sechs Kasselern insgesamt 4 Spielerinnen und 12 Spieler aus Hessen teilnahmen. Von den Angereisten spielten bereits 11 Spieler bei Deutschen Meisterschaften, was spannende Spiele in hoher Qualität erwarten ließ.
Zu schaffen machten Vielen die an diesem Tag hohen Temperaturen über 35 Grad, was die Veranstalter mit Ventilatoren, genügend Wasser, frischem Obst und jederzeit frisch geschmierten Brötchen und gekühltem Kuchen aufzufangen versuchten. Eine Dusche oder ein Bad im nahegelegenen Fuldasee brachten für viele Helfer, Schiedsrichter und Spieler Abkühlung.
Am Vormittag spielten zunächst alle Spieler in den vier Vorgruppen jeder gegen jeden, wobei die ersten Beiden jeder Gruppe sich für die Viertelfinale qualifizierten. Die Dritten jeder Gruppe spielten um die Plätze 9-12 und die Vierten spielten die Plätze 13-16 aus.
Bei der Gruppenauslosung wurde darauf geachtet, dass die Vorrunden gemischt aus allen Standorten besetzt waren. Die Viertelfinale bestritten allerdings jeweils zwei Spieler bzw. Spielerinnen aus der gleichen Stadt.
Deniz gewann gegen Stefan und Horst gegen Birgit (alle Kassel), sowie Martin gegen Manfred (Frankfurt) und Chriss gegen Annika (Marburg).
Horst zeigte seine gute Form auch im Halbfinale gegen Deniz und gewann überraschend in drei Sätzen. Auch Martin und Chriss lieferten sich ein spannendes Spiel, welches letztendlich Martin in drei Sätzen für sich entschied.
Im rasanten Spiel um Platz 3 behielt dann Chriss gegenüber Deniz die Nase vorn und konnte am Schluss den bronzenen Pokal in Form eines Modells der auf der Spitze des Bergparks Kassel -Wilhelmshöhe stehenden Herkules-Statue mit nach Marburg nehmen.
Im Finale standen sich dann der Favorit und Gewinner des letzten Herkules-Cup Martin und Horst aus Kassel, mit dessen Finalteilnahme er selbst und auch wohl kaum jemand anderes gerechnet hatte, gegenüber.
Nach einem langen heißen Tag konnte Horst zunächst den ersten Satz mit 11:6 gewinnen, Martin zeigte dann aber doch im weiteren Spielverlauf die bessere Kondition und gewann mit 12:7 und 11:4 die weiteren Sätze.
Der Wanderpokal sowie der goldene Herkules gehen in diesem Jahr somit nach Frankfurt, den silbernen Herkules durfte Horst für Kassel entgegen nehmen.
Abends beschlossen alle Spielerinnen und Spieler, die vier Schiedsrichter Hermann aus Frankfurt und Stefan aus Marburg, sowie Kathrin und Tanja aus Kassel und alle Begleitpersonen und fleißigen Helfer den Tag mit einem gemeinsamen Grillabend am Vereinsheim. Bei der Verabschiedung versicherten viele Spieler und Spielerinnen im Nächsten Jahr gerne wiederkommen zu wollen.
Wir danken allen Anreisenden und Kasseler Helfern für dieses schöne Turnier mit vielen spannenden Spielen, guter Stimmung und Verpflegung. Für die Pokale insbesondere dem Wanderpokal danken wir unseren Sponsoren, dem Bezirk Neuen des Hessischen Behinderten- und Rehasport und Harry Apelt von der Sportschule Fritzlar.

Nun folgen noch alle Teilnehmenden mit ihren Platzierungen.

1. Martin (Fra)
2. Horst (Kas)
3. Chriss (Mar)
4. Deniz (Kas)
5. Birgit (Kas)
6. Annika (Mar)
7. Stefan (Kas)
8. Manfred (Fra)
9. Robert (Fra)
10. Bernd (Mar)
11. Eli (Fra)
12. Betti (Mar)
13. Oliver N. (Fra)
14. Christian (Kas)
15. Christoph (Mar)
16. Helmut (Kas)

Beitrag geschrieben von Birgit

Am 27.06.2015 fand in Apeldoorn (Niederlande) ein Showdown Turnier der besonderen Art statt. Es handelt sich um ein Outdoorturnier das als Paar gespielt wird. Die 4 Platten standen Draußen und wurden nur durch ein Pavillon überdacht.
Der Tag fing morgens mit Starkregen an, aber pünktlich zum Turnierstart gegen 10:30 Uhr, war das Wetter sonnig, und wurde zu einem schönen Tag. Wir waren mit 8 Spielern aus Deutschland angereist. Danach wurden die 26 Paare in 4 Gruppen aufgeteilt und dann ging es auch schon los.
Sieger wurde, wer als erstes 21 Punkte verbuchen konnte oder bei einem Zeitlimit von 15 min die meisten Punkte hatte. Um 16:30 Uhr waren die Gruppenspiele vorbei und die ersten beiden Plätze jeder Gruppe erreichten das Viertelfinale. Petra und Alfons konnten sich als zweite ihrer Gruppe für das Viertelfinale qualifizieren. Hier war dann auch trotz Unterstützung der anderen für die beiden Schluss. Sie verloren gegen Leander und Partner mit 21:12 Punkten, welche sich dann ebenfalls um 17:15 Uhr im Finale den Sieg sichern konnten. Um 17:30 Uhr wurde dann die Siegerehrung vorgenommen, und das Turnier endete anschließend mit einem Buffet.
Danke an alle für die schöne und lustige Atmosphäre und an Svenja und Detlef, die uns geholfen haben.

Hier die Platzierung für uns:

Platz 22: Klaus aus Koblenz - Marte aus Niederlande
Platz 13: Brigitte - Dirk aus Moers
Platz 12: Mella aus Mainz - Nicki aus Belgien
Platz 9: Andrea - Detlef aus Berlin
Platz 7: Petra - Alfons aus Paderborn

Hallo Showdown-Freunde,

die Weltmeisterschaft in Seoul (Südkorea) ist vorbei, und ich möchte euch einen kleinen Bericht darüber zukommen lassen.

Am 7. Mai sind Hermann und ich von Frankfurt aus, mit dem „Siegerflieger“ der Lufthansa um 17:50 Uhr mit dem Großteil der gesamten deutschen Mannschaft nach Seoul abgeflogen.
Neben Showdown wurde Deutschland von den IBSA Sportarten Judo und Goalball vertreten.
Nach einem 9,5 Stunden langen Flug kamen wir um 10:20 am 8. Mai wohlbehalten in Südkorea an (Zeitverschiebung -7 Stunden).

Hier wurden wir dann auch gleich von Volunteers in Empfang genommen und es begann eine perfekt organisierte Veranstaltung.
Mit dem Bus ging es in das „Olympic Parktel“, einem 19 Stockwerke hohem Hotel, das direkt am Olympiapark (Olympiade 1988 in Seoul) liegt.
Bevor es in die Zimmer ging wurden wir direkt zur Akkreditierung gebracht, die in erfreulich kurzer Zeit vonstatten ging.
Unser Zimmer im 12 Stock wies direkt in Richtung Olympiapark, der heute eher ein Volkspark ist, und von den Koreanern rege genutzt wird.

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Schon am ersten Tag hatten wir ein Zeitfenster, in dem wir trainieren konnten.
Im 4. Stock des Hotels  befanden sich die sechs nagelneuen tschechischen Platten, auf denen die WM ausgespielt wurde.
Die Trainingszeiten haben wir uns mit Holland, Tschechien
und Finnland geteilt. So durfte ich auch an den beiden folgenden Tagen erleben, was es heißt, gegen den künftigen Weltmeister, Leander Sachs, zu spielen.
Es gibt zwei Dinge, die ich dabei gelernt habe. Erstens, man muss sich einfach daran gewöhnen, dass Bälle auch kurz unterhalb der Schallgeschwindigkeit über den Tisch sausen können, und zweitens, dass man gegen Leander keine Eheringe im Handschuh tragen sollte.
Nichts desto trotz haben wir Ihn und seine beiden Betreuer, Wim und Riet, als wunderbar nette und zugängliche Menschen kennengelernt, mit denen wir uns auch während der weiteren Veranstaltung öfters getroffen hatten.
Auch Übungssätze gegen Pavel, Teemu und Jaana gehörten zum Programm, von dem wir ehrlich gesagt, noch viel mehr hätten genießen wollen.
Wo kann man mehr lernen, als mit den führenden Spielern der Welt.
Während dieser Zeit wurden wir viel von koreanischen Volunteers und, wie wir später herausfanden, von den späteren Scorekeepern, beobachtet.
Sie waren unglaublich interessiert an der Art und Weise wie wir spielen.
Hermann und ich sind uns sicher, auch nach der Performance, zumindest eines der beiden koreanischen Spieler, dass wir von Korea künftig noch hören werden.

Abendessen und Frühstück gab es vom Buffet.
Natürlich war Kimshi, ein säuerlich eingelegtes Gemüse, dass bevorzugt mit Knoblauch und anderen Gewürzen eingelegt wird und der europäischen Zunge erst mal verdächtig vorkommt immer mit dabei. Viel Fisch, Sushi, Salate, sowie Curry und Bulgogi, eine entfernte Art koreanisches Gulasch gehörten meist mit dazu.
Käse und kerniges Brot suchten wir hingegen vergebens.

Am 10. Mai fand dann auch die Opening Ceromony in einer riesengroßen Sporthalle, die direkt neben dem Olympiastadion steht und zu den damaligen Olympiagebäuden gehört, statt.
Hermann und ich waren Mitglied der 11-köpfigen deutschen Delegation, die beim feierlichen Einmarsch von den vielen Zuschauern begrüßt wurden.
Viele Redner, Folklore und Musik in einem auf die Minute geplanten Ablauf. Man konnte sich vorkommen wie bei einer paralympischen Eröffnungsveranstaltung in Klein....

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Am 11. begannen die Spiele.
Wir hatten einen großen Aufenthaltsraum, in dem wir mindestens 5 Minuten vor Spielbeginn warten mussten. Die Spiele waren exakt im Rhythmus von 30 Minuten durchgeplant, so dass wir genau wussten wann wir über den Tag spielen mussten.
Am ersten Tag wurden die Gruppen, jeder gegen jeden, ausgespielt.
Ich habe , wie ihr wisst, alle meine Spiele in 2 Sätzen verloren.
Das Spiel gegen Adrian (Polen) begann direkt mit 3 schnellen Defence-Fehlern. Ich musste korrigieren, was dazu führte, dass ich im Torraum offener wurde, und Adrian seine Tore platzieren konnte.
Pavel wäre vermutlich von den Dreien meiner Gruppe, derjenige den  ich am ehesten hätte schlagen können. Allein, nachdem ich in Führung ging, hat er das Spiel vollständig gedreht.
Einzig mit dem Spiel gegen Teemu (Finnland) konnte ich zufrieden sein.

Am zweiten Tag konnte ich mich in der zweiten Gruppenphase, die letzten Sechs, in 2 Dreier-Gruppen, gegen Ziedonis (Lettland) und Brian (Dänemark) nicht durchsetzen.
Da ich partout nicht Letzter werden wollte, verbrachte ich eine schlaflose Nacht und traf am dritten Tag auf den Koreaner Jong.
Wenigstens dieses Spiel gewann ich, wenn auch knapp, in drei Sätzen.

Ein Ergebnis mit dem ich nicht zufrieden sein kann oder mag.

Als Entschädigung haben wir aber von den anderen Spielern einige Matches gesehen, die echt „Feuer“ hatten. Insbesondere das Viertelfinalspiel zwischen Leander und Peter (Slovenien) war bis zum Zerreißen spannend.
Auch das Finalspiel der Frauen zwischen den Finninnen Hanna und Jaana zeigte das unglaublich hohe Niveau. „The finish finish finished in the fifth set“
Zum Abschluss gab es dann den Nachschlag zwischen Marco (Italien) und Leander (Niederlande). Was Marco durch viele direkte Tore aus dem Anschlag heraus vorlegte, konnte Leander durch unglaublich hartes Spiel ausgleichen und schlussendlich in 4 Sätzen für sich entscheiden.

Die Siegerehrung war der Veranstaltung angemessen feierlich und mit ordentlich traditioneller Musik und Honoratioren gewürzt.

Überhaupt, dass war schon in der Opening Ceromony zu sehen, wurde die Veranstaltung auch von Seiten der koreanischen Regierung und den Stadtoberen von Seoul, sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet.

In der weiteren Veranstaltung waren wir dann auch bei den anderen Sportarten mit dabei. Wenn man schon (wenn auch als selbstzahlender Gast) in der deutschen Delegation mitreist, und ohne Probleme integriert wird, gehört es irgendwo zum guten Ton, dass man die deutschen Mannschaften und Athleten unterstützt

Natürlich haben wir auch einen Ausflug in die Innenstadt von Seoul gemacht. Der traditionelle Kaiserpark mit seinen kaiserlichen Gebäuden inmitten dieser Riesenstadt und seinen Hochhäusern, von den das größte wohl an die 560 Meter hoch sein soll … diese Stadt hat Gegensätze und eine Dynamik, die auf jeden Fall eine Reise wert sind.
Am Firmensitz von Samsung hatte ich ein bisschen die Befürchtung, dass der Vibrationsalarm von meinem iPhone gleich losgeht. Aber es hat tapfer durchgehalten.

Wir verließen Seoul am 17. Mai, dem Tag der Closing Ceromony und wurden von dem bilderbuchmäßigen Ablauf entlassen und beendeten mit schmerzenden Gesäß unseren Trip auf eine Veranstaltung, an die wir wohl noch lange zurückdenken werden.

Martin Osewald

Vom 10. bis zum 12. April 2015 fand im niedersächsischen Bad Salzdetfurth die 5. Deutsche Meisterschaft im Showdown statt. Bei der Begrüßung wurde der ausrichtende Standort Hannover durch den Bürgermeister von Bad Salzdetfurth, Herrn Henning Hesse, Dem Relexa-Hotel-Direktor, Herrn Jörg Redecker und dem Geschäftsführer des BVN (Blinden und Sehbehindertenverband Niedersachsen) und Stv. Präsident des DBSV e. V. (Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Verband), Hans-Werner Lange, unterstützt.
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Der derzeit älteste Showdown-Spieler, Reinhard Winkelgrund aus Cottbus, der Showdown nach Deutschland gebracht hatte, wurde von den Spielern Detlef Vulprecht und Thomas Giese aus Berlin für seine herausragende Leistung geehrt. Er erhielt von ihnen, stellvertretend für die „Showdown-Gemeinde“ einen Geschenke-Rucksack rund um den Sport und um Showdown überreicht. ...weiterlesen "5. Deutsche Meisterschaft im Showdown: Berlin und Hessen teilen sich die ersten sieben Plätze"

Vom 15.01. bis zum 18.01.2015 fanden die Pajulahti-Games in Finnland statt. Neben Sportarten wie Rollstuhl-Rugby, Judo oder Torball fand auch ein kleines aber stark besetztes Showdown-Turnier statt. Neben zahlreichen finnischen Spielerinnen und Spielern nahmen daran ein Schweizer (Thomas), eine Gruppe aus Litauen, zwei Spielerinnen aus den Niederlanden, drei Spieler aus Frankreich sowie Robert und Eli aus Deutschland (Frankfurt Main) teil.
Das Turnier selbst war rundum sehr gut organisiert. Jeder Nation stand eine Hostess beim Einchecken und der ersten Orientierung und weiteren Fragen zur Verfügung. Das war sehr nett und entspannte manche Situation. ...weiterlesen "Pajulahti-Games in Finnland – Robert und Eli aus Frankfurt spielten mit"