Der zweite Spieltag der 1. Showdown-Bundesliga wurde vom amtierenden Meister ausgerichtet!

Frankfurt (Robert) vs. Dortmund (Melanie)

Nach dem ersten von drei Spieltagen lagen die Frankfurter nur mit einen Satz hinter dem Marburger Team. Beide hatten sechs Punkte vor dem zweiten Spieltag.

Bei herrlichem Sonnenschein begrüßte Im Juni 2017 der Vorstandsvorsitzende des SV Blau-Gelb Frankfurt e. V., André von Holtzapfel, die sieben Bundesliga-Teams, das vierköpfige Schiedsrichter-Team und die fleißigen Helfer am Grill.

Triple: Kassel (Bettina) vs. Hamburg (Basili)

Was würde passieren?

Kann Marburg die Tabellenführung verteidigen? Wie schlägt sich der Titelverteidiger und Gastgeber Frankfurt? Können Hamburg und Dortmund die Abstiegszone verlassen? Geht es für Kassel weiter nach vorne? Bleibt Vizemeister Berlin an der Spitzengruppe dran? Dies waren Fragen, die sich vor dem Spieltag stellten. ...Weiterlesen Titelkampf in der 1. Showdown-Bundesliga weiter offen

von Kevin Barth

Am 25. und 26. März 2017 trafen sich die sieben Teams der 1. Showdown-Bundesliga zum ersten Spieltag. Dabei hatte jede Mannschaft zwei Partien zu bestreiten. Gespielt wurde auf zwei tschechischen Platten. Die Tabellenführung liegt nach sieben von 21 Spielen ganz in hessischer Hand.

...Weiterlesen 1. Showdown-Bundesliga: Spannender Spieltag zum Auftakt

Am 11. Februar trafen sich in Nürnberg die Showdown-Teams von der TSG Marburg, des BVSV Nürnberg I und von der BVSV Nürnberg II/SG (SG Nürnberg-Würzburg), um in einem Relegationsturnier den letzten freien Platz für die 1. Showdown-Bundesliga im Jahr 2017 auszuspielen.

Nach der zügigen Kontrolle der Spielmaterialien durch die beiden Schiedsrichter Christian Siegemeyer und Victoria Reul-Kallenberg konnte um 10:10 Uhr mit der ersten Begegnung zwischen der TSG Marburg und dem BVSV Nürnberg II/SG begonnen werden. ...Weiterlesen Showdown-Bundesliga für die Saison 2017 komplett

Am 28. Januar trafen sich in Kassel drei Teams um sich in einem Relegationsturnier für die 1. Showdown-Bundesliga zu qualifizieren. Es traten dabei der Gastgeber aus Kassel (BSG Kassel), die Spielgemeinschaft aus Bremen und Hannover (SG BreHa) sowie die Spielgemeinschaft aus Moers und Paderborn (SG MoPa) an. ...Weiterlesen Kassel in Liga Eins

Finale Damen - Antje vs. Birgit (Foto: R. Tank)

Von Samstag, 07. bis Sonntag, 08.01.17 fanden in der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule Berlin gleich zwei Turniere mit enormem Spielniveau parallel statt. Sowohl bei dem Qualifikationsturnier Ost der Männer mit 10 Spielern als auch beim Qualifikationsturnier der Doppelregion Süd-Ost der Frauen mit 12 Spielerinnen galt es, Plätze zur Deutschen Meisterschaft 2017 zu erspielen.

An drei Showdown-Tischen wurden im Wechsel Männer- und Frauen-Spiele ausgetragen. Dass solch eine Mischung und deren Organisation klappen, hat der Berliner Blinden- und Sehbehinderten-Sportverein von 1928 e. V. (BBSV) und sein Team mit großem Erfolg bewiesen. Auch die Schiedsrichter leiteten mit Ruhe die vielen unterschiedlichen Spiele. Ohne all diese Personen wäre solch ein Turnier nicht möglich. Herzlichen Dank!

Pokale in Form des Berliner Fernsehturms (Foto: R. Tank)

...Weiterlesen Erstmalig – Zwei Showdown-Qualifikationen parallel – Das klappt!

Vom 01. bis 05.06.2016 fand das achte internationale Showdown-Turnier in Mailand statt.

2016 Mailand - Spielort Blick von außen

Deutsche Beteiligung:
Benjamin Neue und Thorsten Wolf reisten als Spieler aus Berlin an. Antonio Michienzi und Bettina Steffan vertraten Marburg, begleitet durch Birgit Vogt. Eli Osewald startete für Frankfurt. Stefan Wimmer, langjähriger Schiedsrichter aus Berlin, führte den Dortmunder Schiedsrichter Julian Rosenthal in die internationale Showdown-Welt ein. Herzlich Willkommen und vielen Dank euch beiden für eure großartige Arbeit! ...Weiterlesen VIII Milano Open 2016 – fünf deutsche Spielerinnen und Spieler nahmen teil –

Drei tolle Showdown-Tage mit 13 Teams aus allen vier deutschen Showdown-Regionen liegen nun hinter uns. Dieser Team-Wettkampf war eine Premiere, und er sollte Gelegenheit bieten zum Kennenlernen neuer Showdowner, zum Fachsimpeln und für den Erfahrungsaustausch. Außerdem wollten wir Spieler zur Teilnahme an einem Turnier ermutigen, die sich als Einzelkämpfer bisher noch nicht für einen Wettkampf gemeldet hatten.

Kassel-Trio Deniz,Birgit,Stefan bei der Siegerehrung

Dabei lief Einiges etwas anders ab, als man es von Regional-, Qualifikations- oder Meisterschaftsturnieren kennt. Auch für einige Schiedsrichter war dieser Wettbewerb eine neue Herausforderung. Doch wurde er ein Riesenerfolg, weil alle Spieler, Schiedsrichter und Helfer mit ganzem Herzen dabei waren. Der Team-Wettkampf im Showdown hat seine eigenen Gesetze und funktioniert nicht ganz so wie die Begegnungen der Spieler, die allein an der Platte stehen.
Hier kämpft, siegt oder verliert man gemeinsam im Team!

Jeder gibt alles: Man jubelt zusammen und ist beim Verlieren nicht allein.

Antje gegen Birgit im großen Finale

Wir hatten für den Spree Team Cup wirklich die besten Bedingungen, und sogar das Berliner Wetter hat mitgespielt, so dass sich alle wohl gefühlt haben und sich gut auf den Wettkampf konzentrieren konnten. In zwei Vierer- und einer Fünfergruppe spielten jeweils alle Teams gegeneinander. Das ergab dann sieben Teams in Pool B und sechs Teams in Pool A; auch hier kämpften sie sich alle noch mal durch, bis es dann eine Rangliste gab. Und mit diesen Platzierungen gingen die Teams am Freitag in einen sonnigen und entspannenden Nachmittag.

Der Samstag war Finaltag und begann morgens mit der Auslosung der Paarungen für die beiden Halbfinalspiele. Von nun an liefen alle vier Finalbegegnungen nacheinander im gleichen Raum und an der gleichen Platte, damit Jeder die Chance hatte, als Zuschauer und Fan bei jedem dieser Entscheidungsspiele dabei zu sein.

DBSV Benni,Antje,Andreas,Sabrina Siegerehrung

Im ersten Halbfinale siegte die Dortmund-Berliner Spiel-Vereinigung (DBSV) gegen die Berliner Weiße mit Schuss (BWS). Das zweite Spiel im Halbfinale gewann das Kassel‑Trio (KT) gegen die Stachelbären (STB). Sieger im kleinen Finale gegen die Stachelbären wurde die Berliner Weiße mit Schuss.

Und der Höhepunkt beim Spree Team Cup war dann das große Finale. DBSV und KT spielten um den Sieg. Dabei konnte sich das Kassel-Trio mit einer beeindruckenden spielerischen Leistung durchsetzen.

Berliner Weiße mit Schuss Thomas,Andrea,Detlef Siegerehrung

Fazit:

Der Spree Team Cup war ein sehr intensiver und interessanter Showdown-Wettbewerb mit vielen Überraschungen allein schon wegen der Team-Zusammenstellungen. Er sollte zeigen, wie viel Potenzial für jeden einzelnen Spieler im Team bei diesem Sport steckt, und er sollte die neuen Spieler begeistern und für weitere Turniere motivieren.

Die durchweg positiven Reaktionen aller Teilnehmer haben uns gezeigt, dass dieses Team-Turnier sehr gut angenommen wurde und motivieren uns selbst, so ein Event wieder einmal zu veranstalten.

Wir treffen die Teams also vielleicht irgendwann mal wieder an der Showdown-Platte?

Andreas gratuliert Deniz nach dem großen Finale

Im Namen des Berliner Blinden- und Sehbehindertensportvereins senden wir viele Grüße in das immer größer werdende Showdown-Land –

Detlef und Andrea

Und hier die Rangliste des Spree Team Cup 2016:

13. FF = Frank und Frei aus Nürnberg
Mandy, Heidi, Horst
12. DBF = Deutsch-Belgische Freundschaft aus Brecht (Belgien) und Mannheim
Nicky, Sarah, Sven
11. HSV = Hamburger Showdown-Virtuosen aus Hamburg
Ivonne, Nils, Philip, Kerim, Basili, Tobias
10. MÖPAS = Moerser Paddelschwinger aus Moers
Brigitte, Eric, Dirk
9. Cottbuser Postkutscher aus Cottbus
Gabi, Reinhard, Dietmar, Helmut
8. JV = Joint Venture aus Mainz und Paderborn
Melanie, Petra, Alfons
7. LL = die Lahn-Löwen aus Marburg
Bettina, Renata, Christoph
6. MM = Marburger Maikäfer aus Marburg
Irene, Andrea, Antonio, Thade
5. VV = Volldampf Voraus aus Nürnberg
Anja, Simon, Matthias
4. STB = Die Stachelbären aus Berlin
Ilona, Thorsten, Eberhard
3. BWS = Berliner Weiße mit Schuss aus Berlin
Andrea, Thomas, Detlef
2. DBSV = Dortmund-Berliner Spiel-Vereinigung aus Dortmund und Berlin
Antje, Sabrina, Benny, Andreas
1. KT = Das Kassel-Trio aus Kassel
Birgit, Deniz, Stefan

Bei der vergangenen Deutschen Meisterschaft im Showdown in der Sportschule Kaiserau in Kamen bei Dortmund standen zwei hessische Spieler im Finale. Fünf der acht Viertelfinalisten kamen aus Marburg, Kassel und Frankfurt. Diese wurden Durch Sabrina Schmitz (Dortmund), Antje Samoray (Berlin) und Mario Rosenbaum (Hamburg) komplettiert.
Deniz Kürtoglu aus Kassel, erfahrener Spieler, holte sich am Ende den Titel gegen den Süddeutschen Meister von 2015 Christian Frenzel aus Marburg.
Kürtoglus Traum ist endlich wahr geworden. Durch diesen Sieg kann er im September an der Europameisterschaft in Italien teilnehmen.
Den 3. Platz belegte Antje Samoray aus Berlin, die wohl erfahrenste Spielerin Deutschlands. Auch sie hat sich die Möglichkeit der EM-Teilnahme damit gesichert.

2016_DM ersten drei

Sportlicher Ablauf und Ergebnisse zusammengestellt von Andreas Schmitz:
Die 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Meisterschaft wurden in 8 Vierergruppen von A-H eingeteilt. Die jeweils ersten drei Spielerinnen bzw. Spieler dieser Gruppen sollten in die nächste Runde gelangen. Eine Überraschung gab es in dieser Runde in Gruppe E: Der letztjährige Deutsche Meister, Benjamin Neue aus Berlin, handelte sich gleich zwei Niederlagen ein, gegen Stefan Collet aus Kassel 3-11, 11-6 und 6-11 und gegen Eliane Exner aus Dortmund 6-11 und 6-12. Durch einem Sieg gelang er auf den Dritten Platz in der Gruppe. Somit erreichte er die nächste Runde. In Gruppe F befanden sich mit Martin Osewald aus Frankfurt und Mario Rosenbaum aus Hamburg gleich zwei Deutsche Spitzenspieler der letzten Jahre. Da beide die Begegnungen gegen die anderen beiden Spieler in der Gruppe für sich entscheiden konnten, war bereits ihre erste Begegnung im Turnier entscheidend für den Gruppensieg. Osewald konnte sich dabei deutlich mit 11-4 und 12-2 durchsetzen. Pünktlich um 19 Uhr konnten die Begegnungen der ersten Runde am Freitagabend beendet werden.
Am Samstagmorgen ging mit Runde zwei weiter. In dieser wurden die jeweils ersten drei Spielerinnen bzw. Spieler zweier Gruppen der vorherigen Runde in eine neue Gruppe mit sechs Sportlerinnen und Sportlern zusammengefasst. Dabei wurden die Ergebnisse der Spiele aus der Runde 1 mitgenommen. In den nun vier Sechsergruppen sollten sich die jeweils vier Erstplatzierten für die nächste Runde Qualifizieren.
In Gruppe J konnte sich Eliane Exner aus Dortmund klar mit 5 Siegen durchsetzen. Dabei musste sie in diesen Begegnungen lediglich zwei Sätze abgeben. Ein harter Kampf entbrannte in dieser Gruppe um die Plätze 2 bis 4. Benjamin Neue, Stefan Collet und Murat Altunok hatten jeweils drei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto. Altunok belegte auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses gegenüber seinen Konkurrenten den Platz vier. Neue konnte sich nur mit einem leicht besseren Punkteverhältnis vor Collet auf den zweiten Platz setzen.
In Gruppe K beherrschte Deniz Kürtoglu aus Kassel das Geschehen. Mit fünf Siegen bei nur einem Satzverlust belegte er Platz 1 in dieser Gruppe. Auf Grund eines besseren Satzverhältnisses gelangte Martin Osewald auf den zweiten Platz vor Mario Rosenbaum aus Hamburg, der wie Osewald drei Siege und zwei Niederlagen zu verzeichnen hatte. Der vierte Platz dieser Gruppe erreichte Cengiz Koparan aus Dortmund. Er und Elvira Osewald aus Frankfurt hatten jeweils zwei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Koparan konnte sich lediglich auf Grund seines besseren Satzverhältnisses auf den vierten Platz schieben.
Sabrina Schmitz aus Dortmund belegte in der Abschlusstabelle der Gruppe L mit fünf Siegen den ersten Platz. Anders als in Gruppe J und K gestaltete sich hier die Situation eindeutig. Nach Schmitz platzierten sich Christian Frenzel aus Marburg mit vier Siegen auf dem zweiten, Robert Glojnaric aus Frankfurt mit drei Siegen auf dem dritten und Carsten Bender aus Dortmund mit zwei Siegen auf dem vierten Rang.
Ähnlich eindeutig gestaltete sich die Abschlusstabelle in der Gruppe M, in der Antje Samoray bei fünf Siegen und keinem Satzverlust unangefochten den ersten Platz belegte. Nach der Berlinerin folgten die beiden Kasseler Horst Griffaton mit vier Siegen und Birgit Riester mit drei Siegen auf den Plätze 2 bzw. 3. Mit zwei Siegen qualifizierte sich Andreas Schmitz aus Dortmund als letzter in dieser Gruppe für die dritte Runde.
Diese wurde mit einiger zeitlicher Verzögerung am Samstagnachmittag ausgespielt.
Die 16 verbliebenen Teilnehmer wurden nun in vier Vierergruppen eingeteilt, wobei in jeder Gruppe ein Erst-, Zweit-, Dritt- und Viertplatzierter der vorherigen Runde spielte. Die jeweils beiden Erstplatzierten dieser vier Gruppen sollten sich für das am Sonntagmorgen stattfindende Viertelfinale qualifizieren.
In der Gruppe O spielten die beiden Frankfurter Martin Osewald und Robert Glojnaric sowie die beiden Dortmunder Eliane Exner und Andreas Schmitz. Dabei konnte Exner die Leistungen aus den vorherigen Runden nicht ganz bestätigen. Zwar gewann sie das vereinsinterne Duell gegen Schmitz klar in zwei Sätzen (11-6 und 13-10), musste sich anschließend jedoch Glojnaric in drei Sätzen (11-7, 9-11 und 4-11) und Osewald in zwei Sätzen (4-11 und 5-11) geschlagen geben. Glojnaric konnte das Match gegen seinen Vereinskameraden Osewald knapp in drei Sätzen mit 12-9, 7-11 und 11-7 für sich entscheiden. Da er jedoch sein abschließendes Spiel gegen Schmitz deutlich mit 7-11 und 0-11 verlor, konnte sich Osewald, der seinerseits Schmitz mit 2-12, 11-7 und 11-5 besiegte, noch auf den ersten Platz der Gruppe vor Glojnaric setzen. Somit waren beide Frankfurter für das Viertelfinale qualifiziert.
In Gruppe P konnte sich Deniz Kürtoglu aus Kassel deutlich mit drei Siegen gegen den Dortmunder Murat Altunok (11-1, 11-9)), gegen seine Vereinskameradin Birgit Riester (11-7, 12-0) und gegen den Marburger Christian Frenzel (12-5, 11-2) durchsetzen. Das entscheidende Spiel um den zweiten Platz in dieser Gruppe entschied Frenzel mit 11-5 und 13-11 gegen Altunok für sich und qualifizierte sich wie Kürtoglu für das Viertelfinale.
Wie in Gruppe P spielten auch in Gruppe Q mit Stefan Collet und Horst Griffaton zwei Spieler aus Kassel. Sie trafen auf die beiden Dortmunder Sabrina Schmitz und Cengiz Koparan. Collet konnte dabei das vereinsinterne Duell gegen Griffaton mit 9-11, 11-3 und 12-2 für sich entscheiden. Nachfolgend besiegte er Schmitz knapp mit 5-11, 11-1 und 15-12 und Koparan klar mit 12-1 und 12-7 und belegte in dieser Gruppe den ersten Platz. Da sowohl Schmitz als auch Griffaton Koparan jeweils in zwei Sätzen besiegen konnten, ging es in der abschließenden Begegnung der beiden gegeneinander um den zweiten Platz in der Gruppe. Denkbar knapp konnte sich Schmitz dabei mit 11-9, 7-11 und 11-9 durchsetzen.
In Gruppe R konnte sich die dreimalige Deutsche Meisterin Antje Samoray aus Berlin klar mit drei Zweisatzsiegen gegen Benjamin Neue aus Berlin (13-11, 11-1), Mario Rosenbaum aus Hamburg (12-7, 12-6) und Carsten Bender aus Dortmund (11-9, 11-2) für das Viertelfinale qualifizieren. Rosenbaum und Neue gewannen jeweils in zwei Sätzen gegen Bender und machten unter sich den zweiten Platz in der Gruppe aus. Dabei setzte sich der Hamburger mit 11-8 und 11-9 in den Sätzen knapp durch.
Die Viertelfinale am Sonntagmorgen boten teilweise spannende und enge Begegnungen. Hier wurde über drei Gewinnsätze gespielt.
Lediglich im Match zwischen Antje Samoray und Sabrina Schmitz gab es mit der Berlinerin eine deutliche Siegerin, die die Begegnung mit 11-2, 11-3 und 12-3 für sich entscheiden konnte.
Schon in der Begegnung zwischen Stefan Collet und Mario Rosenbaum ging es über die volle Distanz von fünf Sätzen. Collet behielt mit 11-7, 6-11, 2-12, 11-3 und 12-8 nach einem 1-2 Satzrückstand dort doch noch die Oberhand.
Noch enger war die Begegnung zwischen Martin Osewald, letztjähriger zweiter der Deutschen Meisterschaft, und Christian Frenzel, amtierender Süddeutscher Showdownmeister. Osewald gewann den ersten Satz knapp mit 11-9 musste den zweiten Satz aber fast ebenso knapp mit 10-13 abgeben. Im dritten Satz konnte der Frankfurter den Spieß wieder umdrehen und gewann diesen wieder knapp mit 12-10. Nachfolgend konnte sich Frenzel jedoch steigern und gewann Satz vier und fünf mit 12-7 bzw. 11-8 und qualifizierte sich somit für das Halbfinale.
Aber es ging noch knapper. Bei der Begegnung zwischen Robert Glojnaric und Deniz Kürtoglu kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Glojnaric entschied den ersten Satz mit 12-10 für sich. Satz zwei holte sich dann Kürtoglu 11-7 ehe Glojnaric den dritten Satz mit 11-5 wieder an sich brachte. Danach hatte der Frankfurter schon im vierten Satz die Chance das Match für sich zu entscheiden, verlor diesen Durchgang jedoch mit 10-12. Und auch im Entscheidungssatz blieb es eng. Nach hartem Kampf holte sich Kürtoglu diesen erneut mit 12-10.
Nach den äußerst spannenden Viertelfinales verliefen die Halbfinales dann eher eindeutig. Christian Frenzel konnte sich in drei Sätzen mit 11-3, 11-9 und 11-5 gegen Stefan Collet durchsetzen.
Im anderen Halbfinale kam es zum vorweggenommenen Endspiel, da weder Deniz Kürtoglu noch Antje Samoray bis zu diesem Zeitpunkt ein Match verloren hatten. Dabei verlief jedoch nur der erste Satz knapp, den Kürtoglu mit 11-9 an sich brachte. Nachdem Samoray den zweiten Satz mit 12-5 gewinnen konnte, holte sich Kürtoglu die Sätze drei und vier mit 11-6 bzw. 11-1 und somit das Match.
Im anschließenden Spiel um Platz drei standen sich Antje Samoray und Stefan Collet gegenüber. Die Berlinerin behielt mit 11-4, 12-5 und 11-0 dabei die Oberhand und holte sich die Bronze-Medaillie.
Da mit Deniz Kürtoglu und Christian Frenzel zwei Neulinge im Finale einer Deutschen Meisterschaft im Showdown standen, war klar, dass es einen neuen Titelträger geben würde. Bereits im Finale der Süddeutschen Meisterschaft standen sich die beiden gegenüber. Dort behielt der Marburger Frenzel die Oberhand. Dagegen konnte sich Kürtoglu in der dritten Runde der aktuellen Deutschen Meisterschaft durchsetzen. Nach einem 2-7 Rückstand im ersten Satz nahm Kürtoglu eine Auszeit. Nachfolgend lief sein Spiel immer besser und er konnte den ersten Satz noch mit 12-8 an sich bringen. Im zweiten Satz blieb es durchgehend eng. Jedoch zeigte Kürtoglu am Ende bessere Nerven und gewann auch Satz zwei mit 11-9. Danach war der Widerstand von Frenzel gebrochen und Kürtoglu gewann Satz drei mit 11-1 und holte sich somit zum ersten Mal den Titel eines Deutschen Meisters im Showdown. Da der Kasseler im gesamten Turnierverlauf kein einziges Spiel verlor und lediglich im Viertelfinale am Rand einer Niederlage Stand, ist wohl kaum zu bestreiten, das er der verdiente Deutsche Meister 2016 ist.

Insgesamt nahmen 32 Spielerinnen und Spieler teil, die aus 12 Standorten kamen. Die Stimmung war prima, der Service und die Unterkunft wurden gut angenommen. Das Team um Andreas Schmitz und Carsten Bender leisteten hervorragende Arbeit, um diese tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen.
Die SchiedsrichterInnen hatten sicher einen anstrengenden Job, die vielen, schnellen, langen und ergebnisknappen Spiele zu leiten, was sie mit Bravour erledigten.
Allen ein herzlichen Dank und herzliche Glückwünsche zum Erfolg.
Nach der DM ist vor der DM, so können wir uns alle nun auf die im nächsten Jahr geschlechtergetrennte DM und ihre Qualifikationsturniere vorbereiten.
Hier noch die Ergebnisliste:
Finale Rangliste Showdown DM 2016
1. Deniz Kürtoglu, Kassel
2. Christian Frenzel, Marburg
3. Antje Samoray, Berlin
4. Stefan Collet, Kassel
5. Martin Osewald, Frankfurt
6. Sabrina Schmitz, Dortmund
7. Mario Rosenbaum, Hamburg
8. Robert Glojnaric, Frankfurt
9. Benjamin Neue, Berlin
10. Horst Griffaton, Kassel
11. Birgit Riester, Kassel
12. Murat Altunok, Dortmund
13. Andreas Schmitz, Dortmund
14. Cengiz Koparan, Dortmund
15. Carsten Bender, Dortmund
16. Eliane Exner, Dortmund
17. Marc Schuster, Marburg
18. Lutz Egeling, Quedlinburg
19. Andrea Vulprecht, Berlin
20. Alfons Vollmer, Paderborn
21. Thomas Giese, Berlin
22. Reinhard Winkelgrund, Cottbus
23. Elvira Osewald, Frankfurt
24. Heiner Schad, Bremen
25. Melanie Kleinhempel, Dortmund
26. Frank Meyer, Hannover
27. Peter Eisenach, Berlin
28. Martina Reicksmann, Bremen
29. Kevin Barth, Dortmund
30. Antonius Reicksmann, Bremen
31. Heiko Kuhlmann, Hannover
32. Stefan Peters, Viersen

unnamed

Die BSG Kassel ist der erste Hessische Mannschaftsmeister im Showdown. Die Mannschaft von Spielführer Deniz Kürtoglu sicherte sich den Titel am Samstagvormittag auf den alten Kegelbahnen des TSV Cappel durch eine Aufholjagd in der Schlussphase des Endspiels. Gegen Blau-Gelb Frankfurt lag die Mannschaft bereits mit drei Treffern zurück, drehte das Spiel jedoch und gewann 31:29.

„Beim Spielstand von 26:29 gegen uns habe ich ehrlich gesagt nicht mehr an den Sieg geglaubt“, sagte Kürtoglu. „Ich denke, wir haben von der Nervosität unserer Gegner profitiert. Wir haben uns sehr über den Sieg gefreut.“

Birgit Riesters starke Nerven sind entscheidend für den Sieg

Kürtoglu, Stefan Collet und Birgit Riester waren mit fünf Siegen in der Vorrunde und einem 31:17 im Halbfinale gegen die Tischball-Sportgruppe Marburg II ins Finale eingezogen. Auch das Endspiel begannen die Nordhessen dominant, schwächelten jedoch nach einer Führung von 25:15. „Wir hätten es fast versaut, aber Birgit hat uns mit ihrer Punkteserie noch einmal gerettet“, so Kürtoglu. ...Weiterlesen BSG Kassel ist erster Hessischer Mannschaftsmeister im Showdown

Bei dem diesjährigen Dutch Open Turnier vom 09. bis 13.12.15 nahmen vier Frauen und 9 Männer mit fünf Begleitpersonen und einer Schiedsrichterin aus Deutschland teil. Die Veranstaltung war extrem groß: 43 Männer und 22 Frauen wurden von 12 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern souverän gepfiffen.
Durch die Vorgabe, die Spielenden entsprechend ihrer Ranking-Punkte in Gruppen zu sortieren, gab es sowohl bei den Männern, wie auch bei den Frauen je eine Gruppe, in der drei Deutsche waren.
Die Männer waren in zehn Vierer- bzw. Fünfer-Gruppen eingeteilt.

Spannende Eindrücke aus Dortmunder Sicht:
Murat Altunok und Andreas Schmitz aus Dortmund spielten in der ersten Runde gemeinsam in einer Gruppe. Da beide gegen den Weltranglistenersten Leander Sachs aus den Niederlanden klar verloren und sowohl gegen Manfred Scharpenberg (Frankfurt) als auch gegen Andrea Bazzanoaus (Italien) gewannen, kam es zwischen den beiden zum entscheidenden Spiel um den zweiten Platz dieser Gruppe, der zum Einzug in die Runde der besten 20 berechtigte. In einem ausgeglichenen Match konnte sich Schmitz im dritten Satz knapp mit 12/10 gegen Altunnok durchsetzen.
In der Platzierungsrunde 21-30 spielte Altunok in einer Fünfer-Gruppe, in der er seine Spiele relativ klar für sich entscheiden konnte. Im Platzierungsspiel um Platz 21 gegen Maurizio Scarso (Italien) verließen Altunok ein wenig die Kräfte und er verlor diese Begegnung mit 0/11 und 9/12 und wurde 22.
Schmitz gelangen in der zweiten Runde sowohl gegen Thomas Giese aus Berlin in drei Sätzen als auch gegen Bertrand Laine (Frankreich) in zwei Sätzen zwei eher überraschende Siege. Im Bereich 13-16 hatte Schmitz wohl sein bestes Match des Turniers: Er besiegte Ondrej Kodet (Tschechien) mit 12/10 und 12/6. Dabei agierte er, in diesem Match durch Benjamin Neue aus Berlin gecoacht, taktisch Klug und variantenreich. Abschließend bot Schmitz gegen Arjann Tool (Niederland) einen Kampf. Nachdem er den ersten Satz deutlich mit 6/12 abgegeben hatte, brachte er den zweiten Satz mit 11/8 an sich. Im entscheidenden dritten Satz lag Schmitz bereits mit 5/9 zurück, ehe er mit drei Treffern und einem Fehler des Niederländers den Satz und damit das Match doch noch an sich bringen konnte. Somit landete Schmitz auf dem 14. Platz. ...Weiterlesen Ronde Venen  Dutch Showdown Open 2015 – 13 Deutsche mischten mit