Hallo SHOWDOWN-Freunde!

Unser kleines internationales Freundschaftsturnier am 31. Juli in der idyllischen Teichlandschaft in Stradow (Spreewald) ist geschafft. Den ganzen Tag Sonnenschein und erholsame Ruhe für alle.

Das große Finale wurde auch dieses Jahr zum Krimi am Karpfenteich, wie Andrea diese Spannung im vergangenem Jahr beschrieben hatte.

Beim diesjährigen Spielmodus, den uns die holländischen Freunde vorbereitet hatten, konnte jeder Spieler in 10 Spielen sein Können beweisen und Spaß am Spiel haben.

In der Vorrunde gab es 4 Gruppen zu je 4 Spielerinnen und Spielern. Die Hauptrunde wurde dann in 2 Gruppen zu je 8 Spielern gespielt und jeder gegen jeden. Für den Pool 1 hatten sich die beiden Erstplatzierten aus den 4 Gruppen der Vorrunde qualifiziert.

Nach echt spannenden Spielen ergaben sich zum Ende die Platzierungen nur daraus, wer die wenigsten Spiele verloren hatte.

Nur mal so als spannendes Beispiel:

Jarda (CZ) gewann gegen mich: Ingrid (NL) besiegte Jarda: ich konnte gegen Ingrid gewinnen: So ging das besonders in der ersten Gruppe hin und her.:.

In der großen Endrunde, Halbfinale und Finale probierten wir dieses Jahr mal einen ungewöhnlichen Modus:

Der Sieger vom Pool 1 gegen den Sieger vom Pool 2, und der 2. vom Pool 1 gegen den 2. vom Pool 2:

Die Gewinner spielten dann den Turniersieger aus. Die Verlierer spielten um Platz 3 und 4:

Der Erstplatzierte, Reinhard,  aus Pool 1 und die Zweitplatzierte, Els Hofmeester,  aus Pool 1, setzten sich im Halbfinale durch:

Und so hieß das Finale: Reinhard (D) gegen  Els (NL):

Nach meinen knapp gewonnenen Spielen gegen Els in der Vorrunde und der Hauptrunde, hätte eigentlich der Vorteil zum Sieg bei mir liegen können..

Aber: ich schwächelte in Satz 2 und 3 und verlor das Spiel!

Der Pokal für den Turniergewinner ging auch dieses Jahr nach Holland!

Herzlichen Glückwunsch an Els Hofmeester!!

Glückwunsch an Peter Eisenach aus Berlin für den dritten Platz!

Ein spannender Turnierabschluß wurde dieses Jahr der Drei-Länder-Team-Wettbewerb.

Holland siegte mit Els und Ingrid:

Platz 2 errang Deutschland mit Reinhard und Antje

Platz 3 ging an die Tschechische Republik mit Jarda und Petr

Im Teamkampf hatte ich mir Antje ausgewählt, weil wir ihre starke Verteidigung besonders gegen Jarda dringend brauchten.

Antje hatte dann auch ein starkes Spiel gezeigt, und den Erfolg hatten wir uns gemeinsam erarbeitet.

Traditionell erhielten alle Teilnehmer  eine Erinnerungsurkunde mit ihren erreichten Platzierungen und einem kleinem Geschenk.

Ein besonderer Dank wurde auch den Kampfrichtern und allen fleißigen Helfern ausgesprochen.

Als Veranstalter des Turniers möchten Gerlind und Reinhard nochmals den Kampfrichtern:  Peter de Cock (NL), Peter Haazer (NL), Peter van der Linde (NL) (Wettkampfleitung),  Benjamin Neue (Berlin), Frank Larsen (Berlin),

für ihre Mühe Danke sagen!

Dieses schöne Turniererlebnis klang dann noch aus, mit einem gemütlichen

Abendessen im Freien. Und wie versprochen, mit frischem geräucherten Fisch.

Die tschechischen SHOWDOWN-Freunde reisten am Sonntag heim.

Für die  13 Holländer war für den Sonntag noch ein erlebnisreicher Tag im Spreewald organisiert.

Ein Kahn und 5 Paddelboote waren gemietet, herrliches Sommerwetter war bestellt und auch vorhanden..

Zu jedem Paddelboot fand sich eine Person mit ausreichendem Sehvermögen, aber auch hier die meisten ungeübt im Paddeln.

Für viele Stunden paddelte dann eine recht ungeordnete und lautstarke Gruppe durch die Spreewälder Fließe.

Mit einer Mittagspause eingeschlossen, landeten auch alle Paddler, sehr erschöpft und total glücklich, nach etwa 7 Stunden, wieder am Ausgangspunkt.

Ein Grillabend bei Winkelgrunds, organisiert von den Holländern, beschloss das erlebnisreiche Wochenende.

Montag Früh, die Holländer reisen ab, sie nehmen die Sonne mit: es regnet und regnet..

Ich brauche hier abschließend nicht zu betonen, dass es ein gelungenes Wochenende war,

In den letzten Tagen erhielt ich einige E-Mails dazu:

Peter van der Linde: Groetjes Peter

P.S. nogmaals bedankt voor het grandioze weekend.

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Hallo, freunde. Ir, aus tschechische republik, schowdown klub tj zora prag, mëchten vielmal danke sagen, vür dem super turnier im stradow, bei cottbus.

Perfekt organisiert, mit guten essen, zum beispiel der fis, der wahr super. Vür uns sint auch die neue contakte wichtik. Also, herzliche danke gerlinde

und reinhard und allem. Sonia, jarda und Petr aus tschechien.

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Lieber Reinhard, liebe Gerlind,

Auch von mir an dieser Stelle ein großes Dankeschön für das rundum

gelungene, gut organisierte Turnier am vergangenen Samstag. Die

Atmosphäre war großartig!

Liebe Grüße,

Antje

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Hallo Reinhard,

vielen Dank nochmal für das tolle Turnier und die gute Organisation und  das gute Essen -

Bis bald

Frank

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Reinhard aus Cottbus, am 8. August 2010

Unser Sohn bringt Gerlind und mich mit dem Auto nach Prag. Eigentlich kennt er den Weg zur Charles Universität mit der Fakultät Physical Education and Sports vom vorigen Jahr. Aber er möchte ein neues Navigationsgerät ausprobieren.

Es spricht tschechisch und führt uns manchmal über unbekannte Wege, aber letztlich in 4 Stunden genau zum Ziel.

Ein bisschen Erwartungsspannung ist bei mir schon... Meine dritte Teilnahme bei SHOW – PRAGUE.  Kurz vor der    SHOWDOWN-Europameisterschaft wird Prag sicher als Leistungstest genutzt.  Gemeldet haben die Länder Holland, Schweden, Estland, Tschechische Republik,  Slovakei, Italien, Slovenien und  Deutschland.

Zu dem Turnier hatte sich auch eine deutsche Spielerin Magdalena Wimmer gemeldet. Sie ist uns bisher unbekannt. Stefan Wimmer kannte sie auch nicht, der Name sei aber in Bayern häufig. Wir sind gespannt. Etwa ein neues Talent für die deutschen Frauen?.

Denn wer wagt sich außer Andrea zum Turnier nach Prag.

Die räumlichen Bedingungen sind dieses Mal ideal. So haben wir die Hoffnung, die heißen Sommertage, mit weit über 30 Grad ertragen zu können.

Bis auf die Mensa sind alle Räume für das Turnier in einem Gebäude in ruhiger und auch sonnengeschützter Lage. Die großen Schlafräume der Uni sind zu Spielräumen und auch zu Aufenthaltsräumen umgestaltet, in denen jeweils 2 Länder untergebracht sind. In den Aufenthaltsräumen  ein großer Tisch mit Stühlen. Bequeme Sessel und 4 Matratzen laden zur Erholung ein.

Also, was will ich mehr!

Bei einer entspannten und geräuscharmen Turnier Atmosphäre ergaben sich wieder viele Kontaktmöglichkeiten.

Die deutschen Teilnehmer waren dem Raum für Schweden zugeteilt.

Hier begegneten wir, erst etwas still, bald aber aufgeweckt, Magdalena Wimmer.. Leider kein heimliches Talent für Deutschland. Sie spricht ganz viel schwedisch und ist die Tochter von Krister Olenmo, natürlich ist die namentliche Veränderung mit Wissen des Veranstalters erfolgt. Was zum Gaudi mancher Spieler und Kampfrichter im Laufe des Turniers beiträgt.

Der Kampf um Siege und Punkte begann Freitag um 8.30 Uhr. Bis etwa 20.00 Uhr standen mir 7 Spiele mit 2 Gewinnsätzen bevor.

Für mich begann endlich einmal mein erstes Spiel mit einem Sieg gegen einen Italiener.

Ich kam relativ gut in meine Spiele, konnte im Laufe des Tages  auch einige starke Sätze hinlegen.. Glück und Pech hielten sich so die Waage.

Über die Spiele zeigte es sich wieder einmal: das Training zu Hause und harte Turnierspiele sind zwei Welten.

Recht machtlos kam ich mir beim Spiel gegen das junge holländische Talent, Leander Sachs vor. Schnell und unheimlich schlagstark wurde er dann nur im Turnierfinale von Peter Zidar aus Slovenien bezwungen, gegen den ich in meiner Vorrundengruppe auch klar verloren hatte.   .

Am Abend des ersten Spieltages konnte ich also zusammenrechnen; von 7 Spielen drei gewonnen und einen zusätzlichen Satz. 11 hart erarbeitete Punkte.

Am Sonnabend standen für mich noch 4 Spiele um die Platzierung an. Es wurden schöne, starke Spiele.

Zwei Spiele gewonnen, zwei verloren. Ein drittes Spiel im dritten Satz ganz knapp,nur wegen meiner Schusslichkeit, verloren. Weitere 8 Punkte erarbeitet.

Damit ist meine Turnier Abschluß Bilanz: 19 Punkte und  Platz 20 von 29  teilnehmern.

Mein bestes Ergebnis in Prag. Sicher nicht weltbewegend, besser bin ich nun einmal nicht. Ich bin trotzdem zufrieden.

Aus den feierlich gestalteten und sehr spannenden Finalspielen am Sonntag gab es folgende Platzierungen:

Männer:

Platz 1  Peter Zidar Slovenien

Platz 2  Leander Sachs  Niederlande

Platz 3. Sven van der Wege  Niederlande

Frauen.

Platz 1 Fürher Jana  Slovenien

Platz 2 Kos Sonja      Slovenien

Platz 3 Marcato Michaela Italien

Der absolute Turniersieger wurde dieses Jahr Peter Zidar aus Slovenien.

Für mich kann ich abschließend sagen: es war ein schönes Turnier in freundschaftlicher Atmosphäre. Die gelungene Raumaufteilung taten dem Turnierablauf gut.  Mit dem Ausspielen der Einzelplatzierungen fand ich das Turnier als gut gelungen.

Nächstes Jahr werde ich sicher wieder nach Prag fahren.

Die Rückfahrt am Sonntag in den überhitzten Zügen war dann aber nicht gerade angenehm.

Inzwischen ist diese Strapaze schon wieder vergessen.

Wer unbedingt die Ergebnisse aller Turnierspiele wissen will, kann sich bei mir melden, oder schaut ins Internet.

http://www.sport-nevidomych.cz/index.php?page=international_events.

Im August geht es  wieder auf zu einem neuen SHOWDOWN-Abenteuer nach Handen  in Schweden.

Reinhard, aus Cottbus, im Juli 2010

Mit etwas Verspätung hier die wichtigsten Ergebnisse der Haninge Open, die vom 13. - 16.05. in Stockholm statt fanden. Der Wettbewerb stand wieder einmal ganz im Zeichen der holländischen Spieler, die sowohl bei den Damen als auch bei den Herren  den ersten Platz belegten.

Das Feld war mit insgesamt 49 Teilnehmern und fast allen Top-SpielerInnen sehr stark besetzt - nur die Slovenen, die ja in Italien beide Wettbewerbe für sich entscheiden konnten, fehlten. Aus Deutschland waren leider keine Spieler dabei.

Top-3 Damen:

  1. Danique van der Kaaij, Netherlands
  2. Hanna Vilmi, Finland
  3. Elvira Sjöblom, Sweden

Top-3 Herren

  1. Sven van de Wege, Netherlands
  2. Zebastian Modin, Sweden
  3. Juha Oikarainen, Finland

Zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März veranstaltete der Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein seine allererste Vereinsmeisterschaft im Showdown.
Veranstalter, Helfer und alle 14 Turnierteilnehmer waren mit Begeisterung bei der Sache, und das trug wesentlich zu der fröhlichen Stimmung und geselligen Atmosphäre bei.
Wir bedanken uns beim ABSV, in dessen Seminarräumen wir die zwei Platten aufstellen durften. Dadurch waren es ideale Turnierbedingungen. ...Weiterlesen Berliner Premiere

Der Showdown-Krimi in Strado am Karpfenteich ist bei allen Beteiligten so gut angekommen, dass unsere tschechischen Sportfreunde dort ganz spontan zu ihrem alljährlichen Prager Weihnachtsturnier eingeladen haben.

Und so machten sich die drei Showdownenthusiasten Reinhard Winkelgrund sowie Andrea und Detlef Vulprecht am 11. Dezember auf den Weg nach Prag, um ein neues Showdown-Abenteuer zu erleben. ...Weiterlesen Veselé Vánoce Praho! = Fröhliche Weihnachten Prag!

Durch unsere Teilnahme an mehreren Showdown-Turnieren in diesem Jahr sind wir deutschen Showdown-Spieler jetzt auch international bekannt und wurden zu den Paragames nach Breda in den Niederlanden eingeladen.

Im Rahmen dieser großen Veranstaltung wurden insgesamt 23 Behindertensportarten an 14 verschiedenen Veranstaltungsorten vorgestellt und Wettkämpfe durchgeführt. Und Showdown war eine davon. ...Weiterlesen Paragames Breda 2009

... das klingt wie der Titel eines spannenden Krimis. Und spannend wie ein Krimi war das 3. Internationale Showdown-Turnier in der Lausitz tatsächlich bis zum großen Finale.
16 Teilnehmer aus Holland, der Tschechischen Republik und Deutschland trafen sich am 26. September 2009 in Stradow bei Cottbus, wo Reinhard Winkelgrund und seine Frau Gerlind auf dem Gelände einer privaten Fischzuchtanlage ein Mehrzweckgebäude mit geeigneten Räumen für dieses Turnier nutzen konnten. ...Weiterlesen Showdown am Karpfenteich

Vom 14. - 18.08. fanden in Haninge, Schweden, die 2. Weltmeisterschaften im Showdown statt. Ca. 60 Spieler aus 15 Ländern traten im Einzel- und Mannschaftswettbewerb gegeneinander an.

Die deutsche Delegation trat mit drei Spielern an und schlug sich in Anbetracht der geringen Spielerfahrung beachtlich. Reinhard Winkelgrund aus Cottbus belegte als bester Deutscher den 24. Platz, Thorsten Wolf und Jürgen Beer, beide aus Berlin, die Ränge 30 und 31.

Gespielt wurde zunächst in einem Gruppenmodus mit jeweils gesetzten Spielern in jeder der sechs Gruppen. Am zweiten Wettkampftag spielten die ersten 18 männlichen und die ersten 8 weiblichen Spieler weiter um den Einzug in die Finals. Am Ende standen die vier besten Spieler dieser Saison im Halbfinale: Aleksander Sabo, Slovenien, Zebastian Modin, Schweden, Teemu Ruohonen, Finnland und Sven van de Wege, Niederlande. Sven hatte im Finale am Samstagabend die besseren Nerven und konnte Teemu in 3:1 Sätzen bezwingen. Zebastian wurde dritter, hat aber mit seinen 15 Jahren noch grosse Chancen einen Weltmeistertitel zu erringen.

Bei den Damen siegte Jana Führer, Slovenien, in einem langen Finale knapp mit 3:2 gegen Hanna Vilmi, Finnland. Die Leistungsdichte bei den Damen ist ebenso stark wie bei den Männern und es gab viele spannende Spiele zu sehen.

Jede Platzierung wurde ausgespielt, so dass jeder Spieler mindestens zwei Tage spielen konnte. Ein sehr fairer Spielmodus, den wir uns bei allen Turnieren wünschen würden.

Das Turnier wurde von Krister Olemno und seinem Team durchweg hervorragend organisiert. Die Spiele fanden direkt im Hotel statt, so dass die Wege kurz waren, die aktuellen Spielergebnisse konnten ständig auf einem Monitor eingesehen werden, die Verpflegung war gut, das Frühstück sogar ausgezeichnet.

Die Atmosphäre war entspannt und viele Freundschaften wurden geknüpft. Dieser letzte Aspekt ist wohl auch der wichtigste von allen und zeigt, wie Showdown die Menschen verbindet.

Weitere Informationen über die WM 2009 und Showdown in Schweden findet ihr unter www.showdownsweden.se

Wir hatten überhaupt keine Vorstellung davon, wie unsere Präsentation von Tischball bzw. Showdown, wie dieser Sport international genannt wird, von den Teilnehmern des Louis-Braille-Festivals angenommen wird. Um so mehr freuen wir uns über den Riesenerfolg und die große Resonanz, die wir erzielt haben. ...Weiterlesen Blind Date in Hannover

Leichtsinn, Ehrgeiz, Neugier oder Wagemut, was hat uns veranlasst, zu diesem internationalen Turnier der besten Showdownspieler Europas zu fahren? Wahrscheinlich war es von allem etwas, vermischt mit der Euphorie der Berliner Tischballtage im letzten Mai, die der BBSV ausgerichtet hatte. Auf jeden Fall wollten wir miterleben, wie andere europäische Nationen den Sport Showdown - bzw. zu deutsch Tischball oder Tischtennis für Blinde – erfolgreich betreiben und natürlich von ihnen lernen. Wir, das sind Reinhard Winkelgrund in Begleitung seiner Frau Gerlind, Andrea und Detlef Vulprecht als Mitglieder des BBSV sowie Jürgen Beer, der erst bei unserem Workshop im Mai Bekanntschaft mit diesem Sport gemacht hat und seinen Freund Stefan Wimmer als Schiedsrichter für das deutsche Team gewinnen konnte.

Die Vernunft sagte uns, dass wir mit den Großen des Showdown-Sports noch nicht konkurrieren können, aber wir wollten wissen, wie weit wir schon fortgeschritten sind und woran wir noch besonders arbeiten müssen. Dann sind da noch viele andere Fragen gewesen: Wie ist dieser Sport woanders organisiert? Wo bekommen die Teams ihre Showdown-Platten her? Was verwenden die anderen Spieler für Schläger? Wie verhält es sich inzwischen mit den neuen Regeln, die erst seit dem 01.05.2009 gelten? Und noch viele Fragen mehr.

Teilgenommen haben an diesem großen Showdown-Turnier 15 Frauen und 40 Männer aus acht Nationen: Holland, Schweden, Finnland, Tschechische Republik, Slowakei, Italien, Dänemark und Deutschland.
Die ganze Veranstaltung fand in der Sportfakultät der Prager Karlsuniversität statt, wo wir auch untergebracht waren. Viele der Teilnehmer kannten sich schon von früheren Turnieren und freuten sich über das Wiedersehen in Prag. Auch wir haben einige Bekannte aus Holland und Tschechien getroffen, die uns schon als ihre Sportfreunde begrüßten. Wir konnten uns mit einem lustigen Mix aus Deutsch und Englisch gut verständigen.
Für uns waren die Spielergebnisse zwar nicht völlig unwichtig, doch noch viel interessanter war wohl das ganze Umfeld und die Atmosphäre während dieser Tage; liebenswerte Eigenheiten. Dort, wo sich die italienische Mannschaft aufhielt, war „Little Italy“, und die Slowaken haben bis in die Frühe um 3.00 Uhr begeistert ihr Volksliedergut mit einer Inbrunst durch das ganze Haus geschmettert, dass man ihnen einfach nicht böse sein konnte. Die Finnen waren ganz verrückt nach dem tschechischen Bier, und die schwedische Mannscaft trat bei den Spielen ihrer Kollegen immer in Gruppen auf, um sie mit Beifall zu bestärken.

Wir haben uns intensiv die tschechischen Platten angesehen und natürlich auch ziemlich strapaziert. Nach den neuen Regeln dürfen die Schläger insgesamt nur noch 34 cm lang sein. Für alle Fälle gab es auch neue Schläger vor Ort zu kaufen.
Unsere Mutprobe haben wir insofern bestanden, dass wir jeder ein Spiel gegen die routinierten Showdowner gewinnen konnten und sogar noch einige Einzelsätze, für die es jeweils einen Punkt gab.
Leider wurde ein anderes System gespielt, als wir es in Holland kennen gelernt hatten, so dass nicht alle Plätze ausgespielt wurden.

Und dann gab es am letzten Tag großes Finale mit allem, was dazugehört. Es ging los mit dem Frauenfinale (Holland, Finnland), dann zum Männerfinale (Schweden, Tschechische Republik) und steigerte sich zum Höhepunkt: Die Erste der Frauen trat gegen den Ersten der Männer an. Da lag Hochspannung in der Luft. Am Ende siegte die holländische Frauenpower über die vielversprechende schwedische Jugend. Und wie es sich gehört, gab es eine Siegerehrung mit Pokalverleihung und Abspielen der Nationalhymnen. Es war also ein gelungener Abschluss des Turniers, bei dem nicht alles so ablief, wie es eigentlich geplant war.

Als Resultat für die deutschen Turnierteilnehmer kann festgestellt werden, dass wir sehr viel Neues erfahren haben und das Gelernte unbedingt für unser eigenes Training übernehmen wollen. Auch diesmal sprang der Funke der Begeisterung über, so dass Thorsten, Jürgen und Reinhard spontan beschlossen haben, zur Weltmeisterschaft im August nach Schweden zu fahren.
Wünschen wir Ihnen dafür viel Erfolg, interessante Eindrücke und Begegnungen sowie eine ruhige und feste Schlaghand.