Die achte Deutsche Meisterschaft im Showdown hatte es in sich!
- Viele spannende Spiele mit engen Ergebnissen -

Vom 06.04. bis zum 08.04.2018 trafen sich im Hotel "Stadt Baunatal“.:
- 24 Männer aus 12 Standorten
- 12 Frauen aus 7 Standorten
- 9 SchiedsrichterInnen
- 2 Turnierleitende
- 2 EDV-Beauftragte
- Coaches und Gäste

Es war die zweite Deutsche Meisterschaft, bei der parallel je ein Titel der Frauen und der Männer ausgespielt wurde. Der ausrichtende Standort, Die BSG Kassel, hatte ein sehr gut funktionierendes Turnier vorbereitet. Dies wurde durch eine hervorragende Hotelauswahl mit sehr freundlichem und engagiertem Team ergänzt, so dass ein Turnier der Spitzenklasse erlebt werden konnte.
Der Bürgermeister der Stadt Baunatal Manfred Schaub, sportpolitischer Sprecher seiner Partei und selbst Fußballtrainer mit A-Lizenz, zeigte großes Interesse an der ihm vorher unbekannten Sportart und begrüßte die DM-teilnehmenden herzlich. Helmut Ernst, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins, wünschte faire und unfallfreie Spiele. ...Weiterlesen Eine spannende Sache: Deutsche Meisterschaften 2018 in Baunatal

von Benjamin Neue

Spielstätte Laurentiusheim
Spielstätte Laurentiusheim
Logo 1. Showdown-Bundesliga
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Am Wochenende 24./25.03.2018 trafen sich die Teams der 1. Showdown­-Bundesliga zum Auftakt der Saison 2018 in Paderborn. Der 1. Spieltag, zwei Wochen vor der DM, sollte erste Tendenzen für die diesjährige Spielzeit und die nationalen Meisterschaften geben. 28 Spielerinnen und Spieler traten zu den Einzelspielen am Wochenende an die Platte. 18 von Ihnen werden auch bei der DM aufschlagen.

Die DM-Finalisten 2017 Rosenfeldt und Neue sowie Viertelfinalist Scharpenberg konnten alle ihre Bundesliga-Partien gewinnen. Außerdem kam es gleich zweimal zur Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales Schmitz vs. Kürtoglu. Beide konnten je eines der beiden Dreisatzspiele für ihr Team entscheiden.

...Weiterlesen Die Bundesliga-Saison 2018 hat begonnen…

Logo 1. Showdown-Bundesliga

Der Auftakt der 1. Showdown-Bundesliga 2018 findet am 24./25.03.2018 statt.
Der Aufsteiger Paderborn aus der Spielgemeinschaft Moers-Paderborn (SG MoPa) richtet den 1. Spieltag der Liga 2018 aus. Vielen Dank dafür!

Eine spannende Saison liegt vor uns. Und viele Fragen sind zu klären:

  • Wer holt sich dieses Jahr den Titel?
  • Wird es ein Mehrkampf oder gibt es ein Überflieger-Team?
  • Wie schlagen sich die Aufsteiger?
  • Können die Berliner den Titel verteidigen oder die Frankfurter den Titel zurückholen?
  • Oder gibt es einen neuen Titelträger?
  • Wer kann die Liga halten und wie knapp wird es im Abstiegskampf?

Der 1. Spieltag wird diese Fragen nicht beantworten können. Aber er wird erste Hinweise liefern!

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg.

Zuschauer sind herzlich willkommen!

Spielort:
Laurentiusheim,
Schulstr. 3,
33102 Paderborn

Zeit:
Sa. 24.03.2018
11:20 Begrüßung, Schlägerkontrolle
12:00 – 16:30 Spiele Session 1
17:00 – 19:45 Spiele Session 2

So. 25.03.2018
09:00 – 11:45 Spiele Session 3
12:00 Schlusswort

 

Von Birgit Riester

Zum zweiten Mal lud der BSC Prag zum internationalen Turnier ein. 32 Männer und 18 Frauen aus 12 Nationen nahmen teil. Sowohl das Turnier der Männer mit 15 Spielern aus den ersten 20 der Weltrangliste als auch das der Frauen mit 10 Spielerinnen aus den Top 20 waren in die höchste Turnierkategorie einsortiert.
Aus Deutschland reisten Robert Glojnaric aus Frankfurt, Antonio Michienzi aus Marburg und Bettina Steffan, Deniz Kürtoglu und Birgit Riester aus Kassel an. Begleitet wurden sie von der Trainerin Birgit Vogt und Roberts Eltern. ...Weiterlesen 2. BSC Prague Showdown Cup 2018 vom 07.-11.03.2018

von Christian Siegemeyer

Am 17. und 18. Februar 2018 fanden sich die 15 hessische Showdown-Spieler , die sich für die diesjährigen Deutschen Meisterschaften qualifiziert haben, in Kassel zu einem DM-Vorbereitungslehrgang ein.
Ziel ist es, dass die Region Süd ihren Erfolg vom Vorjahr zu wiederholen, wo man sowohl die Deutsche Meisterin als auch den Deutschen Meister stellte, und auch die stärkste Showdown-Region war.
Wie die Kaderlehrgänge im vergangenen Sommer wurde auch dieser Lehrgang von den sehr erfahrenen Trainern Birgit Vogt (Landestrainerin für Showdown) und Hermann Schladt (Fachwart für Showdown beim HBRS) geleitet. Nach der Begrüßung durch die beiden Trainer wurden die Spieler in drei Gruppen eingeteilt. Birgit und Hermann haben jeweils mit einer Gruppe in einem der drei Spielräume Übungseinheiten durchgeführt. Die dritte Gruppe ging zum freien Spiel in den dritten Spielraum. Dort fungierte Jonas Riester als Schiedsrichter, der damit und auch dank seiner Erfahrung den Lehrgang enorm bereichert hat. In ca. 30- bis 45-Minuten-Takten wurden die Spieler in neue Gruppen eingeteilt. Auf diese Weise war jeder Spieler bei beiden Trainern, die jedem einzelnen individuelle Rückmeldung und Übungen zur technischen und taktischen Verbesserung des eigenen Spiels gegeben haben. In den freien Spielen konnten die Spieler das, was sie für ihr Spiel umsetzen sollten, intensiv einüben, wobei alle von dem regen Austausch zwischen den Teilnehmern profitiert haben. Der organisatorische Ablauf des Lehrgangs war am Sonntag ähnlich wie am Samstag, allerdings wurde in allen Trainingsräumen freies Spiel durchgeführt, damit jeder Teilnehmer seine individuellen Trainingsaufgaben weiter einüben und festigen konnte.
Im Rahmen der individuellen Übungen wurde, wie bereits in den Kaderlehrgängen, unter anderem sehr viel Wert auf die Verbesserung der Körperhaltung und der Beinarbeit gelegt. Hierbei hat sich gezeigt, dass die Kaderlehrgänge bereits einen sehr guten Grundstein für die sportliche Entwicklung der Teilnehmer gelegt haben und der DM-Lehrgang dies effektiv fortgeführt hat. Dies beweist einmal mehr die Nachhaltigkeit solcher Lehrgänge.
Unser aller besonderer Dank gilt dem Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (HBRS), der diese Veranstaltung getragen hat. Ohne die Unterstützung des HBRS wären solche Lehrgänge nicht möglich. Des Weiteren gebührt unser Dank den beiden Trainern Birgit Vogt und Hermann Schladt, Jonas Riester für seine Unterstützung als Schiedsrichter sowie dem Standort Kassel und Familie Riester, die sich tagsüber um die Verpflegung und die Organisation gekümmert haben. Alle Teilnehmer haben sehr viel aus dem Lehrgang mitgenommen, was sie im Training an den eigenen Standorten nun weiter verfestigen werden. Somit war der DM-Lehrgang ein voller Erfolg!

von Thade Rosenfeldt

Wer regelmäßig zum Training geht, verbringt eine Menge Zeit mit dem Showdown-Ball. Tatsächlich widmen wir selbst nur wenigen Lebewesen so viel ungeteilte Aufmerksamkeit. Es gibt da etwa Partner, Haustiere, Kinder, sehr gute Freunde... Wie selbstverständlich bemühen wir uns um diese Beziehungen. Schließlich fühlen wir uns wohl in deren Gegenwart und so kriegen wir auch immer etwas aus unserer investierten Zeit zurück.
Doch was ist nun mit diesen runden, rasselnden Plastikkollegen? Wie oft sehe ich, dass er völlig unverdient schlecht behandelt wird. Er wird verscheucht, weggestoßen, missverstanden oder unnötig hart geschlagen. Manchmal hat man gar das Gefühl, er werde eher gefürchtet als geliebt. Hat er das verdient?
Der Ball ist der wichtigste Teil im Spiel. Eine gute Beziehung zu ihm ist also Grundvoraussetzung. Das klingt jetzt vielleicht albern und ich verliere gerade meine letzte Glaubwürdigkeit als vernunftsbegabter Mensch. Aber ich will hier auf etwas ganz Bestimmtes raus.
Die richtige Einstellung zum Ball kann Dir nämlich wirklich helfen! Im Turnier ist nichts schädlicher als die Angst vor dem Ball. "Bloß weg damit!" macht jedes Spiel kaputt. Es macht Dich nervös und verhindert ein kontrolliertes Handeln. Heiße ihn herzlich willkommen und nimm Dir die Zeit für ihn, die er braucht. Dann wird aus der unwägbaren Bedrohung plötzlich ein Verbündeter.
Aber auch im Training ist Achtsamkeit dem Ball gegenüber Trumpf. Hier haben wir die Zeit, ein Gefühl für den Ball zu entwickeln. Wie verhält er sich wo und wann? Was kann ich tun, damit er das tut, was ich will?
Die Kontrolle über den Ball ist mindestens so wichtig wie die über den eigenen Körper. Diese Ballbeherrschung kommt aber nur als Gegenleistung für gemeinsam verbrachte Zeit, man kann sie nicht erzwingen. Man muss den Ball fühlen lernen. Daher mein Apell: trainiert euer Ballgefühl. Auch aus dieser gemeinsam verbrachten Zeit bekommt ihr etwas wertvolles zurück. Wer den Ball kontrolliert, kontrolliert nämlich das Spiel.
Ich könnte dieses esoterische Gerede stattdessen versuchen, mit sportwissenschaftlichen Ideen wie Muskelgedächtnis, feinmotorischen Bewegungsprogrammen, sensorischen Reiz-Funktionsschleifen etc. zu erklären. Ich habe mich aber bewusst dagegen entschieden. Erstens bin ich kein Sportpsychologe und zweitens hätte ich dann auf diese so schön kitschige Analogie vom Ball als Freund verzichten müssen.

Bericht von Kevin Barth

Sechs Damen und zehn Herren aus Deutschland reisten am 18. Januar zu den achten Pajulahti Games nach Finnland. Die letzten erreichten erst nach Mitternacht das Quartier und manch einer musste noch um die Ankunft seines Gepäcks samt Spielmaterialien bangen. Am Ende ging aber alles gut, so dass am 19. Januar um 09:00 Uhr Ortszeit die Spiele starten konnten.

Bei den Damen wurden die 16 Spielerinnen zunächst in zwei Gruppen zu je acht Spielerinnen aufgeteilt. Die ersten vier jeder Gruppe erreichten das Viertelfinale. Sabrina Schmitz erreichte in der Gesamtwehrtung letztendlich einen sehr guten sechsten Platz. In ihrem ersten Gruppenspiel siegte die Dortmunderin klar gegen ihre Landsfrau Petra Welsing (11:2, 11:0). Anschließend folgte eine Niederlage gegen Heidi Torn aus Finnland (8:12, 9:11). Dieses Match hätte durchaus einen dritten Satz verdient gehabt. Weiter ging es für Schmitz mit einem 2:1 Erfolg gegen Renata Kohn aus Marburg (11:2, 5:11, 11:3). Im zweiten Durchgang überzeugte Kohn mit einer guten Trefferquote und schaffte den verdienten Ausgleich. Im finalen dritten Satz war Schmitz wieder deutlich präsenter und gewann diesen doch noch souverän. Zum Abschluss ihres ersten Tages musste sich die deutsche Vizemeisterin Elzbieta Mielczarek deutlich in zwei Sätzen beugen (2:12, 5:12).

Der Samstag begann für Schmitz mit einer weiteren Niederlage gegen Jaana Pesari (3:12, 5:11). Anschließend wendete sich das Blatt und es gelang ein wichtiger Erfolg im Duell mit Irina Lavrova. Den ersten Durchgang verlor Schmitz knapp mit 9:11, brachte aber den zweiten nach Rückstand mit 12:10 an sich. Im dritten Satz spielte die Dortmunderin ihre klasse aus und machte den Matchgewinn durch ein 12:7 perfekt. Den Einzug unter die letzten acht machte sie mit einem ungefährdeten Sieg über Jessica Parodi aus Italien perfekt (11:8, 12:1). Im Viertelfinale traf Schmitz am späten Nachmittag auf Hanna Vilmi, die Nummer Eins der Welt aus Finnland. Letztendlich kassierte die deutsche Vorzeigespielerin zwar eine 0:3 Niederlage, konnte aber in allen drei Sätzen beim 6:12, 7:12 und 6:11 gut mithalten.

In der Platzierungsrunde um die Plätze Fünf bis Acht kam es am Abend zur Begegnung mit der Niederländerin Nicky Corstanje. Einen engen ersten Satz sicherte sich Schmitz mit 12:9. Anschließend versuchte Corstanje es noch einmal mit dem Mute der Verzweiflung, aber Schmitz verteidigte gut und konnte ihrerseits immer wieder Treffer setzen. So gewann sie auch diesen Durchgang mit 11:7 und hatte damit mindestens Rang Sechs erreicht. Am Sonntagmorgen ging es im Spiel um Platz Fünf zum zweiten Mal gegen Heidi Torn. Satz Eins gewann Schmitz nach einem 0:4 Rückstand überzeugend mit 11:6. Im zweiten Durchgang ging es hin und her, beide Spielerinnen führten alleine in diesem Durchgang jeweils über 100 Schläge aus. Schmitz lag zwischenzeitlich 9:8 vorne, hatte dann aber ein wenig mit sich selbst zu kämpfen und stellte sich den Ball bei einem Angriffsversuch in den Kreis. Es folgte noch ein Fehlerpunkt auf beiden Seiten, so dass es 10:10 stand. Im nächsten Ballwechsel schlug Torn zu und erzwang mit 12:10 einen Entscheidungssatz. Dort hatte Schmitz zwischenzeitlich eine 5:4 Führung inne, musste das Feld dann aber doch ihrer Gegnerin überlassen. Torn siegte hier mit 11:8. „Ich ärgere mich ein Bisschen, weil ich es nicht geschafft habe, am Ende taktisch noch einmal zu reagieren“, so Schmitz im Nachhinein. „Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis aber zufrieden. Platz Sechs, das ist ein Rang besser als im letzten Jahr.“

Bettina Steffan hat nach dem Titelgewinn bei der südostdeutschen Meisterschaft ihren Erfolgslauf weiter fortgesetzt. Die Kasselerin landete auf dem neunten Platz und ist damit zweitbeste deutsche. Zum Auftakt unterlag sie der späteren Halbfinalistin Elvina Vidot (5:11, 8:12), konnte der französin aber vor allem im zweiten Satz ein gutes Spiel liefern. Im vereinsinternen Duell mit Birgit Riester zog Steffan ebenfalls in zwei Sätzen den kürzeren (8:11, 7:12). Gegen Bianka Naser folgte dann aber der erste Sieg (12:8, 12:7). Im Duell mit Piera Folino lag gleich der nächste Erfolg in der Luft. Nachdem Steffan den ersten Satz mit 6:12 abgeben musste, kämpfte sie sich zurück und konnte den zweiten knapp mit 14:11 an sich bringen. Den Entscheidungssatz verlor sie allerdings mit 10:12.

Der zweite Tag begann mit einem weiteren und dieses Mal deutlich verlorenen Match gegen Nikcky Corstanje (2:11, 3:11). Wenig später gab die Nordhessin beim Sieg gegen Tatyana Kovtunenko die passende Antwort (12:10, 14:12). Nachfolgend musste sie sich zwar Hanna Vilmi geschlagen geben, verkaufte sich beim 6:11 und 7:11 aber gut. Als sechste ihrer Gruppe standen für Steffan nun noch die Spiele um die Plätze Neun bis Zwölf an. In ihrer ersten Partie konnte sie Irina Lavrova in zwei Sätzen und auf beeindruckende Art und Weise hinter sich lassen (12:5, 11:7). So kam es am Sonntag im Spiel um Platz Neun noch einmal zum Aufeinandertreffen mit Birgit Riester. Steffan gab hier den ersten Satz mit 5:12 ab, drehte anschließend aber die Partie. Die nächsten beiden Durchgänge gingen mit 12:6 und 11:4 an Steffan. „Bei diesen Spielen mit Birgit geht es immer hin und her. Erst hat sie gewonnen, jetzt ich, da wechseln wir uns immer wieder ab“, meinte sie schmunzelnd am Ende des Turniers.

Die eben bereits genannte Birgit Riester kam also hinter Steffan als zehnte ins Ziel. Sie legte einen überzeugenden Start in den Wettbewerb hin und bezwang Tatyana Kovtunenko (11:2, 11:5). Nach dem Erfolg gegen ihre Vereinskameradin Steffan, musste die amtierende deutsche Meisterin ihre erste Niederlage gegen Elvina Vidot hinnehmen (4:11, 7:12). Auch gegen Hanna Vilmi unterlag Riester (8:11, 4:11), konnte aber im ersten Satz die Partie relativ ausgeglichen gestalten. Im Duell mit Bianka Naser wurde die Kasselerin ihrer Favoritenrolle gerecht, auch wenn sie den ersten Durchgang abgeben musste (10:12, 11:6, 12:2). Für den Einzug ins Viertelfinale hatte sie zu diesem Zeitpunkt noch alles selbst in der Hand. Eine knappe Niederlage gegen Piera Folino ließ diese Chancen allerdings schrumpfen (10:13, 11:3, 9:12). Zum Abschluss der Gruppenphase musste sich Riester auch Nicky Corstanje in drei Sätzen geschlagen geben (11:8, 3:12, 1:11). Im ersten Satz konnte sie dem Spiel noch ihren Stempel aufdrücken, danach drehte Corstanje jedoch auf.

In der Platzierungsrunde landete die zweite deutsche top ten-Spielerin einen klaren Sieg gegen Renata Kohn (12:2, 12:2). Im Match gegen Bettina Steffan reichte es dieses Mal nicht ganz, Riester zeigte sich dennoch nicht enttäuscht. „Bei diesen internationalen Turnieren liegt mein Potential momentan zwischen den Plätzen Sieben und Elf, also geht das Ergebnis in Ordnung. Ich war im letzten Jahr hier nicht dabei, also bekomme ich sowieso einige Punkte für die Weltrangliste dazu.“

Renata Kohn aus Marburg reite sich auf Platz Zwölf ein. Ihre ersten beiden Spiele verlor sie deutlich gegen Heidi Torn (4:11, 3:12) und Elzbieta Mielczarek (2:11, 2:12). In der Begegnung mit Sabrina Schmitz holte Kohn ihren ersten Satz, musste sich aber der Erfahrung von Schmitz beugen. „Ich habe nach dem Gewinn des zweiten Satzes zu lange darüber nachgedacht, warum ich den gewonnen habe und was bei Sabrina schief gelaufen sein könnte“, räumte die Marburgerin später ein. Auch im vierten Anlauf bekam sie es mit einer internationalen Spitzenspielerin zu tun. Jaana Pesari setzte sich mit 12:1 und 11:2 durch.

Der Samstag begann mit einem weiteren verlorenen Spiel gegen Irina Lavrova (4:11, 6:12). Im Anschluss schaffte Kohn ihren ersten Sieg des Turniers und ließ Jessica Parodi 11:7 und 11:2 hinter sich. Ebenfalls klar behauptete sie sich gegen Petra Welsing (11:5, 12:4). In der Platzierungsrunde zeigte ihr Birgit Riester klar die Grenzen auf. Im Spiel um Platz Elf stand Kohn am dritten Turniertag Irina Lavrova gegenüber. Mit jeweils 6:11 musste sie beide Sätze abgeben. „Ich konnte sie gut beschäftigen, aber es hat leider nicht ganz gereicht“, analysierte Kohn.

Bianka Naser hat Rang 15 erreicht. In der Vorrunde blieb die vierte der südostdeutschen Meisterschaft leider ohne gewonnenes Spiel. Zunächst unterlag sie Nicky Corstanje (6:11, 3:11), als nächstes Irina Lavrova noch einmal etwas deutlicher (4:11, 2:11). Im Spiel gegen Bettina Steffan hielt Naser gut dagegen, aber für einen Satzgewinn reichte es noch nicht. Auch Elvina Vidot musste im ersten Satz hart arbeiten, um sich durchzusetzen (8:11, 2:11). Zum Start des Samstages bereitete die Spielerin aus Frankfurt Birgit Riester Kopfzerbrechen, konnte die 1:0 Satzführung jedoch nicht ins Ziel bringen. Gegen Hanna Vilmi (3:11, 2:11) sowie Piera Folino (4:11, 6:12) unterlag Naser wieder in zwei Sätzen. So ging es für sie in der zweiten Runde des Turniers um die Plätze 13 bis 16. Im ersten Spiel gegen Jessica Parodi gewann sie den ersten Durchgang mit 11:9, konnte aber in den folgenden beiden Sätzen nicht mehr daran anknüpfen und verlor diese 6:11 und 4:11. Im Spiel um Platz 15 behielt Naser dann aber in zwei Sätzen gegen Petra Welsing die Oberhand (11:2, 11:9(.

Petra Welsing bleibt in diesem Jahr der 16. Platz. Sabrina Schmitz hatte sie in der Vergangenheit immer wieder vor Probleme gestellt, das gelang dieses Mal bei der Niederlage zum Auftakt aber nicht. Auch gegen Jaana Pesari (2:12, 0:12) und Irina Lavrova (2:12, 2:12) konnte die Paderbornerin nicht viel ausrichten. Dafür triumphierte sie gegen Jessica Parodi, wobei vor allem der erste Durchgang hart umkämpft war (12:10, 11:5). Gegen Elzbieta Mielczarek gab es dann zwar wieder eine Niederlage, doch gerade im zweiten Satz stemmte sich Welsing gut dagegen (0:12, 12:6). Abgeschlossen wurde die Vorrunde mit zwei weiteren verlorenen Spielen gegen Heidi Torn (0:11, 3:11) und Renata Kohn (11:5, 12:4). In der Platzierungsrunde traf Welsing zunächst auf Tatyana Kovtunenko und verlor den ersten Satz hauchdünn mit 9:11. Im zweiten Durchgang enteilte dann die Kontrahentin und behielt hier mit 11:4 die Nase vorne. Im Spiel um Platz 15 gegen Bianka Naser gab die amtierende DM-Teilnehmerin nach einer klaren Niederlage im ersten Satz noch einmal alles, es reichte jedoch nicht ganz für die Wende.

Bei den Männern waren die 29 Spieler in vier Gruppen aufgeteilt. Die besten zwei jeder Gruppe zogen ins Viertelfinale ein. Deniz Kürtoglu konnte aus deutscher Sicht mit Platz 15 das beste Resultat erringen. Der Turnierstart war für den deutschen Meister von 2016 durchaus unsanft gegen den finnischen Weltklassespieler Ari Lahtinen (2:11, 0:11). Im Duell mit Stefan Heuker aus den Niederlanden sicherte sich Kürtoglu Satz Eins 12:10, musste den zweiten Durchgang aber in der Verlängerung mit 11:14 abgeben. Zu einem weiteren Satzgewinn reichte es nicht mehr ganz, so dass Heuker den Entscheidungssatz mit 11:7 gewann. Den wichtigen ersten Sieg landete der Kasseler gegen Andrea Pazzano (11:0, 12:3). Eine enge Kiste war das Aufeinandertreffen mit Alisher Hozanijazov, das Kürtoglu nach Führung noch verlor (12:10, 2:11, 8:12). Den zweiten Tag eröffnete er mit einem verdienten Erfolg gegen Landsmann Jannatzek (11:6, 12:2) und fügte gleich noch einen weiteren gegen Andreas Schmitz hinzu (11:1, 12:6). Das reichte für Position Vier in seiner Gruppe, so dass für ihn später die Spiele um die Plätze 13 bis 16 anstanden. Im zweiten Match gegen einen Finnen folgte zunächst die zweite empfindliche Niederlage, Juha Oikarainen siegte 11:1 und 12:4. Das Spiel um Platz 15 gewann Kürtoglu klar gegen Jeremy Travert (11:7, 11:6).

Zwei Plätze hinter ihm, also als 17., reit sich Robert Glojnaric ein. Er war zum Auftakt gegen Emiliano Garay durchaus in Reichweite, musste sich aber trotzdem geschlagen geben (8:11, 7:12). Dasselbe galt für sein Match mit Juha Oikarainen (5:11, 8:11). Deutlich besser lief es im deutschen Duell, das der Frankfurter gegen Alfons Vollmer für sich entschied (11:1, 11:6). Auch Antonio Michienzi besiegte er, hatte allerdings nach eigener Aussage im zweiten Durchgang große Probleme mit der Akustik auf seiner Plattenseite (11:6, 0:12, 12:4). Nicht ganz so gut lief es bei der Niederlage gegen Jouni Viitamäki (2:11, 7:12). Ordentlich unterwegs war Glojnaric gegen Vladimir Poliakov, es reichte aber nicht ganz zum dritten Sieg des Tages (3:11, 12:10, 7:11). In der Platzierungsrunde räumte er wenig später Andreas Schmitz deutlich aus dem Weg (11:3, 12:3). Auch im Spiel um Platz 17 war Glojnaric erfolgreich, wobei er sich nicht von einem knapp verlorenen zweiten Durchgang aus der Ruhe bringen ließ (11:3, 11:13, 12:10).

Mit Manfred Scharpenberg auf Rang 19 befindet sich ein dritter Hesse unter den besten 20. Er startete seine Mission erfolgreich gegen den Finnen Tatu Lattu (12:3, 11:8). Auch gegen den Spitzenspieler Matthieu Juglar konnte er einen Satz für sich verbuchen (9:11, 11:6, 6:11). Im Duell mit Olli Kytöviita hätte es auch in die Richtung des Frankfurters gehen können, der Satz Eins in der Verlängerung abgeben musste (11:13, 5:11). Gegen Kevin Barth siegte Scharpenberg souverän (11:4, 12:2) und hatte damit eine ausgeglichene Bilanz. Nichts zu holen gab es gegen Pierre Bertrand, wobei der erste Satz wieder hauchdünn verloren ging (12:10, 11:1). Zum Abschluss der Vorrunde musste sich der Hesse auch noch Marco Carrai beugen (4:11, 8:11). In der zweiten Runde gewann Scharpenberg Satz Eins klar gegen Igor Balitskii, doch der Kontrahent konnte im Anschluss noch einmal zulegen und ebenso klar zurückschlagen (11:3, 4:11, 4:12). Einen versöhnlichen Abschluss erreichte er im Spiel um Platz 19, als er einen 0:1 Rückstand gegen Andreas Schmitz noch umbiegen konnte (10:13, 14:11, 12:1).

Ein wenig besser platziert als im Vorjahr ist Andreas Schmitz als 20. der Rangliste. Einen unangenehmen Auftakt erlebte er beim 0:11 und 3:11 gegen Alisher Hozanijazov. Das konnte er im nächsten Spiel mit einem Erfolg gegen Simon Jannatzek korrigieren, verspielte aber im zweiten Satz einen 8:2 Vorsprung (11:3, 8:11, 12:6). Am Nachmittag folgte eine erwartete Niederlage gegen Ari Lahtinen (4:12, 5:11) und noch einmal deutlicher musste sich der Dortmunder Stefan Heuker geschlagen geben (0:12, 2:12). Noch einmal Aufwind bekam Schmitz mit dem in dieser Höhe verdienten Erfolg über Andrea Pazzano (11:2, 11:2). Wenig ausrichten konnte er im Duell mit Deniz Kürtoglu. Als fünfter seiner Gruppe ging es nun um die Plätze 17 bis 20. Dort gab es zunächst Saures von Robert Glojnaric, bevor gegen Manfred Scharpenberg im Spiel um Platz 20 durchaus mehr möglich gewesen wäre. Nachdem der zweite Satz aber in der Verlängerung verloren ging, schwanden bei Schmitz allmählich die Kräfte und der Gegner wusste das für sich zu nutzen.

Als 21. konnte sich Murat Altunog platzieren. Gleich zu Beginn lieferte sich der amtierende NRW-Meister einen spannenden Fight mit Igor Balitskii. Das Spiel ging durchaus unglücklich verloren, als in der entscheidenden Phase ein Ball abflog (11:7, 8:11, 9:11). Gegen Philipp Naraschkewitz holte Altunok den erwarteten ersten Sieg (12:7, 12:2), bevor ihm Robert Lätt seine zweite Niederlage zufügte (1:12, 7:11). Gut mitspielen konnte der Mörser gegen Lukasz Byczkowski, musste den Gegner aber jeweils doch ziehen lassen (7:11, 9:12). Eine Reaktion zeigte Altunog beim klaren Triumph über Thomas Häni (11:5, 11:0). Dem Turnierfavoriten Luca Liberali war er unterlegen und war damit mit zwei Siegen sechster seiner Gruppe (1:11, 5:11). Moral bewies er in der Platzierungsrunde, als er einen Rückstand gegen Tatu Lattu aufholte (10:12, 11:8, 11:8). Zu guter letzt verließ er auch im vereinsinternen Duell mit Simon Jannatzek als Sieger die Platte (12:4, 12:8). „Ich bin mit meinen Ergebnissen insgesamt zufrieden, aber nicht unbedingt mit meiner Platzierung am Ende“, zog Altunok hinterher Bilanz.

Bei seinem ersten internationalen Turnier erzielte Simon Jannatzek einen beachtlichen 22. Platz und ließ dabei immerhin sieben Konkurrenten hinter sich. Bei der Auftaktniederlage gegen Andreas Schmitz bewies er im zweiten Satz Moral, konnte den deutlich erfahreneren Gegner aber im entscheidenden Durchgang nicht aufhalten. In den nächsten zwei Spielen blieb der Newcomer aus Moers ohne eigenen Satzgewinn. Zunächst unterlag er Ari Lahtinen (4:11, 3:11), danach Stefan Heuker (6:11, 5:11). In die Erfolgsspur fand Jannatzek gegen Andrea Pazzano (11:7, 11:5). Gegen Deniz Kürtoglu konnte er im ersten Satz noch relativ gut mithalten, das änderte sich im zweiten Durchgang. Nicht viel zu lachen gab es auch gegen Alisher Hozanijazov (11:3, 12:2). In der Platzierungsrunde konnte Jannatzek dann wieder positive Schlagzeilen schreiben und Alfons Vollmer nach Rückstand in die Knie zwingen (7:11, 12:3, 11:7). So kam es zum Duell mit Vereinskollege Murat Altunok, was sich Jannatzek vor der Platzierungsrunde auch gewünscht hatte. Hier musste er sich zwar geschlagen geben, konnte aber vor allem im zweiten Satz einige Gegenwehr zeigen.

Alfons Vollmer erklimmt Rang 24, wäre jedoch gerne etwas weiter vorne gelandet. Zu Beginn war der Paderborner voll im Soll und wies Antonio Michienzi klar in die Schranken (12:2, 12:1). Als nächstes war Jouni Viitamäki eine Nummer zu groß (0:11, 5:11). Gegen Robert Glojnaric fand Vollmer im zweiten Satz besser zu seinem Spiel, konnte die Wende aber nicht mehr herbeiführen. Eine Lehrstunde gab es von Vladimir Poliakov (2:12, 0:11), bevor auch gegen Emiliano Garay nicht viel zu holen war (3:11, 6:11). „Da haben mir mal so einige gezeigt, wie man richtig Showdown spielt“, erkannte Vollmer an. Das galt auch für die Niederlage gegen Juha Oikarainen an Tag Zwei (11:1, 12:4). Im Platzierungsspiel gegen Simon Jannatzek verlor der finalist der letzten NRW-Meisterschaft nach einem guten ersten Satz den Faden und blieb auch hier ohne Sieg. „Die Umstellung auf deutsche Spieler ist mir generell an diesem Wochenende schwer gefallen“, gab Vollmer zu. Im Spiel um Platz 23 wäre ein dritter Satz verdient gewesen, doch der Finne war in der Verlängerung des zweiten Durchgangs zur Stelle (6:11, 10:13).

Auch Kevin Barth gab sein internationales Debüt und landete auf Platz 25. Zu Beginn verkaufte er sich gegen Olli Kytöviita gut, wurde aber insgesamt zu spät wach (6:12, 6:11). Auch gegen Pierre Bertrand (4:11, 6:11) und Marco Carrai (7:11, 4:11) musste sich der Dortmunder der internationalen Klasse seiner Gegner beugen. Bei der klaren Niederlage gegen Manfred Scharpenberg kam Barth schnell von seiner Linie ab und machte zu viele Fehler. Dem ersten Sieg ganz nah war er beim Aufeinandertreffen mit Tatu Lattu, am Ende entschieden hier Kleinigkeiten (6:11, 11:8, 10:12). Deutlich die Grenzen aufgezeigt bekam er dann wieder von Matthieu Juglar (3:12, 1:11). Durch zwei Siege ohne Satzverlust gegen Thomas Häni (12:8, 12:6) und Antonio Michienzi (12:5, 11:0) holte er in der Platzierungsrunde noch das Maximum heraus.

Direkt dahinter auf Platz 26 schloss Antonio Michienzi das Wochenende ab. Klar geschlagen wurde er von Alfons Vollmer und auch gegen Jouni Viitamäki war kein Kraut gewachsen (3:12, 1:12). Robert Glojnaric konnte Michienzi einen Satz zu null abnehmen, wurde dann im Entscheidungssatz aber wieder eingefangen. Ordentlich mithalten konnte er gegen Vladimir Poliakov (7:12, 5:11) und auch gegen Emiliano Garay war der zweite Satz relativ eng (3:11, 7:11). Eine deutliche, aber auch in dieser Höhe erwartbare Niederlage gab es von Juha Oikarainen (0:11, 4:12). Seinen ersten Sieg holte Michienzi in den Platzierungsspielen, Andrea Pazzano konnte er hinter sich lassen (11:8, 11:7(. Im Spiel gegen Kevin Barth hatte er das Problem, viele Bälle erst sehr spät zu hören und unterlag am Ende deutlich.

Immerhin auf Platz 28 ging es für Philipp Naraschkewitz. Direkt zum Auftakt gegen Thomas Häni gewann der Hamburger seinen ersten Satz, konnte diese Führung aber nicht ganz ins Ziel bringen (13:10, 4:12, 6:12). Auch von Murat Altunok musste er sich bezwingen lassen, war aber vor allem im ersten Satz durchaus gut unterwegs. Auch Jeremy Travert konnte er im zweiten Satz das ein oder andere Problem bereiten (2:12, 7:11) und gegen Igor Balitskii war Naraschkewitz kurz vor seinem zweiten Satzgewinn (9:11, 2:11). Auch Turniersieger Luca Liberali musste gegen den engagierten Norddeutschen ein paar Punkte zulassen (12:4, 11:5), während Robert Lätt zumindest im ersten Satz ein wenig ins Grübeln gekommen sein dürfte (6:11, 2:11). Nicht viel zu holen gab es im Match mit Lukasz Byczkowski (2:11, 1:12). In der Platzierungsrunde standen für Naraschkewitz dann noch zwei Partien auf dem Programm. Er musste zwar gegen Thomas Häni eine weitere Niederlage hinnehmen, setzte sich aber zum Schluss noch in drei Sätzen gegen Andrea Pazzano durch.

Noch während die Damen ihr Finale spielten, trat die deutsche Delegation am Sonntagmittag die Heimreise mit einer 90-minütigen Fahrt zum Flughafen Helsinki an. An dieser Stelle ist noch den Organisatoren vor Ort für ein tolles Turnier mit reibungsloser Durchführung der Spiele zu danken.

Anfang 2017 wurde Thade Rosenfeldt Hessischer Einzelmeister im Showdown. Im April 2017 gewann er die Deutsche Meisterschaft. Jetzt, in Erlensee, nimmt er dem Süddeutschen Meister Deniz Kürtoglu aus Kassel auch diesen Titel ab, denn Deniz hatte diesen Titel vor Thade für sich errungen.
20 Spieler kämpften mit Ehrgeiz und Fairness unter sehr hohem Niveau um ihre Plätze.
Sehr erfreulich war für den Frankfurter Christian Siegemeyer, dass er durch seinen Sieg gegen Marc Schuster aus Marburg in der Gruppenphase zweiter seiner Gruppe wurde und somit zum ersten Mal in seiner Showdown-Laufbahn in einem Viertelfinale stand. Auch Patrick Walterscheid aus Erlensee überraschte, er nahm den Frankfurter Spielern Manfred Scharpenberg und Robert Glojnaric je einen Satz in der Gruppenphase ab. Walterscheid holte sich am Ende einen starken neunten Platz. Thomas Horn aus Marburg holte sich einen Satz im Spiel gegen Deniz Kürtoglu aus Kassel. Horn landete als Gruppenzweiter ebenfalls im Viertelfinale. Für ihn reichte es zu Platz 8. Er kann sich damit im Februar gegen Horst Griffaton aus Kassel noch ein DM-Ticket erspielen. ...Weiterlesen Titelserie für Thade Rosenfeldt aus Marburg! – Süddeutsche Meisterschaft in Erlensee