Die vergangenen Wochen waren für den Showdown-Sport besonders erfreulich!

Dank des Einsatzes von Sabine L. und Torsten Resa fanden in Frankfurt und Würzburg Probetraings bzw. Workshops statt. Bei reger Beteiligung konnten wieder viele Sportler für Showdown begeistert werden.

Aufgrund der tollen Pressearbeit wurden auch längere Artikel zu Showdown veröffentlicht, die für eine nochmals größere Aufmerksamkeit sorgen.

Bericht in der Frankfurter Neuen Presse
Bericht in der Mainpost

...Weiterlesen Showdown in Frankfurt und Würzburg – und Mailand

Zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März veranstaltete der Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein seine allererste Vereinsmeisterschaft im Showdown.
Veranstalter, Helfer und alle 14 Turnierteilnehmer waren mit Begeisterung bei der Sache, und das trug wesentlich zu der fröhlichen Stimmung und geselligen Atmosphäre bei.
Wir bedanken uns beim ABSV, in dessen Seminarräumen wir die zwei Platten aufstellen durften. Dadurch waren es ideale Turnierbedingungen. ...Weiterlesen Berliner Premiere

Letzten Sonntag verstarb Otto Jansen im Alter von nur 58 Jahren. Der Holländer engagierte sich seit vielen Jahren für Showdown in seiner Heimat, aber auch international. Er war auf unzähligen Turnieren als Schiedsrichter und Betreuer dabei - immer hilfsbereit und zuvorkommend. Ich selbst lernte Otto im vergangenen Jahr in Prag kennen, wo er mich als Schiedsrichter-Neuling unter seine Fittiche nahm. Dabei sah er über meine Fehler hinweg und motivierte mich dazu, mich auch künftig mehr für Showdown in Deutschland einzusetzen.

Otto, wir werden Dich vermissen.

Dies ist eine wirklich großartige Nachricht: Endlich erhält Showdown auch in Deutschland die Aufmerksamkeit und Unterstützung, die diese Sportart verdient. In einem Rundschreiben teilt der DBSV mit, dass bundesweit die Anschaffung von 20 Platten gefördert wird. Anträge können gestellt werden von Blinden- und Sehbehindertenvereinen, Sportgruppen oder -vereinen von blinden- und sehbehinderten Menschen und Einrichtungen für Menschen mit Seheinschränkung.

Der Showdown-Krimi in Strado am Karpfenteich ist bei allen Beteiligten so gut angekommen, dass unsere tschechischen Sportfreunde dort ganz spontan zu ihrem alljährlichen Prager Weihnachtsturnier eingeladen haben.

Und so machten sich die drei Showdownenthusiasten Reinhard Winkelgrund sowie Andrea und Detlef Vulprecht am 11. Dezember auf den Weg nach Prag, um ein neues Showdown-Abenteuer zu erleben. ...Weiterlesen Veselé Vánoce Praho! = Fröhliche Weihnachten Prag!

Durch unsere Teilnahme an mehreren Showdown-Turnieren in diesem Jahr sind wir deutschen Showdown-Spieler jetzt auch international bekannt und wurden zu den Paragames nach Breda in den Niederlanden eingeladen.

Im Rahmen dieser großen Veranstaltung wurden insgesamt 23 Behindertensportarten an 14 verschiedenen Veranstaltungsorten vorgestellt und Wettkämpfe durchgeführt. Und Showdown war eine davon. ...Weiterlesen Paragames Breda 2009

... das klingt wie der Titel eines spannenden Krimis. Und spannend wie ein Krimi war das 3. Internationale Showdown-Turnier in der Lausitz tatsächlich bis zum großen Finale.
16 Teilnehmer aus Holland, der Tschechischen Republik und Deutschland trafen sich am 26. September 2009 in Stradow bei Cottbus, wo Reinhard Winkelgrund und seine Frau Gerlind auf dem Gelände einer privaten Fischzuchtanlage ein Mehrzweckgebäude mit geeigneten Räumen für dieses Turnier nutzen konnten. ...Weiterlesen Showdown am Karpfenteich

Vom 14. - 18.08. fanden in Haninge, Schweden, die 2. Weltmeisterschaften im Showdown statt. Ca. 60 Spieler aus 15 Ländern traten im Einzel- und Mannschaftswettbewerb gegeneinander an.

Die deutsche Delegation trat mit drei Spielern an und schlug sich in Anbetracht der geringen Spielerfahrung beachtlich. Reinhard Winkelgrund aus Cottbus belegte als bester Deutscher den 24. Platz, Thorsten Wolf und Jürgen Beer, beide aus Berlin, die Ränge 30 und 31.

Gespielt wurde zunächst in einem Gruppenmodus mit jeweils gesetzten Spielern in jeder der sechs Gruppen. Am zweiten Wettkampftag spielten die ersten 18 männlichen und die ersten 8 weiblichen Spieler weiter um den Einzug in die Finals. Am Ende standen die vier besten Spieler dieser Saison im Halbfinale: Aleksander Sabo, Slovenien, Zebastian Modin, Schweden, Teemu Ruohonen, Finnland und Sven van de Wege, Niederlande. Sven hatte im Finale am Samstagabend die besseren Nerven und konnte Teemu in 3:1 Sätzen bezwingen. Zebastian wurde dritter, hat aber mit seinen 15 Jahren noch grosse Chancen einen Weltmeistertitel zu erringen.

Bei den Damen siegte Jana Führer, Slovenien, in einem langen Finale knapp mit 3:2 gegen Hanna Vilmi, Finnland. Die Leistungsdichte bei den Damen ist ebenso stark wie bei den Männern und es gab viele spannende Spiele zu sehen.

Jede Platzierung wurde ausgespielt, so dass jeder Spieler mindestens zwei Tage spielen konnte. Ein sehr fairer Spielmodus, den wir uns bei allen Turnieren wünschen würden.

Das Turnier wurde von Krister Olemno und seinem Team durchweg hervorragend organisiert. Die Spiele fanden direkt im Hotel statt, so dass die Wege kurz waren, die aktuellen Spielergebnisse konnten ständig auf einem Monitor eingesehen werden, die Verpflegung war gut, das Frühstück sogar ausgezeichnet.

Die Atmosphäre war entspannt und viele Freundschaften wurden geknüpft. Dieser letzte Aspekt ist wohl auch der wichtigste von allen und zeigt, wie Showdown die Menschen verbindet.

Weitere Informationen über die WM 2009 und Showdown in Schweden findet ihr unter www.showdownsweden.se

Im Zuge Weltmeisterschaften in Schweden wurde eine neue Interpretation der Regel 4.7 "Punkt bekommt ein Spieler, wenn sein Gegner den Ball stoppt, das Spiel aber nicht
innerhalb von 2 Sekunden weiterführt." eingeführt, die sehr differenziert angenommen wurde.

Nach der neuen Auslegung darf ein Spieler den Ball stoppen und anschliessend bis zu 5 mal sich selbst vorlegen bevor er zum Abschluss kommt. Das bedeutet, dass sich die 2 Sekunden einzig auf den Zeitraum des Stoppens beziehen und nicht auf die Vorbereitung des Angriffs. Natürlich ist dies keine Freikarte, um Spielverzögerungen zu erzeugen - ein solcher Versuch wird sofort bestraft.

Ich bin der Meinung, dass diese Interpretation eine Verbesserung der bisherigen Auslegung ist. Es werden dem technisch versierten Spieler damit völlig neue Möglichkeiten gegeben seinen Angriff zu planen und durchzuführen. Dem taktischen Element des Spiels kommt eine wesentlich gößere Bedeutung zu.

Die schwedischen Organisatoren haben dazu aufgefordert, diese neue Interpretation in alle Teilnehmerländer zu tragen und dort zu praktizieren.

Wir hatten überhaupt keine Vorstellung davon, wie unsere Präsentation von Tischball bzw. Showdown, wie dieser Sport international genannt wird, von den Teilnehmern des Louis-Braille-Festivals angenommen wird. Um so mehr freuen wir uns über den Riesenerfolg und die große Resonanz, die wir erzielt haben. ...Weiterlesen Blind Date in Hannover