Mit meinem Bericht vom Weihnachtsturnier am 8. Dezember 2012 in Prag, geht das Showdownjahr 2012 für mich zu ende. Zum Jubiläum, dem 20. Weihnachtsturnier des Vereins „TJ Zora Praha“, war die Spieleranzahl auf 25 Teilnehmer erhöht worden, und es wurde auch zum ersten mal an 2 Tischen gespielt.Für die deutschen Teilnehmer, Andrea und Detlef Vulprecht, Thomas Giese und Gabriele Boster und Gerlind mit Reinhard Winkelgrund, ist dieses Turnier nun schon Tradition.

Da wir am Freitag in den Nachmittagsstunden im Hotel waren, konnte, wer Lust dazu hatte, noch in aller Ruhe den Weihnachtsmarkt im Zentrum von Prag besuchen. Für das vollendete Bild auf dem Weihnachtsmarkt fehlte zwar noch der Schnee, aber frostig-kalt war es schon. ...Weiterlesen Weihnachtsturnier 2012 in Prag

Hallo Showdownfreunde aus Deutschland! Im Nachbarland Polen tut sich so Einiges im Showdown.

Die Eingeweihten haben sicher mitbekommen, dass bei den Frauen eine polnische Spielerin das top-zwölf-Turnier 2012 gewonnen hatte. Ich war vom polnischen Trainer Lubek Prask zum internationalen Turnier vom 30. November bis 2. Dezember 2012 nach Oborniki Śląskie in der Nähe von Wrocław, in Polen, eingeladen.

Obwohl dieser Termin für meine Frau und mich noch in das einzige freie Wochenende in den letzten 5 Wochen vor Weihnachten fiel, fuhren wir doch noch nach Wroclaw. Jetzt, in den ruhigen Tagen zum Jahresende hin, komme ich dazu, meinen Bericht zu schreiben, und ich kann einige Wochen nach dem Turnier sagen, es war gut, dass wir dorthin gefahren waren.  ...Weiterlesen 1. Internationales Showdownturnier in Polen

European top 12 2012

Am vergangenen Wochenende (25.-28.2012) wurde das 4. European top 12 Turnier in Schweden ausgetragen. Zu diesem Wettkampf werden die zehn ersten Männer und Frauen der IBSA-Ranking-List sowie jeweils zwei Spieler/-Innen, die sich im Showdown-Jahr besonders hervorgetan haben, eingeladen.

Aus meiner Sicht ist es, sowohl für die Spieler als auch für die Schiedsrichter, das wohl anstrengenste Showdown-Turnier eines Jahres. Gespielt wird an sechs Tischen, jeder gegen jeden, mit drei Gewinnsätzen und ohne Zeitbegrenzung. Da kann ein Spiel gut und gerne mal 60 Minuten oder mehr dauern.

Durch meine Teilnahme an den European top 12 2011 waren mir der Ablauf und das Anforderungsniveau bereits bekannt und ich konnte mich ganz anders vorbereiten und ins Turnier starten.
Der erste Wettkampftag sah mit sieben Spielen pro Spieler einen straffen Zeitplan vor. Ich hatte einige sehr spannende Matches, die über fünf Sätze gingen. Mein persönlicher Höhepunkt war das Spiel gegen die polnische Newcomerin, Ela, der ich im fünften Satz unterlag. Die restlichen zehn Spiele habe ich gewonnen. Auch Ela gewann zehn Matches und durch den direkten Vergleich zwischen uns war sie die Gesamtsiegerin des Turniers.

Nach dem offiziellen Turnier wurden wir in acht Dreier-Gruppen aufgeteilt, um einen kleinen Teamwettkampf zu spielen. In meiner Mannschaft waren Juha Oikarainen aus Finnland sowie Jaromír Vospel aus Tschechien. Das Ziel war es, auszuprobieren, wie sich das Spiel gestaltet, wenn die Schläger um vier cm gekürzt werden. Ich selbst konnte während des Spielens keine besonderen Veränderungen feststellen. Es gab weder mehr Tore, noch war das Spiel schneller oder anstrengender. Die Spieler und Schiedsrichter, mit denen ich im Anschluss sprach, machten ähnliche Beobachtungen.

Dieses kleine Turnier war ein guter Test und in Zukunft wird noch mehr ausprobiert werden, Showdown noch spannender zu machen. Es gibt bereits einige Überlegungen. So wird unter anderem diskutiert, ob es besser wäre, die Mittelbande ein paar cm herunterzusetzen, sodass die Bälle nicht mehr so sehr fliegen können, um dem Gegner die Chance zu geben, diese Angriffsschläge zu verteidigen. Es kristallisiert sich nämlich heraus, dass einige Spieler die Bälle fliegen lassen und der Gegner keine Möglichkeit hat, die Bälle abzuwähren. An dieser Stelle stellt sich die Frage, ob das fair ist, denn eigentlich ist Showdown eine Sportart, die für Blinde entwickelt wurde. Wenn nun aber der Spieler den Ball nicht hört, herrschen dann noch dieselben Voraussetzungen und ist das noch im Sinne des Erfinders?
Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein, in wie weit die Regeln im nächsten Jahr verändert werden.

Eine deutsche Showdownspielerin erkämpft sich zum ersten Mal einen zweiten Platz bei einer Europameisterschaft!
Die deutsche Mannschaft: Antje Samoray, Andrea und Detlef Vulprecht, Thomas Giese, mit Ehefrau Gaby Boster (Berlin), Mario Kratzer (Hamburg) und Reinhard Winkelgrund, begleitet von Gerlind (Cottbus), reisten am 17. Juli in das hochsommerliche Mailand.
Auch Stefan Wimmer reiste am darauffolgenden Tag noch als Kampfrichter an.
Die Abendstunden des 17. Juli und der 18. Juli waren nur für die medizinischen Untersuchungen zur Klassifizierung der Spielerinnen und Spieler,
die Vorbereitungsbesprechungen für das Turnier und die Turniereröffnung, vorgesehen.
Die vielen freien Stunden nutzten wir dazu, die Stadt und einige Sehenswürdigkeiten etwas kennenzulernen und natürlich italienisches Eis zu genießen .
Die Unterkünfte und den Turnierort kannten einige Mitglieder unserer Mannschaft schon aus früheren Turnieren, aber den Wert einer Klimaanlage in den Unterkünften lernten wir jetzt erstmals in einem Sommermonat schätzen.
Am 19. Juli ab 08.00 Uhr bis etwa 13.00 Uhr spielten die Männer an 6 Tischen ihre Vorrunde. Es gab 3 Gruppen mit je 5 Spielern und 3 Gruppen mit je 6 Spielern.
Thomas und Reinhard hatten gegeneinander in einer sechser Gruppe zu spielen.
Nach Abschluß der Vorrunde hatten Mario Platz 5, Reinhard Platz 5 und Thomas Platz 6 in ihren Gruppen belegt.
Man konnte wieder einmal sagen, schöne, starke und spannende Spiele zählen zum Ende eben nur, wenn sie gewonnen werden.
Damit war für die Fünftplatzierten nach allen weiteren Spielen am folgenden Tag bestenfalls Platz 25 möglich.
Am 19. Juli von 13.00 Uhr bis etwa 19.00 Uhr spielten die Frauen ihre Vorrunde.
Antje und Andrea gewannen gleich ihre ersten Spiele und dann auch weitere Spiele.
Antje wurde Gruppenerste und Andrea Dritte ihrer Gruppe.
Für den weiteren Spielverlauf hieß das, dass für beide der Kampf um Platz 1 bis Platz 12 möglich war.
In den Abendstunden bis fast 23 Uhr des 19. Juli waren dann noch die Spiele der Vorrunde im Teamwettbewerb.
Es spielten Gruppen mit 3 Teams, Erst- und Zweitplatzierte kamen eine Runde weiter.
In unserem ersten Spiel (für Deutschland, Andrea, Thomas und Reinhard) gegen Italien 2, hatten wir es bei einem Punktestand von 30 zu 28 für uns fast geschafft. Aber etwas unklare Kampfrichterentscheidungen zum Ende unseres Spiels brachten dann doch noch für Italien den Sieg.
Unser zweites Spiel (für Deutschland spielten Antje, Thomas und Mario) gegen Finnland wurde immerhin nur mit 24 zu 31 verloren.
Im Teamwettbewerb war Deutschland damit also raus.
Team-Europameister wurde schließlich Schweden vor Finnland.
Am 20. Juli wurde die Zwischenrunde bei den Männern und Frauen gespielt. Die Männer spielten wieder zuerst. Vormittags gab es die Platzierungsrunde für die hintere Platzierungshälfte, jeweils in fünfer und sechser Gruppen, Jeder gegen Jeden, wobei die Ergebnisse gleicher Begegnungen aus der Vorrunde mitgenommen wurden.
Zum Ende erreichte Mario Platz 25, Reinhard Platz 28 und Thomas Platz 32.
In den Nachmittagsstunden ging es für Antje und Andrea im Kampf um noch bessere Platzierungen weiter.
Antje setzte sich weiter mit Erfolgen durch.
Andrea musste dann auch die Erfahrung machen: Starke und spannende Spiele müssen zum Ende gewonnen werden.
Detlef und Gaby waren als angesagte Trainer bei den Spielen von Antje und Andrea emotional bald mehr geschafft als die Spielerinnen selbst.
Nach Abschluß dieser Runde hatte sich Antje alle Möglichkeiten für einen Medaillenplatz erkämpft und hatte die Finalrunde der ersten 8 Spielerinnen erreicht.
Ab hier ging es im KO–System weiter.
21. Juli: Für Antje kann ein Traum in Erfüllung gehen…
Der Turniermodus sah vor, dass ab dem Viertelfinale mit 3 Gewinnsätzen gespielt wurde.
Antje gewann ihr Viertelfinalspiel.
Nach einer recht knappen Erholungspause ging Antje locker und entspannt in ihr Halbfinalspiel und gewann auch dieses.
Natürlich verfolgten wir anderen der deutschen Mannschaft gespannt Antjes Spiele.
Antje stand im endgültigen Finalspiel und konnte gegen Hanna Vilmi (Finnland) um Platz 1 und Platz 2 spielen.
Es brauchte 5 Sätze für die Entscheidung.
Es stand 9 zu 9 im fünften Satz, Hanna schaffte die letzten 2 Punkte und gewann das Spiel.
Antje war nicht enttäuscht, sondern glücklich, den zweiten Platz erreicht zu haben.
Herzlichen Glückwunsch für Antje!!!
Mit einem großartigen zwölften Platz hatte sich auch Andrea in die erweiterte Weltspitze gespielt.
Stefan Wimmer ist inzwischen im Lager der internationalen Showdown-Kampfrichter
hoch geschätzt und nicht mehr zu entbehren.
Bei der feierlichen Abschlusszeremonie, mit besonders viel Beifall für die Vorderstplatzierten, gab es aber auch für die Spielerinnen und Spieler aller Platzierungen Applaus aus der Teilnehmerrunde.
Alle Länder wurden zur Weltmeisterschaft, 2013, nach Slowenien eingeladen.
Die gesamte Organisation des Turniers war wieder hervorragend und verlief in einer freundschaftlichen Atmosphäre.
Schön entspannend für den Turnierablauf war die zeitlich großzügige Planung, mit der Uhrzeitangabe für den Beginn eines jeden Spieles.
Der 22. Juli war dann nur für die Heimreise vorgesehen.
Die Endergebnisse bei den Männern und Frauen findet Ihr in den nachfolgenden Listen.

Geschrieben wurde dieser Bericht von Reinhard Winkelgrund aus Cottbus.

Men Final Ranking
1 Zebastian Modin - SE
2 Claudio Quitral - SE
3 Teemu Ruohonen - FI
4 Ari Lahtinen - FI
5 Maurizio Scarso - IT
6 Domenico Leo - IT
7 Jack Van Oosterhout - NL
8 Paulius Kalvelis - LT
9 Peter Zidar - SI
10 Richard Doornheim - NL
11 Rimvydas Jankauskas - LT
12 Marco Ferrigno - IT
13 Claudio Levantini - IT
14 Luigi Abate - IT
15 Brian Winther Knudsen - DK
16 Dusan Milo – SK
17 Pavel David - CZ
18 Jaromír Vospel - CZ
19 Aleksander Sabo - SI
20 Miha Susman - SI
21 Alisher Hozhanijazov - EE
22 Robert Lätt - EE
23 Jørn Rosendal Pedersen - DK
24 Alessandro Furioni - IT
25 Mario Kratzer - DE
26 Adam Wolczynski - PL
27 Massimiliano Tralli - IT
28 Reinhard Winkelgrund - DE
29 Christoffer Örnevik - sE
30 Adrian Sloninka - PL
31 Kalle Haukka - FI
32 Thomas Giese - DE
33 Lukasz Skapski - PL

Women Final Ranking
1 Hanna Vilmi - FI
2 Antje Samoray - DE
3 Sanja Kos - SI
4 Anja S. V. Svendsen - DK
5 Sirpa Tuovinen - FI
6 Tanja Oraníc - SI
7 Ingrid Welling - NL
8 Jaana Pesari - FI
9 Stine Skovbon - DK
10 Elvira Sjöblom - SE
11 Monica De Fazio - IT
12 Andrea Vulprecht - DE
13 Elzbieta Mielczarek - PL
14 Francesca Buttitta - IT
15 Mariah Sethsen - SE
16 Helena Krivácková - CZ
17 Wendy Zuijdwijk - NL
18 Angela Zini - IT
19 Karin Irval - EE
20 Angela Bellarte - IT
21 Jolanta Szapanska - PL
22 Tove Knudsen - DK
23 Merli-Riin Silts - EE
24 Oreta Strazdauskaite - LT

Zu unserem 6. internationalen Freundschaftsturnier der Showdown-Gruppe Cottbus, am 15. September 2012, in der Teichwirtschaft Stradow, im Spreewald, waren wieder 4 Spielerinnen und Spieler mit Kampfrichter Michel Beerendonk aus Holland, 3 Spieler und eine Begleitung aus der Tschechischen Republik, 6 Spielerinnen und Spieler und auch Martin und Lennard als Kampfrichter aus Berlin und 3Teilnehmer aus Cottbus angereist.
Das Wetter meinte es dieses Jahr nicht ganz so freundlich mit uns, um in der freien Zeit in der Sonne sitzen zu können. Für das leibliche Wohl war gesorgt. Beim Abendessen wurden Fischliebhaber natürlich wieder mit frisch geräucherten Forellen verwöhnt. ...Weiterlesen 6. Freundschaftsturnier in Stradow

Hallo Showdownfreunde in Deutschland,

auch 2012 waren wieder Spielerinnen und Spieler aus Deutschland zum traditionellen Kruikentoernooi, im Showdown am 8. September in Tilburg (NL), eingeladen. Spieler aus Belgien und Frankreich nahmen auch Teil.

Für Deutschland waren angereist: Sabrina Buschieweke, Eliane Exner und Andreas, von der Showdowngruppe in Dortmund, und Reinhard Winkelgrund mit Gerlind aus Cottbus. Für Reinhard war es die fünfte Teilnahme am Kruikentoernooi.

Gegen 10 Uhr begann das Turnier mit der traditionellen Verkündung des Turniermodus: ...Weiterlesen Kruikentoernooi 2012

Auch in diesem Jahr, am 21. April, waren wieder 5 deutsche Spielerinnen und Spieler beim Turnier in Dongen (NL).

Bei den 84 Spielerinnen und Spielern waren dieses Jahr neben Deutschland auch Spieler aus Belgien und Frankreich eingeladen. Unsere holländischen Freunde, Ingrid und Peter, hatten wieder für den Freitag Abend die deutsche Gruppe Andrea und Detlef, Gaby und Thomas aus Berlin, Kathrin und Rainer aus Kassel und Gerlind mit Reinhard und Andreas aus Cottbus, zum selbstgekochten leckeren
Abendessen eingeladen. ...Weiterlesen Dongen 2012

Vom 19.01.-22.01.2012 fanden im finnischen Pajulahti Sports Centre, rund 110 km von Helsinki entfernt, die zweiten Pajulahti Games statt. Dabei handelte es sich um ein großes Sportevent mit sieben verschiedenen Sportarten, an dem ungefähr 300 Sportler-/Innen aus insgesamt 18 Nationen teilnahmen.
Neben Wettkämpfen im Judo, Sitzvolleyball, Gewicht heben, Goalball, Fußball und in der Leichtathletik gab es auch ein internationales Showdown-Turnier mit insgesamt 53 Teilnehmer-/Innen (22 Frauen und 31 Männer).
Für Deutschland trauten sich Andrea, Antje, Benjamin, Detlef, Reinhard und Thomas an die finnischen und tschechischen Spieltische. Gaby und Gerlind begleiteten die sechs auf ihrer winterlichen Reise. ...Weiterlesen Pajulahti Games 2012