Sportlicher Ehrgeiz gepaart mit Herzensmomenten!
geschrieben von Christian Siegemeyer
Bereits Anfang des Jahres war immer wieder zu hören: „Ich freue mich darauf!“, „Das wird großartig!“ und ähnlich euphorische Aussagen. Und nun war es endlich wieder soweit! Vom 8. bis 12. Juli 2026 fand die zweite Auflage des internationalen Freundschaftsturniers „Showdown Together with Friends“ in den Räumlichkeiten der Blindenstudienanstalt (blista) Marburg statt, und es sollte sich zeigen, dass die Vorfreude aller anwesenden Personen mehr als berechtigt war! Das Teilnehmerfeld wurde stark vergrößert; es bestand aus 22 Frauen und 41 Männern! Diese kamen aus aller Herren Länder: Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Österreich, Pakistan, Polen, Portugal und Spanien. Von Seiten der Veranstalter haben Andrea Rippich und Antonio Michienzi die Turnieransprache gehalten. Es haben aber auch Maarten Kubeja für den Vorstand der blista sowie der Herr Landrat Jens Womelsdorf ein paar Grußworte gesprochen. Hervorzuheben ist ebenfalls, dass der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein die Schirmherrschaft für „Showdown Together with Friends“ übernommen hat. Aber nicht nur das zeigt, dass Showdown gesehen wird. Die Staatssekretärin im hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Manuela Strube, hat am Freitagvormittag die blista aufgesucht, um einen Zuwendungsbescheid der Hessischen Landesregierung für die „Förderung der spezialisierten Unterstützung von Kindern mit Sehbehinderungen und Blindheit im Vorschulalter“ für das Jahr 2026 zu übergeben. Sie hat auch unser Turnier besucht und sich mit großem Interesse und ebenso großer Begeisterung eines der Spiele angeschaut.
Für eine Wohlfühl-Atmosphäre wurde sehr viel gemacht. Es gab Kaffee, Wasser und Schokoriegel für die kleine Stärkung zwischendurch, wobei insbesondere das Wasser angesichts der heißen Temperaturen wohl eher als Lebenselixier zu bezeichnen war. In der blista vor Ort gab es auch Mittag- und Abendessen, so dass fürs leibliche Wohl bestens gesorgt war. Jeder Teilnehmer hat aber auch einen Gummizug mit Namensschild und einem kleinen Plüschtierchen erhalten, mit dem eine angefangene Wasserflasche gekennzeichnet werden konnte. Diese Idee wurde vom Standort Frankfurt aus einem von ihm ausgerichteten Einzelliga-Spieltag übernommen. Nadine Ledwig hat unter erfahrener Verwendung von KI eine Turnierhymne erstellt, die während der Eröffnungszeremonie abgespielt wurde und direkt zum Einstieg bei allen für einen Gänsehaut-Moment gesorgt hat. Derartige Gimmicks spiegeln die Liebe zum Detail wieder, die immer wieder zu spüren war. Die Turnierhymne kann unten abgespielt werden und ist auch hier zu finden: https://www.tischball-marburg.de/files/audio/Showdown-Together-With-Friends.mp3
Manche Turniere sind ausgerichtet auf die Leistungselite, manche auf Inklusion und wieder andere auf das Lernen für neue Spieler und Schiedsrichter. Dieses Turnier hat dies alles in sich vereint: Es wurden neuere Schiedsrichter eingesetzt, die ihre Erfahrung weiter ausbauten, aber es wurde auch sehr jungen Spielern gezielt ein Startplatz angeboten, damit auch sie weitere Turnierpraxis gewinnen konnten. Hierbei sind der 24-jährige Julian Dreykorn (Nürnberg) zu nennen sowie die 21-jährigen Bianka Schmidt und Eldar Uzicanin (beide Hamburg) zu nennen, wobei sich das Hansestädter Duo bereits in die deutsche Division A hochgespielt hat. Schmidt ist die amtierende Nummer Drei in Deutschland. Insgesamt haben mindestens fünf Spielerinnen und Spieler teilgenommen, die entweder vollsehend sind oder noch so viel sehen, dass sie auf IBSA-Turnieren nicht spielberechtigt sind. Vier von ihnen sind in ihren Ländern auch als Schiedsrichter aktiv, von denen wiederum zwei zudem noch als Vereinstrainer fungieren. Mindestens sechs der Athleten haben Beeinträchtigungen abseits von Blindheit und Sehschädigung. Hierbei ist der in Marburg bekannte Ansprechpartner für Menschen mit Hörsehbehinderung Ewald Hüngsberg hervorzuheben. Da er als einziger Spieler ohne Schwarzbrille gespielt hat, wurden seine Spiele offiziell mit 11:0, 11:0 für seine Gegner gewertet, ansonster aber mit Ernsthaftigkeit bestritten. Dass Personen wie Hüngsberg die Teilnahme ermöglicht wurde, entspricht dem Geist dieses Turniers und war einer der vielen Herzensmomente, die in Erinnerung bleiben. Wie bereits bei der Erstauflage dieses Turniers vor zwei Jahren brachte der Niederländer Jeroen Tulp alle Anwesenden zum Staunen: Er hat eine Halbseitenlähmung, und doch einen hochachtungswürdigen fünften Platz erreicht! Auf der anderen Seite haben wir unter anderem mit Thade Rosenfeldt und Bianca Schmidt auch die Leistungselite vertreten. Es war also für jeden etwas dabei!
Die rein sportliche Betrachtung dieses Wettkampfes ist ebenfalls beachtlich. Die Damen waren zunächst in zwei Dreier- und vier Vierergruppen eingeteilt. Die Erst- und Zweitplatzierten bildeten dann wieder zwei Sechsergruppen um die Plätze Eins bis Zwölf, und die Dritt- und Viertplatzierten bildeten zwei Fünfergruppen um die Plätze 13 bis 22. Die Gruppenergebnisse der ersten Runde fielen größtenteils eindeutig aus. Den einzigen besonders harten Kampf um die Plätze Zwei und Drei der Gruppe bestritten Petra Welsing (Paderborn) und Iris van der Zaag (Niederlande). Hier behielt van der Zaag mit 12:7 im dritten Satz die Oberhand und zog damit in die Top 12-Runde ein.
Auffällig in den beiden Gruppen um Platz 13 bis 22 war, dass sich die jeweils oberen drei Spielerinnen in den Tabellenpunkten klar von den jeweils unteren beiden absetzten. In ihrem letzten Platzierungsspiel setzte sich die Gruppenzweite Lois van der Velden (Niederlande) haushoch gegen die Finnin Riikka Kanisto durch und erreichte somit Platz 15. Die beiden Gruppenersten entschieden ihr Match ebenfalls in zwei Sätzen, die allerdings deutlich enger ausfielen. Hierbei gewann die Französin Ghada Belgour gegen die Frankfurterin Bianka Scharpenberg, so dass die beiden Sportlerinnen die Plätze 13 bzw. 14 erreichten.
In den beiden Sechsergruppen galt es, mindestens Gruppenvierte zu werden, um ins Viertelfinale zu kommen. In der ersten Sechsergruppe kämpften sich Bianca Schmidt und Hayat Chaib souverän auf die ersten beiden Plätze der Gruppe. Zwischen Annika Hein (Marburg), Nadine Ledwig (Frankfurt) und Renata Kohn (Marburg) wurde es hingegen eng! Während Hein Ledwig in zwei klaren Sätzen dominierte, nahm Kohn ihren beiden Landsfrauen jeweils einen Satz ab, musste sich in beiden Duellen jedoch geschlagen geben und verpasste somit das Viertelfinale knapp. Die zweite Sechsergruppe verlief wiederum sehr eindeutig, was den Einzug ins Viertelfinale anbelangt. Nicole Kampa, Birgit Riester und Sheila-Rodrigo Fernandez lieferten sich enge Matches in der oberen Hälfte der Gruppe, und die Niederländerin Iris van der Zaag gewann die beiden für sie entscheidenden Spiele, um als Gruppenvierte in die Top Acht einzuziehen.
Die Herren waren in der ersten Runde in eine Sechser- und sieben Fünfergruppen eingeteilt. Hierbei gab es sehr enge Matches zwischen Athleten, die in der Abschlusstabelle dann aber weit auseinander gelandet sind. So hat sich z.B. in dem Spiel Bernd Dorer (Nürnberg) gegen Ange Arrighi (Frankreich) erst in der Satzverlängerung des dritten Durchgangs entschieden, dass Dorer in die Runde der Top 16 einziehen wird. Dorer errang einen starken elften Platz, während Arrighi auf Rang 27 landete. Das zeigt aber, wie wenig die Platzierungen über die realen Spielstärken aussagen, denn es war in dem besagten Match deutlich zu erkennen, dass Arrighi ein gefährlicher Gegner ist, der sehr genau weiß, was er tut! Dies ist nur ein Beispiel von mehreren, die Ergebnisse waren oftmals knapp, und zwar von der ersten bis zur letzten Runde.
In der Riege um Platz 33 bis 41 dominierten der Österreicher Florian Schneider und Jean-Michel Petel (Frankreich) die eine Gruppe, während Muzzamil Lakhani, der Vertreter Pakistans, in der anderen Gruppe alle überragte und dort nur einen Satz abgab. So ist es folgerichtig, dass Lakhani diese Riege gewann (Platz 33), gefolgt von Schneider (Platz 34) und Petel (Platz 35).
Im Kampf um die Plätze 17 bis 32 setzten sich der Spanier Ernesto Rodrigo Fernandez und Christian Siegemeyer (Dortmund) in ihren Gruppen klar durch. Der Finne Konsta Kuorikoski und der Niederländer Gijs Hulscher hatten es etwas schwerer, die Gruppenspitze zu erklimmen, da sie gegen den Münchner Stefan Lohmaier bzw. Anis Benmansour (Frankreich) in den dritten Durchgang mussten. Während Hulscher gegen Rodrigo Fernandez ohne Satzverlust siegreich war, entschied Siegemeyer erst per „Lucky Punch“ im dritten Satz das Spiel. Rodrigo Fernandez sicherte sich schließlich sehr souverän Platz 19, während es zwischen Hulscher und Siegemeyer zu einem Wiedersehen aus der ersten Runde kam. Doch anders als bei ihrer ersten Begegnung brauchte Siegemeyer dieses Mal drei Sätze, bis er sich schließlich den 17. Platz sichern konnte.
In der Top 16-Riege beherrschten Dominik Zilian (Hamburg) und Manfred Scharpenberg (Frankfurt) die anderen beiden Mitstreiter ihrer Gruppe deutlich. Ebenso sah es in der Gruppe von Jonas Riester und Jeroen Tulp aus. In den anderen beiden Gruppen war die Situation schon weniger eindeutig. Der Marburger Thade Rosenfeldt und Murat Altunok (Düsseldorf) trumpften in ihren Gruppen deutlich auf, doch es blieb bis zuletzt spannend, wer in den betreffenden Gruppen das zweite Ticket ins Viertelfinale ziehen würde. Deniz Kürtoglu (Kassel) setzte seine Erfahrung und seine Nervenstärke ein, um sich gegen den Youngster des Turniers Eldar Uzicanin mit 11:9 im dritten Durchgang durchzusetzen. Doch in der verbleibenden Gruppe schlugen sich der Franzose Madjid Guitoune, Daniel Kuzniar (Polen) und Alfons Vollmer (Paderborn) im Kreis. Guitoune hatte einen Punkt mehr als seine Kontrahenten auf dem Konto, so dass er noch ins Viertelfinale einzog.
In den Viertelfinals schienen Schmidt und Kampa wenig Mühe zu haben, ihre Gegnerinnen in drei klaren Sätzen aus dem Weg zu räumen. Da hatte es Chaib gegen Rodrigo Fernandez schon schwerer: Nachdem sie den ersten Durchgang in der Satzverlängerung noch abgegeben hat, sah es auf Grund ihrer nachfolgenden beiden souveränen Satzsiege so aus, als hätte die Französin ihre Kontrahentin nun sicher in der Tasche, doch dann folgte abermals ein Aufbäumen von anderer Seite, welchen Chaib aber doch noch mit 12:10 unterbinden konnte. Aber das wohl härteste Gefecht hatte Hein gegen Birgit Riester zu bestreiten. Die beiden Finalistinnen der ersten Auflage dieses Turniers gingen wieder in die vollen fünf Durchgänge! Gelang Riester mit 12:10 noch der Satzausgleich zum 2:2, setzte sich Hein in der entscheidenden Runde mit 14:11 durch.
Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Top Acht der Herren: Rosenfeldt und Zilian putzten ihre Opponenten Tulp bzw. Guitoune ohne Satzverlust von der Platte, wobei Tulp das Rennen immer knapper gestaltete. Jonas Riester bezwang seinen Vereinskameraden Kürtoglu, musste aber einen Satz mit 9:11 abgeben. Die anderen drei Durchgänge gestaltete der junge Showdown-Allrounder krachend deutlich. Scharpenberg und Altunok hatten auf Männerseite das spannendste Duell. Altunok legte mit einem Satzsieg vor, Scharpenberg überholte dann in nächsten beiden Runden, und Altunok schloss wieder auf. Den entscheidenden Satz sicherte sich dann aber Scharpenberg ohne große Bedrängnis.
Die beiden Halbfinals der Herren fielen eindeutig aus: Rosenfeldt und Riester ließen gegen Zilian bzw. Scharpenberg keinen Satz auf der Strecke, obwohl beide jeweils einen Durchgang nur mit 11:9 abschließen konnten. Bei den Damen marschierte Bianca Schmidt ähnlich souverän ins Finale, doch Chaib und Kampa lieferten sich die wohl hitzigste Schlacht des gesamten Turniers: Chaib brachte die ersten beiden Durchgänge nach Hause, doch Kampa zog in den beiden folgenden Sätzen gleich (mit 13:11 im vierten Satz). Chaib schien schwindelig gespielt, doch sie fing sich wieder und trumpfte schließlich mit 11:8 in der entscheidenden Runde auf.
Das Kleine Finale der Damen wurde direkt der nächste Krimi! Hein ging in Satzführung, Kampa glich wieder aus, Hein ging wieder in Führung und Kampa glich abermals aus. Kampa kämpfte in der Abschlussrunde erfolgreich darum, ihre Nerven zu bewahren und sicherte sich den Bronze-Polak mit 11:7. Im Kleinen Finale der Herren ließ Zilian kaum Gegenwehr von Scharpenberg zu und zerlegte ihn regelrecht, um den Bronze-Pokal zu bekommen.
Doch wie sah es um Gold aus? Schmidt war die einzige Athletin, die in dem gesamten Wettkampf noch keinen einzigen Satz abgegeben hatte. Auch im Finale gelang es dem jungen Nachwuchs-Talent, diese Serie ungebrochen zu lassen. Doch es war keinesfalls so eindeutig, wie es das Endergebnis suggeriert! Im ersten Durchgang erspielte sich Schmidt eine 9:4-Führung, doch dann drehte Chaib richtig auf und verkürzte auf 8:10. Schmidt behielt jedoch die Kontrolle und läutete die zweite Runde mit 11:8 ein. Hier duellierten sich die beiden Finalistinnen zunächst auf Augenhöhe, meistens mit leichter Führung von Chaib. Schmidt erzielte dann aber einen Vorsprung mit 8:5. Chaibs Coach wählte das nun folgende Timeout richtig. Chaib sammelte sich und schoss direkt ein Tor. Doch Schmidt ließ danach keinen Gegenpunkt mehr zu und verteidigte sich zum zweiten Satzsieg. Auch der dritte Durchgang begann zunächst mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Chaibs Coach nahm bei einer Führung von Schmidt mit 7:6 ein Timeout, doch ab dann ließ Schmidt erneut keinen Gegenpunkt mehr zu und sicherte sich den Sieg. Während der gesamten Partie ließ sich „Miss Pokerface“ niemals aus der Ruhe bringen und bot ihr gesamtes überlegenes Showdown-Ballett, um sich hochverdient den goldenen Pokal zu erspielen.
Mit besonderer Vorfreude und Spannung wurde das Finale der Herren erwartet. In Deutschland verbreitet sich mehr und mehr die Meinung, dass Jonas Riester derjenige sein wird, der Thade Rosenfeldt irgendwann bezwingen wird. Aber wird das wirklich irgendwann passieren? Nicht alle teilen diese Einschätzung. Und in der Tat setzte sich Rosenfeldt einmal mehr in drei Sätzen durch. Aber es war gut erkennbar kein Spaziergang für ihn. Der erste Satz war mit 11:5 noch eindeutig. Doch danach ging Riester mit 8:4 in Führung! Daraus wurde dann ein 9:5! Rosenfeldt brachte seine ganze Erfahrung ein und drehte dann doch noch zum 11:9. Aber dann kam der dritte Satz! Was für ein Wettrennen! Riester ging mit 4:1 in Führung, Rosenfeld schoss zwei Tore zum 5:4 und Riester direkt das 6:5! Es ging hin und her bis zur 9:8-Führung von Riester, und obwohl Rosenfeldt mit seinem Aufschlag direkt das 10:9 erzielte, brauchte er nochmal ein Timeout. Im letzten Ballwechsel prügelte Rosenfeldt schließlich Riester auf seinen Schläger und erzwang so einen Fehlerpunkt, so dass Rosenfeldt den Goldpokal errang. Auch dieses Finale war einfach nur der Wahnsinn!

Vor dem Abendessen erfolgte die Siegerehrung, im Rahmen derer mehrfach die Bitte geäußert wurde, dass dieses großartige Turnier wieder aufgelegt werden soll. Machen wir es doch konkreter mit einem Zitat von Andrea Rippich während ihrer Abschlussansprache: „Ich glaube, aus der Nummer kommen wir nicht mehr heraus!“ – mehrfache Antwort (auch vom Autor dieser Zeilen): „Neeeeein, kommt ihr nicht!“. Die Schiedsrichter erhielten ihre Geschenke von den Helfern, welche Ihrerseits ihre Geschenke von den Schiedsrichtern überreicht bekamen. Diese wechselseitige Geste spiegelte die allgemeine Herzlichkeit genauso wieder wie die anschließende Ehrung der 63-köpfigen Spielerschaft sowie ihrer Begleitpersonen, die ihre Geschenke von den Schiedsrichtern und den Helfern an den Platz gebracht bekamen. Die Abschlusszeremonie war eine einzige Party, und als die Turnierhymne nochmal abgespielt wurde, begannen die Helfer und Schiedsrichter eine spontane Polonaise, der sich dann immer mehr Spieler anschlossen. So erschöpft alle nach diesen ereignisreichen Tagen waren, so ausgelassen war die Stimmung!

Ein Turnier dieser Größenordnung ist ohne Schiedsrichter nicht durchführbar. Den folgenden Schiedsrichtern danken wir auf das Herzlichste für ihren Einsatz: Leonardo Abate (Italien), Zacharias Alexandrakis (Griechenland), Francesca Colucci (Italien, Head Referee), Daniel Engberts (Niederlande), Gideon Engberts (Niederlande), Giuseppe Folino (Italien), Bernard Gaudey (Frankreich), Alexandros Karaiosif (Griechenland), Ester Lanzillo (Italien), Konrad Schlatter (Schweiz), Gregoria Tekidou (Griechenland), Valeria Thürnau (Deutschland), Ronald van der Velden (Niederlande) und Lennart Vulprecht (Deutschland).

Auch den vielen Helfer, die Guten Seelen des Turniers, die sich um die Versorgung aller Anwesenden gekümmert sowie die Mahlzeiten verteilt und bei Wegen unterstützt haben, kann für ihren unermüdlichen Einsatz gar nicht genug gedankt werden!

Aber besonders herzlich danken möchten wir allen Sponsoren, die diese großartige Veranstaltung in Form großzügiger Spenden und Fördergelder überhaupt erst ermöglicht haben! Hierbei sind insbesondere hervorzuheben: Die Kriegsblindenstiftung Berlin-Brandenburg, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung, die Heinz Kettler-Stiftung, die Stadt Marburg, der Landkreis Marburg-Biedenkopf, der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen, der BVB Fanclub Express Oberhessen, das Küchen-Studio Dörr sowie die Sparkasse Marburg-Biedenkopf als einer der Kooperations-Partner des Kreissporttages des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Der Agentur für Arbeit Marburg danken wir dafür, dass sie uns mit einem Werbevertrag ausgestattet hat. Das Hotel Marburger Hof beherbergte alle Anwesenden des Turniers zu günstigen Preisen, wofür wir ihm ebenfalls dankbar sind. Wir danken aber auch dem Kreissporttag Marburg-Biedenkopf, der uns auf der Grundlage unserer Mitgliedschaft im Landessportbund Hessen e.V. zwei Autos, welche durch die Sparkasse Marburg-Biedenkopf gesponsert wurden, für den Transfer vom bzw. zum Flughafen Frankfurt für unsere ausländischen Gäste zu überaus günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt hat. Der Transport unserer Platten zur blista und wieder zurück wurde von der Stadt Marburg übernommen, ohne dass uns hierbei irgendwelche Kosten in Rechnung gestellt wurden. Auch hierfür bedanken wir uns herzlich. Dem Standort Kassel und der AG Tischball der blista Marburg danken wir dafür, dass sie für unser Turnier ihre Platten zur Verfügung gestellt haben, sowie der blista Marburg für die kostenlose Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten, ihrem Küchen-Team, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ZITA (IT und EDV der blista) sowie der Bautechnik für Ein- und Ausräumen der von uns genutzten Räume und den Reinigungskräften. Konsta Kuorikoski danken wir für die Einrichtung eines Livestreams von einem der Spielräume, ebenso wie Alfons Vollmer für die Bereitstellung seiner Turnierseite für die Ergebnisse. In der Auflistung aller Sponsoren, Helfer und Unterstützer, die dem Autor für die Berichterstattung zur Verfügung gestellt wurden, fehlten allerdings noch ein paar Namen: Die TSG Marburg, insbesondere aber Andrea Rippich und Antonio Michienzi, haben dieses Turnier ins Leben gerufen. Mit Ihrem unerschütterlichen Herzblut haben sie es geschafft, all diese Menschen und Institutionen auch dieses Jahr für „Showdown Together with Friends“ zu gewinnen und zusammenzubringen. Wir alle, die wir dabei sein durften, tragen dank dieses Events bleibende Erinnerungen in unseren Herzen, aber auch viele Geschichten, die wir uns immer wieder erzählen werden! Danke an alle, die das ermöglicht haben!
Siegertreppchen der Damen:
1. Bianca Schmidt (Hamburg)
2. Hayat Chaib (Frankreich)
3. Nicole Kampa (Erlensee)
Siegertreppchen der Herren:
1. Thade Rosenfeldt (Marburg)
2. Jonas Riester (Kassel)
3. Dominik Zilian (Hamburg)
