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Liebe Showdowner, die Flut der Pressemeldungen reißt nicht ab - die Medien schlagen sich geradezu darum, über unseren Sport berichten zu dürfen. So auch der Hessische Rundfunk, der einen Audiobeitrag über Showdown produziert hat. Leider heißt es hier noch Tischball - aber das wird schon noch :-).

Tischball im hr4 (mp3)

Erfreulicherweise weckt Showdown auch in den Medien immer mehr Interesse. So hat der Bayerische Rundfunk einen Radiobeitrag über unseren Sport produziert, der am So., den 16.12.12, um 9.35 Uhr im Rahmen des Gesundheitmagazins ausgestrahlt wird. Auf der Website des BR findet ihr auch einen kurzen Artikel dazu.

Falls ihr es zu dieser Zeit nicht schaffen solltet oder B5 nicht empfangen könnt, findet ihr nach der Sendung den Podcast ebenfalls auf der genannten Seite (in der Box "podcast").

Direkter Link zum Podcast.

 

European top 12 2012

Am vergangenen Wochenende (25.-28.2012) wurde das 4. European top 12 Turnier in Schweden ausgetragen. Zu diesem Wettkampf werden die zehn ersten Männer und Frauen der IBSA-Ranking-List sowie jeweils zwei Spieler/-Innen, die sich im Showdown-Jahr besonders hervorgetan haben, eingeladen.

Aus meiner Sicht ist es, sowohl für die Spieler als auch für die Schiedsrichter, das wohl anstrengenste Showdown-Turnier eines Jahres. Gespielt wird an sechs Tischen, jeder gegen jeden, mit drei Gewinnsätzen und ohne Zeitbegrenzung. Da kann ein Spiel gut und gerne mal 60 Minuten oder mehr dauern.

Durch meine Teilnahme an den European top 12 2011 waren mir der Ablauf und das Anforderungsniveau bereits bekannt und ich konnte mich ganz anders vorbereiten und ins Turnier starten.
Der erste Wettkampftag sah mit sieben Spielen pro Spieler einen straffen Zeitplan vor. Ich hatte einige sehr spannende Matches, die über fünf Sätze gingen. Mein persönlicher Höhepunkt war das Spiel gegen die polnische Newcomerin, Ela, der ich im fünften Satz unterlag. Die restlichen zehn Spiele habe ich gewonnen. Auch Ela gewann zehn Matches und durch den direkten Vergleich zwischen uns war sie die Gesamtsiegerin des Turniers.

Nach dem offiziellen Turnier wurden wir in acht Dreier-Gruppen aufgeteilt, um einen kleinen Teamwettkampf zu spielen. In meiner Mannschaft waren Juha Oikarainen aus Finnland sowie Jaromír Vospel aus Tschechien. Das Ziel war es, auszuprobieren, wie sich das Spiel gestaltet, wenn die Schläger um vier cm gekürzt werden. Ich selbst konnte während des Spielens keine besonderen Veränderungen feststellen. Es gab weder mehr Tore, noch war das Spiel schneller oder anstrengender. Die Spieler und Schiedsrichter, mit denen ich im Anschluss sprach, machten ähnliche Beobachtungen.

Dieses kleine Turnier war ein guter Test und in Zukunft wird noch mehr ausprobiert werden, Showdown noch spannender zu machen. Es gibt bereits einige Überlegungen. So wird unter anderem diskutiert, ob es besser wäre, die Mittelbande ein paar cm herunterzusetzen, sodass die Bälle nicht mehr so sehr fliegen können, um dem Gegner die Chance zu geben, diese Angriffsschläge zu verteidigen. Es kristallisiert sich nämlich heraus, dass einige Spieler die Bälle fliegen lassen und der Gegner keine Möglichkeit hat, die Bälle abzuwähren. An dieser Stelle stellt sich die Frage, ob das fair ist, denn eigentlich ist Showdown eine Sportart, die für Blinde entwickelt wurde. Wenn nun aber der Spieler den Ball nicht hört, herrschen dann noch dieselben Voraussetzungen und ist das noch im Sinne des Erfinders?
Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein, in wie weit die Regeln im nächsten Jahr verändert werden.

Bei einer Aktion der Frankfurter Rundschau wurde die Showdown-Gruppe des SV Blau-Gelb mit einem Geldpreis bedacht. Herzlichen Glückwunsch an alle!

Zum Artikel der Frankfurter Rundschau

Am vergangenen Wochenende wurde in Frankfurt die brandneue Showdown-Platte eingeweiht und vorgestellt. Die Frankfurter Rundschau hat dazu einen Artikel veröffentlicht, den ihr hier finden könnt.

Interessierte sind herzlich zu einem Schnuppertraining beim SV Blau-Gelb eingeladen. Den Kontakt findet ihr hier.

Wie schön, dass sich unser Sport langsam, aber sehr sicher, in Deutschland verbreitet. Ich bin gespannt, wann wir die erste Deutsche Meisterschaft sehen werden...

Die Deutschlandtour von Torsten Resa hat viel Aufmerksamkeit für Showdown erzeugt - auch in Nürnberg hat das geklappt. Im "Bayernrundschlag", einem Podcast des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes, wurde unser Sport vorgestellt.

Wer sich den Beitrag anhören möchte findet ihn hier. Auch die anderen Beiträge sind interessant und empfehlenswert.

Die vergangenen Wochen waren für den Showdown-Sport besonders erfreulich!

Dank des Einsatzes von Sabine L. und Torsten Resa fanden in Frankfurt und Würzburg Probetraings bzw. Workshops statt. Bei reger Beteiligung konnten wieder viele Sportler für Showdown begeistert werden.

Aufgrund der tollen Pressearbeit wurden auch längere Artikel zu Showdown veröffentlicht, die für eine nochmals größere Aufmerksamkeit sorgen.

Bericht in der Frankfurter Neuen Presse
Bericht in der Mainpost

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