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Der Lucky Punch entscheidet oft

geschrieben von Christian Siegemeyer

Am 25. und 26. Oktober 2025 startete die Division B mit einem Damen- und einem Herren-Spieltag in von der TU Dortmund zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten. Fünf Spielerinnen und acht Spieler ließen es an diesem Wochenende an der Platte richtig krachen. Die Damenrunde trat leider unvollständig an, weil die Bremerin Wibke Römmling kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen war. Hierdurch erhielten die anderen fünf Spielerinnen bereits einen Tabellenpunkt gutgeschrieben. Nach der Begrüßung und der Materialkontrolle ging es auch direkt los.

Die Viersenerin Zofia Stachowiak ist die Vorjahres-Aufsteigerin aus der C-Division West. Die junge Nachwuchsspielerin konnte an diesem Wochenende nun ihre ersten Erfahrungen in einer höheren Liga sammeln. Sie blieb an ersten Spieltag bei dem einen von Römmling kampflos erlangten Siegpunkt, zwang allerdings Martina Reicksmann (Bremen) im ersten Durchgang in die Satzverlängerung und gestaltete den ersten Satz gegen Anja Cirar ebenfalls knapp. Alles in allem konnte sie gegen alle ihre Kontrahentinnen punkten und bekam wertvolle Impulse für ihr Training mit auf den weiteren Weg.

Andrea Rippich (Marburg) legte einen fulminanten Start hin, indem sie der Nürnbergerin Anja Cirar, die in der letzten Saison nur knapp den Aufstieg verpasste, das Match in drei Sätzen abnahm. Auch Reicksmann zwang sie in die dritte Runde. Rippich zeichnet sich durch eine extreme Kämpfermentalität aus, durch die sie immer wieder zurückkommen kann. Durch ihren deutlichen Sieg gegen Stachowiak in ihrem letzten Spiel nahm sie drei Zähler für die Tabelle mit. Ihre Ausgangslage für den finalen Spieltag ist damit hervorragend! In der letzten Saison bekleidete sie einen Abstiegsplatz, ist aber durch die Abmeldung zweier Spielerinnen von der Einzelliga wieder in die Division B zurückgerückt. Mit ihrem aktuellen Zwischenergebnis hat sie sehr gute Chancen auf den Klassenerhalt!

Auch Brigitte Otto-Lange (Moers) bekleidete in der Vorsaison einen Abstiegsplatz und war aus demselben Grund wie Rippich wieder in die Division B zurückgerückt. Mit zwei dominanten Siegen gegen Stachowiak und Rippich brachte sie sich nun mit drei Tabellenpunkten wieder souverän ins Geschehen und stand sogar kurz davor, gegen Reicksmann einen weiteren Siegpunkt zu ergattern. Otto-Lange behielt in ihren Spielen bis zuletzt die Ruhe und kombinierte schnelles Spiel mit sauber platzierten Schlägen in die Kurven ihrer Gegnerinnen. Für den Klassenerhalt hat Otto-Lange mit ihren drei Siegen ebenfalls solide vorgelegt!

Die Bremerin Martina Reicksmann hatte an diesem Wochenende hart zu kämpfen. Rippich nahm ihr in ihrer ersten Begegnung einen Satz ab und ihre nächste Kontrahentin Stachowiak zwang sie im ersten Durchgang in die Satzverlängerung. Es ist ihrer großen Erfahrung zu verdanken, dass Reicksmann ihr Spiel im zweiten Satz umstellen konnte, um diesen mit einem klaren Ergebnis für sich zu entscheiden. Anja Cirar war die einzige Spielerin, gegen die sie das Match verloren hat, allerdings wurde es in ihrem abschließenden Duell gegen Otto-Lange extrem eng! Nachdem Reicksmann den ersten Satz mit 11:4 souverän nach Hause brachte, drehte Otto-Lange in der darauffolgenden Runde den Spieß mit 4:12 um. Im entscheidenden Durchgang war nun endgültig zu erkennen, dass sich die beiden Sportlerinnen an der Platte sehr gut kennen. Reicksmann hatte am Schluss mit 11:9 das glücklichere Händchen.

Anja Cirar hat in der vergangenen Saison nur knapp den Aufstieg verpasst, so dass sie im Vorfeld als Aufstiegskandidatin betrachtet wurde. Dieser Erwartung wurde die Nürnbergerin definitiv gerecht. Ihr erstes Match gegen Rippich verlor sie im dritten Durchgang, gewann aber ihre anderen Spiele ohne Satzverlust. Hierbei zeigte sie eine deutliche Leistungssteigerung in den zweiten Sätzen. Cirar zeichnet sich an der Platte dadurch aus, dass sie die Ruhe behält und ihre Abwehr sehr stabil ist, wodurch ihre Gegnerinnen einiges an Geduld aufbringen mussten, um bei ihr zu punkten.

Das Viersener Urgestein Stefan Lammertz blieb in allen Begegnungen sieglos, gleichwohl hatte er seine Momente, die seinen Gegnern wieder ins Gedächtnis kommen dürften, wenn sie das nächste Mal gegen Lammertz den Schläger kreuzen. So drehte er nach einen klaren Satzverlust gegen Oliver Kai (4:12) richtig auf und erkämpfte sich den Satzausgleich mit 11:8. Das Kopf-an-Kopf-Rennen im entscheidenden Durchgang gestaltete er dann sehr knapp, auch wenn er sich schließlich mit 8:11 geschlagen geben musste.

Auch wenn nur ein einzelner Sieg in der Spieltagsbilanz nicht gut aussieht, so ist die Leistung des Stammligisten in der Division B Heiner Schad (Bremen) mehr als beachtlich, denn der Rechtshänder war verletzungsbedingt dazu gezwungen, einen Großteil seiner Ballwechsel an diesem Wochenende mit links zu spielen. Gegen seinen Teamkameraden Rainald Knauf sowie den Nürnberger Bernd Dorer war er jeweils im zweiten Satz nur einen Torschuss vom Satzsieg entfernt und zwang Stefan Peters sowie Nils Hildebrandt und Oliver Kai in die dritte Runde. Gegen Kai gewann er den ersten Satz sogar mit 12:0! Seinen Siegpunkt erspielte er sich von Lammertz, so dass er nicht mit leeren Händen ausging.

Nachdem der Düsseldorfer Nils Hildebrandt vor zwei Saisons wieder in der Einzelliga an den Start gegangen war, ist er nun einer der Aufsteiger aus den C-Divisionen. Seine langjährige Erfahrung als Showdown-Spieler brachte er erkennbar an die Platte: Er bezwang Lammertz und Schad, die beide von Anfang an mindestens in der Division B gespielt haben und nahm Oliver Kai ebenfalls einen Satz ab. Peters und Dorer brachte er zudem in jeweils einem Satz ins Zittern, da er diese nur sehr knapp abgab. Hildebrandts Verteidigung brachte seine Gegner durchweg zur Verzweiflung.

Stefan Peters (Viersen) war in der letzten Saison an der Teilnahme an seinem ersten Spieltag gehindert und dadurch auf einem regulären Abstiegsplatz gelandet, obwohl er am finalen Spieltag eine gute Leistung gezeigt hatte. Durch Abmeldungen von der Einzelliga ist er wieder in die Division B zurückgerückt, so dass er an diesem Wochenende wieder durchstarten konnte. Dies ist ihm gelungen. Peters hat Lammertz, Hildebrandt und Dorer ohne Satzverlust in die Knie gezwungen. Gegen Schad musste er in den Entscheidungssatz, sicherte sich dort aber souverän den vierten Tabellenpunkt. Gegen Kai und Knauf ging es ebenfalls in die dritte Runde, allerdings hatte er dort beide Male trotz Kampf auf Augenhöhe das Nachsehen: Er gab beide Matches mit 10:12 bzw. 9:11 ab. Alles in allem hat Peters bewiesen, dass er definitiv in eine höhere Liga gehört.

Der Bremer Rainald Knauf spielt seit dem Beginn der Einzelliga in Division B. Bereits in der vergangenen Saison ist aufgefallen, dass sich Knaufs spielerische Leistung verbessert hat. In seinen Duellen gegen Lammertz, Peters und Hildebrandt hat er bewiesen, dass er Spiele drehen kann, denn in allen drei Spielen hat er den ersten Satz noch verloren, dann aber jeweils nach dem dritten Durchgang die Tabellenpunkte einkassiert. Hierbei war es besonders gegen Peters mit 9:12, 11:7 und 11:9 durchweg ein Gefecht auf Augenhöhe. Mit insgesamt vier Siegen dürfte Knauf der Klassenerhalt mehr als sicher sein. Wer weiß, wie weit er noch nach oben kommt!

Dieselbe Frage stellt sich bei Oliver Kai (Moers), der diesen Spieltag mit fünf Siegen abgeschlossen hat. Seine Gegner haben ihn hierfür aber hart arbeiten lassen! In allen Spielen, in denen Kai siegreich war, ging er in den dritten Durchgang. Gegen Hildebrandt, Knauf und Schad gestaltete er die dritten Sätze deutlich, aber gegen das Viersener Duo Peters und Lammertz blieben die Matches bis zuletzt offen (12:10 bzw. 11:8 im finalen Durchgang). Oliver Kai ist in der letzten Saison zum ersten Mal in der Division B angetreten. Mit seinen fünf Tabellenpunkten ist Kai ein Aufstiegskandidat in die Division A.

Bernd Dorer (Nürnberg) hat in seiner zweiten Saison in der Division B eine super Leistung gezeigt! Nachdem er gegen Rosenfeldt zwar verloren, sich aber durchaus gut geschlagen hat, erspielte er sich seine darauffolgenden fünf Tabellenpunkte ohne Satzverlust. In den Sätzen mit einem sehr engen Ergebnis bewies Dorer viel Nervenstärke. In seinem letzten Match wurde er von dem Peters in seinem Lauf gestoppt, was seiner bewiesenen Spielklasse aber keinen Abbruch tut. Auch Dorer ist nun völlig zu Recht einer der Aufstiegskandidaten in die Division A.

Dass der Marburger Thade Rosenfeldt in die Division A gehört, ist für Showdown-Germany mehr als offensichtlich. In der vorigen Saison war er an seinen beiden Spieltagen der Division A an der Teilnahme verhindert, so dass er sich in der aktuellen Saison nun erst wieder in die Topliga hochspielen muss. Dorer und Kai nahmen ihm in jeweils einem Satz sieben bzw. acht Punkte ab, ansonsten ließ unser Ausnahme-Athlet niemals mehr als drei Gegenpunkte zu. Rosenfelds Spiel war wir immer beeindruckend anzusehen!

Alle Anwesenden bedankten sich bei den Schiedsrichtern Thomas Neue, Viktoria Reul-Kallenberg und Christian Siegemeyer sowie dem Turnierleiter Andreas Schmitz. Melanie und Sandra Forke sowie die neue Dortmunder Spielerin „Charly“ übernahmen die Versorgung mit belegten Brötchen, Kuchen, Kaffee und Wasser, worüber sich alle sehr gefreut haben! Auch ihnen gilt ein herzlicher Dank!

Es folgen die Tabellen nach dem ersten Spieltag:

Damen:
1. Anja Cirar (Nürnberg, 4 Siege)
2. Martina Reicksmann (Bremen, 4 Siege)
3. Brigitte Otto-Lange (Moers, 3 Siege)
4. Andrea Rippich (Marburg, 3 siege)
5. Zofia Stachowiak (Viersen, 1 Sieg, letzte Saison in Division C)
6. Wibke Römmling (Bremen, 0 Siege)

Herren:
1. Thade Rosenfeldt (Marburg, 7 Siege, letzte Saison in Division A)
2. Bernd Dorer (Nürnberg, 5 Siege)
3. Oliver Kai (Moers, 5 Siege)
4. Rainald Knauf (Bremen, 4 Siege)
5. Stefan Peters (Viersen, 4 Siege)
6. Nils Hildebrandt (Düsseldorf, 2 Siege, letzte Saison in Division C)
7. Heiner Schad (Bremen, 1 Sieg)
8. Stefan Lammertz (Viersen, 0 Siege)

Zweiter Spieltag Division A

geschrieben vom Team Frankfurt

Nachdem wir im Jahr 2025 erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder eine „Showdown Party“ in Frankfurt ausrichten durften, damals ein Division C Turnier, war für uns schnell klar, dass wir auch im darauffolgenden Jahr wieder Gastgeber sein wollten. So luden wir als SV Blau Gelb Frankfurt am letzten Januarwochenende 2026 erneut in die Mainmetropole ein, diesmal zu einem Division A Spieltag in der Berta Jourdan Schule.

Am Samstag begann das Turnier entspannt und ohne Hektik um 12:00 Uhr mit der obligatorischen Begrüßung und der Materialkontrolle. Zur Einstimmung auf das Wochenende hatten wir auch dieses Mal einen eigenen Begrüßungssong vorbereitet, der speziell für dieses Event geschrieben wurde und auf das Turnier einstimmen sollte.

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Wie Bundesliga – nur hessisch –

geschrieben von Bianka Scharpenberg

Wie jedes Jahr, wollten wir die finanzielle Unterstützung des HBRS nutzen, um im Showdown Hessen eine Veranstaltung anzubieten, die im Trainings- und Turniergeschehen nicht oder nicht in dieser Form enthalten ist. Dieses Mal haben wir uns das Bundesliga-Konzept vorgenommen, das seit 2019 nicht mehr gespielt wurde.

Das Bundesliga-Konzept beschreibt ein Mannschaftsturnier, welches aus 3 regulären Einzelspielen, einem Mannschaftsspiel und einem weiteren Einzelspiel besteht, bei dem jeweils satzweise mindestens eine Dame und ein Herr antreten müssen.

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Deutliche Ergebnisse in vielen Spielen

geschrieben von Christian Siegemeyer

Das Maximilian-Maria-Kolbe-Haus in Viersen wurde am 22. und 23. November 2025 einmal mehr Schauplatz rasanten Showdowns, als acht Männer und sechs Frauen der Division A in die erste Runde gingen! Die Viersener sind auch in dieser Saison nicht in der obersten Spielklasse vertreten, haben aber einmal mehr sowohl einen herzlichen als auch einen professionellen Rahmen geboten!

Die Berlinerin Silke Larsen tritt in dieser Saison zum ersten Mal in der Division A an. Damit ist aber bereits jetzt klar, dass die Hauptstädterin ihr bestes nationales Ranking in ihrer Showdown-Laufbahn erreichen wird! Sie unterlag in allen Spielen ohne Satzgewinn, und so plattitüdenhaft der Satz „Sie hat gewonnen, und zwar an Erfahrung“ auch klingen mag, ist er doch zutreffend. Er greift allerdings zu kurz: Im ersten Satz gegen die mehrfache Deutsche Vizemeisterin Sabrina Schmitz zwang Larsen diese mit 12:14 in die Satzverlängerung, duellierte sich mit Riester, ebenfalls im ersten Durchgang, auf Augenhöhe (8:11) und machte schließlich auch Schmidt im zweiten Satz mit 7:11 das Leben gehörig schwer!

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Der letzte Schlag entscheidet: Hopp oder top!

geschrieben von Christian Siegemeyer

Am 17. und 18. Mai 2025 ging es heiß her, als sich elf Spielerinnen mitsamt Coaches und Begleitpersonen an der TU Dortmund einfanden, um die Division B der Damen zu bestreiten, die in dieser Saison vom BSSV Dortmund ausgerichtet wurde. Bereits bei der Begrüßung und der Materialkontrolle war die Vorfreude aller Personen auf ein ereignisreiches Wochenende spürbar, und so ging es auch alsbald an die Platte.

Die Berlinerin Jennifer Rufenach ist in der vergangenen Saison aus der Division C des Ostens aufgestiegen und trat in dieser Saison zum ersten Mal in einer höheren Showdown-Liga an. Rufenach blieb in all ihren Spielen ohne Satzgewinn, aber die Aussage, dass sie immerhin Erfahrung gesammelt hat, wäre definitiv zu kurz gegriffen! Gegen Brigitte Otto-Lange sowie Anja Pfaffenzeller erzielte sie sieben Punkte und gestaltete jeweils einen Satz gegen die Bremerin Martina Reicksmann und die Vorjahres-Topligistin Sarah Pisek knapp mit 8:11. Ihre Begegnung gegen die erfahrene Spielerin Anja Cirar war mit 9:12 und 9:11 ihr Highlight an diesem Wochenende. Jennifer Rufenach wird in der kommenden Saison wieder in der Division C an den Start gehen, hat aber nicht zuletzt auch durch den regen Input, den sie von den anderen Spielerinnen und ihren Coaches erhalten hat, sehr gute Chancen auf einen Wiederaufstieg.

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Überraschende Aufholjagden

geschrieben von Christian Siegemeyer

Am 22. und 23. März 2025 fand der finale Spieltag der Division B der Herren statt. Alle 16 Spieler trafen sich mit ihren Coaches im Aktivita des SfB Bremen 1860, wo bereits der erste Spieltag ausgetragen wurde. Unseren Bremer Sportsfreunden gelingt es immer wieder aufs Neue, eine grandiose Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen! Nach der Begrüßung und Materialkontrolle ging es direkt rasant los.

Der Bremer Wolfgang Doege trat mit zwei Siegen auf dem Konto den finalen Spieltag an. Es blieb bei diesen zwei Siegen, wodurch er auf Platz 16 landete. Nichtsdestoweniger hatte Doege seine Highlights an diesem Wochenende. Seinem Vereinskameraden Rainald Knauf lieferte er einen engen ersten Satz, in dem er Knauf in die Satzverlängerung zwang. Wo er diesen Satz noch abgegeben hat, kam Doege im zweiten Durchgang wieder mit einem deutlichen 11:5 zurück, musste sich jedoch im Entscheidungssatz deutlich geschlagen geben. Beachtlich ist, dass er Lutz Egeling (Quedlinburg) den zweiten Satz mit 11:6 abgenommen hat. Das hat bei Weitem nicht jeder geschafft! Wolfgang Doeges Herzlichkeit und gute Laune auf Turnieren ist immer wieder eine Freude!

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Der Nachwuchs startet durch!

geschrieben von Christian Siegemeyer

Am 8. März 2025 hieß es für vier Spielerinnen der Division C des Westens „Ab an die Platte!“. Der BSSV Dortmund richtete diese Turnierrunde in den Räumlichkeiten der TU Dortmund aus, wobei dies ein beschauliches Turnier war. Umso mehr wurde jedes einzelne Spiel mit großer Spannung verfolgt! An den Start gingen aus Viersen die langjährige Spielerin Barbara Lemke und Stephanie Peiffer, die nun ihren zweiten Wettkampf bestritt, sowie die 16-jährige Zofia Stachowiak. Das Quartett wurde komplettiert durch die Düsseldorferin Jasmina Aoufi, die mit ihren 12 Jahren auf ihrem Debüt in der Showdown-Turnierwelt den Altersdurchschnitt noch weiter senkte! Nach der Begrüßung und Materialkontrolle wurde direkt das erste Spiel angepfiffen.

...weiterlesen "Division C West Damen 2024/2025: Stachowiak dominiert"

Die Neulinge starten durch!

geschrieben von Christian Siegemeyer

Am 8. Februar 2025 war große Action im Maximilian-Maria-Kolbe-Haus in Viersen angesagt. Elf Sportler kamen mit ihren Coaches und Begleitpersonen zusammen, um die Division C der Herren im Westen zu bestreiten. Der Dortmunder Spieler Oleg Belousov wäre eigentlich als zwölfter Spieler an den Start gegangen, musste jedoch kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Wiederum sehr erfreulich war, dass der Westen an diesem Tag drei Newcomer begrüßen durfte!

In dieser Saison war es leider nicht möglich, dieses Turnier auf drei Platten auszutragen, daher wurde ein abgespeckter Modus gewählt. Der ursprüngliche Modus bestand in der ersten Runde aus drei Vierer-Gruppen, deren Gleichplatzierten in der Finalrunde in vier Dreier-Gruppen aufeinandertreffen sollten. Durch Belousovs Ausfall, der dazu führte, dass die zweite Gruppe nur noch aus drei Spielern bestand, wurde der Modus der Finalrunde dahingehend angepasst, dass die beiden Viertplatzierten der anderen beiden Gruppen ein Hin- und ein Rückspiel um die Plätze zehn und elf zu bestreiten hatten. Die Matches um die Treppchen-Plätze wurden über drei Gewinnsätze ausgetragen.

...weiterlesen "Division C West Herren 2024/2025: Hildebrandt zurück in Division B"

geschrieben von Uwe Wiedemann

Am 10. und 11. Mai 2025 fand erstmals eine Regionaldivision Ost in Sachsen statt. Gespielt wurde in den Räumen der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte in Chemnitz. Ausgerichtet wurde das Turnier von der Kreisorganisation Chemnitz/Stollberg des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Showdown-Jubiläum feiert.

Von fünf Standorten in vier Bundesländern reisten 27 Spielerinnen und Spieler an, um sich in Showdown-Duellen zu messen. Gespielt wurde an drei Tischen, ein organisatorischer Kraftakt, der nur durch die Unterstützung der Quedlinburger und die logistische Hilfe des SFZ Förderzentrums aus Chemnitz möglich wurde. Ohne diesen Einsatz wären der dritte Tisch und damit viele spannende Spiele nicht möglich gewesen.

...weiterlesen "Division C – Ost 2024/25"

Am 29. März 2025 wurde die C-Division Nord der Damen und Herren in den Räumlichkeiten des BSVH in Hamburg ausgetragen.
Es nahmen 4 Damen und 8 Herren aus zwei Standorten im Norden teil.

Die Damen spielten eine Gruppenphase, jede gegen jede, so dass jede Dame drei Spiele absolvieren durfte.
Die Damen aus Greifswald nahmen zum ersten mal an der Division C teil.
Das traf auch auf die älteste Spielerin aus Hamburg zu, Marion spielt erst ein halbes Jahr Tischball/Showdown.
Nachdem Ivonne (Hamburg) und Marika (Greifswald) ihre ersten beiden Spiele mit jeweils 2:0 Sätzen gegen Marion (Hamburg) und Jana (Greifswald) gewonnen hatten, gab es zwei entscheidende Spiele um die endgültige Platzierung.
Nachdem Marion gegen Jana den ersten Satz mit 12:10 gewonnen hatte, gab sie die nächsten mit 5:11 und 0:12 ab, so das Jana den 3. Platz belegt.
Parallel spielten Marika und Ivonne um den Aufstieg in die Division B.
In dieser Begegnung gab es lange Ballwechsel und den 1. Satz holte sich Ivonne mit 11:6.
Im zweiten Satz gab es Führungswechsel, so das Ivonnes Coach beim Stand von 8:10 ein Time-Out nehmen musste.
Beim 10:10-Ausgeleich durch Ivonne nahm Marika ihre Auszeit. Anschließend beendete Ivonne durch das Tor zum 12:10 den zweiten Satz und das gesamte Spiel.

Bei den Herren gab es 2 Vierergruppen mit anschließenden Platzierungsspielen.
Eldar und Basili, beide Hamburg, gewannen ihre beiden Vorrundengruppen mit jeweils 3:0 Siegen.
Spannend war das Spiel zwischen Mario (Greifswald) und Mohamad Ishaq (Hamburg), welches über 3 Sätze ging. Im zweiten Satz mussten beide Spieler in die Verlängerung.
Nachdem Ishaq den ersten Satz mit 12:8 gewann, glich Mario durch ein 15:13 die Führung für Ishaq aus. Den entscheidenden Satz und das gesamte Spiel gewann Ishaq mit 12:4 Toren.
Das Endspiel um den Aufstieg gewann Eldar nach circa 45 Minuten gegen Basili, 12:6, 10:13 und 12:0 Sätzen, womit Eldar sich den Aufstieg in die Division B gesichert hat.

Die Organisation des Turniers war hervorragend, alle haben sich sehr wohl gefühlt.
Die Schiedsrichter und die Helfer wurden durch die Turnierleitung, Sabrina und Dominik, ausgezeichnet.
Wir bedanken uns bei den Schiedsrichtern: Gregor, Peter beide Hamburg, rainald aus Bremen und Heiko aus Greifswald.
Für die Verpflegung bedanken wir uns bei Regina und Claudia.
Die erste Vorsitzende des BSVH Angelika Antefuhr führte mit Sabrina die Siegerehrung durch.
Jeder Spieler bekam eine Urkunde auf der der Text in Schwarzschrift und Punktschrift vorahnden ist.
Die ersten drei Plätze bekamen zusätzlich Medaillen überreicht.
Außerdem wurde Raphael Prinz als jüngster Spieler ausgezeichnet. Er ist 13 Jahre alt.
Natürlich wurde auch die Turnierleitung ausgezeichnet.

Platzierung C-Division Nord:
Herren:
Platz 1: Eldar Uzicanin (Hamburg) Aufstieg Division B
Platz 2: Basili Hiristodulidis (Hamburg)
Platz 3: Yuki Ilay Weber (Greifswald)
Platz 4: Heiko Prinz (Greifswald)
Platz 5: Mohamad Ishaq Jabari (Hamburg
Platz 6: Raphael Prinz (Greifswald)
Platz 7: Mario Schattschneider (Greifswald)
Platz 8: André Juhls (Hamburg)

Damen:
Platz 1: Ivonne Wächter (Hamburg) Aufstieg in die Division B
Platz 2: Marika Jeske (Greifswald)
Platz 3: Jana Schattschneider (Greifswald)
Platz 4. Marion Bihy (Hamburg)

Geschrieben von
Basili und Ivonne